<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>medium magazin &#187; JdJ2009</title>
	<atom:link href="http://www.mediummagazin.de/category/jdj2009/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.mediummagazin.de</link>
	<description>für journalisten</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 06:43:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Die Wahl der &#8220;Journalisten des Jahres&#8221;</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/die-wahl-der-journalisten-des-jahres/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/die-wahl-der-journalisten-des-jahres/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 23:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6232</guid>
		<description><![CDATA[Seit wann und f&#252;r wen gibt es diesen Preis? Die Wahl der &#8220;Journalisten des Jahres&#8221; rief &#8220;medium magazin&#8221; 2004 ins Leben. Seither findet sie regelm&#228;&#223;ig jeweils zum Jahresende statt. Ausgezeichnet werden solche Journalisten und Journalistinnen, die auf besonders nachdr&#252;ckliche Weise Themen und Trends aufgegriffen sowie gesetzt haben und die mit Recherche, Tiefgang, Ausdruckskraft, Humor oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><em>Seit wann und f&#252;r wen gibt es diesen Preis?</em></h4>
<p>Die Wahl der &#8220;Journalisten des Jahres&#8221; rief &#8220;medium magazin&#8221; 2004 ins Leben. Seither findet sie regelm&#228;&#223;ig jeweils zum Jahresende statt.</p>
<p>Ausgezeichnet werden solche Journalisten und Journalistinnen, die auf besonders nachdr&#252;ckliche Weise Themen und Trends aufgegriffen sowie gesetzt haben und die mit Recherche, Tiefgang, Ausdruckskraft, Humor oder redaktionell-strategischer Leistung gegl&#228;nzt haben.</p>
<h4><em>Wer kann gew&#228;hlt werden?</em></h4>
<p><em> </em></p>
<p>In Frage kommen Journalisten und Journalistinnen aller Mediengattungen &#8211; aus Print und elektronischen Medien. Gew&#228;hlt werden jeweils zehn herausragende Vertreter in zehn Fachkategorien &#8211; Chefredaktion, Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Wissenschaft, Unterhaltung, Reporter, regionaler Journalismus und Newcomer &#8211; sowie die Top Ten der Redaktionen des Jahres f&#252;r besondere Teamleistungen.</p>
<p>Unabh&#228;ngig von den Fachgebieten wird als der &#8220;Journalist des Jahres&#8221; ein Vertreter oder eine Vertreterin der Branche gew&#228;hlt, der oder die auf besondere Weise ein Thema des Jahres gesetzt oder auf au&#223;ergew&#246;hnliche Weise Zeichen im und f&#252;r den Journalismus gesetzt haben. Dar&#252;ber hinaus wird jeweils ein Ehrenpreis f&#252;r das journalistische Lebenswerk verliehen.</p>
<h4><em>Wer w&#228;hlt die Journalisten des Jahres?</em></h4>
<p><em> </em></p>
<p>Zur festen mediummagazin-Jury geh&#246;ren rund 50 versierte Medienkenner, die im wesentlichen aus drei Bereichen kommen:</p>
<ol>
<li>die Leiter und Leiterinnen wichtiger journalistischer Ausbildungsst&#228;tten (wie z.B. Henri-Nannen-Schule, Axel Springer Akademie, Deutsche Journalistenschule, RTL-Journalistenschule),</li>
<li>professionelle Medienbeobachter aus der Tagespresse, elektronischen Medien und Branchendiensten (wie z.B. Spiegel, Focus, DeutschlandRadio, taz, Kress, meedia, dwdl) und</li>
<li>Journalistinnen und Journalisten, die in ihrer langj&#228;hrigen beruflichen Laufbahn ausgewiesen f&#252;r ein hohes journalistisches Qualit&#228;tsniveau stehen.</li>
</ol>
<p>Die Jury ist zudem so zusammengesetzt, dass Kenner aus allen Preis-Kategorien vertreten sind. Seit drei Jahren bitten wir auch die ersten Preistr&#228;ger und Preistr&#228;gerinnen des vorangegangen Jahres jeder Kategorie in die Jury.</p>
<p>Alle Jurymitglieder sind selbst von der Wahl ausgeschlossen.</p>
<p>Die Jurymitglieder von A bis Z im Jahr 2009:</p>
<p>Georg Altrogge, Chefredakteur meedia.de/ Malte Arnsperger, „Journalist des Jahres 2008“, „stern“ /  Daniel Bouhs, Redaktionsmitglied „medium magazin“  / Markus Brauck, Medienredakteur des „Spiegel“ / Jochen Brenner, Redaktionsmitglied „medium magazin“ / Ulrich Brenner, Leiter Deutsche Journalistenschule / Axel Buchholz, Ex-Chefredakteur H&#246;rfunk Saarl&#228;ndischer Rundfunk, Professor f. Radiojournalismus Uni Mainz /  Dieter Degler, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Degler Smart Media / Frank Dohmen, „Reporter des Jahres 2008“, „Spiegel“ /  Berthold L. Fl&#246;per, Leiter Lokaljournalistenprogramm der bpb / Das Reporterteam Josef Otto Freudenreich, Wolfgang Messner, Reiner N&#252;bel, Meinrad Heck, „Lokale Autoren d. J. 2008“, „Stuttgarter Zeitung“ /  Ute Frieling-Huchzermeyer, Newcomer d.J. 2008, Chefredakteurin „Landlust“ / Bernd G&#228;bler, Publizist / Dieter Golombek, Sprecher der Jury des deutschen Lokaljournalistenpreises / Markus Grill, „Journalist des Jahres 2008“, seit 1.1.09 „Spiegel“ / Steffen Grimberg, Medienredakteur „taz“ / Kuno Haberbusch, Leiter der Mediensendung „Zapp“ (bis Mitte 09) /  Hartwig Hochstein,ehemaliger Chefredakteur der „Leipziger Volkszeitung“ / Michael J&#252;rgs, Publizist / Wolfgang Kaden, Publizist, ehem. Chefredakteur von „Spiegel“ und  „manager magazin“/ Klaus-Peter Kerbusk, Reporter d. J. 2008, „Spiegel“ / Claus Kleber, „Politikjournalist d. J. 2008“, „heute Journal“/ZDF / Eva Kohlrusch, Vorsitzende Journalistinnenbund / Ingrid Kolb, Autorin, Ex-Leiterin Henri-Nannen-Schule/ Henning Kornfeld, Ressortleiter Print „kressreport“/ Ulrike Langer, Redaktionsmitglied „medium magazin“ / Claus Larass, Publizist, ehemaliger Vorstand Axel Springer und ProSiebenSat.1 Media AG / Thomas Leif, Vorsitzender netzwerk recherche e.V./  Klaus Liedtke, Ex-ChR u. a. &#8220;Stern&#8221;, „National Geographic Deutschland“ /  Thomas L&#252;ckerath, Chefredakteur dwdl.de/  Arno Luik, Kulturjournalist d.J.2008, „stern“ /  Arno Makowsky „ Lokaler Chefredakteur d. J. 2008“, „Abendzeitung“ M&#252;nchen / Peter Marx, Reporter DeutschlandRadioKultur / Christian Meier, Berlin Korrespondent und Resssortleiter Digital &#8220;kressreport&#8221; / Klaus Meier,Professor f&#252;r Journalistik Hochschule Dortmund /  Klaus Methfessel, Leiter G.v. Holtzbrinck Schule f. Wirtschaftsjournalisten / Annette Milz, Chefredakteurin „medium magazin“ /  Helmut Ortner, Agentur Concept &amp; Consult f&#252;r Printmedien /  Leonhard Ottinger, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der RTL Journalistenschule /  Jan-Eric Peters,Leiter Axel Springer Akademie / Carsten Rave, Medienredakteur „dpa“ / Diemut Roether, Redakteurin „epd medien“ /  Gerd Ruge, Preistr&#228;ger „Lebenswerk“ 2008 / Susanne Schaefer-Dieterle, Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin ssd Kommunikations-Management / Eva-Maria Schnurr, Redaktionsmitglied „medium magazin“ / Josef Seitz, stv. Ressortleiter Medien „Focus“ / Ulrike Simon, freie Medienjournalistin / Hans-Hermann Sprado,„Wissenschaftsjournalist des Jahres 2008“, Hrsg. „P.M.“/ Harald Staun, Medienredakteur FAS / Elvira Steppacher, Direktorin ifp-Institut zur F&#246;rderung publizistischen Nachwuchses  / Andreas Stopp, Leiter Medien und  Gesellschaft Deutschlandfunk / Thomas Strothjohann,  Redaktionsmitglied „medium magazin“ / Adolf Theobald, Ex-Vorstand Gruner + Jahr,ehemaliger Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Spiegel-Verlag, Gr&#252;nder von „Capital“ / Roland Tichy, „Wirtschaftsjournalist d. J.2008“, „WirtschaftsWoche“ / Sebastian Turner, Partner Scholz &amp; Friends, Honorarprofessor Universit&#228;t der K&#252;nste Berlin / Katy Walther, Redaktionsmitglied „medium magazin“ /  Beate Wedekind, Autorin und Event-Produzentin, ehem. Chefredakteurin „Bunte“ /  Stephan Weichert, Professor f. Journalismus an der HMK Hamburg / Jens Weinreich „Sportjournalist d. J. 2008“ , freier Journalist und Blogger/  Andreas Wolfers,Leiter Henri-Nannen-Schule / Andre Zalbertus, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Zalbertus New Media GmbH / Uwe Zimmer,  u.a. Ex-Chefredakteur „Neue Westf&#228;lische“</p>
<h4><em>Wie wird gew&#228;hlt?</em></h4>
<p>Das Wahlverfahren besteht aus zwei Stufen:</p>
<h5>a) Die Nominierung</h5>
<p>Von Ende Oktober bis Mitte November sind alle Jurymitglieder aufgefordert, ihre jeweiligen Favoriten mit Begr&#252;ndungen einzureichen. Parallel dazu wird der entsprechende Fragebogen auch auf <a href="http://www.mediummagazin.de/">www.mediummagazin.de</a> ver&#246;ffentlicht: Dort kann jeder Interessierte ebenfalls Vorschl&#228;ge zur Wahl der Journalisten des Jahres einreichen.</p>
<h5><strong>b) Die Wahl:</strong></h5>
