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		<title>Rolf-Dieter Krause: &#8220;Verwerfliche&#8221; Praktiken in Br&#252;ssel</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAGAZIN +]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa und die Journalisten: W&#228;hrend sich feste Br&#252;ssel-Korrespondenten kaum einen interessanteren Einsatzort vorstellen k&#246;nnen, k&#228;mpfen dort immer mehr Freie um ihre Existenz. Das liegt auch an der Kommunikationspraxis der EU, kritisiert ARD-Studioleiter Rolf-Dieter Krause. Im Interview spricht er &#252;ber die Entwicklung der journalistischen Bedingungen in Br&#252;ssel und die Herausforderungen an die aktuelle Europa-Berichterstattung (siehe dazu auch &#8220;Special Europa&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Europa und die Journalisten: W&#228;hrend sich feste Br&#252;ssel-Korrespondenten kaum einen interessanteren Einsatzort vorstellen k&#246;nnen, k&#228;mpfen dort immer mehr Freie um ihre Existenz. Das liegt auch an der Kommunikationspraxis der EU, kritisiert ARD-Studioleiter Rolf-Dieter Krause. Im Interview spricht er &#252;ber die Entwicklung der journalistischen Bedingungen in Br&#252;ssel und die Herausforderungen an die aktuelle Europa-Berichterstattung (siehe dazu auch &#8220;Special Europa&#8221; in der aktuellen Print-Ausgabe medium magazin 4-5/2012). </strong></p>
<div id="attachment_13301" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Rolf-Dieter-Krause-Tagesschau-copy.png" rel="lightbox[13272]"><img class="size-full wp-image-13301" title="Rolf-Dieter Krause. ARD-Studioleiter Br&#252;ssel. Screenshot aus der Tagesschau" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Rolf-Dieter-Krause-Tagesschau-copy.png" alt="Rolf Dieter Krause, ARD-Studioleiter Br&#252;ssel" width="600" height="" /></a>
<p class="wp-caption-text">Rolf-Dieter Krause. ARD-Studioleiter Br&#252;ssel. Screenshot aus der Tagesschau</p>
</div>
<p><strong>Interview:</strong> <em>Katy Walther</em></p>
<p><strong>Welchen Stellenwert haben ARD und die Tagesschau in Br&#252;ssel?</strong></p>
<p>Wenn Sie sich anschauen, wie die EU-Institutionen Korrespondenten behandeln, gibt es zweifellos Unterschiede. Und die ARD oder andere wichtige deutsche Medien geh&#246;ren da zweifellos zu den Triple A-Medien. Ich k&#246;nnte mir vorstellen, dass es der politische Redakteur einer Regionalzeitung deutlich schwerer hat in Br&#252;ssel, was ich oft kritisiere.</p>
<p><strong>So manchem gilt Br&#252;ssel als Exil oder Abstellgleis. Sie arbeiten gerne dort. Was reizt Sie am Korrespondentenjob?</strong></p>
<p>Das ist mit einem Satz nicht zu beantworten. Was ich sagen kann ist, es ist der einzige Job in meinem Leben, der partout nicht langweilig werden will. Sie k&#246;nnen einfach nirgendwo sonst in einem internationaleren Umfeld arbeiten, das ihnen auch t&#228;glich begegnet. Sie haben st&#228;ndig mit Menschen aus anderen L&#228;ndern zu tun und das ist einfach ein intellektuelles Vergn&#252;gen. Das biegt Ihnen n&#228;mlich den Horizont auf. Sie merken, dass es andere publizistische, &#246;konomische und politische Kulturen gibt, die nicht immer schlechter sind als die deutsche, aber immer anders. Das ist wie eine Einladung zum Lernen. Dazu haben sie immer mit wechselnden Personen zu tun. Und last not least ist Europa immer noch ein unglaublich spannendes Projekt, weil es durchaus schwierig ist, diese verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, es aus meiner Sicht aber n&#246;tig ist, diesen Versuch zu machen, und es dabei &#252;berhaupt nicht sicher ist, ob er letztlich von Erfolg gekr&#246;nt sein wird.</p>
<div class="artikel_anmerkung">
<h3>Rolf-Dieter Krause</h3>
<div id="attachment_13281" class="wp-caption alignleft" style="width: 162px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/2_Rolf_Dieter_Krause_klein.jpg" rel="lightbox[13272]"><img class="size-medium wp-image-13281" title="Rolf-Dieter Krause" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/2_Rolf_Dieter_Krause_klein-152x220.jpg" alt="Rolf-Dieter Krause - Studioleiter ARD-Studio Br&#252;ssel" width="152" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Rolf-Dieter Krause - Studioleiter ARD-Studio Br&#252;ssel, Foto: WDR/Herby Sachs</p>
</div>
<p>Der Chef des ARD-Studios Br&#252;ssel begann seine berufliche Laufbahn bei der „Landeszeitung f&#252;r die L&#252;neburger Heide“ in L&#252;neburg. Es folgten fast zehn Jahr bei der WAZ – erst als Lokalredakteur im Ruhrgebiet, sp&#228;ter als landespolitischer Korrespondent in D&#252;sseldorf. 1982 wechselte er zum WDR, war zun&#228;chst landespolitischer Korrespondent in D&#252;sseldorf, dann Fachmann f&#252;r Wirtschafts- und Finanzpolitik im ARD-Studio Bonn. Von 1990 bis 1995 war Krause schon einmal ARD-Korrespondent in Br&#252;ssel, wechselte dann als stellvertretender Studiochef nach Bonn zur&#252;ck. Seit Mai 2001 leitet Rolf-Dieter Krause nun das Br&#252;sseler ARD-Studio.</p>
</div>
<p><strong>Sie waren von 1990 bis 1995 schon einmal in Br&#252;ssel, sind dann nach Bonn gegangen und 2001 wieder hierher zur&#252;ckgekehrt. Was hat sich an der Arbeit hier seit den 90ern ver&#228;ndert?</strong></p>
<p>Es hat sich eine Menge ge&#228;ndert. Spontan fallen mir zwei Sachen ein. Das eine ist f&#252;r uns ganz wichtig: In der EU wurde in den 90er Jahren nur franz&#246;sisch gesprochen. Die frankophonen Kollegen haben sich oft sehr ungeniert kringelig gelacht dar&#252;ber, wie z.B. D&#228;nen oder Holl&#228;nder ihr Franz&#246;sisch aussprachen. Es ist in der Zwischenzeit, als ich nicht da war, dann durchgesetzt worden, dass auch Englisch gesprochen werden darf, was uns Deutschen oder den Skandinaviern eher liegt. Der zweite wichtige Unterschied ist, dass Europa sehr viel politischer geworden ist. In den 90er Jahren hat es die EU-Kommission vermieden, Mitgliedsstaaten mal auf den Zeh zu treten. Jetzt tritt sie immerhin ab und zu mal auf den kleinen, manchmal auf den mittleren Zeh. Auch das Europaparlament hat deutlich mehr Kompetenzen bekommen, ist viel politischer geworden, wodurch sich die Sujets auch sehr ge&#228;ndert haben.</p>
<p><strong>Die Finanzkrise fordert mehr noch als fr&#252;her wirtschaftlichen Sachverstand. Muss ein EU-Berichterstatter einen BWL- oder VWL-Abschluss haben?</strong></p>
<p>Ich habe keinen. Trotzdem habe ich die Schwierigkeiten, die wir heute mit dem Euro und in der Eurozone haben, sehr viel genauer vorhergesagt als viele, mit denen ich damals gestritten habe. Was sie brauchen, ist wirtschaftliches Verst&#228;ndnis, Offenheit, Logik und gute kommunikative Skills, denn alleine sind sie hier in Br&#252;ssel als Korrespondent nichts. Sie brauchen den Austausch mit anderen und m&#252;ssen mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen eine kommunikative Ebene finden. Und dann brauchen sie die journalistischen Tugenden: sich Fragen, die sich ihnen stellen, auch stellen, nicht Ruhe geben, bis sie es verstanden haben, und sei es noch so kompliziert, sich nicht begn&#252;gen mit den Ausk&#252;nften, die sie im ersten Anlauf erhalten, und den Kontakt zum Publikum nicht verlieren bzw. etwas daf&#252;r tun, ihn zu behalten. Dann kann man den Job in Br&#252;ssel immer gut machen.</p>
<p><strong>Wie h&#228;lt man als Fernsehmann in Br&#252;ssel den Kontakt zu seinem Publikum in Deutschland?</strong></p>
<p>Das tue ich u. a. dadurch, dass ich versuche, m&#246;glichst oft Besuchergruppen im Studio zu empfangen: Leute, die Parlament und Kommission besuchen und dann eben auch zu uns kommen.</p>
<p><strong>Sie machen Beitr&#228;ge, kommentieren, moderieren auch das „Europamagazin“. Hat Ihr Tag mehr als 24 Stunden und wie sieht so ein normaler Arbeitstag aus?</strong></p>
