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	<title>medium magazin &#187; Twitter-Splitter</title>
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	<description>für journalisten</description>
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		<title>Rechtsfragen beim Twittern</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter–Splitter (Teil 10): “medium magazin”-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &#38; Tricks beim Twittern Wenn schon das Internet in G&#228;nze oft als „rechtsfreier Raum“ bezeichnet wird, dann ist Twitter ein schwarzes Loch. Viele Nutzer scheinen sich um Rechtsfragen beim Microbloggen nicht zu k&#252;mmern. Das sollten Sie allerdings tun, wenn Sie bei Twitter nicht nur blo&#223; rein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twitter–Splitter</strong> (Teil 10): “medium magazin”-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern</p>
<p>Wenn schon das Internet in G&#228;nze oft als „rechtsfreier Raum“ bezeichnet wird, dann ist Twitter ein schwarzes Loch. Viele Nutzer scheinen sich um Rechtsfragen beim Microbloggen nicht zu k&#252;mmern. Das sollten Sie allerdings tun, wenn Sie bei Twitter nicht nur blo&#223; rein privat mit Ihren Freunden kommunizieren.</p>
<p><strong>Twittername: </strong>W&#228;hlen Sie keinen Namen, der Ihnen offensichtlich nicht geh&#246;rt, z. B. ”Daimler“ (es sei denn, Sie wurden von Daimler autorisiert). Galt anfangs bei Twitter noch die Regel „wer zuerst kommt, twittert zuerst“, machen nun zunehmend Prominente und Markeninhaber von ihren Namensrechten Gebrauch. Im Januar 2010 schickte die Stadt Mannheim eine strafbewehrte Unterlassungsaufforderung (volkst&#252;mlich „Abmahnung“ genannt) an einen Twitternutzer, der sich „@mannheim“ nennt. Der Fall ist juristisch ungekl&#228;rt, aber wenn Sie solche Untiefen meiden, k&#246;nnen Sie sich unter Umst&#228;nden eine Menge Papierkrieg und &#196;rger ersparen.</p>
<p><strong>Profilbild und Hintergrund: </strong>Achten Sie bei der Wahl darauf, dass Sie entweder selbstgestaltetes Material verwenden (z. B. eigene Fotos) Illustrationen mit freigegebenen Rechten (bei Flickr oder Google mit Filter „Creative Commons“ danach suchen) oder die Rechte ordnungsgem&#228;&#223; erwerben.</p>
<p><strong>Impressum: </strong>Gibt es f&#252;r Twitter &#252;berhaupt eine Impressumspflicht? Dazu gibt es unterschiedliche juristische Ansichten. Wenn Sie gewerblich twittern, dann sollte aber Ihr Impressum &#252;ber den Link von Ihrer Profilseite zu Ihrer Homepage unmittelbar zu finden sein (z. B. per Reiter auf der Startseite). Im juristischen Sinne gewerblich twittert nicht nur, wer &#252;ber Twitter unmittelbar Waren und Dienstleistungen anbietet, sondern auch Zeitungsredaktionen oder auch Blogger, die per Link auf ihr Blog verweisen, das Werbung enth&#228;lt.</p>
<p><strong>S</strong><strong>chleichwerbung: </strong>Sie ist auch bei Twitter nach deutschem Recht verboten. Wenn Sie daf&#252;r bezahlt werden, Kurznachrichten im Auftrag von Unternehmen abzusetzen (z. B. &#252;ber Dienste wie Sponsored Tweets oder Magpie), dann m&#252;ssen diese Tweets als Werbung gekennzeichnet sein. Ebenso m&#252;ssen Sie Gesch&#228;ftsbeziehungen zu einem Unternehmen offenlegen („Disclaimer: xyz ist mein Kunde / mein Auftraggeber / mein Arbeitgeber“), es sei denn Ihre Beziehung zu einem Unternehmen geht schon aus Ihrem Twitternamen und Ihrer Profilseite hervor.</p>
<p><strong>Urheberrecht: </strong>In Zeiten, wo sich Verlage mit Google dar&#252;ber streiten, ob ein angezeigtes „Snippet“ (circa ein Satz) bei Google News die n&#246;tige Sch&#246;pfungsh&#246;he erreicht, um schutzw&#252;rdig zu sein, ist es nicht ganz einfach zu definieren, ob ein Tweet unter das Urheberrecht fallen kann. Schlechter Stil ist auf jeden Fall, einen fremden Tweet als eigenen auszugeben. (siehe dazu auch Folge 9: Richtig retweeten.)</p>
<p><em>Erschienen in mediummagazin Print Ausgabe 03/2010, Seite 14</em></p>
<p>N&#252;tzliche Links: <a href="http://www.advisign.de/twitter/2009-09/leitfaden-rechtsfragen-beim-twittern" target="_blank">http://www.advisign.de/twitter/2009-09/leitfaden-rechtsfragen-beim-twittern</a></p>
<p>* <a href="http://www.absolit-blog.de/rechtslage/rechtsvorschriften-fur-unternehmen-in-twitter.html" target="_blank">http://www.absolit-blog.de/rechtslage/rechtsvorschriften-fur-unternehmen-in-twitter.html</a></p>
<p>* <a href="http://www.haerting.de/downloads/pdfs/Rechtsvorschriften_fuer_Unternehmen_in_Twitter.pdf" target="_blank">http://www.haerting.de/downloads/pdfs/Rechtsvorschriften_fuer_Unternehmen_in_Twitter.pdf</a></p>
<p><strong>Info:</strong> Mit dieser Folge endet die Serie Twitter-Splitter. Alle Folgen sind dokumentiert unter <a href="http://www.mediummagazin.de/category/twitter-splitter/" target="_blank">http://www.mediummagazin.de/category/twitter-splitter/</a></p>
<p><strong>Die Autorin:</strong> Ulrike Langer twittert unter <a href="http://twitter.com/mediummagazin" target="_blank">http://twitter.com/mediummagazin</a> (ula) und <a href="http://twitter.com/mauisurfer25" target="_blank">http://twitter.com/mauisurfer25</a>, bloggt unter <a href="http://medialdigital.de/" target="_blank">http://medialdigital.de</a></p>
<p><strong>© Alle Rechte vorbehalten.</strong> Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich gesch&#252;tzt. F&#252;r Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.</p>
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		<title>Richtig retweeten</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter–Splitter (Teil 9): &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &#38; Tricks beim Twittern Vielleicht ist Ihnen das auch schon mal passiert: Sie wurden „retweetet“, d.h. Ihre Nachricht bei Twitter wurde von jemandem mit vorangestelltem „RT“ wiederholt, aber Sie sehen dabei Ihre urspr&#252;ngliche Aussage so ver&#228;ndert, dass Sie sich nicht mehr damit identifizieren m&#246;gen. Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twitter–Splitter</strong> (Teil 9): &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern</p>
<p>Vielleicht ist Ihnen das auch schon mal passiert: Sie wurden „retweetet“, d.h. Ihre Nachricht bei Twitter wurde von jemandem mit vorangestelltem „RT“ wiederholt, aber Sie sehen dabei Ihre urspr&#252;ngliche Aussage so ver&#228;ndert, dass Sie sich nicht mehr damit identifizieren m&#246;gen. Es ist Ihnen unangenehm, dass Unbeteiligte Sie jetzt mit der neuen Aussage in Verbindung bringen. Was sollte man in solchen F&#228;llen tun?</p>
