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	<title>medium magazin &#187; AKTUELLES</title>
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	<description>für journalisten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 14:40:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Nominierungsfrist f&#252;r Top 30 bis 30 l&#228;uft</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Machen Sie mit: Auch 2010 sucht &#8220;medium magazin&#8221; wieder die Top 30 bis 30 des Jahres &#8211; also exzellente Nachwuchsjournalisten, die mit ungew&#246;hnlichen Arbeiten von sich reden machen, die neue Formate wagen, sich mit besonders pr&#228;zisen Rechercheleistungen, kreativer Themenfindung auszeichnen oder auch hinter den Kulissen als Blattmacher oder Producer au&#223;ergew&#246;hnliche F&#228;higkeiten zeigen. Erstmals laden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Machen Sie mit:</strong> Auch 2010 sucht &#8220;medium magazin&#8221; wieder die <strong>Top 30 bis 30</strong> des Jahres  &#8211; also exzellente Nachwuchsjournalisten,  die mit ungew&#246;hnlichen Arbeiten von sich reden machen, die neue Formate wagen, sich mit besonders pr&#228;zisen Rechercheleistungen, kreativer Themenfindung auszeichnen oder auch hinter den Kulissen als Blattmacher oder Producer au&#223;ergew&#246;hnliche F&#228;higkeiten zeigen.</p>
<p>Erstmals laden wir in diesem Jahr auch Leser und Leserinnen ein, sich mit Vorschl&#228;gen an der Auswahl zu beteiligen.</p>
<p>F&#252;r die Auswahl der Top 30 bis 30 kommen Nachwuchstalente bis zum Alter von einschlie&#223;lich 30 Jahren in allen journalistischen Gattungen &#8211; Print/TV/Radio/Online &#8211;  in Frage.</p>
<p>Das Nominierungsverfahren endet am<strong> 8. August</strong>.</p>
<blockquote><p>Vorschl&#228;ge  k&#246;nnen per mail gerichtet werden an <strong>redaktion@mediummagazin.de</strong> (&#8220;BETR: top 30 bis 30&#8243;) und m&#252;ssen enthalten:</p>
<p>- Name des/der Vorgeschlagenen<br />
- Alter (m&#246;glichst Geburtsdatum)<br />
- Wohnort<br />
- Medium/Arbeitgeber/Ausbildungsinstitution<br />
- ggf. Auszeichnungen/Preise<br />
- Kontakt des/der Vorgeschlagenen<br />
- kurze Begr&#252;ndung (<em>ohne Begr&#252;ndung k&#246;nnen wir eine Nominierung nicht ber&#252;cksichtigen!</em>)</p>
<p>- Kontakt des/der Absenders/Absenderin f&#252;r ggf. R&#252;ckfragen (<em>Die Absender der </em><em>Empfehlungen f&#252;r die Top 30 bis 30 werden von uns grunds&#228;tzlich vertraulich behandelt</em>)</p></blockquote>
<p>Die Ergebnisse werden in &#8220;medium magazin&#8221; 9/2010 Anfang September ver&#246;ffentlicht.</p>
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		<title>In eigener Sache: Dradio zu Peter Frey &amp; Kurt Kister</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/in-eigener-sache-dradio-interview-zu-peter-frey-kurt-kister/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 11:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Moderator Holger Hettinger befragte im Feuilletonpressegespr&#228;ch des Deutschlandradio Kultur am 7.Juli  medium magazin-Chefredakteurin Annette Milz zu den Themen der aktuellen Ausgabe (ET: 7.7.2010) und der Branche - unter anderem  zu den Hintergr&#252;nden der Berichte &#252;ber Katrin M&#252;ller-Hohensteins Auftritt f&#252;r Weihenstephan und den Aussagen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey sowie zum designierten Chefredakteur &#8220;der S&#252;ddeutschen Zeitung&#8221;, Kurt Kister, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moderator Holger Hettinger befragte im <strong>Feuilletonpressegespr&#228;ch</strong> des Deutschlandradio Kultur am 7.Juli  medium magazin-Chefredakteurin Annette Milz zu den Themen der aktuellen Ausgabe (ET: 7.7.2010) und der Branche - unter anderem  zu den Hintergr&#252;nden der Berichte &#252;ber <a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/zdf-stoert-sich-an-werbeauftritt-von-katrin-mueller-hohenstein/" target="_blank">Katrin M&#252;ller-Hohensteins Auftritt f&#252;r Weihenstephan</a> und den Aussagen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey</p>
<div id="attachment_7910" class="wp-caption alignright" style="width: 173px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/mm7-8_cover.jpg" rel="lightbox[7888]"><img class="size-medium wp-image-7910" title="mm7-8_cover" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/mm7-8_cover-163x220.jpg" alt="Das Cover von medium magazin 7-8/2010" width="163" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Das Cover von medium magazin 7-8/2010</p></div>
<p>sowie zum designierten Chefredakteur &#8220;der S&#252;ddeutschen Zeitung&#8221;, Kurt Kister, und seinem Doppelportrait von Thomas Steg und Oliver Gehrs.</p>
<p>Hier das Gespr&#228;ch im DeutschlandRadio Kultur zum Nachh&#246;ren:</p>
<p>Sollte sich die Datei in Ihrem Browser nicht abspielen lassen, <a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Dradio_07072010_Interview.mp3">folgend sie bitte diesem Link</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Katrin M&#252;ller-Hohenstein bedauert&#8230;und wir stellen klar</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/katrin-mueller-hohenstein-bedauert-und-wir-stellen-klar/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 11:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Katrin M&#252;ller-Hohenstein will ihren Auftritt als Schirrmherrin des Qualit&#228;tsbeirats von Weihenstephan beenden &#8211; und sorgt mit &#196;u&#223;erungen zum Vorgang f&#252;r Irritationen. &#8220;medium magazin&#8221; hatte in dem Titelinterview f&#252;r die kommende Ausgabe 7/2010 (ET: 7.7.2010) ZDF-Chefredakteur Peter Frey erstmals mit dem Engagement seiner Sportreporterin f&#252;r das Molkereiunternehmen konfrontiert. Er hat das in dem Interview u.a. wie folgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Katrin M&#252;ller-Hohenstein</strong> will ihren Auftritt als Schirrmherrin des Qualit&#228;tsbeirats von Weihenstephan beenden &#8211; und sorgt mit &#196;u&#223;erungen zum Vorgang f&#252;r Irritationen.</p>
<p>&#8220;medium magazin&#8221; hatte in dem Titelinterview f&#252;r die kommende Ausgabe 7/2010 (ET: 7.7.2010) <strong>ZDF-Chefredakteur  Peter Frey </strong>erstmals mit dem Engagement seiner Sportreporterin f&#252;r das Molkereiunternehmen konfrontiert.</p>
<div id="attachment_7849" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Werbeseite_Weihenstephan_KMH3.png" rel="lightbox[7853]"><img class="size-medium wp-image-7849" title="Werbeseite_Weihenstephan_KMH3" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Werbeseite_Weihenstephan_KMH3-220x152.png" alt="" width="220" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;...mit ihrer journalistischen Kompetenz...&quot;: So wirbt Weihenstephan online mit Katrin M&#252;ller-Hohenstein  </p></div>
<p>Er hat das in dem Interview u.a. wie folgt kommentiert: “Ihr Internet-Auftritt auf den Seiten von Weihenstephan ist nicht gl&#252;cklich und kann so nicht bleiben.” Der Vertrag entspreche “nicht den Vorstellungen des ZDF von Auftritten seiner journalistischen K&#246;pfe”.</p>
<p>Der &#8220;Spiegel&#8221; ver&#246;ffentlichte am Samstag eine <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,704435,00.html" target="_blank">Vorabmeldung</a>, in der sie nun mit der Aussage zitiert wird: &#8220;Das Engagement war ein Fehler, den ich bedaure.&#8221;</p>
<p>Zuvor hatten bereits am Freitag verschiedene Medien &#252;ber die Kritik des ZDF-Chefredakteurs an dem Werbeengagement berichtet. Darunter auch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,704375,00.html" target="_blank">spiegel online</a>, wo es allerdings hie&#223;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bei M&#252;ller-Hohenstein sorgt diese Darstellung des ZDF zumindest teilweise f&#252;r Irritationen. Sie will erst jetzt &#8211; und zwar zuerst aus der Presse &#8211; von der Verstimmung bei dem Fernsehsender erfahren haben, in dessen Auftrag sie derzeit f&#252;r die WM in S&#252;dafrika ist. Das Zitat im &#8220;Medium Magazin&#8221; sei so nicht richtig, erkl&#228;rte ihr Management auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Diese &#196;u&#223;erung wiederum irritiert uns, denn Tatsache ist: </strong></p>