<p>Das sch&#246;ne ist, er gleicht nie dem zuvor. Und ja, ein Nine-to-five-Job ist es nicht und er dauert manchmal auch lange, erst recht, wenn sie abends noch Kontakte pflegen wollen, was in Br&#252;ssel meistens beim Essen passiert. Aber das ist das sch&#246;ne, wenn man einen Job hat, den man gerne macht, dann empfindet man ihn nicht als Last. Ehrlich gesagt, wei&#223; ich gar nicht, wie viele Stunden ich arbeite.</p>
<p><strong>Die Kommunikation der EU-Kommission hat sich deutlich professionalisiert. Ist das kostenlose Footage-Material eine Gefahr, eine Entlastung oder als Quelle gar eine Bereicherung f&#252;r den Journalismus?</strong></p>
<p>Ich bin ein heftiger Kritiker, vielleicht der heftigste Kritiker dieser Praxis der Kommission. Die Kommission macht Dinge, die unanst&#228;ndig sind: Sie finanziert einen Fernsehsender zu gro&#223;en Teilen, „euronews“, mit einem zweistelligen Millionenbetrag im Jahr, was nach deutschem Verfassungsverst&#228;ndnis unm&#246;glich w&#228;re. Sie hat einen Vertrag mit dem Sender, der „euronews“ verpflichtet, &#252;ber bestimmte Dinge zu berichten, womit die erste redaktionelle Entscheidung, n&#228;mlich die, wor&#252;ber berichte ich, schon gekauft ist. Und die Kommission stellt haufenweise Material, sogar ganze Filme in jeder EU-Sprache zur Verf&#252;gung, die sie kostenlos senden k&#246;nnen, wobei die Kommission als Produzent und Adressat nicht kenntlich ist. Das finde ich verwerflich. Bei dem ganzen Material, auch dem von „Europe by Satellite“, kommt es nat&#252;rlich immer darauf an, wie es benutzt wird. Mir ist es so lange als Erg&#228;nzung willkommen, wie ich mein Kamerateam in die Pressekonferenz  schicken kann. Wir haben aber immer wieder erlebt, dass sowohl die Kommission als auch der Ministerrat mit Hinweis auf EbS und dessen Material versucht hat, unseren Kamerateams den Zutritt zu verwehren. Das haben wir oft auch nur mit politischer Unterst&#252;tzung verhindern k&#246;nnen. Es hat immer wieder solche Vorst&#246;&#223;e gegeben, unsere Arbeit zu behindern und die Herrschaft &#252;ber die Bilder zu gewinnen. Bei den Fotografen ist das &#252;brigens fast schon gelungen.</p>
<div id="attachment_13284" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a href="http://ec.europa.eu/avservices/2010/mediaGallery.cfm?sitelang=en&amp;gallery=yes#9640"><img class="size-full wp-image-13284 " title="Screenshot: http://ec.europa.eu/avservices" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/SCREEN-AVSERVICES-EU.35.jpg" alt="kostenloses Material der Europ&#228;ischen Kommission" width="600" height="451" /></a>
<p class="wp-caption-text">Kostenloses Video- und Fotomaterial der Europ&#228;ischen Kommission.</p>
</div>
<p><strong>Was hei&#223;t das? </strong></p>
<p>Die EU bietet von jedem Event kostenlose Bilder zum Download an. Das sind nat&#252;rlich alles 0-8-15-Fotos, die den wenigen freien Fotografen das Leben aber wirklich schwer machen. Die freien Kollegen k&#246;nnen von den wenigen Anfragen nach abseitigen, originellen Motiven allein nicht leben, sie brauchen auch das Schwarzbrot der Alltagsfotografie, und diesen Markt hat die Kommission fast schon kaputt gemacht. Das Verhalten der Kommission widerspricht in vielen Punkten nicht nur den eigenen Wettbewerbsregeln, sondern auch den Gepflogenheiten, die sie hinsichtlich freier Berichterstattung von anderen Staaten erwartet. Ginge es nicht um die EU-Kommission selbst, w&#252;rde sie so etwas nie dulden. Ich finde das Vorgehen einfach nur skandal&#246;s.</p>
<p><strong>Ist denn wenigstens der Sprecherdienst so ausgestattet, dass Journalisten ihre Arbeit gut machen k&#246;nnen?</strong></p>
<p>Die Kommission hat einen relativ kleinen Sprecherdienst. Mit um die 30 Leute sieht der nur auf den ersten Blick gro&#223; aus. Selbst das unwichtigste deutsche Ministerium ist mit bis zu sechs Sprechern ausgestattet, um alle Anfragen schnell beantworten zu k&#246;nnen. Ein bedeutender Kommissar wie Olli Rehn z. B., der jetzt f&#252;r die W&#228;hrungskrise zust&#228;ndig ist, hat nur einen Sprecher, der befugt ist, vor Kameras Auskunft zu erteilen. Die nachgeordneten press officer k&#246;nnen vielleicht mal eine Sachauskunft geben, f&#252;r Statements braucht man die aber gar nicht anzurufen, weil sie meisten auch nicht so viel wissen. Und da sind wir wieder bei dem, was ich eingangs sagte: Wir als Triple A-Medium, das gilt f&#252;r die BBC, f&#252;r die Financial Times, f&#252;r die FAZ, die S&#252;ddeutsche, das ZDF, f&#252;r die Le Monde, El País genauso, wir werden schon einigerma&#223;en gut behandelt, wenn auch nicht gut genug. Der Politikredakteur der „N&#252;rnberger Nachrichten“ oder der „Neuen Westf&#228;lischen“ hat da gar keine Chance. Bis der seinen R&#252;ckruf kriegt, sind seine Gebeine vermutlich schon vermodert. Also die Auskunftsf&#228;higkeit leidet: Die aber muss eine politische Institution gew&#228;hrleisten, weil sie rechenschaftspflichtig ist. Da fehlt‘s, und auf der anderen Seite l&#228;uft die Propagandamaschinerie auf vollen Touren.</p>
<p><strong>Sind die kostenlosen Bilder und Filme oder der Sparzwang in den Verlagen schuld daran, dass es laut International Press Association (API) immer weniger Journalisten in Br&#252;ssel gibt?</strong></p>
<p>Beides. Dass sich freie Fotografen aus Br&#252;ssel verabschiedet haben, hat eindeutig mit dem Verhalten der Kommission zu tun. Dass die Zeitungen zum Teil ihren Korrespondentenstab zur&#252;ckgefahren haben, hat sicher damit zu tun, dass die Zeitungen sparen m&#252;ssen. Dass die Privatsender in Br&#252;ssel praktisch nicht mehr mit Korrespondenten vertreten sind, hat damit zu tun, dass sie den Eindruck haben, mit Br&#252;ssel selbst in den Nachrichten keine Quote machen zu k&#246;nnen. Die Gr&#252;nde sind also v&#246;llig verschieden. Dass aber die sogenannten deutschen Nachrichtensender, n-tv oder n24, hier nicht vertreten sind, wundert mich schon. Das ist politisch ein Platz, der f&#252;r das Leben unserer Zuschauer mindestens so wichtig ist wie Berlin und wo t&#228;glich Entscheidungen fallen, die das Leben der B&#252;rger beeinflussen. Und ich finde, da muss man sein. Es gibt Medien, die meinen, dass vom Heimatb&#252;ro aus gut machen zu k&#246;nnen und die sich die Mittagskonferenz der Kommission z. B. &#252;ber Satellit anschauen. Manche Verlage wollen sich den teuren Korrespondenten vor Ort nicht mehr leisten.</p>
<p><strong>Kann man die Ereignisse in Br&#252;ssel aus dem Heimatb&#252;ro ad&#228;quat featuren?</strong></p>
<p>Das vordergr&#252;ndige Nachrichtengesch&#228;ft k&#246;nnen sie mit einer guten Nachrichtenagentur an der Hand und ein paar Schnittbildern, die ihnen &#252;ber die Eurovision oder den EBS geliefert werden, sicher betreiben. Die Frage ist doch aber, ob sie die Politik so wirklich beurteilen und einordnen k&#246;nnen und die Hintergr&#252;nde dazu ausleuchten. Und das k&#246;nnen sie nicht. Und das ist in Br&#252;ssel wie in jeder anderen Hauptstadt. Sie kriegen offiziell nat&#252;rlich immer nur die gl&#228;nzende Seite der Medaille hingehalten und die andere eben nicht so gerne. Von der erfahren sie nur, wenn sie Kontakte haben. Und Kontakte machen ist in Br&#252;ssel schwerer als etwa in Berlin, weil die Interaktion zwischen Politik und Journaille hier eine andere ist. Als ich in Bonn Korrespondent war, wusste ich, dass sich diejenigen, &#252;ber die ich berichte, meine Beitr&#228;ge auch anschauen. Das hei&#223;t, sie bekamen schneller ein Bild von mir und konnten sich schneller entscheiden, ob sie mir vertrauen wollen oder nicht. Das ist in Br&#252;ssel so nur mit den Deutschen, die hier leben. Aber das ist ja nur ein kleiner Teil des Ganzen. Die anderen verstehen die Sprache nicht und schauen daher auch nicht unser Programm. Sie reden nur mit uns, weil sie Deutschland f&#252;r wichtig halten oder weil wir der gr&#246;&#223;te Sender hier sind. Viel weiter geht’s aber nicht. Gerade was die Vertreter anderer Nationen angeht, hat sich ausgezahlt, dass ich jetzt schon so lange hier bin. Das gilt &#252;brigens auch f&#252;r Zeitungen, die mit langj&#228;hrigen Korrespondenten hier arbeiten. Sie erfahren in den informellen Kreisen immer sehr viel mehr, vor allem sehr viel mehr Interessantes, als auf den offiziellen Kan&#228;len.</p>