<p>Schicken Sie dem Falsch-Retweeter eine pers&#246;nliche Nachricht, weisen Sie freundlich daraufhin, wo der Fehler liegt und bitten Sie um &#246;ffentliche Klarstellung. Falls Sie das nicht k&#246;nnen, weil derjenige Ihnen nicht folgt, oder wenn nach kurzer Zeit keine Reaktion erfolgt, greifen Sie zur Selbsthilfe. Wiederholen Sie &#246;ffentlich Ihre urspr&#252;ngliche Nachricht, um Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen, zum Beispiel so:</p>
<p><em><strong>Mein Originaltweet zur Klarstellung: „&#8230;“ </strong></em></p>
<p>oder so:</p>
<p><em><strong>„Mein Originaltweet hie&#223; &#252;brigens: „&#8230;“</strong></em></p>
<p>Sie k&#246;nnen nat&#252;rlich auch den Falschretweeter benennen (@xyz: Mein Originaltweet war: „&#8230;“), sollten dabei aber abw&#228;gen, ob der Fehler schwerer wiegt als die m&#246;gliche &#246;ffentliche Blo&#223;stellung eines anderen Twitternutzers.</p>
<p>Gerade Neulinge bei Twitter tun sich oft schwer mit den Nuancen beim Retweeten. Folgendes ist zu beachten:</p>
<p><strong> &#8211; RT @xyz </strong>bedeutet<strong>:</strong> Es folgt ein w&#246;rtliches (aber eventuell gek&#252;rztes) Zitat. Versuchen Sie die Originalaussage so genau wie m&#246;glich wiederzugeben. Verwenden Sie wenn n&#246;tig Abk&#252;rzungen und Symbole (z.B. „+“ statt „und“) und lassen Sie Vornamen weg, aber ver&#228;ndern Sie nicht die Aussage.</p>
<p>-<strong> via @xyz </strong>am Ende eines Tweets bedeutet: Die Aussage stammt von mir, aber ich bin dabei von Nutzer @xyz inspiriert worden.</p>
<p>Wenn Sie eine Originalaussage beim Retweeten kommentieren m&#246;chten, achten Sie darauf, dass eindeutig bleibt, was der Originaltweet ist und was von Ihnen stammt. Wenn Nutzer @xyz zum Beispiel findet „Dieses Jahr sind die Waln&#252;sse besonders lecker“, und Sie sind anderer Meinung, dann k&#246;nnen Sie das so kundtun:</p>
<p><em><strong>Finde ich gar nicht! RT @xyz Dieses Jahr sind die Waln&#252;sse besonders lecker</strong></em></p>
<p>oder so:</p>
<p><em><strong>RT @xyz Dieses Jahr sind die Waln&#252;sse besonders lecker. ← Letztes Jahr waren sie aber noch besser.</strong></em></p>
<p>Zur noch besseren Klarstellung k&#246;nnen Sie auch den Originaltweet in Anf&#252;hrungszeichen setzen. Missverst&#228;ndlich w&#228;re dagegen folgende kommentierende Variante:</p>
<p><em><strong>RT @xyz Dieses Jahr sind die Waln&#252;sse besonders lecker. Letztes Jahr waren sie aber noch besser.</strong></em></p>
<p>Dritte werden jetzt vermuten, dass Nutzer @xyz das Vorjahr f&#252;r ein Super-Walnussjahr h&#228;lt, was aber vielleicht nur Ihre Meinung ist.</p>
<p>Wenn Sie Twitter &#252;ber die Website   <a href="http://twitter.com/" target="_blank">http://twitter.com/</a> und nicht &#252;ber einen Client wie Tweetdeck oder Hootsuite nutzen,<a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Bild-31.png" rel="lightbox[6477]"><img class="alignright size-full wp-image-6484" title="Bild 3" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Bild-31.png" alt="" width="189" height="80" /></a> dann sehen Sie in Ihrer rechten Seitenleiste das Wort <strong>Retweets</strong>:</p>
<p>Wenn Sie darauf klicken, wird Ihnen angezeigt, 1. was Nutzer, denen Sie folgen, retweetet haben, 2. was Sie retweetet haben, 3. was von Ihnen retweetet wurde: <a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Bild-2.png" rel="lightbox[6477]"><img class="size-medium wp-image-6478 alignright" style="margin: 5px;" title="Bild 2" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Bild-2-220x84.png" alt="" width="220" height="84" /></a></p>
<p>Diese vorinstallierte Funktion hat einige <strong>Besonderheiten</strong>:</p>
<p>- Sie k&#246;nnen beim Retweeten nur die Originalnachricht wiederholen, aber nicht kommentieren. Umgekehrt werden in der Liste Ihrer Retweets auch nur solche angezeigt.</p>
<p>- Twitter nennt f&#252;r einen Retweet als Quelle nur den Originalnutzer, der Retweeter wird nicht angezeigt.</p>
<p style="text-align: center;">Um die neue Funktion zu nutzen, verharren Sie einen Moment mit der Maus &#252;ber dem entsprechenden Tweet, bis die Funktion unten rechts angezeigt wird:<a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Bild-4.png" rel="lightbox[6477]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6480" style="margin: 5px;" title="Bild 4" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Bild-4-220x30.png" alt="" width="220" height="30" /></a></p>
<p>Wenn Sie diese von manchen als bevormunden empfundenen Art des Retweetens nicht m&#246;gen, dann bleiben Sie einfach bei der alten Methode: manuell ein „RT“ voranstellen  und  Fingerspitzengef&#252;hl walten lassen.<br />
Die Autorin: Ulrike Langer twittert unter <a href="http://twitter.com/mediummagazin" target="_blank">http://twitter.com/mediummagazin</a> (ula) und <a href="http://twitter.com/mauisurfer25" target="_blank">http://twitter.com/mauisurfer25</a>, bloggt unter <a href="http://medialdigital.de" target="_blank">http://medialdigital.de</a></p>
<p><strong>Info:</strong> Weitere Folgen siehe <a href="www.mediummagazin.de" target="_blank">www.mediummagazin.de</a></p>
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		<title>Listen und gelistet werden</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter–Splitter (Teil 8): &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &#38; Tricks beim Twittern Mehr &#220;bersicht bei Twitter. Bisher wurden neue Friends (= Following) bei Twitter.com chronologisch erfasst. Mit den neuen Listen k&#246;nnen Twitterer, denen man folgt, nun auch in selbstgew&#228;hlte Gruppen sortiert werden. So ist es leichter, den &#220;berblick in der Timeline zu behalten. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twitter–Splitter</strong> (Teil 8):  &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern</p>
<p>Mehr &#220;bersicht bei Twitter. Bisher wurden neue Friends (= Following) bei Twitter.com chronologisch erfasst. Mit den neuen Listen k&#246;nnen Twitterer, denen man folgt, nun auch in selbstgew&#228;hlte Gruppen sortiert werden. So ist es leichter, den &#220;berblick in der Timeline zu behalten. Mit Applikationen wie Tweetdeck oder Seesmic Desktop funktonierte das schon l&#228;nger, aber nun auch auf der Twitter-Website, die immer noch von den meisten Nutzern favorisiert wird. Dar&#252;ber hinaus bieten die neuen Twitterlisten aber noch mehr: Sie sind wahlweise &#246;ffentlich (unter der Einstellung „public“ auf der Profilseite) oder privat. Das l&#228;sst sich f&#252;r jede Liste gesondert festlegen. Listen kann man entweder &#252;ber die waagerechte Leiste anlegen oder indem man auf „Lists“ in der rechten Seitenleiste klickt. Pro Account sind bis zu 20 Listen mit je bis zu 500 Followern m&#246;glich (auch mit Nutzern, denen Sie nicht regelm&#228;&#223;ig folgen). Sie k&#246;nnen au&#223;erdem entscheiden, ob sie gerade alle Tweets aus ihrer allgemeinen Timeline oder nur die aus einer bestimmten Liste sehen wollen.</p>