<p>Die Vorschl&#228;ge mit Begr&#252;ndungen flie&#223;en in eine alphabetische Nominierungsliste pro Kategorie ein. Alle &#8220;mediummagazin&#8221;-Juroren erhalten diese umfangreiche Nominierungsliste, und nur aus dieser Liste kann dann jeder Juror jeweils drei Kandidaten in jeder Kategorie auf die Pl&#228;tze 1 bis 3 w&#228;hlen.</p>
<p>Die Entscheidung f&#228;llt nach demokratischem Mehrheitsprinzip und errechnet sich nach einem Punktesystem: Der bzw die von einem Juror jeweils erst Genannte erh&#228;lt 5 Punkte, der zweite 3 und der drittplatzierte jeweils einen Punkt. Die Summe aller erreichten Punkte  eines Preiskandidaten bestimmt den jeweiligen Platz im Ranking.</p>
<h4><em>Wie werden die Gewinner geehrt?</em></h4>
<p><em> </em></p>
<p>Alle Gewinner des Jahres werden jeweils in der 1. mediummagazin-Ausgabe des darauffolgenden Jahres, die Anfang Januar erscheint, vorgestellt. Die Auszeichung ist undotiert.</p>
<p>Die ersten Preistr&#228;ger jeder Kategorie sowie alle Sieger der Vorjahre und Jurymitglieder werden zur festlichen Preisverleihung eingeladen, die traditionell im Januar in Berlin stattfindet.</p>
<h4><em>Wer ist der Ansprechpartner?</em></h4>
<p><em> </em></p>
<p>Verantwortlich f&#252;r die Gesamtorganisation ist Annette Milz, Chefredakteurin des &#8220;medium magazin&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/die-wahl-der-journalisten-des-jahres/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>03 &#8211; Kategorie Politik</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/03-kategorie-politik/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/03-kategorie-politik/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6136</guid>
		<description><![CDATA[1  Volker Zastrow, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“: Die Begr&#252;ndung der Jury: „… f&#252;r seine profunden Recherchen &#252;ber politische R&#228;nkespiele, die in dem Buch „Die Vier. Eine Intrige“ &#252;ber die Hintergr&#252;nde der Abweichler-Entscheidung gegen die damalige hessische SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti m&#252;ndeten. Ein beispielhaft gelungenes Recherche-Lehrst&#252;ck, das sich wie ein Krimi liest und seltene EInblicke hinter die Kulissen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>1  Volker Zastrow, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“:</h4>
<blockquote><p>Die Begr&#252;ndung der Jury: „… f&#252;r seine profunden Recherchen &#252;ber politische R&#228;nkespiele, die in dem Buch „Die Vier. Eine Intrige“ &#252;ber die Hintergr&#252;nde der Abweichler-Entscheidung gegen die damalige hessische SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti m&#252;ndeten. Ein beispielhaft gelungenes Recherche-Lehrst&#252;ck, das sich wie ein Krimi liest und seltene EInblicke hinter die Kulissen des politischen Geschehens gew&#228;hrt.“</p></blockquote>
<p><strong>Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Preistr&#228;ger am 14.01.2010 von Jury-Mitglied Bernd-G&#228;bler, freier Medienjournalist und Publizist</strong</p>
<p><strong>Die Replik von Volker Zastrow</strong></p>
<p><strong>2  Stephan Lamby, Eco Media TV-Produktion:</strong></p>
<blockquote><p>„… f&#252;r sein herausragendes ARD/NDR-Feature „Retter in Not” (1.7.) &#252;ber die Akteure der Banken- und Wirtschaftskrise und ihre politischen Rettungskonzepte – mit au&#223;ergew&#246;hnlich dichten Personennahaufnahmen und Statements von Verantwortungstr&#228;gern. Bester Dokumentar-Journalismus!“</p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 800;">3  Dirk Kurbjuweit, „Der Spiegel“:</span></p>
<blockquote><p>„… weil er der „Spiegel“- Berichterstattung eine neue intellektuelle, mitunter feuilletonistische Tiefe verliehen hat. Seine Geschichten reichen weit &#252;ber den tagesaktuellen Horizont des Politikbetriebs hinaus – zum Beispiel mit dem Portr&#228;t „Der Schattenmann“ &#252;ber den JU-Vorsitzenden Philipp Mi&#223;felder.“</p></blockquote>
<p><strong>4  Kurt Kister, „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></p>
<blockquote><p>„… weil er mit ironisch-sarkastischer Feder die Dinge aufspie&#223;t, die sich andere h&#246;chstens anzudeuten wagen. Seine Kommentare und Analysen sind un&#252;bertroffen an Witz und Sch&#228;rfe und gew&#252;rzt mit jenem Qu&#228;ntchen an Pessimismus, das Kisters Texte so lesenswert macht.“</p></blockquote>
<p><strong>5  Tissy Bruns, „Der Tagesspiegel“:</strong></p>
<blockquote><p>„… weil sie klug den Politikbetrieb analysiert und dabei die Arbeit der „Meute“ mit einbezieht. Im Wahl(kampf)jahr 2009 hob sich Bruns wieder einmal wohltuend von der Masse ab – und ihre Kommentare lagen nicht selten quer zur Blattlinie des „Tagesspiegels“ – sehr zu dessen Vorteil!“</p></blockquote>
<p><strong>6  Elke Durak, Deutschlandfunk:</strong></p>
<blockquote><p>„… weil sie sich auch von h&#246;chster politischer Prominenz nicht einsch&#252;chtern l&#228;sst und gnadenlos nachfragt. 2009 bat sie einen gro&#223;en Teil der alten und neuen Regierungen ans morgendliche Telefon – und gab mit ihren Interviews nicht selten die Debattenrichtung des Tages vor.“</p></blockquote>
<p><strong>7  Heribert Prantl, „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></p>
<blockquote><p>„… weil er &#252;ber Standpunkt und Kompass verf&#252;gt, und weil es deshalb ein Hochgenuss ist, ihn zu lesen. Die popul&#228;rste Kommentarmaschine der deutschen Medienwelt bewies im Wahlkampf, w&#228;hrend der Koalitionsverhandlungen und beim Stolperstart der neuen Regierung wieder einmal, dass er wie kein anderer erkl&#228;ren, bewerten und einordnen kann.“</p></blockquote>
<p><strong>8  Markus Beckedahl, „netzpolitik.org“:</strong></p>
<blockquote><p>„… weil „Netzpolitik“ sich dank Beckedahl zur ersten Anlaufstelle f&#252;r Informanten bei Datenskandalen entwickelt – sie wissen, dass ihre brisanten Informationen hier nicht nur vertraulich, sondern auch h&#246;chst kompetent aufbereitet werden.“</p></blockquote>
<p><strong>9  Sabine Adler, Deutschlandfunk:</strong></p>
<blockquote><p>„… f&#252;r ihre allmorgendlichen, punktgenauen politischen Analysen und ihre Kommentare am Abend, die niemals Fairness vermissen lie&#223;en und doch immer ins Schwarze treffen. Im Wahljahr 2009 lief Adler zu neuer H&#246;chstform auf.“</p></blockquote>
<p><strong>10  Bernd Ulrich, „Die Zeit“:</strong></p>
<blockquote><p>„… f&#252;r seine  brillanten politischen Analysen und unkonventionellen Perspektiven, die – vor allem in den Wahlk&#228;mpfen des vergangenen Jahres – erfrischende Sichtweisen erm&#246;glichten und manchen Erkenntnisgewinn bef&#246;rderten.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/03-kategorie-politik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/12-Volker-Zastrow-Replik.mp3" length="1482018" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>04 &#8211; Kategorie Reporter</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/04-kategorie-reporter/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/04-kategorie-reporter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6142</guid>
		<description><![CDATA[1  Alexander Osang, „Der Spiegel“: Die  Begr&#252;ndung der Jury: „…f&#252;r seine exzellente Nahaufnahme der Bundeskanzlerin: „Die Schl&#228;ferin“ (46/2009) – ein Meisterst&#252;ck des Portr&#228;ts, das die Ausnahmequalit&#228;t dieses Reporters 2009 nachdr&#252;cklich unter Beweis stellte.“ Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Gewinner in der Kategorie Reporter von Jury-Mitglied Bernd G&#228;bler, freier Medienjournalist und Publizist Die Replik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>1  Alexander Osang, „Der Spiegel“:</strong></h4>
<blockquote><p>Die  Begr&#252;ndung der Jury: „…f&#252;r seine exzellente Nahaufnahme der Bundeskanzlerin: „Die Schl&#228;ferin“ (46/2009) – ein Meisterst&#252;ck des Portr&#228;ts, das die Ausnahmequalit&#228;t dieses Reporters 2009 nachdr&#252;cklich unter Beweis stellte.“</p></blockquote>
<p><strong>Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Gewinner in der Kategorie Reporter von Jury-Mitglied Bernd G&#228;bler, freier Medienjournalist und Publizist</strong></p>
<p><strong>Die Replik von Alexander Osang</strong></p>
<h4><strong>2  Antonia Rados, Reporterin RTL/n-tv:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r ihre exzellenten, mutigen Berichte und Reportagen aus Afghanistan in diesem Jahr wie „Frontline“. Weil sie sich in ihren Beitr&#228;gen auch denjenigen widmete, die nicht im Fokus der internationalen Schlagzeilen stehen, so den Frauen Afghanistans als „vergessene Opfer“.“</p></blockquote>
<h4><strong>3  Erich Follath, „Der Spiegel“:</strong></h4>