<p><strong>Ich habe gelesen, dass Sie ein kleines Notizbuch haben mit wichtigen Telefonnummern. Wen rufen Sie denn nach den offiziellen Sitzungen immer so an?</strong></p>
<p>Nach der Sitzung komme ich gar nicht dazu, noch gro&#223;artig zu telefonieren, da muss ich ja meine Berichte machen. Das Nachrichtengesch&#228;ft ist inzwischen ja auch eine Legebatterie, mit dem Unterschied, dass wir manchmal alle Stunde ein Ei legen m&#252;ssen, ein Huhn aber nur einmal am Tag. Nein, ich habe ein paar Telefonnummern, wo ich notfalls w&#228;hrend der Sitzung eine SMS schicken kann und eine zur&#252;ck kriege. Und das ist manchmal wirklich die Rettung. F&#252;r die hintergr&#252;ndige Ausleuchtung ist es bisweilen aber sogar interessanter, mal drei Tage nach einer Sitzung mit jemandem zu sprechen, wie es denn nun wirklich war und dann zu wissen, wo man belogen worden ist. Das hilft einem f&#252;rs n&#228;chste Mal sehr viel mehr. Und es f&#252;hrt dazu, dass man insgesamt nicht mehr so oft belogen wird, denn als L&#252;gner dastehen will ja keiner.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist der Austausch mit Journalistenkollegen aus anderen L&#228;ndern?</strong></p>
<p>Es ist das wichtigste. Ohne das geht es hier &#252;berhaupt nicht. Wenn ich beispielsweise wissen will, wie die Krankenversicherung in D&#228;nemark organisiert ist, kann ich bei der Botschaft anrufen, einen unglaublichen Prozess ausl&#246;sen und habe am Ende 200 Seiten Papier auf dem Fax. Wenn ich zu meinen Kollegen vom d&#228;nischen Fernsehen gehe, dann erz&#228;hlen die mir in f&#252;nf Minuten das, was ich wissen muss. Au&#223;erdem kann ich mich mit den Kollegen hervorragend dar&#252;ber austauschen, was die einzelnen Regierungen z. B. bei einem Gipfel erreichen wollen. Jeder kriegt von seiner Botschaft oder seinem Regierungssprecher Informationen, die f&#252;r die Einordnung wichtig sind, und auch hier findet nat&#252;rlich ein kollegialer Austausch statt, der einem die Arbeit erleichtert. Das ist dann ja auch kein Vertrauensbruch, weil die Briefings ja unter Zwei, „aus Regierungskreisen“, laufen. Um einigerma&#223;en vorhersagen zu k&#246;nnen, wo die Konfliktlinien und Interessenlagen liegen, sind solche Informationen unerl&#228;sslich.</p>
<p><strong>Es gibt also keine Konkurrenzsituation unter den Journalisten in Br&#252;ssel?</strong></p>
<p>Doch, wir reden hier &#252;ber zweierlei. Mit Kollegen aus anderen L&#228;ndern nat&#252;rlich nicht, denn wir senden in verschiedene Gebiete, unsere Zeitungen erscheinen in verschiedenen L&#228;ndern. Das ist quasi wie ein Gebietsschutz. Trotzdem gibt es auch eine sehr enge Kooperation mit deutschen Kollegen, mit denen wir schon auch zusammensitzen und uns fragen, was Dinge nun eigentlich bedeuten. Wir haben mit dem ZDF und der Deutschen Welle auch eine Kooperation auf technischer Ebene. Oft genug kriegen wir ja nur eine deutsche Kamera in die Sitzungss&#228;le rein, so dass man ohnehin poolen muss. Die Konkurrenz findet eher statt bei der Frage, wie gut verkaufe ich‘s meinem Sender, da vergleichen wir schon, wer was ins Programm bekommt, wer hat die bessere Art der Darstellung gefunden und wer hatte am Ende die besseren Informationen. Das ist ein Wettbewerb. Den gewinnen sie manchmal, manchmal nicht. Wenn sie ihn aber ein bisschen h&#228;ufiger gewinnen als verlieren, sind sie einigerma&#223;en froh.</p>
<p><strong>Immer mehr Menschen wenden sich von Europa ab, weil ihnen die Geschehnisse zu komplex oder zu abstrakt sind, manch einer empfindet Europa mittlerweile gar als Bedrohung. Wer tr&#228;gt die Schuld daran: Medien oder Politik?</strong></p>
<p>Weder die Medien, noch die Politik in erster Linie. Die tragen schon auch dazu bei, aber das Problem ist ein anderes. Wenn Besuchergruppen zu uns ins Studio kommen, debattiere ich oft mit ihnen und frage sie nat&#252;rlich auch, ob sie unser Europamagazin kennen oder den Bericht aus Br&#252;ssel und wie oft in der Woche sie die Tagesschau sehen. Und meine Erfahrung ist, dass Europa nur die besonders scharfe Form einer Abwendung von der Politik allgemein ist. Ich sage mit gro&#223;em Selbstbewusstsein, dass die Tagesschau eine der besten Nachrichtensendungen der Welt ist, wenn nicht die beste. Ich k&#246;nnte das auch begr&#252;nden, verzichte jedoch darauf. Aber wenn wir die Tagesschau senden, gucken zwei Drittel bis drei Viertel der Zuschauer etwas anderes. Wohlgemerkt: Derjenigen, die vor der Glotze sitzen. Und die Alternative zur Tagesschau um 20 Uhr ist Unterhaltung. Und diesen Schuh muss sich das Publikum einfach anziehen, denn es hei&#223;t nicht nur, ich werde informiert, sondern in erster Linie, ich informiere mich. Und wenn ich das nicht tue, wei&#223; und vor allem verstehe ich auch nichts. Und dann kann ich auch nicht andere daf&#252;r schuldig sprechen. Europa macht es den Menschen in einer Hinsicht schwerer als die nationale Politik. In Europa sind die Akteure nicht so greifbar wie in Berlin, wo sie Daumen hoch, Daumen runter jederzeit urteilen k&#246;nnen. Weil sie die Leute im O-Ton h&#246;ren und damit unmittelbare Eindr&#252;cke erhalten. Die meisten Akteure in Br&#252;ssel m&#252;ssen wir &#252;bersetzen, Barroso spricht in meinen Berichten mit meiner Stimme. Das ist fremd. Aber wer will, kann etwas erfahren. Es gibt ein paar Zeitungen, die berichten mehr &#252;ber Europa als andere, und allein in den Programmen der ARD gibt es auch beinahe t&#228;glich irgendeine Sendung, die sich mit Europa befasst.</p>
<p><strong>Sie sind u. a. durch Ihr Buch (&#8220;</strong>Europa auf der Kippe – 14 Argumente gegen den Vertrag von Maastricht, M&#252;nchen 1992&#8243;) <strong>als Euro-Skeptiker bekannt. F&#252;hlen Sie sich durch die Krise in Ihren Einsch&#228;tzungen best&#228;tigt?</strong></p>
<p>Leider ja. Und leider noch schlimmer, als ich es bef&#252;rchtet hatte. Ich bin kein Rechthaber. Ich h&#228;tte gerne gehabt, ich h&#228;tte mich geirrt. Wenn man historisch auf das schaut, was hier passiert, dann glaube ich wirklich, dass Europa zur Zusammenarbeit verdammt ist, weil wir uns sonst in der globalisierten Welt nicht behaupten werden. Uns ist nicht garantiert, dass wir immer die Sahneschicht auf der Erde sind. Wenn sie an fr&#252;here Hochkulturen denken, an die Inkas, Majas, Azteken, Rom, das antike Griechenland, niemandem ist garantiert, dass er nicht untergeht. Und das gilt f&#252;r uns auch. Die Frage ist, wie vermeiden wir das. Deswegen glaube ich, dass wir in Europa zusammenarbeiten m&#252;ssen. Der Euro sollte eine Klammer sein. Leider erweist er sich im Moment eher als ein Sprengsatz, ein Spaltpilz. Was all die Leute damals &#252;bersehen haben, die meinten, das rein politisch, nicht mal &#246;konomisch, l&#246;sen zu k&#246;nnen, ist die unterschiedliche Kultur in den L&#228;ndern. Und die Politik ist bis heute bei diesen Fragen nicht angekommen. Nehmen sie einfach die Kultur der Lohnfindung, wie Tarifverhandlungen in Deutschland und in anderen L&#228;ndern verlaufen. Das sind fundamentale Unterschiede, die man mit ihren Auswirkungen aber nicht negieren kann. Meine Skepsis gegen&#252;ber der politischen Klasse ist da schon auch gewachsen im Laufe der Zeit.</p>
<p><strong>Hat es Sie mal selbst in die Politik gezogen?</strong></p>
<p>Wissen Sie, das juckt sie immer mal, aber dann fragen sie sich, was soll ich da. Ich w&#252;rde da doch nur st&#246;ren…</p>