<p><strong><em>Was habe ich davon, auf einer Liste zu stehen?</em></strong></p>
<p>Von einer einzigen Liste wahrscheinlich nicht sehr viel, aber wenn Sie auf vielen Listen stehen, steigert das Ihre Reputation und macht potenzielle neue Follower auf Sie aufmerksam. Vor allem dann, wenn Sie auf Listen von Nutzern stehen, die selbst eine hohe Reputation haben. Die Nennungen in Listen sind vergleichbar mit solchen bei Tweetranking.com oder Empfehlungen am Followfriday (#ff).</p>
<p><strong><em>Warum sollten mich die Listen anderer Nutzer interessieren?</em></strong></p>
<p>Die Listen lassen sich abonnieren. Damit ergibt sich ein bequemer und effektiver Weg, neue interessante Twitterer zu finden. Wenn Sie sich z.B. f&#252;r das Thema „Wissenschaft“ interessieren, sollten Sie bei twitternden Wissenschaftlern oder Wissenschaftsjournalisten nachschauen, welche Listen die entsprechenden Nutzer angelegt haben. Oder Sie suchen in der Twittersuche nach #themengebiet-ihrer-Wahl #list oder #Liste. Wenn Sie eine fremde Liste abonnieren, mischen sich die Tweets daraus nicht in Ihre eigene Timeline (au&#223;er von Accounts, denen Sie auch selbst folgen). Die abonnierte Liste wird zu Ihren eigenen Listen in der Seitenleiste abgelegt.</p>
<p><strong><em>Was kann ich tun, wenn ich auf einer unliebsamen Liste stehe?</em></strong></p>
<p>Auf manchen Listen will man lieber nicht stehen, z.B. auf „One-Night-Stands“ oder „Idioten“. Aber es ist ganz einfach, sich selbst von einer solchen zu Liste zu l&#246;schen: Blocken Sie den entsprechenden Follower und Sie verschwinden automatisch aus seinen &#246;ffentlichen Listen. (Dass Sie weiterhin in privaten Listen auftauchen, k&#246;nnen Sie allerdings nicht verhindern). Tipp: Schauen Sie ab und zu nach, auf welchen &#246;ffentlichen Listen Sie stehen. Dazu klicken Sie auf die neue Anzeige neben der Zahl Ihrer Tweets.</p>
<p><strong><em>Kann ich die Listen nur auf der Webseite twitter.com nutzen?</em></strong></p>
<p>Noch unterst&#252;tzen erst wenige Clients die neue Listenfunktion, z.B. Seesmic Desktop und Dabr. Das wird sich aber sicher schnell &#228;ndern.</p>
<p><strong><em>Wie soll ich beim Anlegen eigener Listen vorgehen?</em></strong></p>
<p>Ihre Listen sollten kurze und aussagekr&#228;ftige Titel haben. Benennen und bef&#252;llen Sie ihre Listen so, dass sich keiner ihrer Follower wundern muss, warum er darin auftaucht. Und wenn Sie keine Lust haben, eigene Listen anzulegen, dann lassen Sie‘s einfach sein. @danyo vermeldete sehr sympathisch: „bei mir gibt es nur eine twitterliste in meinem kopf, betrifft alle meine followings und hei&#223;t ‚t&#228;gliche dosis awesomeness‘.“</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Gute Hinweise zum Thema gibt es u.a. bei <a href="http://bit.ly/8w0vFA" target="_blank">WebZweiPunktNull.de</a></p>
<p><strong>Die Autorin: </strong>Ulrike Langer twittert unter <a href="http://twitter.com/mediummagazin" target="_blank">http://twitter.com/mediummagazin</a> (ula) und <a href="http://twitter.com/mauisurfer25" target="_blank">http://twitter.com/mauisurfer25</a>, bloggt unter <a href="http://medialdigital.de" target="_blank">http://medialdigital.de</a></p>
<p>Info: Erschienen in mediummagazin 12/2009; Weitere Folgen siehe <a href="www.mediummagazin.de" target="_blank">www.mediummagazin.de</a></p>
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		<title>Gezwitscher auf Events</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter–Splitter (Teil 7): &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &#38; Tricks beim Twittern Die next hat eine, die re:publica und auch das scoopcamp: Ohne eine Twitterwall, auf der Tweets angezeigt werden, kommen Webkonferenzen dieser Tage nicht mehr aus. Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Echtzeit-Kommunikationstool auch auf weniger trendigen Branchenevents [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twitter–Splitter</strong> (Teil 7): &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern</p>
<p>Die next hat eine, die re:publica und auch das scoopcamp: Ohne eine Twitterwall, auf der Tweets angezeigt werden, kommen Webkonferenzen dieser Tage nicht mehr aus. Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Echtzeit-Kommunikationstool auch auf weniger trendigen Branchenevents Einzug h&#228;lt.</p>
<p>Das Prinzip Twitterwall ist einfach: Auf einer Leinwand (meistens hinter dem Podium) werden per Laptop und Beamer chronologisch alle Tweets dargestellt, die ein bestimmtes Hashtag (Stichwort mit #-Zeichen) enthalten. Um den gefilterten Nachrichtenstrom automatisch in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden (z. B. jede Minute) erneuert anzeigen zu lassen, gibt es kleine kostenlose Programme wie Twitterwall (<a href="http://twitterwall.me" target="_blank">http://twitterwall.me</a>), Hashwall (<a href="http://hashwall.codeplex.com/" target="_blank">http://hashwall.codeplex.com/</a>), Twitterfall (<a href="http://twitterfall.com" target="_blank">http://twitterfall.com</a>) oder Visible Tweets (<a href="http://visibletweets.com/" target="_blank">http://visibletweets.com/</a>).</p>
<p>Auf diese Weise entsteht ein Austausch zwischen Diskutanten und Publikum auf der Veranstaltung und den am Thema interessierten Twitterern, die nicht live dabei sein k&#246;nnen. Die Einsatzm&#246;glichkeiten sind nicht auf Kongresse beschr&#228;nkt. Auch ein Workshop kann sich per Twitterwall &#246;ffnen und (z. B. w&#228;hrend eines Zeitfensters) die Meinungen des Schwarms einbeziehen.</p>
<p>Erfolgsrezept. Nicht so sehr die Technik ist das entscheidende Kriterium f&#252;r den erfolgreichen Einsatz einer Twitterwall – anregende Diskussionen auf der Twitterwall entstanden schon bei Events, auf denen st&#228;ndig des WLAN ausfiel. Unerl&#228;sslich ist allerdings eine rechtzeitige Vorbereitung und ein Konzept:</p>
<p>&gt; Testen Sie rechtzeitig vor Ihrer Veranstaltung, welche <strong>Software</strong> Sie nutzen m&#246;chten. Manche Twitterwall-Darstellungen sind designorientiert, andere eher minimalistisch.</p>
<p>&gt; Wenn Sie nicht von einem vorhandenen Account von der Veranstaltung twittern wollen: richten Sie rechtzeitig (mindestens eine Woche vorher) ein <strong>spezielles Account </strong>ein. Laden Sie ein Logo hoch, setzen Sie einen Link zu Ihrer Veranstaltungswebsite.</p>
<p>&gt; Geben Sie fr&#252;hzeitig ein m&#246;glichst kurzes, aber dennoch einzigartiges <strong>Hashtag</strong> f&#252;r Ihre Veranstaltung bekannt. &#220;berpr&#252;fen Sie bei per Twittersuche, ob Ihr Wunsch-Hashtag eventuell schon f&#252;r andere Bedeutungen vergeben ist.</p>