<blockquote><p>„…f&#252;r seinen Bericht, zusammen mit <strong>Holger Stark</strong>, &#252;ber den geheim gehaltenen israelischen Angriff auf eine mutma&#223;liche syrische Atomwaffen-Anlage, womit ihnen ein echter Scoop gelang. Und weil er in seinen ausnehmend meisterhaft recherchierten Beitr&#228;gen, seinen Interviews und Essays dem Leser immer wieder &#252;berraschende Einsichten in internationale Politik gew&#228;hrt.“</p></blockquote>
<h4><strong>4  Holger Gertz, „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r das konstant hohe Niveau und die Vielseitigkeit seiner Reportagen, die er unaufgeregt, authentisch und mit viel Empathie niederschreibt. Dass einer etwa dem nicht gerade Reportage-affinen Sport immer wieder packende Geschichten abringt, hat Seltenheitswert.“</p></blockquote>
<h4><strong>5  Anita / Marian Blasberg, Redakteurin „Die Zeit“/ freier Autor:</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil die beiden Geschwister mit au&#223;erw&#246;hnlicher Konstanz hervorragend geschriebene, einf&#252;hlsame Reportagen abliefern, die zu den lesenswertesten St&#252;cken des Jahres z&#228;hlen.“</p></blockquote>
<h4><strong>6  Hans Leyendecker, „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r die thematische Breite seiner Berichterstattung und das regelm&#228;&#223;ige andauernde Aufdecken vieler Aff&#228;ren, nicht nur des NDR/Heinze-Skandals; und nicht zuletzt f&#252;r die Gesamtleistung seiner neuen Investigativ-Truppe, die er seit 2009 leitet.“</p></blockquote>
<h4><strong>7  G&#252;nter Wallraff, freier Autor:</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil er auch 2009 gezeigt hat, dass er immer noch was zu sagen hat – auch wenn viele das nicht h&#246;ren wollen. Denn sein investigativer Journalismus &#252;berschritt 2009 wie zu Wallraffs besten Zeiten viele, auch pers&#246;nliche Schmerzgrenzen.“</p></blockquote>
<h4><strong>8  Wolfgang Bauer, freier Autor:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r gro&#223;artige Reportagen aus aller Welt und dem tiefen lokalen Raum, z.B. seine Geschichte in der „Frankfurter Rundschau“ &#252;ber das 20-Seelen Dorf Hamm in der Eifel als Beispiel f&#252;r die Landflucht.“</p></blockquote>
<h4><strong>9  Bastian Obermayer, „SZ-Magazin“</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er gro&#223;e, verst&#228;ndliche, mitrei&#223;ende Geschichten &#252;ber Menschen schreibt, die an den Rand unserer Gesellschaft geraten. Besonders beeindruckte 2009 seine Gerechtigkeitsreportage (SZ-Magazin 25/2009).“</p></blockquote>
<h4><strong>10  Souad Mekhennet, Autorin ZDF / „New York Times“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil sie als eine der ganz wenigen deutschen Reporterinnen international mit ihren Berichten &#252;ber Islam und Terrorismus re&#252;ssiert. 2009 sorgte ihre Recherche f&#252;r die NYT in Co-Produktion mit Elmar Theve&#223;en (ZDF) &#252;ber den NS-Verbrecher Aribert Heim („Dr.Tod“) f&#252;r weltweite Schlagzeilen.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/04-kategorie-reporter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/13-Replik-Alexander-Osang.mp3" length="1702194" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>01 &#8211; Redaktion des Jahres</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/01-redaktion-des-jahres/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/01-redaktion-des-jahres/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6153</guid>
		<description><![CDATA[1  „Die Zeit“ (mit „Zeit Campus“): Die Begr&#252;ndung der Jury „…weil sie mit Chefredakteur Giovanni di Lorenzo an der Spitze 2009 wie keine andere Zeitung der Medienkrise erfolgreich trotzte, auf allen Ebenen immer besser wurde, das Profil des Blattes anspruchsvoll verj&#252;ngt wurde, ohne die &#228;lteren Leser aus dem Blick zu verlieren – wie mit der erfolgreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1  „Die Zeit“ (mit „Zeit Campus“):</strong></p>
<blockquote>
<h5><strong>Die Begr&#252;ndung der Jury <span style="font-weight: normal; font-size: 13px; ">„…weil sie mit Chefredakteur Giovanni di Lorenzo an der Spitze 2009 wie keine andere Zeitung der Medienkrise erfolgreich trotzte, auf allen Ebenen immer besser wurde, das Profil des Blattes anspruchsvoll verj&#252;ngt wurde, ohne die &#228;lteren Leser aus dem Blick zu verlieren – wie mit der erfolgreichen Weiterentwicklung von „Zeit Campus“ durch Manuel Hartung.“</span></strong></h5>
</blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/04-Klaus-Liedtke-Laudatio-Redaktion-des-Jahres.mp3">Die Laudatio (O-Ton hier) </a>am 14.1. von Jury-Mitglied <strong>Klaus Liedtke</strong>, ehemals u.a. Chefredakteur von &#8220;stern&#8221; und &#8220;National Geographic Deutschland&#8221;:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/04-Klaus-Liedtke-Laudatio-Redaktion-des-Jahres.mp3"></a>Wie sieht die ideale Redaktion aus? Ist sie die Organisation einer geringst m&#246;glichen Zahl von Redakteuren mit dem gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Output an Seiten pro Kopf? (Verlagsleiters Traum, gewiss!)<br />
Oder nehmen wir das „Herrenreiter-Modell“: die Redaktion als Versammlung folgsamer Arbeitstiere, die „auf Schenkeldruck parieren“ m&#252;sse, wie ein Spiegel-Chefredakteur einmal bemerkte.<br />
Eine Vorstellung, die vielleicht nur &#252;bertroffen wird von den Gewaltphantasien eines fr&#252;heren Bewohners der Chefetage beim Stern, der die These aufstellte, Redaktionen w&#252;rden sich erst dann ihrem idealen Zustand n&#228;hern, wenn man gelegentlich mit dem Maschinengewehr die Reihen lichtete.<br />
Und wenn man dann noch den Publizisten Marx hinzuf&#252;gt, der postuliert hat, in einer Redaktion m&#252;sse „Diktatur, nicht allgemeines Stimmrecht“ herrschen, dann ergibt das ein ziemlich gutes Bild von den Irrwegen, auf die manch einer geraten ist, der sich seine Wunschredaktion getr&#228;umt hat.</p>
<p>Was wir hier und heute auszeichnen, ist auch eine Art Wunschredaktion – eine Redaktion, die sich (wie ich es immer wieder erlebe) junge Journalisten in Deutschland w&#252;nschen, wenn sie denn nach ihrem Ideal, ihrem journalistischen Lebenstraum gefragt werden. Und wenn nicht alles tr&#252;gt, liegen in diesem Fall Vorstellung und Realit&#228;t zumindest nicht weit auseinander: Die Zeit als kreativer Hotspot, bewohnt von Freigeistern und Querdenkern, als B&#252;hne nicht nur f&#252;r gelehrte Diskussionen sondern auch f&#252;r moderne Spektakel, als Ort, an dem journalistische Grundtugenden en vogue sind: Ein Blatt mit Haltung, Glaubw&#252;rdigkeit, Ideenreichtum, vom &#214;konomismus unserer Tage noch nicht verdorben.</p>
<p>Vor 15 Jahren gab es die ersten Nachrufe auf die gute alte Tante Zeit. Sie schien sich &#252;berlebt zu haben, bleiern lag sie da, ihre Titelseite wurde als Grabplatte verspottet. Aber, kurz vorm Exitus, wurde sie in eine Art Jungbrunnen gesto&#223;en: Heraus kam keine schnell geliftete Madame mit juvenilem Modeschmuck, sondern eine authentische Blattpers&#246;nlichkeit mit einem Generationen &#252;bergreifenden Appeal.</p>
<p>Unter seinen Herausgebern Josef Joffe und Michael Naumann und seinem Chefredakteur Giovanni di Lorenzo ist es dem Blatt gelungen, in diesen Zeiten des gro&#223;en Lamentos &#252;ber den vermeintlichen Niedergang des Printjournalismus seine Attraktivit&#228;t zu erh&#246;hen: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte verkauft die Zeit durchschnittlich mehr als 500 000 Exemplare. Mit einer klugen Ausweitung des Redaktionsprogramms &#8211; (wobei das zweimonatliche Zeitcampus unter der Leitung von Manuel Hartung besonders hervorzuheben ist) &#8211; und den zur Marke passenden, von Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Rainer Esser klug gesteuerten Zusatzgesch&#228;ften – Time is money!, m&#246;chte man da rufen -, ist diese Zeit eine Orientierungsmarke f&#252;r den Rest des so verunsicherten Gewerbes. Sie ist zu Recht die Redaktion des Jahres. Meinen allerherzlichsten Gl&#252;ckwunsch!</p>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/05-Josef-Joffes-Replik.mp3">Die Replik von Josef Joffe, Mit_Herausgeber der &#8220;Zeit&#8221;</a></p></blockquote>
<h4><strong>2  „Winnender Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r ihre beeindruckende Berichterstattung &#252;ber die Katastrophe des Amoklaufs vom 11. M&#228;rz 2009. Die Redaktion hat vorgemacht, wie man ein solch einschneidendes Ereignis angemessen medial verarbeitet – indem sie dem Informationsbed&#252;rfnis einer schockierten &#214;ffentlichkeit nachkam und dabei zu jeder Zeit Respekt gegen&#252;ber Opfern und Angeh&#246;rigen wahrte.“</p></blockquote>