<p><strong>In ihren Kommentaren kritisieren Sie deutsche Politiker, die Kanzlerin, das Finanzministerium – und zwar heftig und unverbl&#252;mt. Hat man in Br&#252;ssel anders als in Berlin z.B. Narrenfreiheit?</strong></p>
<p>Die Freiheit haben sie &#252;berall, es ist immer die Frage, was sie aus der Freiheit machen wollen. Martin Luther King hat gesagt: Freiheit ist auch eine Frage des Willens. Ich jedenfalls finde, dass ein Kommentar – und er ist ja nun nicht die attraktivste Form im Fernsehen –, klar sein muss. Da soll sich das Publikum dr&#252;ber freuen oder &#228;rgern, aber es soll nicht gleichg&#252;ltig bleiben. Und ich mache mir mit der Bildung meiner Meinung sehr viel M&#252;he, also bevor ich da zulange, denke ich viel nach und lasse mir im Gespr&#228;ch mit anderen immer mal auch Z&#228;hne ziehen, aber wenn ich dann schreibe, m&#246;chte ich, dass das klar und deutlich ist. Das geh&#246;rt sich so f&#252;r einen Kommentar, wenn mir die Zuschauer eineinhalb Minuten ihrer Zeit schenken.</p>
<p><strong>Warum begn&#252;gen sich so viele Journalisten damit, die O-T&#246;ne ihrer heimischen Politiker wiederzugeben, statt die Ereignisse durch Kommentare und Hintergrundberichte einzuordnen?</strong></p>
<p>Was sie machen wollen als Journalist, entscheiden sie immer auch selbst. Zum Teil jedenfalls. Die Tatsache, dass gerade bei Zeitungen die Verleger viele Jobs gestrichen haben, hat die Arbeitsverdichtung zum Teil so erh&#246;ht, dass viele zu einer gr&#252;ndlichen Recherche gar nicht mehr kommen. Und das ist ja das Gemeine: Der Unterschied zwischen gutem und sehr gutem Journalismus ist f&#252;r den Leser, Zuschauer oder H&#246;rer gar nicht so gro&#223; wahrnehmbar. Aber der Unterschied macht sehr viel M&#252;he. Und vor diesem Hintergrund verstehe ich auch, dass es Menschen, die &#252;berlastet sind oder die eigene Arbeits-&#214;konomie im Auge behalten m&#252;ssen, einfach dabei bewenden lassen, korrekt zu berichten, was ihnen gesagt wird. Aber so ein Journalist, und ich komme ja aus einem Journalistenhaushalt, mein Vater war auch Journalist, wollte ich nicht werden. Das bedeutet nat&#252;rlich, dass man manchmal mehr arbeitet als andere, aber noch mal: Wenn ich Spa&#223; an der Sache habe und mich etwas interessiert, schaue ich nicht auf die Uhr. Zumal ich finde, dass wir einen Job haben, der sehr privilegiert ist.</p>
<p><strong>Die Juroren des Deutschen Fernsehpreises kennen offenbar den Unterschied zwischen gutem und sehr gutem Journalismus und so waren Sie letztes Jahr f&#252;r ihre EU-Berichte in der Kategorie Information nominiert. Waren Sie sehr entt&#228;uscht, als Ihr ARD-Kollege Ranga Yogeshwar letztlich den Preis bekam?</strong></p>
<p>Nein, denn Ranga ist ein total netter Kollege, dem ich das vollends g&#246;nne. Au&#223;erdem war es so, dass ich mich bei der Feier, je l&#228;nger sie dauerte, umso fremder f&#252;hlte. Man &#252;berlegt sich ja im Vorhinein schon, was man sagen will, wenn man hoch gerufen wird. Das wei&#223; man ja vorher nicht. Aber das, was ich sagen wollte, h&#228;tte da &#252;berhaupt nicht hingepasst. Und so war ich dann eher erleichtert…</p>
<p><strong>Was h&#228;tten Sie denn gesagt?</strong></p>
<p>Ich w&#228;re da sehr politisch gewesen und h&#228;tte was &#252;ber die Lage der Medien in Ungarn gesagt, denn es gibt in Europa nicht nur eine Eurokrise, sondern auch noch eine ganz andere Krise, die leider kaum ein Mensch weiter beachtet.</p>
<p><strong>Sie sind jetzt 61. Bleiben Sie bis zur Pensionierung in Br&#252;ssel?</strong></p>
<p>Die Rentenversicherung hat mir gerade geschrieben, dass ich das gesetzliche Renteneintrittsalter im Juli 2016 erreiche. Mein Arbeitsvertrag geht immer &#252;ber zwei Jahre – Ihre Frage erinnert mich &#252;brigens daran, dass er Ende des Monats ausl&#228;uft…</p>
<p><strong>Wenn Sie noch nichts aus K&#246;ln geh&#246;rt haben, will Ihr Chef sicherlich nicht an Ihrem Engagement r&#252;tteln. Und Sie haben doch sicher auch keine Ambitionen, zu wechseln. Oder?</strong></p>
<p>Nein. Ich kann mir im WDR vielleicht zwei Jobs vorstellen, die &#228;hnlich interessant sind…</p>
<p><strong>… Die da w&#228;ren?</strong></p>
<p>Das sage ich Ihnen nicht. Die sind besetzt… Die finde ich interessant, aber nicht besser als meinen. Ich empfinde mich als ziemlich privilegiert. Ich habe einen Job, der mich fesselt, der mich engagiert, bei dem ich mit einer tollen Mannschaft hier im Studio zusammenarbeiten kann, &#252;ber den ich in meiner Freizeit noch mit Freunden reden kann, der mich besch&#228;ftigt und den ich gerne habe, auch weil er ganz viel mit mir selbst zu tun hat. Ich habe Gl&#252;ck gehabt. Ich habe mit meiner Arbeit nur versucht, diesem Gl&#252;ck ein Netz zu spannen, damit es sich darin verf&#228;ngt. Insofern, wenn man mich l&#228;sst, wonach es im Moment aussieht, bleibe ich diese letzte Zeit gerne in Br&#252;ssel.</p>
<p><strong>Bitte wagen Sie eine Prognose: &#220;berstehen wir die Eurokrise als vereintes Europa oder wird die Vision eines starken europ&#228;ischen Staatenbundes in einer globalisierten Welt in absehbarer Zeit zerbrechen?</strong></p>
<p>Da sind wir im Bereich der Prophetie und darin bin ich nicht so gut, denn das kann man nicht recherchieren. Ich glaube nicht, dass eine gemeinsame Zukunft v&#246;llig gesichert ist. Ich hoffe nat&#252;rlich, dass wir die Eurokrise wenigstens als EU gemeinsam durchstehen. Ob alle L&#228;nder, die heute den Euro haben, ihn auch behalten k&#246;nnen, wage ich zu bezweifeln.</p>
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		<title>Kollegenmeinungen zu Online to Print &amp; paidcontent</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas.strothjohann</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAGAZIN +]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[konzepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Umfrage zum Thema: Die Welt-Gruppe hat vorgelegt &#8211; Nach &#8220;Online first&#8221; hei&#223;t es bei Springers jetzt &#8220;Online to Print&#8221;. Alle Webseiten und Zeitungen der Welt-Gruppe sollen dann aus demselben CMS bespielt werden. Ihr neues Konzept stellen Carsten Erdmann (Berliner Morgenpost) und Jan-Eric Peters im aktuellen medium magazin vor. Wir haben F&#252;hrungskr&#228;fte aus deutschsprachigen Redaktionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Umfrage zum Thema: Die Welt-Gruppe hat vorgelegt &#8211; Nach &#8220;Online first&#8221; hei&#223;t es bei Springers jetzt &#8220;Online to Print&#8221;. Alle Webseiten und Zeitungen der Welt-Gruppe sollen dann aus demselben CMS bespielt werden. Ihr neues Konzept stellen Carsten Erdmann (Berliner Morgenpost) und Jan-Eric Peters im aktuellen medium magazin vor. Wir haben F&#252;hrungskr&#228;fte aus deutschsprachigen Redaktionen gefragt, was sie von der neuen &#8220;Welt-Formel&#8221; halten und der Debatte &#252;ber paid content halten:  Kai N.Pritzsche (<a href="http://www.faz.net/" target="_blank">FAZ.net</a>), J&#252;rgen Marks (<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/" target="_blank">Augsburger Allgemeine</a>), Fried Gehring (<a href="http://www.die-glocke.de/" target="_blank">Die Glocke</a>), Tobias K&#246;hler (<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/" target="_blank">Stuttgarter Zeitung</a>), Thomas Fricker (<a href="http://www.badische-zeitung.de/" target="_blank">Badische Zeitung</a>), Manfred Sauerer (<a href="http://www.mittelbayerische.de/" target="_blank">Mittelbayerische Zeitung</a>), Carsten Heil (<a href="http://www.nw-news.de/" target="_blank">Neue Westf&#228;lische</a>), Ulf Schl&#252;ter (<a href="http://www.swp.de/ulm/" target="_blank">S&#252;dwestpresse</a>), Harald John (<a href="http://www.neuepresse.de/" target="_blank">Neue Presse</a>), Michael Fleischhacker (<a href="http://diepresse.com/" target="_blank">Die Presse</a>), Andreas Raab (<a href="http://www.styria.com/de/styria/" target="_blank">Styria Media Group</a>) und Marian Semm (<a href="http://www.marian-semm.de/" target="_blank">Medienberater</a>). </strong></p>