<p>&gt; Sie k&#246;nnen auch Ihre Follower nach <strong>Vorschl&#228;gen</strong> f&#252;r ein Hashtag befragen. Wichtig ist aber, dass Sie am Ende des Findungsprozesses das Hashtag festlegen, kommunizieren, und dann auch dabei bleiben. Es ist frustrierend f&#252;r das Publikum im Saal, wenn Tweets wegen Hashtag-Verwirrung nicht auf der Twitterwall angezeigt werden, und ebenso &#228;rgerlich f&#252;r Twitterer drau&#223;en, wenn sie deswegen kein Feedback bekommen.</p>
<p>&gt; Unterweisen Sie die <strong>Teilnehmer </strong>einer Podiumsdiskussion im Umgang mit der Twitterwall. Vor allem Nicht-Twitterer kann es irritieren, wenn pl&#246;tzlich heitere Stimmung im Publikum aufkommt, ohne dass sie wissen, warum.</p>
<p>&gt; Wenn m&#246;glich, platzieren Sie die <strong>Twitterwall</strong> so, dass auch die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion den Nachrichtenstrom zwischendurch mitverfolgen k&#246;nnen, ohne sich zu verrenken. Ideal ist ein zweiter Monitor auf der B&#252;hne.</p>
<p>&gt; Eine Twitterwall gibt ein unmittelbares <strong>Feedback</strong> darauf, ob Ihre Veranstaltung spannend oder langweilig ist. Sie werden keine Frageb&#246;gen verteilen m&#252;ssen.</p>
<p>&gt; Nutzen Sie als <strong>Moderator(in)</strong> dieses Feedback, um ins Langweilige oder Abwegige entgleitende Diskussionen zur&#252;ck ins Zentrum des Interesses zu f&#252;hren.<br />
<strong> Die Autorin:</strong> Ulrike Langer twittert unter <a href="http://twitter.com/mediummagazin" target="_blank">http://twitter.com/mediummagazin</a> (ula) und <a href="http://twitter.com/mauisurfer25" target="_blank">http://twitter.com/mauisurfer25</a>, bloggt unter<a href="http://medialdigital.de" target="_blank">http://medialdigital.de</a></p>
<p><em>Info: Diese Folge ist erschienen in mediummagazin Ausgabe 10-11/2009, Weitere Folgen der Kolumne siehe www.mediummagazin.de</em></p>
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		<title>Spuren-Suche</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/twitter-splitter/spuren-suche/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter–Splitter (Teil 6): &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &#38; Tricks beim Twittern Manchmal m&#246;chte man einfach wissen, ob eine 140-Zeichen-Sentenz, die man als originell oder wichtig empfand, in der Twitterwelt das gew&#252;nschte Echo erzeugt hat. Das ist n&#228;mlich oft nicht der Fall. Umgekehrt werden manchmal Tweets, die ohne gro&#223; zu &#252;berlegen einfach so dahingeschrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twitter–Splitter</strong> (Teil 6): &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern</p>
<p>Manchmal m&#246;chte man einfach wissen, ob eine 140-Zeichen-Sentenz, die man als originell oder wichtig empfand, in der Twitterwelt das gew&#252;nschte Echo erzeugt hat. Das ist n&#228;mlich oft nicht der Fall. Umgekehrt werden manchmal Tweets, die ohne gro&#223; zu &#252;berlegen einfach so dahingeschrieben wurden, &#252;berraschend oft weitergeleitet. Um zu analysieren, ob Sie mit Ihren Kurznachrichten den Nerv Ihrer Follower treffen, m&#252;ssen Sie nachverfolgen, wer welche Tweets von Ihnen weitergeleitet hat.</p>
<p>Daf&#252;r ist die Funktion „<strong>@Nutzername</strong>“, die sich in Ihrem Profil auf der Twitter-Webseite in der rechten Seitenleiste anklicken l&#228;sst und auch in Clients zu finden ist (bei Tweetdeck z. B. als „Mentions“ und bei Seesmic Desktop als „Replies“), nur bedingt geeignet. Denn dort tauchen nur Retweets auf, die Ihren korrekt geschriebenen Nutzernamen mit vorangestelltem @ enthalten. Doch vor allem Tweets, die einen Link auf eine Webseite enthalten, werden gerne kommentiert und umformuliert und dabei geht der eigentliche Urheber der Nachricht oft schnell verloren. Doch zum Gl&#252;ck gibt es Werkzeuge, die es Ihnen erleichtern, die Reichweite und die Spuren Ihrer eigenen Tweets zu verfolgen.</p>
<p>&gt; Wenn Sie auf Webseiten verlinken, benutzen Sie <strong>Linkverk&#252;rzer</strong>, die mitz&#228;hlen, wie oft ein Link angeklickt wurde. Solche Klickz&#228;hler bieten zum Beispiel die Dienste bit.ly, cli.gs, arm.in und twe.ly. (Detaillierte &#220;bersicht unter <a href="medium magazin&quot;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern  " target="_blank">http://hjacob.com/blog/2009/07/url-shortener-redirects/</a>). Nachteil: Wenn jemand die Originalwebseite aufruft und danach den Link neu verk&#252;rzt, beginnt unter dieser Kurz-URL eine eigene Z&#228;hlung.</p>
<p>&gt; Die <strong>Blogsuchmaschine Rivva</strong> (<a href="medium magazin&quot;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern  " target="_blank">http://rivva.de</a>) listet nicht nur auf, wie oft und von wem Blogbeitr&#228;ge verlinkt wurden, sondern auch, wie oft und von wem per Twitter darauf verwiesen wurde. Allerdings sind die Listen nie ganz vollst&#228;ndig, da redaktionell nach Relevanz gewichtet wird.</p>
<p>&gt; Ein &#228;u&#223;erst n&#252;tzliches Tool, um s&#228;mtliche Tweets zu finden, die auf eine bestimmte Webseite verweisen, ist <strong>backtweets</strong>. Man gibt einfach unter <a href="http://backtweets.com" target="_blank">http://backtweets.com</a> die unverk&#252;rzte Original-URL ein und der Dienst findet alle Tweets, die auf diese Webseite verweisen. Sehr zuverl&#228;ssig.</p>
<p>&gt; <strong>topsy </strong>(<a href="http://topsy.com" target="_blank">http://topsy.com</a> ) ist eine Suchmaschine, die getwitterte Links auf Webseiten findet und die Zahl der Retweets jeweils auflistet. Sie m&#252;ssen keine URL eingeben, es reichen gute Stichworte. Der Clou: Topsy zeigt Ihnen an, wer von Ihren Followern (oder deren Followern) bisher am h&#228;ufigsten Ihre Nachrichten mit Links weiterverbreitet hat. Sie k&#246;nnen also Ihre treuen Fans ermitteln.</p>
<p>&gt; Bei Tweets, die keinen Link enthalten, hilft die <strong>Suchfunktion von Twitter</strong>, die Weiterverbreitung von Nachrichten in der Twittersph&#228;re zu ermitteln. Allerdings nur dann, wenn sie pr&#228;gnante Stichworte enthalten, sonst tauchen in den Suchergebnissen zu viele fremde Tweets auf. Also twittern Sie pr&#228;gnant. Aber das tun Sie ja sicher ohnehin …</p>
<p><strong>Die Autorin: <span style="font-weight: normal;">Ulrike Langer twittert unter <a href="http://twitter.com/mediummagazin" target="_blank">http://twitter.com/mediummagazin</a> (ula) und <a href="http://twitter.com/mauisurfer25" target="_blank">http://twitter.com/mauisurfer25</a>, bloggt unter<a href="http://medialdigital.de" target="_blank">http://medialdigital.de</a></span></strong></p>
<p><em>Info: Diese Folge ist erschienen in mediummagazin Ausgabe 9/2009, Weitere Folgen der Kolumne siehe www.mediummagazin.de</em></p>