<p>Nachdem uns die autorisierte Fassung unseres Gespr&#228;chs mit Peter Frey am 28.6. vorlag, haben wir <strong>am Dienstagmorgen, 29.6.</strong>, Katrin M&#252;ller-Hohenstein schriftlich per mail um Stellungnahme zu ihrem Weihenstephan-Engagement gebeten. Die E-Mail umfasste sechs Fragen, unter anderem ob eine Anmeldung dieser Nebent&#228;tigkeiten beim ZDF erfolgte und ob M&#252;ller-Hohenstein von der Reaktion des ZDF &#252;berrascht sei sowie welche Schritte nun geplant seien. <strong>Dem Schreiben war folgende Einf&#252;hrung vorgesetzt</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Sehr geehrte Frau M&#252;ller-Hohenstein,</p>
<p>wir, das &#8220;medium magazin&#8221;, haben vom ZDF auf Anfrage erfahren, dass Ihr<br />
Werbevertrag mit der Molkerei Weihenstephan nicht den Vorstellungen des<br />
ZDF von Auftritten seiner journalistischen K&#246;pfe entspreche und ge&#228;ndert<br />
werden m&#252;sse. Wir planen dazu eine zeitnahe, aktuelle Berichterstattung<br />
und w&#252;rden auch gerne Ihre Sicht zu dem Vorgang transportieren. Deshalb<br />
bitten wir Sie, uns folgende Fragen zu beantworten &#8211; die ich ob Ihres<br />
Einsatzes in S&#252;dafrika auch Ihrem Management durchschreibe:<br />
&#8230;&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Da die mail bis zum Abend unbeantwortet blieb, haben wir uns <strong>um 17.35 Uhr</strong> telefonisch bei TMA, der Agentur von Katrin M&#252;ller-Hohenstein, vergewissert, ob sie die Adressaten erreicht habe. Die Agentur best&#228;tigte den Eingang unserer Anfrage, gab aber an, sich aktuell nicht dazu &#228;u&#223;ern zu wollen. Wir haben in dem Telefonat ausdr&#252;cklich klargemacht, dass die Kritik an dem Werbevertrag, auf die wir uns in der Anfrage berufen haben, vom Chefredakteur des ZDF stamme und es sich um autorisierte &#196;u&#223;erungen und damit um ein zur Ver&#246;ffentlichung freigegebenes Interview handele.<br />
Zur Dokumentation des Telefonats schrieben wir <strong>am 29.6. um 17.53</strong> eine mail an die Agentur mit Kopie an die zdf-mailadresse von Katrin M&#252;ller-Hohenstein mit dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Danke f&#252;r das kurze Telefonat eben. Wir nehmen vorerst also mit, dass das Management von Katrin M&#252;ller-Hohenstein wie auch Katrin M&#252;ller-Hohenstein selbst derzeit zu keiner der Fragen Stellung nimmt und ggf. wieder auf uns zukommt. Uns ist &#252;brigens an einer ausgewogenen Berichterstattung gelegen. Wie (<em>der Tippfehler &#8220;Wie &#8230;&#8221; statt Wir ist in der Originalmail enthalten, daher auch hier so dokumentiert)</em> w&#252;rden deshalb ein Statement Ihrerseits bzw. von Ihrer Klientin gerne mitnehmen, wenn dies zeitnah bereitgestellt werden sollte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nachdem <strong>b</strong><strong>is Freitagmorgen, 2. Juli</strong>, keine Reaktion erfolgte, haben wir die <a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/zdf-stoert-sich-an-werbeauftritt-von-katrin-mueller-hohenstein/" target="_blank">exklusive Vorabmeldung zum Interview</a> ver&#246;ffentlicht und zeitgleich sowohl TMA als auch Katrin M&#252;ller-Hohenstein per mail davon in Kenntnis gesetzt mit dem nochmaligen Hinweis, dass wir an einer Stellungnahme  Katrin M&#252;ller-Hohenstein nach wie vor interessiert seien.</p>
<p><em><a href="http://www.mediummagazin.de/ueber-uns/die-redaktion/" target="_blank">Daniel Bouhs /Annette Milz</a></em></p>
<p><em><strong><span style="font-style: normal;">Update 6.7.</span></strong>: </em>Weihenstephan hat die Internetseiten des &#8220;Qualit&#228;tsbeirats&#8221; <a href="http://www.molkerei-weihenstephan.de/#/Produkte/Qualitaetsbeirat/fragen_und_antworten" target="_blank">ge&#228;ndert</a>: Katrin M&#252;ller-Hohenstein wird dort nicht mehr als Schirmherrin gezeigt und zitiert.</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ZDF st&#246;rt sich an Werbeauftritt von Katrin M&#252;ller-Hohenstein</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Sportmoderatorin Katrin M&#252;ller-Hohenstein sorgt mit einem Werbeauftritt im Dienst eines Molkereiunternehmens f&#252;r &#196;rger beim ZDF. Chefredakteur Peter Frey sagte dem &#8220;medium magazin&#8221; (Ausgabe 7/2010): &#8220;Ihr Internet-Auftritt auf den Seiten von Weihenstephan ist nicht gl&#252;cklich und kann so nicht bleiben.&#8221; Der Vertrag entspreche &#8220;nicht den Vorstellungen des ZDF von Auftritten seiner journalistischen K&#246;pfe&#8221;. Das habe er M&#252;ller-Hohenstein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sportmoderatorin Katrin M&#252;ller-Hohenstein</strong> sorgt mit einem Werbeauftritt im Dienst eines Molkereiunternehmens f&#252;r &#196;rger beim ZDF. <strong>Chefredakteur Peter Frey</strong> sagte dem &#8220;medium magazin&#8221; (Ausgabe</p>
<div id="attachment_7820" class="wp-caption alignright" style="width: 187px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/kmh_WH.jpg" rel="lightbox[7810]"><img class="size-medium wp-image-7820 " title="kmh_WH" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/kmh_WH-177x220.jpg" alt="So tritt  Katrin M&#252;ller-Hohenstein in der Weihenstephan-Kampagne auf" width="177" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">So tritt  Katrin M&#252;ller-Hohenstein in der Weihenstephan-Kampagne auf</p></div>
<p>7/2010): &#8220;Ihr <a href="http://www.molkerei-weihenstephan.de/qualitaetsbeirat/" target="_blank">Internet-Auftritt auf den Seiten von Weihenstephan</a> ist nicht gl&#252;cklich und kann so nicht bleiben.&#8221; Der Vertrag entspreche &#8220;nicht den Vorstellungen des ZDF von Auftritten seiner journalistischen K&#246;pfe&#8221;. Das habe er M&#252;ller-Hohenstein so mitgeteilt. Frey: &#8220;Ich gehe davon aus, dass dieser Internet-Auftritt schon bald Geschichte ist.&#8221;</p>
<p>Frey, der seit April Chefredakteur des ZDF und damit auch f&#252;r den Sport zust&#228;ndig ist, erfuhr nach eigenen Angaben erst im Zuge von &#8220;medium magazin&#8221;-Recherchen von dem Fall. Seine Sportmoderatorin, die freie Mitarbeiterin des Senders ist, tritt in einer Kampagne als &#8220;Schirmherrin des Weihenstephan-Qualit&#228;tsbeirats&#8221; auf.</p>
<div id="attachment_7821" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/kmh_2.jpg" rel="lightbox[7810]"><img class="size-medium wp-image-7821 " title="kmh_2" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/kmh_2-220x138.jpg" alt="Katrin M&#252;ller-Hohenstein im Dienst des Qualit&#228;tsbeirats beim Molkerei-Besuch - ein Ausschnitt aus dem web-video von Weihenstephan" width="220" height="138" /></a><p class="wp-caption-text">Katrin M&#252;ller-Hohenstein im Dienst des Qualit&#228;tsbeirats beim Molkerei-Besuch - ein Ausschnitt aus dem web-video von Weihenstephan</p></div>
<p>In einem PR-Film des Unternehmens stellt sie leitenden Mitarbeitern der Molkerei Fragen &#252;ber die Produktion und testet Milchprodukte. Dass sie f&#252;r das ZDF arbeitet, wird nicht erw&#228;hnt. Insertiert wird sie jedoch als &#8220;Moderatorin&#8221;. Werbebanner zu der Kampagne mit M&#252;ller-Hohenstein waren zuletzt unter anderem massiv auf sueddeutsche.de geschaltet.</p>
<p>Auf eine Anfrage von &#8220;medium magazin zu dem Vorgang antwortete M&#252;ller-Hohenstein, die derzeit f&#252;r das ZDF in S&#252;dafrika ist und die WM-Berichterstattung des geb&#252;hrenfinanzierten Senders moderiert, zun&#228;chst nicht.</p>
<div id="attachment_7849" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Werbeseite_Weihenstephan_KMH3.png" rel="lightbox[7810]"><img class="size-medium wp-image-7849" title="Werbeseite_Weihenstephan_KMH3" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Werbeseite_Weihenstephan_KMH3-220x152.png" alt="" width="220" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;...Gemeinsam gehen sie als Qualit&#228;tsreporter den Geheimnissen der Milchveredelung auf den Grund!...dokumentiert Katrin M&#252;ller-Hohenstein, dass die Molkerei Weihenstephan ihr Qualit&#228;tsversprechen kompromisslos einh&#228;lt.&quot; So promotet Weihenstephan die &quot;beliebte TV Moderatorin&quot; als Schirmherrin des Qualit&#228;tsbeirats.</p></div>