<p><strong>Die Befragten geh&#246;ren zu den Teilnehmern der 16. mediummagazin-CHEFRUNDE, die am 17. und 18. April bei der &#8220;Welt&#8221;-Gruppe/ &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; stattgefunden hat. </strong></p>
<blockquote><p><strong>1. Frage: </strong></p>
<h4><strong>Hat Sie die digitale Strategie der Welt-Gruppe/Berliner Morgenpost &#252;berzeugt? Welche Ansatzpunkte daraus sind Ihrer Meinung nach f&#252;r regionale Medienh&#228;user interessant/&#252;bertragbar?</strong></h4>
<p><strong>2. Frage: </strong></p>
<h4><strong>Wie sch&#228;tzen Sie die Chancen f&#252;r Paid Content ein und welche Voraussetzungen sind Ihres Erachtens daf&#252;r notwendig?</strong></h4>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<h3><strong>Kai N. Pritzsche</strong>, verantwortlicher Redakteur faz.net</h3>
<div id="attachment_13307" class="wp-caption alignleft" style="width: 156px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/080602_Pritzsche-Kai006.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13307" title="Kai Pritzsche, verantwortlicher Redakteur FAZ.net" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/080602_Pritzsche-Kai006-146x220.jpg" alt="Kai Pritzsche, verantwortlicher Redakteur FAZ.net" width="146" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Kai Pritzsche, verantwortlicher Redakteur FAZ.net</p>
</div>
<p>1. Ich fand die Strategie in sich sehr schl&#252;ssig, da sie die Themen und nicht die Produkte in den Mittelpunkt stellte. Die am Ereignis, statt am Reaktionsschluss, orientierten Arbeitzeiten und -abl&#228;ufe werden, nach der bestimmt turbulenten &#220;bergangsphase, allen heutigen und kommenden Produkten zu Gute kommen.</p>
<p>2. Paid Content kann nur dann funktionieren, wenn der Nutzer f&#252;r sein Geld einen angemessenen Gegenwert erkennt. Agenturlastige Nachrichtenangebote sind da zu kurz gesprungen. Schafft man es ein digitales Prim&#228;rprodukt anzubieten, wie ft oder wsj, das die Netz-Aktualit&#228;t mit der Marken-Qualit&#228;t vereint, k&#246;nnen neue Erl&#246;spotentiale angegangen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="margin-bottom: 80px;"><strong>J&#252;rgen Marks,</strong> stv. Chefredakteur Augsburger Allgemeine Zeitung</h3>
<div style="margin-bottom: 80px;">
<div id="attachment_13311" class="wp-caption alignleft" style="width: 177px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/JMarks_2012_.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13311" title="J&#252;rgen Marks, Chefredaktion Augsburger Allgemeine" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/JMarks_2012_-167x220.jpg" alt="J&#252;rgen Marks, Chefredaktion Augsburger Allgemeine" width="167" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">J&#252;rgen Marks, Chefredaktion Augsburger Allgemeine</p>
</div>
<p>1. Online als Taktgeber f&#252;r die redaktionellen Workflows zu nutzen &#8211; das ist ein mutiger Schritt, der zur Welt wegen der besonderen Gegebenheiten passen k&#246;nnte. Wenn die Chefredaktion diese Pl&#228;ne in die Tat umsetzt, ist das Crossmedia in Reinform. Aber Vorsicht: Der Teufel wird im Detail stecken.</p>
<p>Auf regionale Medienh&#228;user ist dieser Plan auf absehbare Zeit nicht &#252;bertragbar. Die Voraussetzungen der Welt &#8211; weitgehend getrennte Print- und Online-Zielgruppen sowie eine Internet-Reichweite, die die der Zeitung &#252;bersteigt &#8211; sind in unserer Region nicht gegeben. Zum Gl&#252;ck. Sinnvoll ist die Einf&#252;hrung eines crossmedialen Redaktionssystems und eine Crossmedia-Ausbildung f&#252;r Journalisten. Beides haben wir in Augsburg bereits umgesetzt.</p>
<p>2. Paid Content wird die Agenda in den n&#228;chsten Monaten wieder bestimmen. Das &#8220;Metered Model&#8221; der New York Times ist interessant. Wir werden die Entwicklung aufmerksam beobachten. Voraussetzung ist eine weitere Attraktivit&#228;tssteigerung unserer Online-Portale.</p>
</div>
<h3 style="margin-bottom: 50px;"><strong>Fried Gehring, </strong>Chefredakteur und Verleger DIE GLOCKE, Oelde</h3>
<div style="margin-bottom: 50px;">
<div id="attachment_13330" class="wp-caption alignleft" style="width: 156px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/GehringFried_2007-copy.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13330" title="Fried Gehring, Chefredakteur und Verleger DIE GLOCKE, Oelde" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/GehringFried_2007-copy-146x220.jpg" alt="Fried Gehring, Chefredakteur und Verleger DIE GLOCKE, Oelde" width="146" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Fried Gehring, Chefredakteur und Verleger DIE GLOCKE, Oelde</p>
</div>
<p>1.Die Strategie f&#252;r die digitalen Produkte der Welt-Gruppe stellt sich, r&#252;ckwirkend betrachtet, durchaus als &#252;berzeugend dar. Die aktuelle Strategie f&#252;r die digitalen Produkte der Welt-Gruppe stellt sich durchaus als &#252;berzeugend dar. K&#252;nftig jedoch dem Online-Auftritt Vorrang vor der Print-Produktion einzur&#228;umen, schw&#228;cht die Print-Objekte in f&#252;r den Leser unzumutbarer Weise.Die Ansatzpunkte, wie sie etwa im Bereich der Kompetenzregelung in Redaktionen erl&#228;utert wurden, sind &#252;bertragbar, in mittelst&#228;ndischen Medienunternehmen schneller zu ver&#228;ndern, etwa bei uns bereits umgesetzt.</p>
<p>2. Der Erfolg von Paid Content richtet sich meines Erachtens nach dem Wettbewerb vor Ort. Wer bezahlte Inhalte anbieten will, kann das nur in einem Markt, der sich &#228;hnlich verh&#228;lt.</p>
</div>
<div style="margin-bottom: 5px;">
<h3><strong>Carsten Heil,</strong>stv. Chefredakteur Neue Westf&#228;lische Bielefeld</h3>
<div id="attachment_13310" class="wp-caption alignleft" style="width: 156px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Heil-aktuell-2011.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13310" title="Carsten Heil, stv. Chefredakteur Neue Westf&#228;lische Bielefeld" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Heil-aktuell-2011-146x220.jpg" alt="Carsten Heil, stv. Chefredakteur Neue Westf&#228;lische Bielefeld" width="146" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Carsten Heil, stv. Chefredakteur Neue Westf&#228;lische Bielefeld</p>
</div>
<p>1.Zumindest habe ich den Eindruck gewonnen, dass es &#252;berhaupt eine Strategie gibt, die zielgerichtet verfolgt wird. Das kann man angesichts der Unsicherheit, Un&#252;bersichtlichkeit und Schnelllebigkeit in der Branche nicht &#252;berall beobachten. In jedem Fall ist es richtig, auf allen Kan&#228;len von der Marke her zu denken und sie zu st&#228;rken. &#8220;Online first&#8221; noch fr&#252;her zu denken &#8211; also nicht erst, wenn der f&#252;r die Zeitung vorgesehene Artikel entstanden ist und online gestellt werden k&#246;nnte, sondern schon bei der Planung, ist richtig, macht aber nur Sinn, wenn Nutzer f&#252;r die Inhalte bezahlen m&#252;ssen. Da bei der Welt-Gruppe auch dieser Ansatz verfolgt wird, scheint die Strategie sinnvoll.&#8221;</p>
<p>In erster Linie sind die Inhalte der Ausbildung &#252;bertragbar. Mit immer mehr online-sozialisierten, jungen und gut ausgebildeten Leuten die Redaktionen aufzufrischen ist der richtige Weg. Den gehen wir bei der Neuen Westf&#228;lischen auch.</p>