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		<title>10 Do’s und Don’ts der Twitter-Etiquette</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 09:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter-Splitter (Teil 5:) &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &#38; Tricks beim Twittern Twitter kann ein gro&#223;artiges Kommunikationswerkzeug sein. Allerdings verf&#252;hrt die Beschr&#228;nkung auf 140 Zeichen manche Nutzer noch mehr als beim Email- oder Kommentar-Schreiben dazu, auf die Gebote der H&#246;flichkeit zu verzichten. Doch auch bei Twitter gibt es eine Netiquette. Manche Sitten sind selbstverst&#228;ndlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twitter-Splitter (Teil 5:) &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin <a href="http://www.mediummagazin.de/ueber-uns/die-redaktion/" target="_blank">Ulrike Langer</a> &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern </strong></p>
<p>Twitter kann ein gro&#223;artiges Kommunikationswerkzeug sein. Allerdings verf&#252;hrt die Beschr&#228;nkung auf 140 Zeichen manche Nutzer noch mehr als beim Email- oder Kommentar-Schreiben dazu, auf die Gebote der H&#246;flichkeit zu verzichten. Doch auch bei Twitter gibt es eine Netiquette. Manche Sitten sind selbstverst&#228;ndlich (oder sollten es zumindest sein) und gelten im gesamten Internet oder auch im echten Leben. Andere ungeschriebene Regeln haben sich auf Twitter innerhalb der Community als sinnvoll herausgebildet. Vermeiden Sie, unangenehm aufzufallen, in dem Sie die folgenden zehn Punkte beherzigen:</p>
<ol>
<li><strong>Identit&#228;t: </strong>Wecken Sie Vertrauen und geben Sie zu erkennen, wer Sie sind. Ein Pseudonym als Nutzername ist okay, aber ins Profil geh&#246;rt Ihr Klarname und ein Foto. Auch Unternehmen sollten zumindest mit Link auf ihre Website deutlich machen, wer twittert.</li>
<li><strong>Weiterleitung:</strong> Ehre wem Ehre geb&#252;hrt: Retweeten Sie Tweets und Hinweise auf Websites, die Ihnen gefallen mit vorangestelltem RT und @Nutzername oder h&#228;ngen Sie an den Tweet ein „via @Nutzername“. Bei mehrfachem Retweeten k&#246;nnen sich ganze Ketten von RT @Nutzername bilden, die zu lang sind. Lassen Sie die Wiederholer weg, aber nicht den Urheber.</li>
<li><strong>Duzen: </strong>Lassen Sie sich nicht zu un&#252;berlegtem fl&#228;chendeckenden Duzen verleiten, nur viele andere das tun. Sie sollten auch auf Twitter nur diejenigen Nutzer duzen, die Sie auch im pers&#246;nlichen Umgang duzen.</li>
<li><strong>Ironie: </strong> Das ist f&#252;r Ihre Follower mitunter schwierig zu erkennen, wenn Mimik, Gestik und oft auch der Zusammenhang fehlt. Schreiben Sie nichts Un&#252;berlegtes, das missvertanden werden kann, und kennzeichnen Sie ironische Tweets mit Emoticons wie <img src='http://www.mediummagazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  oder <img src='http://www.mediummagazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  oder ;-b</li>
<li><strong>Privates: </strong>F&#252;r Privates gibt es die Direct Message (DM) Funktion. Benutzen Sie diese lieber zu oft als zu selten. Wenn Sie z.B. jeden neuen Follower pers&#246;nlich begr&#252;&#223;en m&#246;chten – sch&#246;n. Aber Ihre &#252;brigen Follower interessiert das nicht.</li>
<li><strong>Dialog: </strong>Wenn sich zwischen Ihnen und einem Follower ein Dialog entspinnt, dann sollten Sie mit Hashtags (# ist ein sogenanntes Hashtag, um ein Stichwort zu kennzeichnen) kennzeichnen, worum es geht, denn andere lesen mit. Verlagern Sie einen l&#228;ngeren Austausch auf Direct Messages oder andere Plattformen, wenn das Hin und Her von Tweets nicht allgemein relevant ist.</li>
<li><strong>Empfehlungen:</strong> Machen Sie mit beim #Followfriday. Dies ist eine Sitte, die sich entwickelt hat, um Twitternutzer, die man sch&#228;tzt, &#246;ffentlich zu empfehlen. Idealerweise stellen Sie die Nutzer in Klammern kurz vor. Machen Sie nicht den Fehler, jedem, der Sie empfiehlt, pers&#246;nlich &#246;ffentlich zu danken. Damit tun Sie nichts anderes, als sich selbst noch einmal lobend zu erw&#228;hnen. Lieber per DM danken oder einen Sammeldank am Abend aussprechen.</li>
<li><strong>Hinweise: </strong>Links mit Hinweisen auf n&#252;tzliche, lesenswerte oder lustige Websites sind ein gern gesehener Mehrwert. Doch nichts ist &#228;rgerlicher, wenn hinter einem nicht n&#228;her beschriebenen Link ein Video selbstst&#228;ndig startet oder ein riesiges pdf-Dokument l&#228;dt. Bei Links die Dateiart kennzeichnen und eine kurze inhaltliche Beschreibung mitliefern, damit man wei&#223;, worauf man klickt.</li>
<li><strong>Wiederholungen: </strong>Sie k&#246;nnen mit einem Tweet niemals alle Ihre Follower erreichen, weil einige velleicht erst Stunden sp&#228;ter vorbeischauen. Wiederholen Sie dennoch Ihre Tweets maximal einmal und nicht in einer Dauerschleife. Sind Ihre Tweets es wert, viral verbreitet zu werden, werden Ihre Follower und deren Follower das ohnehin f&#252;r Sie erledigen.</li>
<li><strong>RSS: </strong>Nehmen Sie sich als Einzelnutzer nicht den Einbahnstra&#223;en-Monolog von Nachrichten-RSS-Feeds wie @Spiegel_Eil und Co. zum Vorbild, denn deren Erfolg k&#246;nnen Sie ohnehin nicht kopieren. Wer als Person nur oder &#252;berwiegend auf eigene Website- oder Blogbeitr&#228;ge verweist, macht sich unbeliebt, weil er oder sie zu erkennen gibt, an einem Austausch nicht interessiert zu sein.</li>
</ol>
<p><strong><em>Ulrike Langer twittert als &#8220;ula&#8221; unter <a href="http://medialdigital.de" target="_blank">http://twitter.com/mediummagazin</a> sowie als <a href="http://twitter.com/mauisurfer25" target="_blank">http://twitter.com/mauisurfer25</a> und bloggt unter <a href="http://medialdigital.de" target="_blank">http://medialdigital.de</a></em></strong></p>
<p><strong><em>Die  Serie &#8220;Twitter-Splitter&#8221; erscheint monatlich im gedruckten Heft und online. Zuletzt erschienen in mm 7+8/09 (Printausgabe): Teil 4: Aktion &amp; Reaktion</em></strong></p>
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		<title>Mehr machen aus &#8230;Microblogging</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 11:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter-Splitter (Teil 1) Der erste Schritt: Sie haben sich bei Twitter angemeldet und die Grundfunktionen verstanden. Sie folgen einigen Twitterern, einige folgen Ihnen auch zur&#252;ck. Nun gilt es, den Kommunikationskanal Twitter systematisch auszubauen. &#62; Sie finden mehr Geh&#246;r und mehr Anregungen, wenn Sie die Zahl Ihrer Friends (denen Sie folgen) und Follower (die Ihnen folgen) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Twitter-Splitter (Teil 1)</em> Der erste Schritt: Sie haben sich bei Twitter angemeldet und die Grundfunktionen verstanden. Sie folgen einigen Twitterern, einige folgen Ihnen auch zur&#252;ck. Nun gilt es, den Kommunikationskanal Twitter systematisch auszubauen.</p>