<h4><strong>3  NDR Info Reporterpool:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil das Team 2009 mit zahlreichen Enth&#252;llungen – etwa zur HSH-Nordbank und AWD, zu Bluttests bei Einstellungstests und &#228;hnlichem Datenmissbrauch – f&#252;r Schlagzeilen sorgten. Damit zeigten die Kollegen, dass Recherche machbar und organisierbar ist.“</p></blockquote>
<h4><strong>4  „Landlust“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil das neue Format auf aussagestarke, wundersch&#246;ne Bilder setzt und durch die gesamte Aufmachung des Blatts Ruhe, Entspannung und R&#252;ckzug vermittelt. 2008 noch als Newcomer preisgekr&#246;nt, setzte „Landlust“ seinen Steilflug auch 2009 fort.“</p></blockquote>
<h4><strong>5  „Der Spiegel“ / „Dein Spiegel“:</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil der „Spiegel“  in diesem Jahr au&#223;erordentlichen Mannschaftsgeist gezeigt haben, der sich in vielen guten und mehrfach ausgezeichneten Team-Geschichten niedergeschlagen hat. Und weil das Team mit „Dein Spiegel“ den gelungenen Versuch unternommen hat, einem sehr jungen Lesepublikum komplexe (nicht nur) politische Sachverhalte nahezubringen. Auch manch Erwachsener d&#252;rfte da noch etwas lernen.“</p></blockquote>
<h4><strong>6  „brand eins“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil dieses Wirtschaftsmagazin auch in Krisenzeiten auf Horrormeldungen verzichtet, sondern auf bew&#228;hrt hintergr&#252;ndige und tiefgr&#252;ndige Berichterstattung setzt.“</p></blockquote>
<h4><strong>7  „Cicero“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil es der kreativen Ideenschmiede immer wieder gelingt, sich auch aus der Nische heraus Geh&#246;r zu verschaffen. Weil sie Print mit neuen Elementen wie individualisierten Titeln eine zus&#228;tzliche, neue Qualit&#228;t geben und Mut wie Lust an Experimenten zeigen.“</p></blockquote>
<h4><strong>8  „Rhein-Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil sie wie keine vergleichbare regionale Tageszeitung auf Social Media wie Twitter, Facebook und Co. setzt und damit eine Vorreiterrolle &#252;bernimmt. Auf ihrer Internetseite erzeugt sie eine wahre „Lagerfeueratmosph&#228;re“ bei den Web-Usern – ohne die Qualit&#228;t der Printausgabe aus den Augen zu verlieren.“</p></blockquote>
<h4><strong>9  „Hart, aber fair“</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil die Redaktion auch Quotenkiller-Themen wie Afghanistan nicht scheut und den Polittalk hinsichtlich Themenpr&#228;sentation und G&#228;steauswahl immer noch so f&#228;hrt, dass er den anderen Darreichungen dieser Art haushoch &#252;berlegen ist. Es liegt n&#228;mlich nicht alles am Moderator.“</p></blockquote>
<h4><strong>10  „Frontal 21“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil das Politmagazin sich auch nach dem Wechsel von Theo Koll zu Hilke Petersen treu geblieben ist: Zu den verschiedensten, bundesweit relevanten Themen besticht „Frontal 21“ mit fundierter Recherche und h&#246;chst anschaulicher Darstellung – und scheut keine Kontroverse.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/01-redaktion-des-jahres/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/04-Klaus-Liedtke-Laudatio-Redaktion-des-Jahres.mp3" length="3367677" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/05-Josef-Joffes-Replik.mp3" length="4905171" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>02 &#8211; Journalist des Jahres</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/02-journalist-des-jahres/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/02-journalist-des-jahres/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6128</guid>
		<description><![CDATA[Nikolaus Brender, Chefredakteur ZDF Die Begr&#252;ndung der Jury: „Nikolaus Brender hat mit seinem konsequenten Beharren auf journalistische Unabh&#228;ngigkeit Zeichen gesetzt, die &#252;ber den eigenen Sender hinaus auf die ganze Medienbranche ausstrahlen – umso mehr, als unter wirtschaftlichem Druck eine unabh&#228;ngige Berichterstattung in allen Medienbereichen zunehmend gef&#228;hrdet ist. Mit seinen klaren Vorstellungen von journalistischer Qualit&#228;t und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Nikolaus Brender, Chefredakteur ZDF</h4>
<blockquote>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 13px; ">Die Begr&#252;ndung der Jury: „Nikolaus Brender hat mit seinem konsequenten Beharren auf journalistische Unabh&#228;ngigkeit Zeichen gesetzt, die &#252;ber den eigenen Sender hinaus auf die ganze Medienbranche ausstrahlen – umso mehr, als unter wirtschaftlichem Druck eine unabh&#228;ngige Berichterstattung in allen Medienbereichen zunehmend gef&#228;hrdet ist. Mit seinen klaren Vorstellungen von journalistischer Qualit&#228;t und seiner oft von n&#252;tzlicher Sturheit gepr&#228;gten Diskussionsbereitschaft hat er das journalistische Ideal der politischen Unabh&#228;ngigkeit stets wacker gegen politische  Partikularinteressen verteidigt: Nikolaus Brender ist ein unbequemer, authentischer Journalist mit Haltung. Umso mehr kritisiert die medium magazin-Jury, dass der ZDF-Chefredakteur 2009 zum  Spielball parteipolitischer Interessen wurde und der Verwaltungsrat des Senders die vom ZDF-Intendanten vorgeschlagene Vertragsverl&#228;ngerung verhinderte.“</span></h5>
</blockquote>
<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px; "><strong>Aufnahmen von der Preisverleihung am 14.01.2010 in Berlin:</strong></span><br />
Die Laudatio auf Nikolaus Brender von Jury-Mitglied Claus Larass, ehem. u.a. Chefredakteur &#8220;Bild&#8221;, Vorstandsmitglied von Axel Springer und der ProSiebenSat1 Media AG</p>
<p>Im Namen von Nikolaus Brender, der wegen einer Herzklappen-Operation den Preis nicht pers&#246;nlich entgegennehmen konnte, antwortete Claus Richter, Redaktionsleiter von &#8220;Frontal 21&#8243;.</p>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/02-journalist-des-jahres/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/07-Claus-Larass-Laudatio-auf-Brender.mp3" length="4498179" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/08-Claus-Richters-Replik-im-Namen-Brenders.mp3" length="2835600" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>05 &#8211; Kategorie Wissenschaft</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/05-kategorie-wissenschaft/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/05-kategorie-wissenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6158</guid>
		<description><![CDATA[1  Werner Bartens, Leitender Redakteur „S&#252;ddeutsche Zeitung“: Die Begr&#252;ndung der Jury: „…weil er in diesem Jahr mit seiner fundierten, sachlichen und zugleich f&#252;r Laien verst&#228;ndlichen Berichterstattung vor allem zur Schweinegrippe seinem Ruf als Autorit&#228;t in der Branche alle Ehre gemacht hat.“ Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Preistr&#228;ger Kategorie Wissenschaft von Jury-Mitglied Christian Meier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>1  Werner Bartens, Leitender Redakteur „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>Die Begr&#252;ndung der Jury: „…weil er in diesem Jahr mit seiner fundierten, sachlichen und zugleich f&#252;r Laien verst&#228;ndlichen Berichterstattung vor allem zur Schweinegrippe seinem Ruf als Autorit&#228;t in der Branche alle Ehre gemacht hat.“</p></blockquote>
<p>Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Preistr&#228;ger Kategorie Wissenschaft von Jury-Mitglied Christian Meier, Berlin-Korrespondent und Ressortleiter Digital des Mediendienstes kress:</p>
<p>Die Replik von Werner Bartens:</p>
<h4><strong>2  Eckart von Hirschhausen, Kolumnist, Moderator, Autor:</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil er die seltene Gabe besitzt, Wissenschaft und Humor zu verbinden – und vermeintlich trockene Wissenschaftsthemen so unterhaltsam r&#252;berbringt wie kein anderer. Und dabei auf Tiefgang nicht verzichtet, z. B. als er 2009  im Mai wissenschaftlich begr&#252;ndet die Berichterstattung &#252;ber den Amoklauf von Winnenden kritisierte.“</p></blockquote>
<h4><strong>3  Ranga Yogeshwar, Moderator „Wissen vor acht“ (ARD), „Quarks &amp; Co.“ (WDR):</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil er komplizierte Wissenschaftsmaterie verst&#228;ndlich und unterhaltsam darlegt, weil ihn auch die politische und gesellschaftliche Dimension wissenschaftlicher Erkenntnisse umtreibt – und weil er 2009 sein innovatives Format „Wissen vor acht“ trotz der Platzierung im Werbeblock 15 Minuten vor der „Tagesschau“ durchgesetzt hat.“</p></blockquote>