<p>In der Alltagsarbeit mit dem Bespielen vieler verschiedener Kan&#228;le unterscheiden sich Regionalzeitungen jedoch von Bl&#228;ttern mit &#252;berregionalem Anspruch. Bei allem Respekt: Gut gemachte Regionalzeitungen haben wesentlich mehr Inhalte exklusiv. Viele relevante Infos aus ihrem direkten Umfeld bekommen Leser und User immer noch von am besten aufbereitet vom regionalen/lokalen Medienhaus. Da braucht man eine andere Strategie als die nationalen Player. Dem werden Welt und Berliner Morgenpost ja auch gerecht, indem sie unterschiedlich agieren.</p>
<p>2. &#8220;Die Chancen steigen. Eindeutig. Aber ob das wirklich zu nennenswerten Einnahmen f&#252;hrt, ist offen. Ein Versuch mit langem Atem ist es jedenfalls wert.&#8221;</p>
</div>
<div style="margin-bottom: 120px;">
<h3><strong>Harald John,</strong> Chefredakteur Neue Presse Hannover</h3>
<div id="attachment_13312" class="wp-caption alignleft" style="width: 157px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/John-Harald1.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13312" title="Harald John, Chefredakteur Neue Presse Hannover" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/John-Harald1-147x220.jpg" alt="Harald John, Chefredakteur Neue Presse Hannover" width="147" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Harald John, Chefredakteur Neue Presse Hannover</p>
</div>
<p>1. Die Strategie, jeden Redakteur auch zum Onliner zu machen, ist sinnvoll und &#252;berzeugend. Die Aufgabe, seine Inhalte in jeden Kanal &#8211; von Print &#252;ber Online bis zur App &#8211; zu geben, stellt sich k&#252;nftig jedem Redakteur &#8211; auch und gerade bei Regionalverlagen.2. Seit Anfang M&#228;rz sind Teile des Inhalts von <a href="http://neuepresse.de/">neuepresse.de</a> kostenpflichtig, negative Reaktionen sind weitestgehend ausgeblieben. Insofern kann Paid Content ein geeigneter Weg sein, die Inhalte der Zeitungen zu sch&#252;tzen und den Wert unserer journalistischen Arbeit zu unterstreichen.</p>
</div>
<div style="margin-bottom: 80px;">
<h3><strong>Ulf Schl&#252;ter,</strong> stv.Chefredakteur S&#252;dwestpresse</h3>
<div id="attachment_13331" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Ulf-Schlueter.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13331" title="Ulf Schl&#252;ter, stv.Chefredakteur S&#252;dwestpresse" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Ulf-Schlueter-220x158.jpg" alt="Ulf Schl&#252;ter, stv.Chefredakteur S&#252;dwestpresse" width="220" height="158" /></a>
<p class="wp-caption-text">Ulf Schl&#252;ter, stv.Chefredakteur S&#252;dwestpresse</p>
</div>
<p>1. Die Gruppe hat Ihrem Plan viel Zeit f&#252;r gr&#252;ndliche Recherche und ausgiebige Tests gewidmet. Man st&#246;&#223;t auf &#252;berzeugte Blattmacher, die auf ein sich wandelndes Konsumverhalten von Lesern und Usern reagieren. Das alles h&#246;rt sich vielversprechend an.</p>
<p>2. Jedes Haus sollte seine Strategie gemessen an den eigenen Bed&#252;rfnissen entwickeln. Aus Berlin zu &#252;bernehmen w&#228;ren die gro&#223;e &#220;berzeugungskraft und Argumentationsweise der Verantwortlichen &#8211; unter Einschluss des Risikos, auch Fehler zu machen. Und: ein gr&#252;ndlich recherchierter und durch Tests abgesicherter Plan sind eine mehr als gute Grundlage f&#252;r den Start in das &#8220;digitale Abenteuer&#8221; auch auf regionaler oder lokaler Ebene.<br />
Das ist die Gretchenfrage. Ausprobieren sollte man paid content unbedingt. Man wird sehen, auf welche Resonanz die derzeit in Plan oder bereits im Markt befindlichen Modelle sto&#223;en.</p>
</div>
<div style="margin-bottom: 5px;">
<h3><strong>Tobias K&#246;hler,</strong> Redaktionsleiter online &#8220;Stuttgarter Zeitung&#8221;</h3>
<div id="attachment_13314" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Tobias-K&#246;hler-Portr&#228;t-2010-Herbst.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13314" title="Tobias K&#246;hler, Redaktionsleiter online &quot;Stuttgarter Zeitung&quot;" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Tobias-K&#246;hler-Portr&#228;t-2010-Herbst-160x220.jpg" alt="Tobias K&#246;hler, Redaktionsleiter online &quot;Stuttgarter Zeitung&quot;" width="160" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Tobias K&#246;hler, Redaktionsleiter online &quot;Stuttgarter Zeitung&quot;</p>
</div>
<p>1. Neue Produkte: F&#252;r &#252;berregionale Titel wie &#8220;Welt&#8221;, &#8220;Spiegel&#8221; und &#8220;S&#252;ddeutsche&#8221; ist es entscheidend, bei neuen Entwicklungen zu den First Movern zu geh&#246;ren &#8211; sei es iPhone oder iPad.Organisatorisch: Eine gemeinsame Redaktion, die Inhalte f&#252;r Print, Online und alle weiteren Kan&#228;le erstellt &#8211; das halte ich f&#252;r den richtigen Weg. Und dass sich diese Redaktion an dem Kanal mit der h&#246;chsten Aktualit&#228;t &#8211; also Online &#8211; orientiert, ist nur konsequent.</p>
<p>Auch f&#252;r regionale Titel ist es prinzipiell lohnenswert, schnell auf neue Entwicklungen zu reagieren. Bei ganz neuen Endger&#228;ten und Plattformen wie dem iPad haben sie allerdings das Problem, dass die Zielgruppe im regionalen Markt zun&#228;chst sehr klein ist.</p>
<p>Organisatorisch: F&#252;r Regionalzeitungen gibt es meiner Meinung mittelfristig nach keine Alternative dazu, medienkonvergent zuarbeiten &#8211; nat&#252;rlich mit Spezialisten f&#252;r die jeweiligen Kan&#228;le.</p>
<p>2. Ich bezweifle, dass gen&#252;gend Menschen bereit sind, f&#252;r reine Nachrichtenangebote im Web zu bezahlen. Wenn &#252;berhaupt, muss es sich um sehr exklusiven und sehr werthaltigen Content halten. Da haben regionale Angebote mit ihrer &#8211; meistens weitgehend exklusiven und oft nutzwertigen &#8211; Lokalberichterstattung wahrscheinlich sogar bessere Chancen als die gro&#223;en Player wie &#8220;Spiegel Online&#8221;, &#8220;S&#252;ddeutsche.de&#8221; oder &#8220;Welt Online&#8221;.</p>
</div>
<div style="margin-bottom: 5px;">
<h3><strong>Thomas Fricker,</strong> stv. Chefredakteur Badische Zeitung, Freiburg</h3>
<div id="attachment_13309" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Fricker.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13309" title="Thomas Fricker, stv. Chefredakteur Badische Zeitung, Freiburg" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Fricker-198x220.jpg" alt="Thomas Fricker, stv. Chefredakteur Badische Zeitung, Freiburg" width="198" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Thomas Fricker, stv. Chefredakteur Badische Zeitung, Freiburg</p>
</div>
<p>1. Grunds&#228;tzlich halte ich die Strategie f&#252;r richtig. Themenorientierung anstelle von Blattorientierung, Online als Taktgeber, Content-Manager als Lotsen f&#252;r die verschiedenen Medien &#8211; zusammen mit einem Redaktionssystem, das die parallele Arbeit f&#252;r verschiedene Medien-Kan&#228;le tats&#228;chlich erm&#246;glicht, erscheint dies in der Tat ein zukunftsf&#228;higes Konzept zu sein. Allerdings sollte Springer so ehrlich sein, neben dem geplanten Mehr an Integration im neuen Newsroom auch das Weniger an Integration einzur&#228;umen, was speziell die Berliner Morgenpost betrifft. Ich denke, hier sind Grenzen einer zeitgleichen Produktion unterschiedlicher Produkte durch ein gemeinsames Team sichtbar geworden. Ohnehin gilt: Ob die neue Strategie, die ja auch eine neue Organisationsform bedingt, wirklich funktioniert, l&#228;sst sich derzeit schlicht nicht absehen. Allzu viel befindet sich im reinen Planungsstadium. Es gibt &#8211; bei einem Verlagshaus dieser Gr&#246;&#223;e kein Wunder &#8211; noch immer sehr, sehr viele Spezialisten f&#252;r die jeweilige Mediengattung bzw. f&#252;rs jeweilige Produkt.Manche Herausforderung, vor denen Springer steht, l&#228;sst sich in einem regionalen Haus wom&#246;glich sogar leichter meistern. Ich denke hier an unser Redaktionssystem (N-gen von Multicom), das Arbeiten f&#252;r Print und Online in dem Ma&#223;stab, in dem wir das brauchen, schon heute problemlos erm&#246;glicht. Vorbildlich ist aber auf jeden Fall der Ansatz, die Redaktion themenorientiert aufzustellen und gleichsam nachgelagert &#252;ber das Bespielen der verschiedenen Kan&#228;le zu entscheiden. Alle Anstrengungen, angesichts der immer mehr wachsenden Medienvielfalt &#8211; Online, mobile Dienste wie Apps, i-pad-Angeobte usw. &#8211; Doppelarbeiten und Parallelstrukturen zu vermeiden, verdienen auch von regionalen H&#228;usern gro&#223;e Aufmerksamkeit. Inwieweit dann allerdings technische L&#246;sungen an menschlichem Eigensinn (dem wir nat&#252;rlich immer auch Kreativit&#228;t und Ideenreichtum verdanken) scheitern, wird man sehen.</p>