<p>Das Management von M&#252;ller-Hohenstein hat die Agentur TMA &#252;bernommen, an der wiederum Starwatch Music beteiligt ist, eine 100-Prozent-Tochter der Privatsendergruppe ProSiebenSat1. An TMA ist daneben noch die Talent-Agentur Performance Plus beteiligt, die bereits den DFB-Team-Chef Oliver Bierhoff sowie weitere Sportgr&#246;&#223;en wie Michael Ballack und Boris Becker mit Werbevertr&#228;gen versorgte. Die f&#252;r M&#252;ller-Hohenstein zust&#228;ndige TMA-Managerin Sonja Bergler sagte dem &#8220;medium magazin&#8221;, sie wolle sich zum gegenw&#228;rtigen Zeitpunkt nicht &#228;u&#223;ern. Offen bleibt deshalb, ob die TMA den Vertrag zwischen M&#252;ller-Hohenstein und Weihenstephan vermittelte.</p>
<p>Zum Umgang mit PR-Auftr&#228;gen f&#252;r seine festen wie freien Mitarbeiter sagte Frey gegen&#252;ber &#8220;medium magazin&#8221;: &#8220;Ich bin nicht grunds&#228;tzlich dagegen, dass Kollegen Nebent&#228;tigkeiten aus&#252;ben, solange sie keinen werblichen Charakter haben und die journalistische Glaubw&#252;rdigkeit nicht gef&#228;hrden.&#8221; Er folge dabei einer pragmatischen &#220;berlegung: &#8220;Wenn nicht ein ZDF-Gesicht vortr&#228;gt oder moderiert, kommt ein Kollege der ARD oder von RTL. Damit kann auch ein St&#252;ck &#246;ffentliche Bindung an das ZDF verloren gehen.&#8221; Frey sagte auch, jeder Fall sei einzeln zu pr&#252;fen.<br />
Das ZDF habe bereits &#8220;ausgekl&#252;gelte Richtlinien, die Transparenz schaffen&#8221;, betont Frey in dem Interview mit &#8220;medium magazin&#8221;. Vorgeschrieben sei, alle Nebent&#228;tigkeiten anzumelden und dabei die H&#246;he der Honorare anzugeben. Frey schwebt indes noch mehr vor. Er wolle mit seinen Kollegen in einer der n&#228;chsten Sitzungen &#252;ber neue Richtlinien f&#252;r Nebent&#228;tigkeiten seiner Mitarbeiter sprechen. &#8220;Wir m&#252;ssen, vielleicht in einer Art Selbstverpflichtung, uns die Kriterien noch klarer machen.&#8221;</p>
<p><em>Daniel Bouhs/Annette Milz</em></p>
<p><strong>Info: </strong>Das Exklusiv-Interview mit <strong>ZDF-Chefredakteur Peter Frey</strong>, in dem er sich erstmals nach Amtsantritt ausf&#252;hrlich &#252;ber seine Pl&#228;ne und Leitlinien f&#252;r das ZDF &#228;u&#223;ert,  erscheint in &#8220;medium magazin&#8221; Ausgabe 7/2010 am 7. Juli.</p>
<p>siehe update: <a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/katrin-mueller-hohenstein-bedauert-und-wir-stellen-klar/" target="_blank">Katrin M&#252;ller-Hohenstein bedauert &#8230;und wir stellen klar</a></p>
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		<item>
		<title>ddp ist bald Geschichte</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/ddp-ist-bald-geschichte/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 13:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Agenturname ddp wird  bald (nicht: von August an) nicht mehr existieren: Der Firmenname des neuen fusionierten Dienstes, der aus der Zusammenf&#252;hrung von Deutschem Depeschendienst (ddp) und Deutschem Auslands-Depeschendienst (DAPD, vormals AP-Deutschland) hervorgehen soll, soll nach Informationen des &#8220;medium magazins&#8221; schlicht &#8220;dapd-Nachrichtenagentur&#8221; hei&#223;en. Damit sollen die drei eingebrachten Agenturen ddp, AP und DAPD in der neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Agenturname ddp wird  bald (nicht: <span style="text-decoration: line-through;">von August an)</span> nicht mehr existieren: Der Firmenname des neuen fusionierten Dienstes, der aus der Zusammenf&#252;hrung von <a href="http://www.ddp.de/" target="_blank">Deutschem Depeschendienst (ddp</a>) und Deutschem Auslands-Depeschendienst (DAPD, vormals AP-Deutschland) hervorgehen soll, soll nach Informationen des &#8220;medium magazins&#8221; schlicht <strong>&#8220;dapd-Nachrichtenagentur&#8221;</strong> hei&#223;en. Damit sollen die drei eingebrachten Agenturen ddp, AP und DAPD in der neuen Namensgebung aufgehen.</p>
<p>Auf der Strecke bleibt damit der Kern des Unternehmens: die Marke ddp. Sie soll Geschichte sein, wenn alle Vertr&#228;ge ausgelaufen sind. Bis dahin sollen die bisherigen Dienste DAPD und ddp automatisiert weiter best&#252;ckt werden. Der neue Dienst dapd soll Anfang August starten. (<span style="text-decoration: line-through;">Sie soll von Anfang August an Geschichte sein, wenn der Dienst dapd seinen Betrieb aufnimmt. Urspr&#252;nglich war daf&#252;r Ende Juli avisiert worden.</span> ) Eigentlich sollte das noch schneller gehen. Als Problem hat sich f&#252;r den urspr&#252;nglich angepeilten Start-Termin jedoch das neue Redaktionssystem &#8220;Mars&#8221; erwiesen, das der ddp von der &#246;sterreichischen APA eingekauft hat. Die Inbetriebnahme von &#8220;Mars&#8221; dauert l&#228;nger als erhofft wurde.</p>
<p>Hinter &#8220;dapd-Nachrichtenagentur&#8221; soll kein ausformulierter Markenname mehr stehen. Damit ist das &#228;hnlich wie mit dem Sozialverband VdK oder der Tankstellenkette ARAL. Auch hier ist lediglich die Abk&#252;rzung allgegenw&#228;rtig. Die dapd-Nachrichtenagentur wird damit ein Kunstname sein. Eingesetzte Markenrechtler hatten der ddp/DAPD-Arbeitsgruppe davon abgeraten, ein neues dreistelliges K&#252;rzel zu suchen, weil die Gefahr zu gro&#223; sei, bei den inkludierten Stichworten &#8220;deutsch&#8221; und &#8220;Agentur&#8221; zu nah am Marktf&#252;hrer dpa zu sein. Eine weitere Gro&#223;schreibung von DAPD stie&#223; zudem bei der AP auf Kritik, dessen Auslandsmeldungen die ddp-Gruppe f&#252;r 15 Jahre lizenziert hat. Dem Vernehmen nach will AP nicht, dass die Marke ohne ihre Kontrolle prominent genutzt wird.</p>
<p>Wie geplant baut <strong>Cord Dreyer</strong> (<em>Foto/ddp</em>), in Personalunion Chefredakteur und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von ddp und DAPD,  f&#252;r den Neustart seiner Agenturen – der DAPD ging im Dezember aus dem ehemaligen deutschen Dienst der Associated Press hervor – auch einen internen Umbau.</p>
<blockquote><p>So sieht ein interner, aber noch nicht g&#228;nzlich festgezurrter Plan vor, dass die aus den bisher konkurrierenden Diensten hervorgehenden Ressorts f&#252;r Politik und Vermischtes mit folgenden Doppelspitzen besetzt werden:</p>
<p><strong>&gt; Stefan Uhlmann</strong> (bisher ddp) und <strong>Torsten Holtz</strong> (bisher DAPD) werden zust&#228;ndig f&#252;r das politische Geschehen.</p>
<p><strong>&gt; Brigitte Hannemann </strong>(ddp) und <strong>Stephan K&#246;hnlein</strong> (DAPD) verantworten gemeinsam das Bunte.</p>
<p>&gt; <strong>Michael Beumer</strong> (ddp) soll das Wirtschafts-Ressort  vorerst allein leiten. Offen ist hier noch die Art der Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsredaktion des Joint Ventures aus ddp und Dowjones (ddp/djn), an dem Dreyer weiter festhalten will.</p>
<p>&gt;<strong> Olaf Ja</strong><strong>hn <span style="font-weight: normal;">(ddp)</span></strong> und<strong> Thomas Rietig </strong>(DAPD) werden voraussichtlich  die neue Abteilung &#8220;Korrespondenz &amp; Recherche&#8221; leiten.</p></blockquote>
<p>Die bisher getrennt gef&#252;hrten Landesb&#252;ros von ddp und DAPD sollen f&#252;r den Start von dapd nicht gegeneinander ausgespielt, sondern nach Dreyers Pl&#228;nen zusammengelegt werden. Dreyer plant sogar, in den n&#228;chsten Monaten zus&#228;tzliche B&#252;ros in der Fl&#228;che aufzubauen, um es mit den bisher unangreifbaren Landesdiensten des Marktf&#252;hrers dpa aufzunehmen. An den Standorten Hamburg, M&#252;nchen, D&#252;sseldorf und Stuttgart sollen sich zudem ausgew&#228;hlte Landeskorrespondenten auf Wirtschafts-Berichte spezialisieren. Damit soll das Defizit beseitigt werden, das der ddp bisher im Wettlauf mit der dpa in der Unternehmens- und Finanzberichterstattung aufwies.</p>