<h4><strong>4  J&#246;rg Albrecht, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er jede Woche aufs Neue eine intelligente, dabei gut konsumierbare Mischung verantwortet – inklusive der wohl einzigen Wissenschafts-Cartoon-Serie „Da lacht das Labor“.“</p></blockquote>
<h4><strong>5  Rainer Erlinger, Kolumnist „SZ-Magazin“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er mit der „Gewissensfrage“ eine Kult-Kolumne geschaffen hat, die moralisch-philosophische Standards setzt – und das mit hohem Unterhaltungswert.“</p></blockquote>
<h4><strong>6  Marcus Anh&#228;user, freier Autor, Blogger (Placeboalarm):</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er in „Placeboalarm“ als kritischer Beobachter der Wissenschafts- und Medizinberichterstattung fungiert und mit seinem Labortagebuch spannende Einblicke in die t&#228;gliche Arbeit von Wissenschaftlern gew&#228;hrt.“</p></blockquote>
<h4><strong>7  Hockeystick, Strappato (Pseudonyme), Blog „Station&#228;re Aufnahme“:</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil sie immer wieder Skandale und Ungereimtheiten aus der Medizin und Pharmaindustrie aufdecken. So waren sie 2009 ma&#223;geblich an der Aufdeckung des Regividerm-M&#228;rchens beteiligt. Dass sie unter Pseudonym schreiben m&#252;ssen, zeigt die ganze Macht der Pharmalobby.“</p></blockquote>
<h4><strong>8  Volker Stollorz, Autor „Die Zeit“, FAZ:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil kaum ein Wissenschaftsjournalist 2009 so gr&#252;ndlich, kundig und verst&#228;ndlich wie Stollorz &#252;ber die Themen geschrieben hat, die die &#214;ffentlichkeit bewegt haben – nicht nur &#252;ber die „Schweinegrippe“.“</p></blockquote>
<h4><strong>9  Julia Voss, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r ihre klugen und frischen Texte im Darwinjahr – die in ihrem Buch „Darwins Jim Knopf“ gipfelten. Darin bet&#228;tigt sie sich als Exegetin – und weist nach, dass man Michael Endes Kinderbuch auch als Darwin-Epos lesen kann.“</p></blockquote>
<h4><strong>10  Christoph Koch, Ressortleiter „stern“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r sein gro&#223;es Engagement, Wissenschaftsthemen nicht nur als erkl&#228;render Vermittler, sondern vor allem auch als kritischer Beobachter und Rechercheur anzusto&#223;en. Und wenn es dem Erkenntnisgewinn dient, nimmt er in Debatten auch unpopul&#228;re Standpunkt wie etwa den pro AKW-Laufzeitverl&#228;ngerung ein.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/05-kategorie-wissenschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/14-Christian-Meier-Laudatio-Wissenschaft.mp3" length="5079894" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/16-Replik-Werner-Bartens.mp3" length="2197590" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>06 &#8211; Kategorie Kultur</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/06-kategorie-kultur/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/06-kategorie-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6163</guid>
		<description><![CDATA[1  Frank Berberich, Chefredakteur „Lettre international“: Die Begr&#252;ndung der Jury: „…weil er mit seinem Sarrazin-Interview eine bundesweite Debatte &#252;ber den deutschen Umgang mit Migration ausgel&#246;st hat, sich gegen „political correctness“ stemmt und damit das Konfliktpotenzial dieses Themas jenseits populistischer Schlagzeilen auf eine ernst zu nehmende Ebene der gesellschaftlichen Kultur in diesem Land gehoben hat.“ Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong><span style="font-weight: 800;">1  Frank Berberich, Chefredakteur „Lettre international“:</span></strong></h4>
<blockquote><p>Die Begr&#252;ndung der Jury: „…weil er mit seinem Sarrazin-Interview eine bundesweite Debatte &#252;ber den deutschen Umgang mit Migration ausgel&#246;st hat, sich gegen „political correctness“ stemmt und damit das Konfliktpotenzial dieses Themas jenseits populistischer Schlagzeilen auf eine ernst zu nehmende Ebene der gesellschaftlichen Kultur in diesem Land gehoben hat.“</p></blockquote>
<p>Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Preistr&#228;ger am 14.01.2010 von Jury-Mitglied Christian Meier, Berlin-Korrespondent und Ressortleiter Digital des Mediendienstes Kress:</p>
<p>Die Replik von Frank Berberich:</p>
<h4><strong>2  Nils Minkmar, Feuilleton-Redakteur „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil er wie kein anderer anhand kleiner Beobachtungen das gro&#223;e Ganze erkl&#228;ren kann, seine Analysen gesellschaftlicher Entwicklungen von genauer Beobachtung, gedanklichem Tiefgang und intelligenter Provokation zeugen. Dass er auch das literarische Fach beherrscht, bewies er 2009 mit seinem Buch „Mit dem Kopf durch die Welt“.“</p></blockquote>
<h4><strong>3  Carolin Emcke, freie Autorin:</strong></h4>
<blockquote><p>„…wegen ihrer ungew&#246;hnlichen thematischen und intellektuellen Bandbreite: So bereist sie als Kriegs- und Krisenreporterin den Nahen Osten oder Albanien und richtet dabei immer wieder den Blick auf die bedrohten Kultursch&#228;tze, dann setzt sie sich mit politischer Fragekultur am Beispiel „Hart, aber fair“ („Der gro&#223;e Korrektor“, Die Zeit, 16.4.09) auseinander – und was sie nicht verstanden hat, steht in ihrem Blog „Was ich nicht verstanden habe“.“</p></blockquote>
<h4><strong>4  Frank Schirrmacher, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er mit seinem j&#252;ngsten Buch „Payback“ 2009 wieder einmal bewiesen hat, dass er gesellschaftliche Debatte lostreten und sich als deren Wortf&#252;hrer positionieren kann.“</p></blockquote>
<h4><strong>5  Alexander Gorkow, Seite Drei („S&#252;ddeutsche Zeitung“):</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r die Wiederbelebung der Seite 3 der „S&#252;ddeutschen“ – die er so wieder zu dem Kulturgut gemacht hat, als die sie sich einst etabliert hat.“</p></blockquote>
<h4><strong>6  Christian Geyer, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er die FAZ-Leser nicht einfach in ihren Sichtweisen wohlig best&#228;tigt, sondern sie immer wieder herausfordert und &#252;berrascht – 2009 etwa mit seiner Berichterstattung &#252;ber Pr&#228;sidentschaftskandidatin Gesine Schwan.“</p></blockquote>
<h4><strong>7  Willi Winkler, „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil seine St&#252;cke Erkenntnisse gesellschaftspolitischer Zusammenh&#228;nge vermitteln und deshalb jede Zeile wert sind – egal, ob es darin um Neil Young oder Alexander Kluge, um Woodstock oder Hemingway geht.“</p></blockquote>
<h4><strong>8  Tobias Kniebe, Redakteur Film, „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er sich stets pr&#228;zise an die wahren Befindlichkeiten der Popul&#228;rkultur heranarbeitet und sich durch einen Film notfalls bis in die allerletzte Metaebene hineinw&#252;hlt, wenn er  darin einen kulturellen oder gesellschaftlichen Mehrwert erkannt hat.“</p></blockquote>
<h4><strong>9  Kerstin Decker, freie Autorin:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil sie in ihren „Schlagl&#246;chern“ in der „taz“ pointiert den Zeitgeist analysiert, Mut zu einer eigenen Meinung zeigt und den kulturellen Kern selbst in scheinbar nebens&#228;chlichen Geschichten entdeckt. Viele ihrer Co-Autoren wechselten mit den Jahren – Decker hat sich 2009 st&#228;rker denn je als Fels in in der Brandung etabliert.“</p></blockquote>
<h4><strong>10  Dieter Moor, Moderator „titel, thesen, temperamente“:</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil er das Magazin mit einer starken, pers&#246;nlichen Note moderiert und so sperrige Kultur anschaubar macht: sprachlich und inhaltlich extrem ambitioniert, aber dennoch nie abgehoben. Und weil er es sich nicht nehmen l&#228;sst, am Ende jeder Sendung einen geschliffenen Kommentar vorzutragen.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/06-kategorie-kultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/15-Christian-Meier-Laudatio-Kultur.mp3" length="3976512" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/16-Replik-Werner-Bartens1.mp3" length="2197590" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/17-Replik-Frank-Berberich.mp3" length="4204611" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>07 &#8211; Kategorie Sport</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/07-kategorie-sport/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/07-kategorie-sport/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6169</guid>