<p>2. Skeptiker sind nicht gerne gesehen, da macht unsere Branche keine Ausnahme. So gesehen ist es wahrscheinlich ziemlich unklug, sich als jemand zu outen, den hier doch betr&#228;chtliche Zweifel beschleichen. Ich tu´s trotzdem, weil meiner Wahrnehmung nach die Kostenlos-Kultur im Internet noch immer zu sehr gelernt und verbreitet ist, als das sich in einem halbwegs &#252;berschaubaren Zeitraum wirklich nennenswerte Erl&#246;se erzielen lie&#223;en. Trotzdem ist das Bem&#252;hen darum &#8211; wie sagt man so sch&#246;n &#8211; alternativlos. Ich freue mich &#252;ber jedes ausgekl&#252;gelte Misch-Modell, das eventuell dazu beitr&#228;gt, die Zahlbereitschaft mittelfristig zu erh&#246;hen. Sch&#246;n w&#228;re es,, wenn die IVW-Zahlen bald auch zum Beispiel veredelte e-paper-Auflagen mitz&#228;hlen w&#252;rden. Das w&#252;rde die Bereitschaft zur Innovation hier erh&#246;hen. Ziel muss letzlich sein, sich mit vielerlei verschiedenen Erl&#246;squellen den finanziellen Atem zu erkaufen, um die Arbeitsf&#228;higkeit einer Redaktion zu sichern. Nur damit sichert man zugleich auch die Qualit&#228;t der Printprodukte. Dass ist von &#252;berragendem Interesse, weil die noch sehr lange den Hauptteil des Gewinnes zu erwirtschaften haben werden. Im &#220;brigen verkennt der Blick auf die gr&#246;&#223;tenteils br&#246;ckelnden Auflagen den Umstand, dass die Vertriebserl&#246;se aufgrund regelm&#228;&#223;iger &#8211; vom Leser akzeptierter &#8211; Preiserh&#246;hungen &#8211; f&#252;r die Verlage immer wichtiger werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div style="margin-bottom: 140px;">
<h3><strong>Manfred Sauerer,</strong> Chefredakteur Mittelbayerische Zeitung</h3>
<div id="attachment_13313" class="wp-caption alignleft" style="width: 156px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Manfred-Sauerer-Februar-2010.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13313" title="Manfred Sauerer, Chefredakteur Mittelbayerische Zeitung" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Manfred-Sauerer-Februar-2010-146x220.jpg" alt="Manfred Sauerer, Chefredakteur Mittelbayerische Zeitung" width="146" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Manfred Sauerer, Chefredakteur Mittelbayerische Zeitung</p>
</div>
<p>1. Die Digitale und dsamit die multimedial Stratgie ist &#252;berzeugend und ohne Alternative. Die Leser bzw User erwarten diese Produktvielfalt.&#220;bertragbar sind so gut wie alle Ansatzpunkt.e  Die gurnds&#228;tzliche Herangehensweise mit der Arbeitstaktung nach digitalen Bed&#252;rfnissen wird f&#252;r alle notwendig.</p>
<p>2. Die Chancen f&#252;r paidcontent bestehen, die Angebote m&#252;ssen jedoch noch deutlicher weiterentwickelt und ausdifferenziert werden.</p>
</div>
<div style="margin-bottom: 80px;">
<h3><strong>Andreas Raab,</strong> Projektleiter Styria Media Group AG, Wien</h3>
<div id="attachment_13308" class="wp-caption alignleft" style="width: 156px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Andreas-Raab.jpg" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13308" title="Andreas Raab, Projektleiter Styria Media Group AG, Wien" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Andreas-Raab-146x220.jpg" alt="Andreas Raab, Projektleiter Styria Media Group AG, Wien" width="146" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Andreas Raab, Projektleiter Styria Media Group AG, Wien</p>
</div>
<p>1. Nach dem ersten Schritt mit &#8220;online first&#8221; vor rund 5 Jahren wurde nun mit der Reorganisation der redaktionellen Produktion auf die Online-Nutzung der konsequente zweite Schritt gemacht. Durch die Integration der Print- und Online-Redaktionen fallen Parallelaktivit&#228;ten weg, die frei werdenden Ressourcen k&#246;nnen f&#252;r das Recherchieren eingesetzt werden. Online-Redakteure werden nicht zum Reproduzieren von Inhalten eingesetzt, wie es leider oft genug noch &#252;blich ist, sondern produzieren eigene Geschichten, um dem Qualit&#228;tsanspruch gerecht zu werden. Dieser Anspruch ist sicherlich richtig.Die Trennung der Redaktionen in Print und Online ist nicht mehr zeitgem&#228;&#223;, ein Teil der Redakteure muss sich als Multimedia-Redakteur verstehen und auch so arbeiten. Das Ausspielen der Inhalte auf unterschiedlichen Plattformen ist eine logische konsequenz der sich &#228;ndernden Mediennutzung.</p>
<p>2. Paid Content hat nur eine Chance, wenn der Konsument dieselben Inhalte nicht beim &#8220;Nachbarmedium&#8221; gratis in Anspruch nehmen kann. Darum m&#252;ssen die Inhalte noch spezifischer auf die Interessen und Bed&#252;rfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sein. Dazu ist es n&#246;tig moderne innovative Formen des Storytelling mit dem bisherigen Weg des Geschichten gestalten zu verkn&#252;pfen. Eines ist auch klar, paid content setzt sicht schneller durch, je mehr Medienverlage sich trauen darauf zu setzen.</p>
</div>
<div>
<h3><strong>Michael Fleischhacker,</strong>Chefredakteur &#8220;Die Presse&#8221;, Wien</h3>
<div id="attachment_13481" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Michael_Fleischhacker.png" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13481" title="Michael_Fleischhacker" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Michael_Fleischhacker-195x220.png" alt="Michael Fleischhacker, Chefredakteur Die Presse (Wien)" width="195" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Michael Fleischhacker, Chefredakteur Die Presse (Wien)</p>
</div>
<p>1. Sie hat mich &#252;berzeugt, weil sie, glaube ich, genau zum richtigen Zeitpunkt angegangen wird. Welche Ansatzpunkte daraus f&#252;r regionale Medienh&#228;user interessant/&#252;bertragbar sind, dazu fehlt mir als CR einer &#252;berregionalen Zeitung die Expertise.</p>
<p>2.Die Chancen steigen mit dem Grad der Spezialisierung. Online wird nur bezahlt werden, was sonst nirgends erh&#228;ltlich ist.</p>
</div>
<h3><strong>Marian Semm,</strong>Medienberater</h3>
<p>1) Die digitale Strategie der Welt-Gruppe/Berliner Morgenpost ist ein gelungenes Beispiel, wie ein Verlag von einer NewsDesk-Organisation &#252;ber die Kostenspar-Aspekte hinaus profitieren kann. Damit hat der Verlag eine Plattform geschaffen, auf der mit niedrigerem Aufwand experimentiert werden kann als wenn gleich eine neue Redaktion aufgebaut werden m&#252;sste. Gleichzeitig ist das – bei aller Reibung, die nat&#252;rlich auch im Hause Springer sp&#252;rbar ist – ein Symbol f&#252;r den Aufbruch: Jeder Journalist, der crossmedial arbeiten m&#246;chte, kann sich hier bet&#228;tigen.</p>
<div id="attachment_13487" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Marian_Semm.png" rel="lightbox[13305]"><img class="size-medium wp-image-13487" title="Marian_Semm" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Marian_Semm-210x220.png" alt="Marian Semm, Medienberater" width="210" height="220" /></a>
<p class="wp-caption-text">Marian Semm, Medienberater</p>
</div>