<p>&gt; Sie finden mehr Geh&#246;r und mehr Anregungen, wenn Sie die Zahl Ihrer Friends (denen Sie folgen) und Follower (die Ihnen folgen) vergr&#246;&#223;ern. Aber folgen Sie nicht wahllos beliebigen Twitterern, sonst gehen n&#252;tzliche Informationen und Dialogchancen in der Masse des f&#252;r Sie Unwichtigen unter.</p>
<p>&gt; Eine gute Methode, um Friends und Follower mit &#228;hnlichen Interessen zu finden: Nutzen Sie Twitterer, die sie bereits kennen und sch&#228;tzen, als Ankerpunkte und schauen Sie, wem diese folgen. Interessanten Leuten aus deren Listen ebenfalls folgen. Je h&#246;her die &#220;bereinstimmung der Interessen, desto gr&#246;&#223;er die Chance, dass man Ihnen auch zur&#252;ckfolgen wird.</p>
<p>&gt; Folgen Sie „Mr. Tweet&#8221; – dieses Mini-Twitterprogramm macht Ihnen basierend auf Ihrem Nutzerprofil und ihren Friends/Followern Vorschl&#228;ge, wer zu Ihnen passen k&#246;nnte. Das Tool liefert au&#223;erdem Statistiken zu Ihren Followern (<a href="http://twitter.com/MrTweet" target="_blank">http://twitter.com/MrTweet</a>). Durchaus brauchbar.</p>
<p>&gt; Machen Sie sich interessant und n&#252;tzlich f&#252;r andere: Man wird Sie nicht ernst nehmen, wenn Sie hunderten von Leuten folgen, aber noch kaum Eintr&#228;ge oder nur erste Testnachrichten verfasst haben</p>
<p>&gt; Schreiben Sie mindestens zehn bis 20 interessante Tweets mit Mehrwert, m&#246;glichst mit Links auf Webseiten, bevor Sie auf „Followerfang&#8221; gehen.</p>
<p>&gt; F&#252;llen Sie Ihr Profil vollst&#228;ndig aus. Sie haben 140 Zeichen, um sich in ihrer Kurzbio vorzustellen. Dazu geh&#246;ren unbedingt auch ein Foto (oder Ihr Redaktions-oder Firmen-Logo) und ein Link auf Ihre Website, Ihr Xing-Profil o. &#196;.</p>
<p>Tipp: Eine hilfreiche &#8220;Liste der 20 gr&#246;&#223;ten Twitter-Fehler&#8221; hat Kommunikations-Experte und PR-Blogger Klaus Eck aufgestellt. Link: <a href="http://arm.in/1pD" target="_blank">http://arm.in/1pD</a> INFO: Diese Kolumne wird abwechselnd im mediummagazin sowie auf mediummagazin.de sowie zwischen den mm-Erscheinungsterminen nur online erscheinen: Die n&#228;chste Folge erscheint am 11. Mai (online): Die besten Twitter-Tools</p>
<p>Erschienen auch in Ausgabe 04+05/2009 in der Rubrik &#8220;Rubriken&#8221; auf Seite 13 bis 13 Autor/en: Ulrike Langer. <strong>© Alle Rechte vorbehalten.</strong> Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich gesch&#252;tzt. F&#252;r Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.</p>
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		<title>Trends erkennen</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/twitter-splitter/twitter-splitter-3-trends-erkennen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 11:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter-Splitter (Teil 3): &#8221;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &#38; Tricks zum professionellen Microblogging: &#8220;Ob auf dem Hudson River ein Flugzeug notwassert, in K&#246;ln das Stadtarchiv einst&#252;rzt oder in Winnenden ein Amokl&#228;ufer um sich schie&#223;t: Stets verbreiten sich &#8220;breaking news&#8221; am schnellsten per Twitter. Doch auch unterhalb der Schwelle schlagzeilentr&#228;chtiger Ereignisse k&#246;nnen per Twitter sehr schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Twitter-Splitter (Teil 3)</em>: &#8221;medium magazin&#8221;-Autorin <a href="http://www.mediummagazin.de/ueber-uns/die-redaktion/" target="_blank">Ulrike Langer</a> &#252;ber Tipps &amp; Tricks zum professionellen Microblogging:</p>
<p>&#8220;Ob auf dem Hudson River ein Flugzeug notwassert, in K&#246;ln das Stadtarchiv einst&#252;rzt oder in Winnenden ein Amokl&#228;ufer um sich schie&#223;t: Stets verbreiten sich &#8220;breaking news&#8221; am schnellsten per Twitter. Doch auch unterhalb der Schwelle schlagzeilentr&#228;chtiger Ereignisse k&#246;nnen per Twitter sehr schnell und effektiv Trendthemen erkannt werden. Dazu haben Twitter selbst und externe Anbieter mittlerweile eine ganze Reihe n&#252;tzlicher Werkzeuge programmiert.</p>
<p>Wer in Echtzeit sehen will, was in der Twitterwelt diskutiert wird, braucht nur einen Blick auf die rechte Seitenleiste seines Profils zu werfen: Dort hat Twitter vor einigen Wochen die &#8220;trending topics&#8221; platziert &#8211; d. h. die zehn momentan jeweils weltweit am meisten benutzten Stichw&#246;rter. Diese Liste hat allerdings den Nachteil, dass deutschsprachige Begriffe darin nur selten auftauchen.Doch auch hier lassen sich Trends bei Twitter verfolgen:</p>
<p>&gt; <a href="Ob auf dem Hudson River ein Flugzeug notwassert, in K&#246;ln das Stadtarchiv einst&#252;rzt oder in Winnenden ein Amokl&#228;ufer um sich schie&#223;t: Stets verbreiten sich &quot;breaking news&quot; am schnellsten per Twitter. Doch auch unterhalb der Schwelle schlagzeilentr&#228;chtiger Ereignisse k&#246;nnen per Twitter sehr schnell und effektiv Trendthemen erkannt werden. Dazu haben Twitter selbst und externe Anbieter mittlerweile eine ganze Reihe n&#252;tzlicher Werkzeuge programmiert.  Wer in Echtzeit sehen will, was in der Twitterwelt diskutiert wird, braucht nur einen Blick auf die rechte Seitenleiste seines Profils zu werfen: Dort hat Twitter vor einigen Wochen die &quot;trending topics&quot; platziert - d. h. die zehn momentan jeweils weltweit am meisten benutzten Stichw&#246;rter. Diese Liste hat allerdings den Nachteil, dass deutschsprachige Begriffe darin nur selten auftauchen.Doch auch hier lassen sich Trends bei Twitter verfolgen:  &gt; http://twitter.com/trends_de twittert 4 bis 5 Mal t&#228;glich Updates mit den zehn am meisten benutzten Begriffen mit vorangestelltem &quot;Hashtag&quot; (# Zeichen) von Nutzern, die in der Zeitzone Deutschland twittern.  &gt; www.twitter-trends.de stellt die h&#228;ufigsten Tweets auf einer Website zusammen. Mit einigen wenigen Unterkriterien.  &gt; http://twitterthemen.de/ - deutsche Twittertrends in einer Stichwortwolke.  &gt; http:// www.twitterverse.com/ - weltweite Twittertrends in einer Stichwortwolke.  &gt; http://twitterbuzz.com - &#220;bersicht der international am meisten verlinkten Webseiten.  &gt; www.twitterthema.de - neue Plattform, auf der eine Redaktion jeden Tag eine neue Frage zu einem Trendthema stellt, die per Tweet kommentiert werden kann. Es wird also nicht gemessen, wie oft zu einem Thema getwittert wird, sondern dargestellt, was die Nutzer dar&#252;ber twittern.  &gt; Mit http://twtpoll.com lassen sich eigene Umfragen zu beliebigen Themen generieren. Die Ergebnisse werden in einer Tortengrafik dargestellt. Wer nur wenige Follower hat oder Fragen stellt, f&#252;r die sich nur wenige interessieren, wird allerdings keine repr&#228;sentativ vielen Antworten bekommen.  Was noch fehlt, ist ein Tool, dass quantitative Messungen mit einer qualitativen Auswertung der Bedeutung von Tweets kombiniert. Aber bei der beeindruckenden Geschwindigkeit, in der neue Anwendungen f&#252;r Twitter entwickelt werden, wird wohl auch diese L&#252;cke bald geschlossen werden. Ulrike Langer  Info: Weitere Folgen der Kolumne siehe www.mediummagazin.de  Erschienen in Ausgabe 06/2009 in der Rubrik &quot;Rubriken&quot; auf Seite 11 bis 11. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich gesch&#252;tzt. F&#252;r Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion." target="_blank">http://twitter.com/trends_de</a> twittert 4 bis 5 Mal t&#228;glich Updates mit den zehn am meisten benutzten Begriffen mit vorangestelltem &#8220;Hashtag&#8221; (# Zeichen) von Nutzern, die in der Zeitzone Deutschland twittern.</p>
<p>&gt; <a href="www.twitter-trends.de" target="_blank">www.twitter-trends.de</a> stellt die h&#228;ufigsten Tweets auf einer Website zusammen. Mit einigen wenigen Unterkriterien.</p>
<p>&gt; <a href="http://twitterthemen.de/" target="_blank">http://twitterthemen.de/</a> &#8211; deutsche Twittertrends in einer Stichwortwolke.</p>
<p>&gt; <a href="http:// www.twitterverse.com/" target="_blank">http:// www.twitterverse.com/</a> &#8211; weltweite Twittertrends in einer Stichwortwolke.</p>
<p>&gt; <a href="http://twitterbuzz.com" target="_blank">http://twitterbuzz.com</a> &#8211; &#220;bersicht der international am meisten verlinkten Webseiten.</p>
<p>&gt; <a href="www.twitterthema.de" target="_blank">www.twitterthema.de</a> &#8211; neue Plattform, auf der eine Redaktion jeden Tag eine neue Frage zu einem Trendthema stellt, die per Tweet kommentiert werden kann. Es wird also nicht gemessen, wie oft zu einem Thema getwittert wird, sondern dargestellt, was die Nutzer dar&#252;ber twittern.</p>
<p>&gt; Mit <a href="http://twtpoll.com" target="_blank">http://twtpoll.com</a> lassen sich eigene Umfragen zu beliebigen Themen generieren. Die Ergebnisse werden in einer Tortengrafik dargestellt. Wer nur wenige Follower hat oder Fragen stellt, f&#252;r die sich nur wenige interessieren, wird allerdings keine repr&#228;sentativ vielen Antworten bekommen.</p>
<p>Was noch fehlt, ist ein Tool, dass quantitative Messungen mit einer qualitativen Auswertung der Bedeutung von Tweets kombiniert. Aber bei der beeindruckenden Geschwindigkeit, in der neue Anwendungen f&#252;r Twitter entwickelt werden, wird wohl auch diese L&#252;cke bald geschlossen werden.&#8221; <strong><em>Ulrike Langer</em></strong></p>
<p>Erschienen in Ausgabe 06/2009 in der Rubrik &#8220;Rubriken&#8221; auf Seite 11 bis 11. <strong>© Alle Rechte vorbehalten.</strong> Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich gesch&#252;tzt. F&#252;r Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.</p>
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		<title>Effektiveres Twittern</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/twitter-splitter/twitter-splitter-teil-2-tipps-zum-effektiveren-twittern/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 13:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>
		<category><![CDATA[Seesmic]]></category>
		<category><![CDATA[Thwirl]]></category>
		<category><![CDATA[Tweeddeck]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetie]]></category>
		<category><![CDATA[TWITTER]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter-Splitter (Teil 2): &#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &#38; Tricks beim Twittern (Die Serie &#8220;Twitter-Splitter&#8221; erscheint monatlich im gedruckten Magazin und online) Folgen Sie schon 300 Twitterern? Oder gar 500 oder mehr? Sp&#228;testens dann wird Ihre “Timeline”, in der die ganzen Nachrichten zusammenlaufen, zum schwer &#252;berschaubaren Infostrom und Sie verpassen h&#228;ufiger mal Tweets, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Twitter-Splitter (Teil 2): </em>&#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer &#252;ber Tipps &amp; Tricks beim Twittern (Die Serie &#8220;Twitter-Splitter&#8221; erscheint monatlich im gedruckten Magazin und online) </strong></p>
<p>Folgen Sie schon 300 Twitterern? Oder gar 500 oder mehr? Sp&#228;testens dann wird Ihre “Timeline”, in der die ganzen Nachrichten zusammenlaufen, zum schwer &#252;berschaubaren Infostrom und Sie verpassen h&#228;ufiger mal Tweets, die f&#252;r Sie interessant gewesen w&#228;ren. Jetzt wird es Zeit, sich von der Webseite <a href="http://twitter.com zu" target="_blank">http://twitter.com zu</a> verabschieden und stattdessen eines der vielen kostenlosen Programme zu nutzen, die das Microbloggen via Twitter komfortabler und effektiver f&#252;r die journalistische Arbeit machen.</p>
<p>Besonders empfehlenswert sind:  Thwirl (<a href="(http://www.twhirl.org/" target="_blank">http://www.twhirl.org/</a> ) , Tweetdeck (<a href="http:// www.tweetdeck.com" target="_blank">http:// www.tweetdeck.com</a> ) und das brandneue Seesmic Desktop (<a href="http://desktop.seesmic.com/" target="_blank">http://desktop.seesmic.com/</a> ).</p>
<p>Alle Applikationen (Clients) laufen auf Mac und Windows, Mac Nutzer k&#246;nnen auch auf Nambu (<a href="http://www.nambu.com" target="_blank">http://www.nambu.com</a> ) und Tweetie f&#252;r den Desktop (<a href="http://www.atebits.com/tweetie-mac/" target="_blank">http://www.atebits.com/tweetie-mac/</a> ) zur&#252;ckgreifen. F&#252;r das besonders umgangreiche Programm Tweetdeck empfiehlt sich allerdings ein gro&#223;er Arbeitsspeicher, denn es ben&#246;tigt f&#252;r den Betrieb die speicherintensive Plattform <a href="http://www.adobe.com/de/products/air/" target="_blank">Adobe Air</a> (250 MB RAM), die ebenfalls kostenfrei aus dem Netz geladen werden kann. Tweetdeck braucht dann weitere 256 MB Arbeitsspeicher (Vorsicht: bei knappen Kapazit&#228;ten verlangsamt das Programm den Arbeitsprozess). Dagegen kommt Nambu ohne Adobe Air und mit vergleichsweise bescheidenen 50 MB RAM aus.</p>
<p><strong>Was bieten die Clients?</strong> F&#252;r Minimalisten gut geeignet sind Tweetie und Thwirl, da sie nicht so viel Platz auf dem Bildschirm einnehmen. M&#228;chtiger und raumf&#252;llender sind Tweetdeck und Seesmic Desktop. Hier kann man aus seinen Followern Untergruppen bilden, z.B. f&#252;r Autorit&#228;ten, von den man keinen Tweet verpassen will, f&#252;r seine Twitterfreunde, mit denen man besonders rege Dialoge pflegt und f&#252;r den Rest, den man ebenfalls abonniert hat, von denen man aber nicht jede Nachricht lesen will. In die letzte Gruppe schaut man dann nur noch gelegentlich hinein.</p>