		<description><![CDATA[1  Ronny Blaschke, freier Journalist Die Begr&#252;ndung der Jury: „… f&#252;r seinen „ZEIT“-Beitrag &#252;ber die Nazi-Unterwanderung des Fu&#223;ballvereins Lokomotive Leipzig: „Angriff von rechts au&#223;en“ (3.9.2009) – mit dem er eindrucksvoll den Blick auf Tabuthemen im Profisport lenkte – mit au&#223;erordentlichem Mut und beharrlicher Recherche.“ Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Preistr&#228;ger am 14.0.2010 von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-weight: 800;">1  Ronny Blaschke, freier Journalist</span></h4>
<blockquote><p>Die Begr&#252;ndung der Jury: „… f&#252;r seinen „ZEIT“-Beitrag &#252;ber die Nazi-Unterwanderung des Fu&#223;ballvereins Lokomotive Leipzig: „Angriff von rechts au&#223;en“ (3.9.2009) – mit dem er eindrucksvoll den Blick auf Tabuthemen im Profisport lenkte – mit au&#223;erordentlichem Mut und beharrlicher Recherche.“</p></blockquote>
<p>Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Preistr&#228;ger am 14.0.2010 von Jury-Mitglied Jens Weinreich, freier Journalist und &#8220;Journalist des Jahres 2008&#8243; in der Kategorie Sport:</p>
<blockquote><p>&#8220;Platz drei in der Kategorie Sport geht an <strong>Thomas Kistner</strong>, der heute Abend nicht hier sein kann. Ein Unparteiischer bin ich sicher nicht, weil ich mit ihm mehrere B&#252;cher ver&#246;ffentlicht habe. Was Kistner schreibt und woran er arbeitet, ist kein Mainstream – es ist auch kein Sport. Kistner ist politischer Journalist, er w&#252;rde seinen Job in jedem anderen Ressort genau so machen. Er befasst sich, wie es in der Begr&#252;ndung der Jury hei&#223;t, „mit den unsch&#246;nen Abgr&#252;nden“ des Sportbusiness.<br />
Kistner, Sportjournalist des Jahres 2006, beschreibt diese Abgr&#252;nde seit fast zwei Jahrzehnten in der S&#252;ddeutschen Zeitung auf hohem Niveau. Damit macht er sich nicht nur Freunde, damit pr&#228;gt er allerdings schon mehrere Generationen von Nachwuchsjournalisten. Diese Ausdauer in der Recherche darf man durchaus als sportliche Leistung bezeichnen.</p>
<p>Hochleistungssport betreibt auf seine Weise auch <strong>Andreas Burkert</strong>, ebenfalls in der SZ. Er kommt auf Rang zwei. Die Jury bezeichnet sein Interview mit dem Fu&#223;ball-Nationalspieler Phillip Lahm als „Sternstunde des Sportjournalismus“. Lahm hat das eine Geldstrafe eingebracht, die sich in der H&#246;he des durchschnittlichen Jahresgehalts eines Tageszeitungsredakteurs bewegt.<br />
Fairerweise muss man sagen, dass Andreas Burkert das Interview gemeinsam mit Christof Kneer gef&#252;hrt hat. Fairerweise muss man auch sagen, dass Burkert mehr macht, als gelegentlich fulminante Interviews zu f&#252;hren. Seine Qualit&#228;ten beweist er immer wieder in der Berichterstattung &#252;ber den Profiradsport, Doping und die Tour de France.</p>
<p>&#196;hnlich wie Kistner und Burkert hat sich auch <strong>Ronny Blaschke</strong> spezialisiert. Zu seinen Kernthemen geh&#246;ren Gewalt, Rassismus und Homophobie im Fu&#223;ball – auf dem Spielfeld und auf den R&#228;ngen. Dazu hat er zwei B&#252;cher vorgelegt. Als freier Journalist schreibt Ronny Blaschke u. a. f&#252;r die Berliner Zeitung, die S&#252;ddeutsche und nun auch f&#252;r Die Zeit, wo er im September ein Dossier &#252;ber die Unterwanderung des Leipziger Fu&#223;balls durch Nazis ver&#246;ffentlichte.<br />
Das war, wie er selbst sagt, eine schwere Geburt (Schmerzen m&#252;ssen sein im Journalismus). Zumal: Als Freier muss man in Vorleistung gehen. Man investiert einige Wochen Arbeit – und einiges Geld. Fast immer ohne zu wissen, was dabei rauskommt und ob der Aufwand einigerma&#223;en ad&#228;quat belohnt wird. F&#252;r Freie an Tageszeitungen ist das meist nicht der Fall, das erlaube ich mir aus aktuellem Anlass, den neuen Verg&#252;tungsregeln, zu sagen.<br />
Ronny Blaschke nimmt diese Herausforderung an. Im Zweifel entscheidet er sich meist f&#252;r den schwereren Weg – gegen den Mainstream und das etwas leichter verdiente Geld. Im &#220;brigen macht er sich f&#252;r die Zukunft fit, indem er im vergangenen Jahr zwei lange Praktika absolviert hat. Eines im Deutschlandradio, zuletzt noch zwei Monate beim WDR. Ich hoffe, er nimmt es mir nicht &#252;bel, dass ich das erz&#228;hle: Der Sportjournalist des Jahres erarbeitet sich als Praktikant professionelle Medienkompetenz.<br />
Das finde ich wirklich bemerkenswert. Es sagt eine Menge &#252;ber Ronny Blaschke, den ich nun gemeinsam mit Andreas Burkert nach vorn bitten darf.&#8221;</p></blockquote>
<p>Replik von Ronny Blaschke, Sportjournalist des Jahres 2009:</p>
<h4><strong>2  Andreas Burkert, Sportredakteur „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er in der Bundesliga nicht nur beim FC Bayern so gut verdrahtet ist wie kaum ein Zweiter – was ihn in die Lage versetzt, dem Menschen hinter dem Profisportler besonders nahe zu kommen. Sein Interview mit Philipp Lahm war eine Sternstunde des Sportjournalismus und schlug bekanntlich hohe Wellen im Bayern-Kosmos. Burkert macht Sport zur Story.“</p></blockquote>
<h4><strong>3  Thomas Kistner, Sportredakteur „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r seine kontinuierlich kritische und gute Sportberichterstattung, die l&#228;ngst nicht bei Spielberichten und Bundesliga-Tratsch haltmacht, sondern sich auch mit den unsch&#246;nen Abgr&#252;nden des Sports befasst – was im abgelaufenen Jahr der Wettskandale und Manipulationen wieder einmal bitter n&#246;tig war.“</p></blockquote>
<h4><strong>4  Christoph Biermann, freier Journalist („Spiegel Online, „11 Freunde“):</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er &#252;ber die Professionalisierung des Fu&#223;balls schreibt, ohne seine Begeisterung zu verlieren – was man nicht zuletzt in seiner pointierten, feinen, genialen Kolumne in „11 Freunde „immer wieder bewundern kann.“</p></blockquote>
<h4><strong>5  Mehmet Scholl, Kommentator ARD:</strong></h4>
<blockquote><p>„…weil er mit Witz, Ironie und einem angenehm unjournalistischen Zugang so manchen altgedienten Sportreporter alt und br&#228;sig aussehen l&#228;sst.“</p></blockquote>
<h4><strong>6  Herbert Fischer-Solms, Deutschlandfunk:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil seine Sendungen selbst f&#252;r Sportmuffel spannend und h&#246;renswert sind. Er geh&#246;rte 2009 nicht zu denen, die Themen wie Doping oder Spielmanipulationen versch&#228;mt unter den Tisch fallen lie&#223;en.“</p></blockquote>
<h4><strong>7  Roland Zorn, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r seine allzeit faire und fundierte Berichterstattung &#252;ber die Bundesliga und sportpolitische Themen.“</p></blockquote>
<h4><strong>8  Arnd Zeigler, „Zeiglers wunderbare Welt des Fu&#223;balls“, WDR:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r das von ihm ersonnene au&#223;ergew&#246;hnliche Multimedia-Format und seine ironischen Herangehensweise, die seiner Fu&#223;ballbegeisterung zugleich keinen Abbruch tut und ihm M&#246;glichkeiten wie den st&#228;ndigen kalauernden Schlagabtausch mit Edeltrainer J&#252;rgen Klopp &#252;berhaupt erst erm&#246;glicht.“</p></blockquote>
<h4><strong>9  Lothar Gorris, J&#246;rg Kramer, „Der Spiegel“</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil die „Spiegel“-Sportredaktion schon so manchen Skandal aufgedeckt und manche Gewissheit ins Wanken gebracht hat: 2009 setzte sie eine weitere investigative Duftmarke – mit ihrer Berichterstattung &#252;ber die Korruption im internationalen Handball vom M&#228;rz 2009.“</p></blockquote>
<h4><strong>10  Dirk Gieselmann, „11 Freunde“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… stellvertretend f&#252;r das gesamte Blogger-Team des 11freunde-Livetickers – hintergr&#252;ndig, augenzwinkernd und gern mal gaga. Und f&#252;r seinen bemerkenswerten Kommentar zum Tod Robert Enkes: Warum manchmal auch ein Reporter schweigen sollte.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/07-kategorie-sport/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/18-Jens-Weinreich-Laudatio-Sport.mp3" length="4255068" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/19-Replik-Ronny-Blaschke.mp3" length="1347327" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>08 &#8211; Kategorie Wirtschaft</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/08-kategorie-wirtschaft/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/08-kategorie-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6173</guid>