<p>Die Auslands-Redaktion von DAPD bleibt am ehemaligen AP-Deutschland-Sitz in Frankfurt am Main, die Inlands-Redaktionen ziehen zu ddp nach Berlin. Der neue Dienst dapd wird in einem neuen Newsroom starten, den Dreyer gerade am Sitz seiner Agentur-Allianz in der Reinhardtstra&#223;e – direkt neben der Bundespressekonferenz – einrichten l&#228;sst. Beide Dienste werden derzeit noch strikt getrennt gef&#252;hrt, um die laufenden Liefervertr&#228;ge insbesondere ehemaliger AP-Kunden nicht zu gef&#228;hrden.</p>
<p>Dreyer hatte in der <a href="http://www.mediummagazin.de/e-paper/06_2010/" target="_blank">aktuellen Ausgabe des &#8220;medium magazins&#8221;</a> bereits in Aussicht gestellt, dass er sowohl mehr seitentragende St&#252;cke aus dem Ausland als auch eine deutliche St&#228;rkung der bisherigen ddp-Landesdienste anpeile. Sein Konzept hat er zudem bereits den Betriebsr&#228;ten von ddp und DAPD vorgestellt und ist dort bislang auf wenig Bedenken gesto&#223;en.</p>
<p><strong>Am 29. Juni</strong> will er alle Mitarbeiter informieren. Bis dahin laufen noch viele Einzelgespr&#228;che, um die Zust&#228;ndigkeiten der Redakteure zu kl&#228;ren. Weil bisherige Dopplungen etwa am Desk aufgel&#246;st werden sollen, m&#252;ssen einzelne Mitarbeiter an neue Felder gesetzt werden. K&#252;ndigungen hat Dreyer nicht in Aussicht gestellt, intern vielmehr von einem Ausbau der ddp/DAPD-Gruppe gesprochen. F&#252;r den <span style="text-decoration: line-through;">30. Juni</span> update: <strong>1. Juli</strong> (Terminverschiebung wegen Bundesversammlung) hat Dreyer zu einer Pressekonferenz geladen, um sein neues Konzept vorzustellen. Am 3. Juli kommen seine Mitarbeiter in Berlin zu einem Sommerfest zusammen – Workshops und Fragerunden zu dapd inklusive.</p>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/ueber-uns/die-redaktion/" target="_blank"><em>Daniel Bouhs</em></a></p>
<p><em>aktualisierte Fassung vom 24.6.</em></p>
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		<title>Dirk L&#252;bke wird Vize bei DAPD/ddp</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Dirk L&#252;bke (49) wird zum 1. September stellvertretender Chefredakteur und Chef des News Desks der Nachrichtenagentur-Gruppe DAPD ddp in Berlin. Der derzeitige Chefredakteur der Goslarschen Zeitung (Auflage rund 27.000) arbeitet seit 26 Jahren f&#252;r diverse Lokal- und Regionalzeitungen, anfangs als Redakteur, dann als Reporter, Ressortleiter und seit 1995 als Chefredakteur. Seine Stationen waren u.a. Neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dirk L&#252;bke</strong> (49) wird zum 1. September stellvertretender Chefredakteur und Chef des News Desks der Nachrichtenagentur-Gruppe DAPD ddp in Berlin.  Der derzeitige Chefredakteur der Goslarschen Zeitung (Auflage rund 27.000) arbeitet seit 26 Jahren f&#252;r diverse Lokal- und Regionalzeitungen, anfangs als Redakteur, dann als Reporter, Ressortleiter und seit 1995 als Chefredakteur. Seine Stationen waren u.a. Neue Presse Hannover, Hannoversche Allgemeine, Express K&#246;ln in den neuen Bundesl&#228;ndern, Remscheider General-Anzeiger, Wetzlarer Neue Zeitung/Zeitungsgruppe Lahn-Dill, f&#252;r die er von 12/1999 bis 2/2009 arbeitete.</p>
<p>Dirk L&#252;bke hat &#252;brigens als Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill von 2004 bis 2006 auf dpa verzichtet und drei Jahre lang nur mit ddp, AFP, AP und sid gearbeitet. Grund sei vor allem die neue Preisstruktur gewesen, die f&#252;r kleinere und mittlere Verlage „keine entscheidenden Kostenvorteile&#8221; gebracht habe, sagt er gegen&#252;ber mediummagazin im vergangenen Jahr. Au&#223;erdem habe er M&#228;ngeln im Landesdienst festgestellt. Weil aber der Landesdienst des ddp a „nicht die hinreichende Kapazit&#228;t hatte, um unseren Anspr&#252;chen konsequent zu gen&#252;gen&#8221; und auch eine Kooperation in der Landesberichterstattung mit der HNA die M&#228;ngel nicht gl&#228;tten konnte, kehrte L&#252;bke zu dpa zur&#252;ck, der derweil seinen Service verbessert habe. L&#252;bkes Fazit: „Ein Landesdienst ist nur dann verzichtbar, wenn die Lokalredaktionen einer Zeitung ein Bundesland nahezu komplett abdecken.&#8221;</p>
<p>&#8220;Der gut vernetzte Kenner der Regional- und Lokalpresse in Deutschland soll den multimedialen Nachrichtenstrom unserer Agenturgruppe vom neuen Nachrichtenzentrum aus steuern – und die Bed&#252;rfnisse der Medienh&#228;user noch besser bedienen&#8221;, sagt der Chefredakteur und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Agenturgruppe DAPD ddp, Cord Dreyer &#252;ber die neuen Aufgaben von Dirk L&#252;bke in Berlin.</p>
<p>L&#252;bke studierte in G&#246;ttingen (Germanistik, Geschichte, Sport) und in Berlin (Journalistik) und ist seit 15 Jahren Autor und Dozent im Journalistenprogramm der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung. Der fr&#252;here Fu&#223;ball-Halbprofi und heutige Hobby-Pilot erhielt mit seinen Redaktionen mehrere Auszeichnungen, darunter vier Mal in den vergangenen zehn Jahren Lokaljournalisten-Preise der Konrad-Adenauer-Stiftung f&#252;r Jugendberichterstattungs-Konzepte sowie f&#252;r Serien zur Demografie, zu Russlanddeutschen und zum Familienleben.<br />
<em>ami/dan</em></p>
<p><strong>Tipp: Zum Thema siehe auch </strong></p>
<p><strong>-</strong><a href="http://www.mediummagazin.de/" target="_blank">Titelgeschichte in mediummagazin 6/2010</a>, Interview mit dpa-Chefredaktur Wolfgang B&#252;chner und die aktuelle Entwicklung im Konkurrenzkampf der Agenturen</p>
<p>sowie:</p>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/das-grosse-wettruesten/" target="_blank">Das gro&#223;e Wettr&#252;sten</a> mm 1/2010</p>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/03/dienste-unter-druck/" target="_blank">Dienste unter Druck</a>, mm 2/2009</p>
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		<title>Die Details der &#8220;dpa-news&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie &#8220;dpa news&#8221; &#8211; die neue Plattform der Deutschen Nachrichten-Agentur dpa &#8211; konkret aussehen soll, stellte Chefredakteur Wolfgang B&#252;chner am Montag, 14.6. erstmals &#246;ffentlich vor . (siehe unten Beispiele der geplanten Seiten)  Er k&#252;ndigte an, dass auch  eine Version von “dpa News” f&#252;r mobile Ger&#228;te wie das iPhone in der Mache sei. Au&#223;erdem gew&#228;hre die dpa nach einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie &#8220;dpa news&#8221; &#8211; die neue Plattform der Deutschen Nachrichten-Agentur dpa &#8211; konkret aussehen soll, stellte Chefredakteur Wolfgang B&#252;chner am Montag, 14.6. erstmals &#246;ffentlich vor . (siehe unten Beispiele der geplanten Seiten)  Er k&#252;ndigte an, dass auch  eine Version von “dpa News” f&#252;r mobile Ger&#228;te wie das iPhone in der Mache sei. Au&#223;erdem gew&#228;hre die dpa nach einer mehrmonatigen Testphase jetzt “sukzessive” auch allen anderen Kunden Zugang f&#252;r “dpa News”. Derzeit seien bereits 45 Verlage dabei.<br />
Die Nutzung von “dpa News” sei in den bestehenden Abos der dpa-Angebote inklusive. Die Nutzung der Archivfunktion der angeschlossenen “dpa Plattform” gehe aber zun&#228;chst nur sieben Tage zur&#252;ck. Wer &#228;ltere Bilder, Texte und Grafiken recherchieren wolle, der m&#252;sse daf&#252;r ein gesondertes Paket abschlie&#223;en, das zus&#228;tzlich koste, so es denn nicht ohnehin schon Teil des individuellen Liefervertrags sei.</p>
<p>Aktuell ist zudem nur die Startseite von “dpa News” redaktionell mit Gewichtungen der Top-Stories aufbereitet. Auf Ressortseiten und den Landesdiensten bildet B&#252;chners Redaktion deshalb vorerst nur den klassischen Nachrichtenticker ab. Das werde erst in einigen Wochen ge&#228;ndert, sagt B&#252;chner. Dann soll auch in den Ressorts – von Politik bis Sport – und auf den Seiten der Landesdienste “eine Best-of-Auswahl unseres Angebots getroffen werden, um es den Blattmachern m&#246;glichst einfach zu machen”. (siehe auch &#8220;<a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/neues-vom-agenturen-wettstreit/" target="_blank">Neues zum Agenturen-Wettstreit&#8221;</a> und das Titel-Interview mit Wolfgang B&#252;chner in mediummagazin 6-2010).  <em>Daniel Bouhs</em></p>