<p>Seesmic Desktop ist multikontenf&#228;hig und empfiehlt sich vor allem f&#252;r Nutzer, die unter mehreren Nutzernamen twittern, w&#228;hrend man sich bei Tweetdeck zum Kontenwechsel jedesmal umst&#228;ndlich an- und abmelden muss. Daf&#252;r kann es bei Seesmic Desktop verwirrend sein, dass die hier die Antworten, gesendeten Nachrichten und Direct Messages (DM) jeweils aus mehreren Konten zusammengefasst werden. Alle Clients bieten au&#223;erdem einige oder alle dieser n&#252;tzlichen Zusatzfunktionen: Retweet (RT), Reply, DM, Follow/Unfollow und Linkverk&#252;rzen &#252;ber eine Auswahl verschiedener Dienste jeweils per Mausklick.</p>
<p><strong>Auch f&#252;r unterwegs</strong> gibt es bequemere L&#246;sungen als die Twitter-Website <a href="http://m.twitter.com" target="_blank">http://m.twitter.com</a> . F&#252;r das mobile Betriebssystem Symbian (z.B. Nokia Handys) empfiehlt sich Gravity, das beliebig viele Nutzerkonten unterst&#252;tzt, Windows Mobile Nutzer k&#246;nnen auf Tweaple und Twikini zur&#252;ckgreifen, f&#252;r das G1 gibt es Twitroid, f&#252;r das Blackberry Twibble Mobile und Twitterberry. iPhone Nutzer k&#246;nnen Twitterific oder das mehrkontenf&#228;hige Tweetie (kostet 2,39 Euro) aus dem iTunes Store herunterladen. Auch die anderen genannten Clients stehen auf den jeweiligen Mobile Stores oder auf den Webseiten der Anbieter bereit.</p>
<p><strong>F&#252;r alle Clients gilt</strong>: Sie sind komfortabler zu nutzen als Twitter &#252;ber das Web oder das mobile Web. Doch welchen Dienst man favorisiert, bleibt am Ende Geschmackssache. Da die meisten Cients nichts kosten – einfach mal mehrere Programme ausprobieren.</p>
<p><em>Text: Ulrike Langer (bloggt auch unter <a href="http://medialdigital.wordpress.com" target="_blank">http://medialdigital.wordpress.com</a></em><em>)</em></p>
<p><em><strong>TIPP</strong></em><em>: Teil 1 der neuen mediummagazin-Serie &#8220;Twitter-Splitter&#8221;  mit Tipps &amp; Tricks zum Arbeiten mit Twitter ist erschienen in mediummagazin 4+5/2009, als pdf-Auszug finden Sie ihn hier: <a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/twittertipps1.pdf" target="_blank">TwitterTipps1 .</a>Teil 3 erscheint in mediummagazin 6/2007.</em></p>
<p><em>Den Basis-Beitrag von Ulrike Langer &#8220;Die Gretchenfrage: Was soll ich mit Twitter?&#8221;  finden Sie unter <a href="http://www.mediummagazin.de/?p=3459" target="_blank"> </a><a href="hier http://www.mediummagazin.de/?p=3459" target="_blank">http://www.mediummagazin.de/?p=3459</a></em></p>
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		<title>Die Gretchenfrage: Was soll ich mit Twitter?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 15:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Twitter-Splitter]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;medium magazin&#8221;-Autorin Ulrike Langer zur Debatte „Twitter f&#252;r Journalisten“: Sinnvoll oder &#252;berfl&#252;ssig?</strong></p>
<p><span id="more-3459"></span>Um den Kurznachrichtendienst Twitter ist ein Glaubenskrieg entbrannt: Im Extremfall f&#252;hlen sich Twitter-Junkies ohne permanenten Zugang zum Strom ihrer abonnierten Kurznachrichten abgeschnitten von ihrer digitalen Existenz. Am anderen Meinungsextrem tun ausgerechnet viele Journalisten Twitter als kurzlebigen Hype um eine &#252;berfl&#252;ssige Spielerei ab, ohne sich n&#228;her damit besch&#228;ftigt zu haben. Doch gerade Medienleute sollten doch von Berufs wegen neugierig werden, wenn ein neues Kommunikationswerkzeug (und nichts anderes ist Twitter) auf ebenso einfache wie effektive Weise erm&#246;glicht, ganz nahe am Puls der Zeit zu sein. Es sei doch vollkommen banal, zu erfahren, ob irgendwer gerade den Bus verpasst hat. Es sei nicht wirklich relevant, per Twitter eine halbe Stunde fr&#252;her als andere vom neuesten Flugzeugungl&#252;ck zu erfahren, lauten h&#228;ufig ge&#228;u&#223;erte Einw&#228;nde. Sie sind berechtigt, aber auch Klischees.</p>
<p>Twitter ist weit mehr als ein Durcheinander schneller Zwischenrufe aus Schiphol, vom Hudson River oder von der Bushaltestelle. Twitter ist die digitale Organisation von Nachrichten aus individuellen Netzwerken. Im Idealfall k&#246;nnen Journalisten den kollektiven Sachverstand ihrer Follower anzapfen und bekommen in k&#252;rzester Zeit brauchbare Antworten f&#252;r Recherchen. Sie k&#246;nnen ohne Umwege &#252;ber Pressestellen Entscheidungstr&#228;ger befragen, Umfragen organisieren oder Themenideen auf ihre Tauglichkeit und ihren Neuigkeitswert &#252;berpr&#252;fen. Zeitungen k&#246;nnen sich unmittelbar und in Echtzeit mit ihren Lesern austauschen. Und ja, selbst die BBC nutzt Twitter, um auf schnellstem Weg Augenzeugen bei Flugzeugungl&#252;cken zu finden. Doch um Twitter f&#252;r die eigenen Bed&#252;rfnisse so zu organisieren, dass es n&#252;tzt und Spa&#223; macht, braucht man gute Informanten, denen man folgt, und Follower, die mit Interesse lesen und darauf reagieren, was man selbst sagt. Dieser Netzwerkeffekt stellt sich allerdings erst ein, wenn man Twitter aktiv nutzt und seine Verbindungen in beide Richtungen ausbaut. Wer das nicht wenigstens zwei Wochen lang ausprobiert und dennoch Twitter als Bl&#246;dsinn abschreibt, ignoriert leichtfertig ein gro&#223;artiges journalistisches Werkzeug.</p>
<p>Ulrike Langer twittert als mediummagazin-Redaktionsmitglied (@mediummagazin) und als freie Journalistin (@mauisurfer25)</p>
<p>PS: mediummagazin twittert seit dem 16. Januar 2009 und hat seither bereits &#252;ber 800 Follower (M&#228;rz) UPDATE; 2600 Follower ( Juli) gewonnen (<a href="http://twittercounter.com/mediummagazin">http://twittercounter.com/mediummagazin</a>). Unser Ansatz: Wir nutzen Twitter als Autorenkolumne, in der mediummagazin-Autoren regelm&#228;&#223;ig Interessantes, Skurriles, Bemerkenswertes oder auch &#196;rgerliches aus der nationalen wie internationalen Medienszene und gelegentlich auch in eigener Sache aufgreifen &#8211; stets mit eigener Kommentierung. Wir twittern im mediummagazin-account keine privaten Befindlichkeiten. Jeweils am Wochenende k&#252;ren wir den ”Liebling der Woche“, der uns in dieser Zeit durch Leistung, Mut oder Engagement aufgefallen ist. Bisherige ”Lieblinge“ waren u.a. Nikolaus Brender, Stefan Niggemeier, Claus Kleber und Denis Scheck. Wir haben ein offenes Ohr f&#252;r Anregungen und Kritik und versuchen so schnell wie m&#246;glich zu antworten. &#214;ffentlich per @reply oder direkt pers&#246;nlich per DM (Direct Mail).</p>
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