		<description><![CDATA[1  Beat Balzli, Klaus Brinkb&#228;umer, Ullrich Fichtner, Hauke Goos, Thomas H&#252;etlin, Christoph Pauly, „Der Spiegel“: Die Bgr&#252;ndung der Jury: „… f&#252;r die &#8220;Spiegel&#8221;-Titelgeschichte  „Die gef&#228;hrlichste Firma der Welt“ (29/2009) &#252;ber den US-Versicherungskonzern AIG – das durch die ressort&#252;bergreifende Team-Zusammenarbeit auch f&#252;r Nicht-Fachleute zum herausragenden Erkl&#228;rst&#252;ck zu den Hintergr&#252;nden und Weiterungen der Weltwirtschaftskrise wurde.“ Die Laudatio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>1  Beat Balzli, Klaus Brinkb&#228;umer, Ullrich Fichtner, Hauke Goos, Thomas H&#252;etlin, Christoph Pauly, „Der Spiegel“:</strong></h4>
<blockquote><p>Die Bgr&#252;ndung der Jury: „… f&#252;r die &#8220;Spiegel&#8221;-Titelgeschichte  „Die gef&#228;hrlichste Firma der Welt“ (29/2009) &#252;ber den US-Versicherungskonzern AIG – das durch die ressort&#252;bergreifende Team-Zusammenarbeit auch f&#252;r Nicht-Fachleute zum herausragenden Erkl&#228;rst&#252;ck zu den Hintergr&#252;nden und Weiterungen der Weltwirtschaftskrise wurde.“</p></blockquote>
<p>Die Laudatio (O-Ton) auf die ersten drei Preistr&#228;ger am 14.01.2010  von Jury-Mitglied <strong>Wolfgang Kaden</strong>, ehemals u.a. Chefredakteur von &#8220;Spiegel&#8221; und &#8220;manager magazin&#8221;:</p>
<blockquote><p>Der dritte Platz fiel an <strong>Martin Seiwert, Thomas Katzensteiner und das Reporterteam der Wirtschaftswoche</strong>, das mit den Recherchen zu den Finanz-Transaktionen bei Porsche eine Untersuchung der Bundesfinanzaufsicht ausgel&#246;st hat.</p>
<p>Auf den zweiten Platz w&#228;hlten die Juroren <strong>Klaus Ott von der S&#252;ddeutschen Zeitung</strong>, der auch im abgelaufenen Jahr kaum einen Wirtschaftsskandal in unserem Land ausgelassen hat und an mancher Enth&#252;llung beteiligt war.</p>
<p>Ganz oben auf dem Siegerpodest steht ein Team – wieder mal ein Team! – des SPIEGEL: <strong>Beat Balzli, Klaus Brinkb&#228;umer, Ullrich Fichtner, Hauke Goos, Thomas H&#252;etlin und Christoph Pauly</strong>. Die Sechs haben im Juli dieses Jahres ein 16seitiges St&#252;ck &#252;ber die Vorgeschichte und den Zusammenbruch des amerikanischen Versicherungskonzerns AIG ver&#246;ffentlicht. „Die gef&#228;hrlichste Firma der Welt“ stand auf dem Titel. Die &#220;berschrift lautete: „Im Hauptquartier der Gier“.</p>
<p>Ich darf f&#252;r mich sagen, dass ich bis zur Lekt&#252;re dieses Titels vieles &#252;ber die Finanzkrise gelesen habe, in den Tageszeitungen, in Magazinen, im Internet. Dass ich auch selber Gespr&#228;che mit Bankern gef&#252;hrt und &#252;ber den Mega-Crash geschrieben habe. Dennoch war diese Geschichte f&#252;r mich ein Augen&#246;ffner, weil sie in akribischer Einzelrecherche zutage f&#246;rderte, wie das AIG-Management die Wirtschafts- und Finanzwelt mit unfassbarer Skrupellosigkeit beinahe in den Abgrund gest&#252;rzt h&#228;tte – wenn der amerikanische Steuerzahler nicht jene 182 Milliarden Dollar aufgebracht h&#228;tte, die f&#252;r die Rettung von AIG bislang bereit gestellt wurden.</p>
<p>Was die Arbeit der Kollegen auf den ersten Platz gehoben hat, das ist zum Einen die detailliert Recherche, die in dieser Genauigkeit wohl nur ein Team leisten kann. Auch wenn die Hauptt&#228;ter nicht bereit waren zu reden, fanden sich im Umfeld wichtige Gespr&#228;chspartner, um die Entscheidungsprozesse in diesem Konzern nachzeichnen zu k&#246;nnen. Das Andere, was diese Story preisw&#252;rdig macht, ist das beispielhafte Bem&#252;hen, die Gesch&#228;fte, die schlie&#223;lich im Desaster m&#252;ndeten, verst&#228;ndlich zu machen, auch f&#252;r finanzwirtschaftlich nicht bewanderte Leser. Wer diese Geschichte gelesen hat, der wei&#223;: Banking ist ein ziemlich schlichtes Gewerbe.</p>
<p>Schlie&#223;lich, und nicht zuletzt, ist es die Dramaturgie und die Sprache, die diesen Beitrag zu einem ganz besonderen machen. Dem Leser wird eine streckenweise virtuos formulierte Mischung aus sachlicher Analyse und Reportage, aus Kommentar und Erkl&#228;rst&#252;ck geliefert. Das ist f&#252;r mich allerfeinster, moderner Magazin-Journalismus.</p>
<p>Vieles wird gut erkl&#228;rt, wird verst&#228;ndlich gemacht. Aber Fragen bleiben. Auch f&#252;r die Autoren. Sie wundern sich zu Recht, warum der Konzern die ersten 62 Milliarden Dollar, die der Staat an AIG &#252;berweist, ohne irgendwelche Verhandlungen an die Gro&#223;banken &#252;berwiesen hat, die bei ihm Kredite versichert hatten. Normal sei es doch, solche Verbindlichkeiten angesichts der extremen Notlage nach unten zu dr&#252;cken. Warum hat der amerikanische Finanzminister nicht auf solchen Verhandlungen bestanden, um den Schaden f&#252;r die Staatskasse einzugrenzen? Dieser Finanzminister hie&#223;, wie erinnerlich, Hank Poulson; und der war vorher Chef von Goldman Sachs. Und Goldman Sachs war der gr&#246;&#223;te Profiteur dieser &#220;berweisungen. Es gibt eben Zusammenh&#228;nge, da bleiben nur Vermutungen, da endet die Recherche.</p>
<p>Letzte Bemerkung: Der Wirtschaftsjournalismus hat im Vorfeld der Jahrhundertkrise nicht gut ausgesehen. Kaum einer hat vor diesem Desaster gewarnt. Aber nach Beginn des Crashs, das darf man sicher sagen, hat die Zunft Hervorragendes geleistet, das gilt auch und gerade f&#252;r die deutschen Printmedien. Ich bin mir sicher, dass die Jury in diesem Umfeld mit der SPIEGEL-Titelgeschichte jenes St&#252;ck auszeichnet, das gewisserma&#223;en die Kr&#246;nung dieses arbeitsreichen Jahres 09 war.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Replik von Thomas H&#252;etlin stellvertretend f&#252;r das Spiegel-Team:</p>
<h4><strong>2  Klaus Ott, „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil es keinen Wirtschaftskrimi, keine Korruptionsaff&#228;re in dieser Republik gibt, die er nicht beobachtet und dokumentiert. In der Regel wei&#223; Ott mehr als viele Kollegen, liefert die weiterf&#252;hrenden Informationen und bleibt hartn&#228;ckig dran – wie er 2009 beispielsweise mit den Berichten &#252;ber das dramatische Debakel der Bayern LB zeigte.“</p></blockquote>
<h4><strong>3  Martin Seiwert, Mark B&#246;schen, Thomas Katzensteiner, Anton Riedl, Daniel Sch&#246;nwitz, „Wirtschaftswoche“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil sie einen weiteren Beweis daf&#252;r liefern, wie ein Reporterteam effizient der Wahrheit auf die Spur kommen und an ihr dranbleiben kann. Die f&#252;nf haben mit ihren Recherchen und Enth&#252;llungen &#252;ber Porsche eine Untersuchung der Bundesfinanzaufsicht ausgel&#246;st.“</p></blockquote>
<h4><strong>4  Klaus Boldt, „manager magazin“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er mit dem „Reichen-Heft“ des „manager magazin“ ein tolles Produkt macht – witzig, hintergr&#252;ndig, analytisch.“</p></blockquote>
<h4><strong>5  Ulrike Herrmann, „taz“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r ihre immer klaren Worte, mit denen sie klug und tiefgr&#252;ndig die Finanzkrise analysierte. Ein Leuchtturm in der Misere.“</p></blockquote>
<h4><strong>6  Johannes R&#246;hrig, „stern“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r die Aufdeckung der Datenaff&#228;ren bei Bahn und Telekom, an der R&#246;hrig ma&#223;geblich beteiligt war und die ein Schlaglicht warfen auf die Arroganz und Ignoranz gro&#223;er Konzerne gegen&#252;ber ihren Mitarbeitern. Der Datenskandal f&#252;hrte bekanntlich zum &#252;berf&#228;lligen R&#252;ckzug von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn.“</p></blockquote>
<h4><strong>7  Nikolaus Piper, „S&#252;ddeutsche Zeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er als Korrespondent der „S&#252;ddeutschen“ durch kenntnisreiche Hintergrundberichte &#252;ber Wirtschaftsthemen nicht erst seit der Finanzkrise &#252;berzeugt. Piper schafft es, das amerikanische Wirtschaftstrauma in einer Nussschale zu erz&#228;hlen.“</p></blockquote>
<h4><strong>8  Wolfgang Uchatius, „Die Zeit“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er immer wieder &#246;konomische Selbstverst&#228;ndlichkeiten in Frage stellt und weil er eine ganz besondere Nische der Wirtschaftsberichterstattung f&#252;r sich entdeckt hat: In akribischen Recherchen verfolgt er den Weg des Geldes – egal ob Banken oder Regierungen es verpulvern.“</p></blockquote>
<h4><strong>9  Dieter Hawranek, „Der Spiegel“</strong></h4>
<blockquote><p>„… weil er (fast) immer als Erster alles &#252;ber VW und Daimler, Audi und BMW wei&#223; – und so dank profunder Kenntnis und Recherche im turbulenten &#8220;Abwrack&#8221;-Jahr 2009 besonders punkten konnte.&#8221;</p></blockquote>
<h4><strong>10  Rainer Hank, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“:</strong></h4>