<p>Beispielseiten der neuen Plattform &#8220;dpa-news&#8221;:</p>

<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-aktuelle-meldungen-vom-09-juni-2010-release-1-11-1-ii/' title='dpa news - Aktuelle Meldungen vom 09. Juni 2010 II'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Aktuelle-Meldungen-vom-09.-Juni-2010-Release-1.11.1-II-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Aktuelle Meldungen vom 09. Juni 2010 II" title="dpa news - Aktuelle Meldungen vom 09. Juni 2010 II" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-aktuelle-meldungen-vom-09-juni-2010-release-1-11-1/' title='dpa news - Aktuelle Meldungen vom 09. Juni 2010'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Aktuelle-Meldungen-vom-09.-Juni-2010-Release-1.11.1--150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Aktuelle Meldungen vom 09. Juni 2010" title="dpa news - Aktuelle Meldungen vom 09. Juni 2010" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-fotos-release-1-11-1-_1/' title='dpa news - Fotos 1'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Fotos-Release-1.11.1-_1-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Fotos 1" title="dpa news - Fotos 1" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-ii/' title='dpa news - Hauptseite II'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-II-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite II" title="dpa news - Hauptseite II" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-_1/' title='dpa news - Hauptseite 1'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-_1-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite 1" title="dpa news - Hauptseite 1" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-_3/' title='dpa news - Hauptseite 3'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-_3-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite 3" title="dpa news - Hauptseite 3" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-_4-ii/' title='dpa news - Hauptseite 4 II'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-_4-II-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite 4 II" title="dpa news - Hauptseite 4 II" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-_4/' title='dpa news - Hauptseite 4'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-_4-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite 4" title="dpa news - Hauptseite 4" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-_5-ii/' title='dpa news - Hauptseite 5 II'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-_5-II-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite 5 II" title="dpa news - Hauptseite 5 II" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-_5/' title='dpa news - Hauptseite 5'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-_5-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite 5" title="dpa news - Hauptseite 5" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-_8-ii/' title='dpa news - Hauptseite 8 II'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-_8-II-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite 8 II" title="dpa news - Hauptseite 8 II" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-hauptseite-release-1-11-1-_kommentar/' title='dpa news - Hauptseite (Kommentar)'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Hauptseite-Release-1.11.1-_Kommentar-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Hauptseite (Kommentar)" title="dpa news - Hauptseite (Kommentar)" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-artikelseite-release-1-11-1-_1/' title='dpa news - Artikelseite 1'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Artikelseite-Release-1.11.1-_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Artikelseite 1" title="dpa news - Artikelseite 1" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-artikelseite-release-1-11-1-_3-ii/' title='dpa news - Artikelseite 3_II'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Artikelseite-Release-1.11.1-_3-II-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Artikelseite 3_II" title="dpa news - Artikelseite 3_II" /></a>
<a href='http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/attachment/dpa-news-artikelseite-release-1-11-1-_3/' title='dpa news - Artikelseite 3'><img width="150" height="150" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news-Artikelseite-Release-1.11.1-_3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="dpa news - Artikelseite 3" title="dpa news - Artikelseite 3" /></a>

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		<title>Neues vom Agenturen-Wettstreit</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Exklusive Einblicke in die Relaunch-Pl&#228;ne von ddp/DAPD und was dpa vorhat: Daniel Bouhs &#252;ber die neuen Kunden-und Planungsplattformen der Agenturen. An diesem Montag (14.6.) wird ddp/DAPD-Chef Cord Dreyer nach Informationen von &#8220;medium magazin&#8221; den Betriebsrat des Deutschen Auslands-Depeschendienstes (vormals AP-Deutschland) &#252;ber sein neues Konzept informieren. Am Dienstag soll der Betriebsrat des Deutschen Depeschendienstes folgen. Winken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Exklusive Einblicke in die Relaunch-Pl&#228;ne von ddp/DAPD und was dpa vorhat: Daniel Bouhs &#252;ber die neuen Kunden-und Planungsplattformen der Agenturen.</strong></p>
<p>An diesem Montag (14.6.) wird <strong>ddp/DAPD-Chef Cord Dreyer</strong> nach Informationen von &#8220;medium magazin&#8221; den Betriebsrat des Deutschen Auslands-Depeschendienstes (vormals AP-Deutschland) &#252;ber sein neues Konzept informieren. Am Dienstag soll der Betriebsrat des Deutschen Depeschendienstes folgen. Winken die Arbeitnehmervertretungen die Pl&#228;ne durch, zu denen auch viele &#196;nderungen in den Aufgabenfeldern der Mitarbeiter geh&#246;ren, steht am Donnerstag die Pr&#228;sentation vor der Leitungsebene der Redakteure von ddp und DAPD an.</p>
<p>Kern der &#220;berlegungen wird sein, was Dreyer im aktuellen &#8220;medium magazin&#8221; (Nr. 6/2010) ank&#252;ndigt, etwa die konsequente Zusammenlegung beider Dienste, den Start eines Investigativ-Pools, eine Ausweitung der ddp-Landesdienste und mehr &#8220;seitentragende&#8221; Geschichten aus dem Ausland.<br />
Dreyer wird seinen Leuten zudem den Start eines Kunden-Portals in Aussicht stellen – ebenfalls eine konkrete Alternative zum Erzrivalen, der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Denn die ddp-Entwicklung &#8220;Newsplaner&#8221; kommt, nachdem die dpa ihr &#8220;dpa News&#8221; l&#228;ngst angek&#252;ndigt hat. W&#228;hrend die dpa-Seite schon seit diesem Fr&#252;hjahr im Probebetrieb l&#228;uft (nur f&#252;r Kunden mit Passwort zug&#228;nglich), steckt die Plattform der Agenturallianz aus ddp und DAPD noch in der hei&#223;en Phase ihrer Entwicklung. Der Unterschied ist aber auch die Herangehensweise: &#8220;dpa News&#8221;, das ebenfalls an diesem Montag von <strong>dpa-Chefredakteur</strong> <strong>Wolfgang B&#252;chner</strong> einigen Medienjournalisten vorgestellt wird, setzt konsequent auf eine h&#228;ndische Gewichtung und Platzierung des Ticker-Angebots – Redakteure werden die Seite steuern, wie das auch Kunden von Nachrichtenportalen wie &#8220;Spiegel Online&#8221; tun. dpa-Chef B&#252;chner hatte bereits im &#8220;medium magazin&#8221; gesagt, so wolle sich dpa auch &#8220;die Probleme unserer Kunden zu eigen machen&#8221;. An den &#8220;Newsplaner&#8221; von ddp/DAPD sollen keine Redakteure permanent Hand anlegen. Er dient damit nicht so sehr der Orientierung, wie das Modell der dpa.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_7573" class="wp-caption alignleft" style="width: 198px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dapd_news.jpg" rel="lightbox[7555]"><img class="size-medium wp-image-7573" title="dapd_news" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dapd_news-188x219.jpg" alt="Der neue ddp/DAPD Newsplaner mit Bewertungs- und Terminplaner-Service" width="188" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Der neue ddp/DAPD Newsplaner mit Bewertungs- und Terminplaner-Service</p></div>
<p><strong>Schwerpunkt Planungs-Service:</strong> Die teils fehlende Gewichtung mag eine Schw&#228;che der ddp/DAPD-Plattform sein. Anders als &#8220;dpa News&#8221; wartet Dreyers &#8220;Newsplaner&#8221; indes mit einem ganz anderen wesentlichen Feature auf: Die Seite spiegelt alle Planungseintr&#228;ge der Agentur wider, samt geplanten Stilformen. Kunden sollen per Sternchen-System die Termine aus ihrer Sicht gewichten k&#246;nnen. Und so wie auf beiden Plattformen die Texte und Bilder kommentierbar sind und damit Agenturen einen technischen R&#252;ckkanal von ihren Kunden einf&#252;hren, k&#246;nnen ddp/DAPD-Kunden k&#252;nftig anstehende Termine auch schon Tage und Wochen im Voraus anmerken. Kunden sollen der Agentur damit nicht nur sagen, was sie an der aktuellen Berichterstattung bem&#228;ngeln oder sich erg&#228;nzend w&#252;nschen, sondern auch, was sie von den Agenturjournalisten f&#252;r die n&#228;chsten Tage bevorzugt gebrauchen k&#246;nnten.</p>
<p>Dreyer sagte dem &#8220;medium magazin&#8221; aktuell: &#8220;Das Ranking ist uns extrem wichtig. Damit k&#246;nnen wir uns auch erlauben, einen Termin mal wegzulassen, wenn ihn mehrere Kunden nur mit einem von f&#252;nf Sternen versehen haben, ihm also keiner Priorit&#228;t einr&#228;umt, und wir unsere Journalisten f&#252;r andere Themen einsetzen wollen.&#8221; Damit erhalte seine Agentur &#8220;die M&#246;glichkeit, Kundenbed&#252;rfnisse zu befriedigen, die wir ganz aktuell kennen, nicht nur aus Halbjahresgespr&#228;chen&#8221;. Dreyer weiter: &#8220;So kann auch aus einem Thema ein seitentragendes St&#252;ck mit vielen Bildern, Feature und Hintergrund werden, von dem wir urspr&#252;nglich dachten, es d&#252;rfte nur eine Meldung wert sein.&#8221; Es gehe darum, &#8220;die Blattmacher in unseren Kundenredaktionen optimal zu beliefern&#8221; und &#8220;unser Personal so optimal einzusetzen, dass m&#246;glichst wenig f&#252;r die Tonne produziert wird&#8221;.</p>
<div id="attachment_7562" class="wp-caption alignright" style="width: 198px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dapd_planung_gross.jpg" rel="lightbox[7555]"><img class="size-medium wp-image-7562 " title="dapd_planung" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dapd_planung_gross-188x219.jpg" alt="" width="188" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Der DAPD Newsplaner im Detail wie er sich seinen Kunden k&#252;nftig pr&#228;sentieren will</p></div>
<p><strong>Dialog mit den Kunden. </strong>Im &#8220;ddp/DAPD-Newsplaner&#8221; sollen Kunden analog zu &#8220;dpa News&#8221; auch die M&#246;glichkeit haben, mit den Autoren der Meldungen und Feature direkt Kontakt aufzunehmen. Anders als dpa wolle Dreyer aber keine Direkt-Rufnummern zu seinen Leuten mit jedem St&#252;ck weiterreichen, sondern lediglich E-Mails erm&#246;glichen. Er halte zudem eher wenig davon, dass Kunden das schon versendete Material kommentieren, wie die dpa das vor allem vorhabe: &#8220;Das passiert am Ende des Produktionsprozesses. Wir brauchen hingegen einen Planer, denn unser Schwerpunkt in der Kundenbeziehung ist: Planung.&#8221; Wer die Kunden vern&#252;nftig bedienen wolle, der brauche daf&#252;r einen Vorlauf und m&#252;sse fr&#252;h wissen, was als Aufmacher in den Zeitungen und auf den Seiten geplant sei. &#8220;Wenn sich aktuell etwas auf dem Nachrichtenmarkt tut, ist es doch vor allem unsere Kernaufgabe als Agentur, zu entscheiden, was wir produzieren.&#8221; Dreyers Plattform soll im Sp&#228;tsommer starten. Der breiten &#214;ffentlichkeit will er seine Pl&#228;ne aber schon Ende Juni auf einer Pressekonferenz pr&#228;sentieren.</p>
<p>Und dass seine Plattform auch das Ressort &#8220;Sport&#8221; beinhalte hei&#223;e nicht, dass ein eigener Sportdienst geplant sei: &#8220;Das sind Sport-Geschichten, die es auf die Seite Eins von Zeitungen schaffen, also etwa Doping, Wettbetrug und die Planung von Sportevents, also Themen, die bei AP-Deutschland schon immer stattgefunden haben.&#8221;</p>
<p><em><strong>update 12.21 Uhr:</strong> <strong>Zur Pr&#228;sentation von &#8220;dpa-news&#8221; und Strategie von Wolfgang B&#252;chner:</strong></em></p>
<p><em> </em>dpa-Chef B&#252;chner bel&#228;chelte hingegen das ddp/DAPD-Konzept, das auf die Bewertung von Terminen und Nachrichtentexten setzt, wie sie etwa von Apples iTunes-Store bekannt ist. &#8220;Sternchen sind ein veraltetes und<br />
&#252;berholtes Instrument. Es f&#246;rdert nicht den Dialog, in den wir aber mit Kunden treten m&#252;ssen&#8221;, so B&#252;chner bei der Pr&#228;sentation von &#8220;dpa News&#8221; in Hamburg am Montagvormittag. &#8220;Der ernsthafte Dialog mit unseren Kunden mag aufw&#228;ndiger sein als ein Sternchen-System. Ich finde ihn aber alternativlos.&#8221;</p>
<div id="attachment_7589" class="wp-caption alignleft" style="width: 229px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news_Hauptseite.jpg" rel="lightbox[7555]"><img class="size-medium wp-image-7589  " title="dpa news_Hauptseite" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/dpa-news_Hauptseite-219x111.jpg" alt="So soll B&#252;chners &quot;dpa news&quot; aussehen" width="219" height="111" /></a><p class="wp-caption-text">So soll &quot;dpa news&quot; aussehen</p></div>
<p>Mehr zu den konkreten Pl&#228;nen und verschiedenen Beispielseiten von &#8220;dpa news&#8221; siehe Beitrag &#8220;<a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-details-der-dpa-news/" target="_blank">dpa news im Detail&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/ueber-uns/die-redaktion/" target="_blank">Text: Daniel Bouhs</a></p>
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		<title>Duftende Zeitung</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum WM-Auftakt hat die Oberhessische Presse (Marburg) eine im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;duftende Zeitung&#8221; produziert. &#8220;Um die Leserinnen und Leser mit allen Sinnen auf die WM in S&#252;dafrika einzustimmen&#8221; , so Chefredakteur Christoph Linne, riechen die Titelseite und die Sport-Bucher&#246;ffnungsseite nach Gras, und wer dran rubbelt, dem weht der Duft noch kr&#228;ftiger um die Nase! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum WM-Auftakt</strong> hat die <strong><a href="http://www.op-marburg.de/" target="_blank">Oberhessische Presse (Marburg)</a></strong> eine im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;duftende Zeitung&#8221; produziert. &#8220;Um die Leserinnen und Leser mit allen Sinnen auf die WM in S&#252;dafrika einzustimmen&#8221; , so Chefredakteur Christoph Linne, riechen die Titelseite und die Sport-Bucher&#246;ffnungsseite nach Gras, und wer dran rubbelt, dem weht der Duft noch kr&#228;ftiger um die Nase!</p>
<div id="attachment_7532" class="wp-caption alignright" style="width: 154px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/WM_Gras.jpg" rel="lightbox[7530]"><img class="size-medium wp-image-7532" title="WM_Gras" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/WM_Gras-144x220.jpg" alt="Der &quot;duftende&quot; Zeitungstitel der Oberhessischen Presse zum WM-Start" width="144" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Der &quot;duftende&quot; Zeitungstitel der Oberhessischen Presse zum WM-Start</p></div>
<p>Dazu signalisiert auch das Zeitungslogo die Besonderheit dieser Ausgabe: Sonst in blau gehalten ist es am 11.Juni Gras-Gr&#252;n &#8211; und vollst&#228;ndig mit Gras &#252;berwuchert.</p>
<p>Au&#223;erdem hat auf der ersten Sportseite (siehe links) Karikaturist J&#252;rgen Tomicek alle Nationalspieler und den Trainerstab f&#252;r ein Skatspiel gestaltet, das die OP ab Samstag in ihrem Lesershop anbietet.</p>
<p>Eine pfiffige Idee f&#252;r Print, zur Nachahmung empfohlen!</p>
<p><strong>update</strong><strong>:</strong> Die Mehrkosten f&#252;r die Duftfarbe lagen unter 200 Euro nach Auskunft von Christoph Linne.</p>