<blockquote><p>„… f&#252;r seine herausragende selbstkritische (und dennoch nicht wohlfeile) Reflexion der Fehler des Wirtschaftsjournalismus in der Finanzkrise. Und seine au&#223;erordentlich meinungsstarke und konsequenten Standpunkte.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2009-2/">Zur&#252;ck zu den Preistr&#228;gern, Begr&#252;ndungen und Laudationes</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/08-kategorie-wirtschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/20-Wolfgang-Kaden-Laudatio-Wirtschaft.mp3" length="6921366" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>09 &#8211; Sonderpreis f&#252;r politische Berichterstattung</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/09-sonderpreis-fuer-politische-berichterstattung/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/09-sonderpreis-fuer-politische-berichterstattung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[JdJ2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=6178</guid>
		<description><![CDATA[Stefan Kornelius, Leiter Au&#223;enpolitik S&#252;ddeutsche Zeitung Die Begr&#252;ndung der Jury: „Mit dem Beitrag „Er hat die Menschen als Ziel, nicht die Fahrzeuge“ ver&#246;ffentlichte Stefan Kornelius am 12. Dezember erstmals Details des geheimen ISAF-Berichts – des Schl&#252;sseldokuments in der Aufkl&#228;rung des Bombardement-Befehls in Kundus/Afghanistan. Kornelius stellte in sachlichem Ton den Sachverhalt klar, enthielt sich weitgehend jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Stefan Kornelius, Leiter Au&#223;enpolitik S&#252;ddeutsche Zeitung</strong></h4>
<blockquote><p>Die Begr&#252;ndung der Jury: „Mit dem Beitrag „Er hat die Menschen als Ziel, nicht die Fahrzeuge“ ver&#246;ffentlichte Stefan Kornelius am 12. Dezember erstmals Details des geheimen ISAF-Berichts – des Schl&#252;sseldokuments in der Aufkl&#228;rung des Bombardement-Befehls in Kundus/Afghanistan. Kornelius stellte in sachlichem Ton den Sachverhalt klar, enthielt sich weitgehend jeder Wertung und begr&#252;ndete mit dieser Darstellungsart einen erheblichen Teil der Folgewirkung des Berichts. Gleichwohl die „Bild“-Zeitung mit der Ver&#246;ffentlichung des Feldj&#228;ger-Berichts am 26.11. den ersten Stein dieser Debatte ins Rollen brachte, ist die Mehrheit der Jury der Meinung, dass der „SZ“-Bericht zum zentralen Beitrag wurde, der die eigentliche Tragweite des Themas ins &#246;ffentliche Bewusstsein r&#252;ckte – n&#228;mlich die Frage nach dem k&#252;nftigen deutschen Selbstverst&#228;ndnis beim Einsatz milit&#228;rischer Gewalt. Zudem dokumentierte Kornelius darin und in seinen begleitenden Kommentaren Journalismus in seiner Kernaufgabe – Details zusammenzutragen, zu analysieren und daraus, abseits von jedem politischen Lagerdenken, Orientierung zu vermitteln. Da dieser Beitrag erst nach der Nominierungsfrist erschienen ist, konnte er nicht in die regul&#228;re Jurywertung aufgenommen werden und erh&#228;lt daher einen Sonderpreis.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/22-Annette-Einleitung-Sonderpreis.mp3">Annette Milz, Chefredakteurin des medium magazins, &#252;ber die Entstehung des Sonderpreises 2009 f&#252;r politische Berichterstattung</a></p>
<p><strong>Die Laudatio</strong><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/23-Wolfgang-Kaden-Laudatio-Sonderpreis-Stefan-Kornelius.mp3"><strong> (O-Ton)</strong></a><strong> </strong>am 14.01.2010 von Jurymitglied <strong>Wolfgang Kaden</strong>, ehem. u.a. Chefredakteur von &#8220;Spiegel&#8221; und &#8220;manager-magazin&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Sonderpreis geht an <strong>Stefan Kornelius</strong>, den Leiter des au&#223;enpolitischen Ressorts bei der „S&#252;ddeutschen Zeitung“, f&#252;r seinen Beitrag &#252;ber den Isaf-Bericht vom 12. Dezember.<br />
Als Wirtschafts- und Unternehmensjournalist habe ich gelegentlich die Kollegen aus der Politik beneidet. Die Recherche in Unternehmen ist nun mal ungleich schwerer als die in der politischen Szenerie. Unternehmen k&#246;nnen sich ohne gro&#223;e Sch&#228;den f&#252;rs Gesch&#228;ft abschotten, Politiker hingegen brauchen f&#252;r den Erfolg Medienkontakte.<br />
Es gibt allerdings einen Bereich in der Politik, das habe ich w&#228;hrend meiner Korrespondenten-Zeit in Bonn erfahren, der ebenso wenig kooperativ ist wie es die Unternehmen sind: das Verteidigungsministerium. Dort ist ja grunds&#228;tzlich erst mal alles „geheim“, weil es dem Feind nutzen k&#246;nnte (welchem auch immer) und weil es um die Sicherheit des Vaterlandes geht. Mit diesem Argument l&#228;sst sich dann auch vieles vor der &#214;ffentlichkeit verbergen, was gar nicht sicherheitsrelevant ist, was aber der politischen oder der milit&#228;rischen F&#252;hrung des Hauses schaden k&#246;nnte.</p>
<p>So wurde, nat&#252;rlich, der 500 Seiten lange Bericht der Isaf zu dem Luftangriff auf die beiden Tanklastz&#252;ge am Kundus-Flu&#223; mit dem „geheim“-Stempel versehen. Manches &#252;ber den Duktus dieses Reports sickerte durch, aber Handfestes gelangte nicht in die &#214;ffentlichkeit. In eine &#214;ffentlichkeit, die zunehmend irritiert ist &#252;ber den Einsatz deutscher Soldaten am Hindukusch; &#252;ber den Kampfauftrag, unter dem das deutsche Milit&#228;r in dem asiatischen Land agiert.</p>
<p>So war es ein echter Scoop, als am 12. Dezember in der SZ ein ausf&#252;hrlicher Beitrag &#252;ber den Isaf-Bericht erschien, mit vielen w&#246;rtlichen Zitaten – und einer klaren Erkenntnis: dem deutschen Oberst Klein ging es bei dem Bombenangriff nicht um die Tanklastz&#252;ge sondern um die Menschen dort. „Er hat die Menschen als Ziel, nicht die Fahrzeuge“ lautete die &#220;berschrift, ein Zitat aus dem Report.</p>
<p>Es war ein ganz und gar n&#252;chterner Bericht &#252;ber den Bericht, den Stefan Kornelius da verfasst hatte. Fast schon zu n&#252;chtern, zu bescheiden in der Aufmachung, wenn man bedenkt, dass Kornelius sich sogar den Hinweis erspart hatte, dass es ihm und der SZ exklusiv gelungen war, Einblick in dieses Dokument zu erhalten.</p>
<p>Dass diesem Kollegen diese Enth&#252;llung gelang, ist wahrlich kein Zufall. Er hatte sich schon vor Kundus in das Problem Afghanistan und den Bundeswehr-Einsatz vertieft und im Juni vergangenen Jahres ein Buch zum Thema ver&#246;ffentlicht. Titel: „Der unerkl&#228;rte Krieg – Deutschlands Selbstbetrug in Afghanistan“ – ein Buch, wie Kornelius selber sagt, „&#252;ber all die Verlogenheiten und Ungereimtheiten des deutschen Einsatzes“.</p>
<p>&#220;ber die Aussage des Buchs wundert sich heute keiner mehr. Im R&#252;ckblick auf das Datum der Ver&#246;ffentlichung &#8211; lange vor Kundus n&#228;mlich, als Afghanistan f&#252;r die meisten Deutschen verdammt weit weg lag &#8211; darf man sagen: schon da marschierte Kornelius ganz an der Spitze, weit vor den meisten anderen.</p>
<p>Mit dem &#214;ffentlichmachen des Isaf-Berichts aber hat er der innenpolitischen Debatte &#252;ber den Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch eine Wende gegeben. Seither l&#228;sst sich nicht mehr bestreiten, dass deutsche Soldaten dort gezielt Feinde bek&#228;mpfen und sich somit in einem Kriegseinsatz befinden. Seither wird, wie Annette Milz jetzt in ihrem Editorial schrieb, &#252;ber „das milit&#228;rische Selbstverst&#228;ndnis Deutschlands“ diskutiert, &#252;ber eine Frage, „die weit &#252;ber das tagesaktuelle Geschehen hinausweist.“.</p>
<p>Lebten wir noch in den sechziger Jahren, als Konrad Ahlers und Rudolf Augstein nach der SPIEGEL-Titelgeschichte „bedingt abwehrbereit“ in Haft genommen wurden, dann s&#228;&#223;e Stephan Kornelius jetzt wom&#246;glich im Gef&#228;ngnis, in U-Haft wegen des Verdachts, ein milit&#228;risches Geheimnis verraten zu haben. So aber sitzt er hier bei uns im Warmem und darf sich feiern lassen f&#252;r ein St&#252;ck allerbester journalistischer Recherchen- und Aufkl&#228;rungsarbeit.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/24-Replik-Stefan-Kornelius.mp3">Die Replik von Stefan Kornelius</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/jdj2009/09-sonderpreis-fuer-politische-berichterstattung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/22-Annette-Einleitung-Sonderpreis.mp3" length="2667132" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/23-Wolfgang-Kaden-Laudatio-Sonderpreis-Stefan-Kornelius.mp3" length="6152835" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/24-Replik-Stefan-Kornelius.mp3" length="3429825" type="audio/mpeg" />
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic
Page Caching using disk: enhanced

Served from: www.mediummagazin.de @ 2012-02-07 12:14:25 -->