<p><em>ami</em></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Luc Jochimsen (Die Linke) &amp; Nadine M&#252;ller (CDU) &#252;ber Politik und Journalismus</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Frauen, zwei Generationen, ein Beruf: Lukrezia &#8220;Luc&#8221; Jochimsen (74) und Nadine M&#252;ller (27)  sind beide gelernte Journalistinnen und sitzen im Deutschen Bundestag -allerdings in ganz verschiedenen Lagern: Jochimsen ist Abgeordnete f&#252;r die &#8220;Linke&#8221;, M&#252;ller  f&#252;r die CDU, als j&#252;ngstes Mitglied ihre Fraktion. Die geb&#252;rtige Saarl&#228;nderin M&#252;ller hat in Heidelberg und Saarbr&#252;cken Jura studiert und 2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Frauen, zwei Generationen, ein Beruf: <strong>Lukrezia &#8220;Luc&#8221; Jochimsen </strong>(74) und <strong>Nadine M&#252;ller </strong>(27)  sind beide gelernte Journalistinnen und sitzen im Deutschen Bundestag -allerdings in ganz verschiedenen Lagern: Jochimsen ist Abgeordnete f&#252;r die &#8220;Linke&#8221;, M&#252;ller  f&#252;r die CDU, als j&#252;ngstes Mitglied ihre Fraktion.</p>
<p>Die geb&#252;rtige Saarl&#228;nderin M&#252;ller hat in Heidelberg und Saarbr&#252;cken Jura studiert und 2008 mit Diplom abgeschlossen, daneben ein studienbegleitendes Volontariat bei der Konrad Adenauer Stiftung absolviert und war bereits von 2004 bis 2008 Mitglied des saarl&#228;ndischen Landtags. 2009 wurde sie als Direktkandidatin ihres Wahlkreises St.Wendel in den Bundestag gew&#228;hlt.</p>
<p>Lukrezia (genannt &#8220;Luc&#8221;) Jochimsen, geboren 1936 in N&#252;rnberg, ist promovierte Soziologin. Als Journalistin arbeitet sie u.a. f&#252;r Panorama, war ARD-Auslandskorrespondentin in London und von 1994 bis 2001 Chefredakteurin des Hessischen Rundfunks. Ein Jahr sp&#228;ter lie&#223; sie sich als Kandidatin der PDS zur Bundestagswahl aufstellen, die Partei scheiterte jedoch an der 5%-H&#252;rde. 2005 gelang ihr der Einzug in das Bundestag &#252;ber die Landesliste Th&#252;ringen der PDS/Die Linke. Jochimsen geht nun als Kandidatin der &#8220;Linken&#8221; in die Wahl zum Bundespr&#228;sidenten am 30. Juni.</p>
<p>Ein Gespr&#228;ch* &#252;ber Politik und Journalismus zwischen Streit und Konsens.</p>
<p><em><strong>Interview: Christoph W&#246;hrle, Fotos: Wolfgang Borrs</strong></em></p>
<p><em><strong>Wie haben Sie beide den Seitenwechsel vom Journalismus in die Politik hinbekommen</strong></em><em><strong>?</strong></em><br />
<strong>Luc Jochimsen:</strong> Als ich 2005 in den Bundestag einzog, habe ich mich immer gefragt, ob ich diesen Seitenwechsel gut meistern werde. Heute wei&#223; ich: das politische Arbeiten wird st&#228;ndig von den Medien gespiegelt. Die permanente mediale Pr&#228;senz sorgt f&#252;r eine Vermischung von Journalismus und Politik. Das betrifft die Themen, aber mehr noch die Menschen.<br />
<strong>Nadine M&#252;ller</strong>: Diese Vermischung und Vernetzung beobachte ich auch. Manchmal setzen die Medien Themen, manchmal ist es die Politik. Aber es ist immer wichtig, wer was sagt. Es passiert, dass man selbst eine Pressemitteilung raushaut, auf die es keine Reaktion gibt, dann sagt jemand anders das Gleiche und schon st&#252;rzen sich alle drauf. Ich als Neuling muss mich an dieses Prozedere erst gew&#246;hnen. Ich kenne viele Journalisten von fr&#252;her und f&#252;hle mich dem Beruf verbunden.<br />
<em> Ist diese N&#228;he zu dem Berufsstand nicht gef&#228;hrlich?<br />
</em><strong> Jochimsen</strong>: Doch, das sehe ich kritisch. Journalisten versuchen die N&#228;he ja auch auszunutzen. Da rufen sie bei dir an und wollen dir das Zitat entlocken: „Oskar Lafontaine ist ein Tyrann“. Oder sie fragen nach einer angeblichen Aff&#228;re zwischen Lafontaine und Sarah Wagenknecht. Sie versuchen dich mit ihren Fragen weichzukochen. Das habe ich fr&#252;her nicht anders gemacht. Da, wo aber zwischen Journalisten und Politikern Symbiosen entstehen, wird es problematisch.<br />
<strong> M&#252;ller</strong>: Bisher gab es bei mir keine Konfliktf&#228;lle dieser Art. In meinem Freundeskreis gibt es nun mal viele Journalisten. Bisher hat aber keiner von ihnen versucht, meine neue Rolle auszunutzen. Teilweise bewirkt so eine N&#228;he ja auch, dass sich beide Seiten besser verstehen. Im Gespr&#228;ch mit meinen Parteifreunden verteidige ich oft die Journalisten. Dann hei&#223;t es schon mal: „Du hast immer so viel Verst&#228;ndnis.“</p>
<p><strong><em><br />
Der Beruf steckt Ihnen beiden offenbar noch in den Knochen.</em></strong><br />
Jochimsen: Ich glaube man h&#246;rt nie ganz damit auf, Journalistin zu sein. Ganz oft denke ich Sachen wie: Schade, dass ich jetzt dazu keinen Kommentar schreiben kann.<br />
<div id="attachment_7480" class="wp-caption alignleft" style="width: 229px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Luc_Jochimsen.jpg" rel="lightbox[7468]"><img class="size-medium wp-image-7480" title="Luc_Jochimsen" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Luc_Jochimsen-219x146.jpg" alt="Luc Jochimsen" width="219" height="146" /></a><p class="wp-caption-text">Luc Jochimsen</p></div><strong> M&#252;ller: </strong>Meine Erfahrung als Journalistin war ja sehr kurz. Aber ich merke ganz oft, dass mich ein Thema anspringt, das in die Zeitung m&#252;sste.<br />
<strong> Jochimsen:</strong> Wichtig ist es, zu begreifen, dass man nicht zu den Medien rennen sollte, um parteiinterne oder partei&#252;bergreifende Konflikte auszutragen.</p>
<p><strong><em> Schreiben sie auch SMS w&#228;hrend Ihrer Sitzungen?</em></strong><br />
<strong> M&#252;ller:</strong> Ich gebe jedenfalls nicht per SMS irgendwelche heiklen Interna an Journalisten weiter.<br />
<strong> Jochimsen</strong>: Fr&#252;her war eine geschlossene Sitzung eine wirklich interne Angelegenheit. Heute fragt man sich immer: Wie haben Journalisten das jetzt wieder rausbekommen? Und wenn man sieht, wie manche da nebenbei am Tippen sind, er&#252;brigt sich die Frage.</p>
<p><strong><em>Informationen werden oft auch &#252;ber Hintergrundkreise weitergegeben.</em></strong><br />
<strong> Jochimsen:</strong> Da bin ich in keinem drin. Ich finde das nicht gut. Das geht tendenziell auch wieder in Richtung zu gro&#223;e N&#228;he.<br />
<strong> M&#252;ller:</strong> Die Gefahr ist, dass immer alles raus kommt, was Journalisten nicht wissen sollten. Teilweise lassen sich Informationen aber so gut kontrolliert abgeben. Deshalb w&#252;rde ich hingehen, wenn ich eingeladen werde. Bisher habe ich noch keinem Journalisten etwas „unter 3“ weitererz&#228;hlt.</p>
<p><strong><em> Selektieren Sie die Medien, denen Sie Interviews geben?</em></strong><br />
<strong> Jochimsen:</strong> Ich gebe gerne Medien Interviews, die eine andere politische Haltung haben, sagen wir mal der FAZ. Das ist sogar spannender, weil kritischer nachgefragt wird. Noch etwas: Fr&#252;her war Journalismus gr&#252;ndlicher, aber auch langsamer. Heute geht es immer schnell, schnell.<br />
<strong> M&#252;ller</strong>: Es gab bei mir da mal ein ganz h&#228;ssliches Ereignis: Nachdem ich ein Interview mit der Jungen Freiheit abgelehnt habe, schrieben die dennoch ein Portr&#228;t &#252;ber mich und klauten ihre Zitate einfach aus einem anderen Interview, das ich dem Standard gegeben hatte. Da hab’ ich mich richtig ausgeliefert gef&#252;hlt. Die Junge Freiheit ist f&#252;r mich die rote Linie, die ich nicht &#252;berschreite.</p>
<p><strong><em>Gerade die kleineren Medien beklagen, dass sie schwer an die Politiker in Berlin rankommen.</em></strong><br />
<strong>M&#252;ller:</strong> Das kann ich nicht ganz verstehen. Ich fand es total schade, dass sich zu meiner 100-Tage-Bilanz nur gro&#223;e Medien gemeldet haben. Ich h&#228;tte gerne auch ein paar aus meinem Wahlkreis dabei gehabt.<br />
<strong>Jochimsen:</strong> Die Medien in Th&#252;ringen interessieren sich kaum f&#252;r meine Arbeit, sie grenzen mich aus.</p>
<p><strong><em>Was war Ihre tollste Geschichte, die sie selbst als Journalistin umgesetzt haben?</em></strong><br />
<strong>Jochimsen:</strong> Das war ein Bericht bei Panorama &#252;ber die Sexualmoral des Vatikans zu einer Zeit, als das Thema Doppelmoral noch totgeschwiegen wurde. Ich hatte das Gl&#252;ck einen Priester zu finden, der ausgepackt hat. Es gab unheimlich viel Gegenwind aus der Kirche und aus der konservativen politischen Ecke. Aber mein Chefredakteur stand hinter mir.<div id="attachment_7484" class="wp-caption alignright" style="width: 229px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Nadine_M&#252;ller1.jpg" rel="lightbox[7468]"><img class="size-medium wp-image-7484 " title="Nadine_M&#252;ller" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Nadine_M&#252;ller.jpg" alt="Nadine M&#252;ller" width="219" height="146" /></a><p class="wp-caption-text">Nadine M&#252;ller</p></div><strong>M&#252;ller:</strong> Bei mir war es ein Fernseh-Beitrag &#252;ber Junkies und Alkoholiker, die sich am Bonner Bahnhof treffen. Bei der Rhein-Neckar-Zeitung habe ich mal bei einer „Mut-Macher-Beilage“ mitgemacht. Die Reaktionen waren sehr gut. Das war toll, weil es mir gezeigt hat, dass die Menschen auch gern positive Nachrichten lesen wollen. Mich st&#246;rt die Tendenz, dass im Journalismus immer alles madig gemacht wird.</p>
<p><strong><em> Welche Medien konsumieren Sie?</em></strong><br />
<strong>Jochimsen:</strong> Also ich brauche meine Zeitungen. Ich lese die Bild, die FAZ, die SZ und die Berliner Zeitung. Jeden Morgen.<br />
<strong> M&#252;ller:</strong> Ich schaue eher in die Presseschau und informiere mich zus&#228;tzlich online.</p>
<p><strong><em>Gibt es f&#252;r Sie Kontakte ins jeweils andere Parteilager?</em></strong><br />
<strong>Jochimsen:</strong> &#220;ber die Aussch&#252;sse gibt es immer den Kontakt. Nadine M&#252;ller kannte ich noch nicht. Aber ich habe keine Ber&#252;hrungs&#228;ngste. Schlimm ist nur, dass die Antr&#228;ge von der Linken immer ignoriert werden.<br />
<div id="attachment_7493" class="wp-caption alignleft" style="width: 229px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/L_Jochimsen_N_M&#252;ller2.jpg" rel="lightbox[7468]"><img class="size-medium wp-image-7493" title="L_Jochimsen_N_M&#252;ller2" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/L_Jochimsen_N_M&#252;ller2-219x146.jpg" alt="Luc Jochimsen und Nadine M&#252;ller " width="219" height="146" /></a><p class="wp-caption-text">Luc Jochimsen und Nadine M&#252;ller </p></div><strong>M&#252;ller: </strong>Was die Linke angeht, sind wir Abgeordneten aus dem Saarland nat&#252;rlich gebrannte Kinder. Irgendwie ist die Linke ein rotes Tuch, eine freundschaftliche Ebene gibt es bisher kaum.<br />
<strong>Jochimsen</strong>: Mir sagen Freunde manchmal: Du kannst doch eh nichts bewirken. Mindestlohn, Abschaffung von Hartz IV, Afghanistan – unsere Positionen werden im b&#252;rgerlichen Lager niedergemacht. Interessant ist aber, dass die Ideen sich hartn&#228;ckig halten; man denke nur an den Mindestlohn.<br />
<strong>M&#252;ller</strong>: Ich habe ein Problem mit den Extrempositionen Ihrer Partei. Raus aus Afghanistan, sofort, wie soll das bitte gehen?<br />
<strong>Jochimsen:</strong> Zapatero hat es doch mit dem R&#252;ckzug aus dem Irak vorgemacht. Milit&#228;risch ist das kein Problem.<br />
<strong>M&#252;ller:</strong> Und zur&#252;ck bleibt dann ein Land im Chaos, ohne Sicherheit, in Schutt und Asche.<br />
<strong>Jochimsen:</strong> Bisher wurde doch auch nichts dort erreicht. Das Land hat einen korrupten Pr&#228;sidenten und jetzt sollen sogar noch die Taliban mit einbezogen werden. Das wird nicht funktionieren.</p>
<p><strong><em>F&#252;hlen Sie sich von den anderen Parteien diskriminiert, Frau Jochimsen?</em></strong><br />
<strong> Jochimsen: </strong>Sehr oft. Man wird in seiner parlamentarischen Arbeit behindert. Vor allem aus dem Unionslager.<br />
<strong> M&#252;ller:</strong> Nat&#252;rlich gibt es heftige Diskussionen, das merke ich im Wirtschaftsausschuss. Teilweise m&#252;sste das sachlicher ablaufen. Auch hier w&#252;nsche ich mir manchmal mehr konstruktive Zusammenarbeit.</p>
<p><strong><em>Was halten Sie von der Sitte, dass Politiker stets ihre Zitate autorisieren wollen.</em></strong><br />
<strong>Jochimsen:</strong> Ich mache das nicht und finde es auch nicht richtig. Das ist wie eine Art Zensur. Es sollte die Aufgabe des Journalisten sein, welche Zitate er verwendet und welche nicht.<br />
<strong>M&#252;ller:</strong> Das habe ich erst in Berlin so kennen gelernt und mache seither davon Gebrauch. Oft lassen sich so Missverst&#228;ndnisse aufkl&#228;ren. Man spricht manchmal zwei Stunden und davon werden dann zwei S&#228;tze ver&#246;ffentlicht, da m&#246;chte ich dann doch wenigstens korrekt wiedergegeben werden.</p>
<p><strong><em>Wie finden Sie den regelm&#228;&#223;igen Podcast der Kanzlerin?</em></strong><br />
<strong>M&#252;ller: </strong>Ich finde das klasse und sie war die erste, die das so in Deutschland gemacht hat. Und das in einer sogenannten konservativen Partei.<br />
<strong>Jochimsen: </strong>F&#252;r so etwas habe ich keine Zeit. Aber ich nutze nat&#252;rlich meine eigene Homepage auch, um mich und meine Arbeit darzustellen.</p>
<p><strong><em>Welcher Beruf macht Ihnen denn mehr Spa&#223;?</em></strong><br />
<strong> M&#252;ller:</strong> Momentan Politik.<br />
<strong> Jochimsen: </strong>Es ist auf jeden Fall beides gleich viel Arbeit. Als ich in London HR-Korrespondentin war, sa&#223; ich abends oft in einem leeren B&#252;ro – genau wie heute. Und dann die ganzen Sitzungen. Mein Kollege Lothar Bisky spricht immer von der „versessenen Zeit“.<br />
<strong> M&#252;ller: </strong>Es gibt auch den Spruch &#252;ber die parlamentarische Arbeit: „50 Prozent sind unn&#246;tig, man wei&#223; nur nicht welche.“ Aber auch im Journalismus beackert man ja oft langweilige Themen, weil es halt sein muss.<br />
<strong> Jochimsen: </strong>Oder man hat nervige Aufgaben. In meinen siebeneinhalb Jahren als Chefredakteurin des Hessischen Rundfunks waren das vor allem Management-T&#228;tigkeiten, die mich zunehmend auffra&#223;en und mir die Zeit raubten, mir Gedanken um neue Sendekonzepte zu machen oder pers&#246;nliche Gespr&#228;che mit Mitarbeitern zu f&#252;hren.</p>
<p><strong><em>Und in welchem Job erreicht man mehr?</em></strong><br />
<strong> M&#252;ller:</strong> Die Frage nach der Macht. Als einzelne Abgeordnete ist es nat&#252;rlich schwer, Akzente zu setzen. Aber man kann schon einiges erreichen, wenn man in einer Regierungsfraktion sitzt.<br />
<div id="attachment_7491" class="wp-caption alignright" style="width: 229px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/L_Jochimsen_N_M&#252;ller.jpg" rel="lightbox[7468]"><img class="size-medium wp-image-7491" title="L_Jochimsen_N_M&#252;ller" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/L_Jochimsen_N_M&#252;ller-219x146.jpg" alt="Nadine M&#252;ller mit Luc Jochimsen" width="219" height="146" /></a><p class="wp-caption-text">Nadine M&#252;ller mit Luc Jochimsen</p></div><strong> Jochimsen: </strong>Im besten Fall k&#246;nnen Sie einen Krieg beenden. Das schaffen Sie mit Journalismus schwerlich. Oder die Neuregelung der Patientenverf&#252;gung, das war ein &#252;berfraktioneller Erfolg. Da wird die Arbeit im politischen Steinbruch dann doch manchmal belohnt.</p>
<p><strong><em>Zum Abschluss: Sieht man Sie manchmal im Café Einstein oder im Borchardt?</em></strong><br />
<strong>M&#252;ller:</strong> Da war ich bislang nicht. Gilt die St&#228;ndige Vertretung auch? Da war ich aber auch nur einmal.<br />
<strong>Jochimsen:</strong> Mich schon. Im Borchardt treffe ich mich zum Beispiel mit Manfred Bissinger oder Hugo M&#252;ller-Vogg. Das Einstein ist sozusagen meine „cantina soziale“, da gehe ich sowohl alleine hin als auch mit Gespr&#228;chspartnern. Und der Kaiserschmarrn schmeckt dort ganz vorz&#252;glich.</p>
<p><em>(*Das Gespr&#228;ch wurde im Fr&#252;hjahr 2010 in Berlin f&#252;r mediummagazin gef&#252;hrt)</em></p>
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