<p>Diese Konsequenz erlebe ich in den wenigsten Zeitungsh&#228;usern. Ich m&#246;chte das mal mit der Automobilindustrie vergleichen – man wundert sich ja, wie dort in den letzten Jahren die Modellpaletten erweitert wurden – dabei ist es das, was die Plattformorganisation erm&#246;glicht: Gleichartiges wird von vielen Produkten genutzt, differenzierendes wenigen Produkten auf den Leib geschneidert. Der NewsDesk als Plattform senkt damit den Zusatzaufwand f&#252;r neue Produkte – und wie ich sehe, nutzt die Welt-Gruppe diese Vorteile schon heute mit ihrer Experimentierfreude und einer ziemlich agilen Produktpalette.zum Thema &#220;bertragbarkeit: Das NewsDesk-Modell hat sich ja in den letzten zehn Jahren ziemlich verbreitet und geh&#246;rt eigentlich zum Standard der Regionalzeitungen – auch wenn es einer kritischen Masse bedarf und der Ver&#228;nderungsaufwand nicht zu untersch&#228;tzen ist, um wirklich Vorteile realisieren zu k&#246;nnen. Ich h&#246;re in vielen Verlagen den Satz: Wenn wir es richtig machen wollen, dann stellen wir online nach vorne.</p>
<p>Ich habe nur den Eindruck, dass das Modell NewsDesk in vielen H&#228;usern prim&#228;r genutzt worden ist, um Kosten transparent zu machen und auch zu sparen und f&#252;r Neuentwicklung sehr, sehr wenig Kraft und Mut &#252;brig ist.</p>
<p>Es w&#228;re grunds&#228;tzlich sehr viel an den Produktionsgrunds&#228;tzen &#252;bertragbar: Digital first ohne Redaktionsschluss sondern als eine Art Dauerproduktion und Produktteams, die den Inhaltestrom nutzen. Ich m&#246;chte das Bild nicht zu d&#252;ster malen, denn wir haben tolle Redaktionen – aber dazu braucht man ein Kostenger&#252;st, dass viele Bl&#228;tter nicht mehr tragen k&#246;nnen. Bei Welt und Morgenpost wurde die Chance vor vielen Jahren erkannt und genutzt – insofern ist die Situation bei Springer einzigartig und ich glaube, dass die Welt-Gruppe anderen H&#228;usern um f&#252;nf Jahre voraus ist; w&#228;hrend andere noch versuchen, ihre Kosten in den Griff zu bekommen, wird dort der Vorsprung mit neuen Produkten ausgebaut.2. Paid Content funktioniert &#252;berall dort, wo Menschen mit Inhalten konkreten Nutzen verbinden. Beim Wall Street Journal, bei der New York Times, bei rtlnow.de, im iTunes-Store und bei der Stiftung Warentest.</p>
<p>Paid Content funktioniert nicht, wo ich die selben Inhalte zwei Klicks weiter kostenlos bekomme – und da ist jeder Verlage im Hintertreffen, der stark auf Agenturinhalte baut oder einfach nur Polizeimeldungen bearbeitet. Vor dem Hintergrund sind viele Paid-Content-Initiativen eher Ma&#223;nahmen, um das Printprodukt zu sch&#252;tzen, nicht um einen digitalen Markt zu entwickeln. Ich h&#246;re aber zur Zeit auch immer wieder von erfreulichen Entwicklungen bei epaper-Abonnements – da d&#252;rften vor allem die Tablets dahinter stecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3></h3>
]]></content:encoded>
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		<title>Techniktipp: Interaktive Fotos mit Thinglink</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/geheim/techniktipp-interaktive-fotos-mit-thinglink/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/geheim/techniktipp-interaktive-fotos-mit-thinglink/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas.strothjohann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Foto hat die Berliner Morgenpost urspr&#252;nglich getaggt. Die aktuelle Thinglink-Version erzeugt in der rechten unteren Bildecke einen Backlink zur Erstver&#246;ffentlichung. Geschickter w&#228;re es gewesen, wenn die Morgenpost eigene Artikel &#252;ber die abgebildeten Personen verlinkt h&#228;tte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm6.static.flickr.com/5226/5680724572_d4696d593d_b.jpg" width="600" class="alwaysThinglink"/><script src="http://www.thinglink.com/jse/embed.js#122307934213373954"></script></p>
<p class="wp-caption-text">Dieses Foto hat die Berliner Morgenpost urspr&#252;nglich getaggt. Die aktuelle Thinglink-Version erzeugt in der rechten unteren Bildecke einen Backlink zur Erstver&#246;ffentlichung. Geschickter w&#228;re es gewesen, wenn die Morgenpost eigene Artikel &#252;ber die abgebildeten Personen verlinkt h&#228;tte.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><img src="http://bergdreh.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6121-500x889.jpg" width="220" class="alwaysThinglink"/><script src="https://www.thinglink.com/jse/embed.js#190411087827435521"></script></p>
<p class="wp-caption-text">In der aktuellen Thinglink-Version lassen sich Videos direkt im Foto abspielen und unten rechts wird der Urheber verlinkt.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>MEDIUM MAGAZIN 04+05/2012</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/inhalt/medium-magazin-04052012-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[INHALT]]></category>

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		<description><![CDATA[[TITEL] Die vernetzte Welt Jan-Eric Peters („Welt“) und Carsten Erdmann („Berliner MoPo“) &#252;ber die neue Redaktionsorganisation und Springers Paid-Content-Strategien. Ulrike Simon Wie sinnvoll ist eine Paywall? Eine Chefredakteurs-Umfrage. Annette Milz [MEDIEN UND BERUF] CNN Journalist of the Year Zum ersten Mal erhielt ein Fotograf diese Auszeichnung. Ein Portr&#228;t &#252;ber den Gewinner Martin Schl&#252;ter und seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>[TITEL]</h2>
<p><strong>Die vernetzte Welt</strong><br />
Jan-Eric Peters („Welt“) und Carsten Erdmann („Berliner MoPo“) &#252;ber die neue Redaktionsorganisation und Springers Paid-Content-Strategien. </p>
<p><em>Ulrike Simon</em></p>
<p>Wie sinnvoll ist eine Paywall? Eine Chefredakteurs-Umfrage. </p>
<p><em>Annette Milz</em></p>
<h2>[MEDIEN UND BERUF]</h2>
<p><strong>CNN Journalist of the Year</strong><br />
Zum ersten Mal erhielt ein Fotograf diese Auszeichnung. Ein Portr&#228;t &#252;ber den Gewinner Martin Schl&#252;ter und seine beklemmende Fotoreportage &#252;ber Missbrauch an Eskimokindern.</p>
<p><em>Manfred Scharnberg</em></p>
<p><strong>Die Bezahlschranke senkt sich</strong><br />
Viele Regionalzeitungen basteln an Paid-Content-Modellen. Und setzen auf Exklusivit&#228;t ihrer lokalen Inhalte.</p>
<p><em>Robert Domes</em></p>
<p><strong>Eine Frage des Preises</strong><br />
Viele Verlage tun sich schwer, f&#252;r ihre Digitalprodukte den richtigen Preis zu verlangen, erkl&#228;rt Spezialist Florian Bauer im Interview. </p>
<p><em>Markus Wiegand</em></p>
<p><strong>Der Boom der Webvideos</strong><br />
Intelligente Videos werden zum bestimmenden Medium im Internet. Was der Deutsche Webvideopreis &#252;ber die Trends in der Branche aussagt. </p>
<p><em>Moritz Meyer</em></p>
<p><strong>„Man muss auf Youtube sein“</strong><br />
Einfach nur die Flip-Kamera draufhalten reicht nicht mehr, sagt Webvideo-Macher Marcus H&#252;ndgen im Interview mit </p>
<p><em>Moritz Meyer</em></p>
<p><strong>Post vom Anwalt</strong><br />
Blogger wehren sich gegen die aktuelle Abmahnpraxis – mit Erfolg. Und lehren damit nicht nur Anw&#228;lte das F&#252;rchten. </p>
<p><em>Senta Krasser</em></p>
<p><strong>Texte mit Sprengkraft</strong><br />
Heute ist jeder potenzieller Enth&#252;llungsjournalist. Ein Essay &#252;ber aktuelle Wutdebatten und Skandalisierung im Web. </p>
<p><em>Bernhard P&#246;rksen und Hanne Detel</em></p>
<p><strong>Lasst die Spiele beginnen!</strong><br />
Fu&#223;ball-EM und Olympia: Zwei sportliche Gro&#223;events mit politischer Wucht steigen in diesem Sommer. &#220;ber angemessene Berichterstattung wird schon jetzt diskutiert. </p>
<p><em>Jens Weinreich</em></p>
<p></em></p>
<h2>[RUBRIKEN]</h2>
<p><strong>Spektrum</strong><br />
Hilfe, In &#038; Out, Junge Werkstatt, H&#228;tten Sie’s gewusst?, Kollegen empfehlen Kollegenb&#252;cher, Wie sehen Sie denn aus, Herr Gottlieb? </p>
<p><strong>Stimmt&#8217;s?</strong><br />
Drei Ger&#252;chte und ihre wahren Hintergr&#252;nde.</p>
<p><em>Ulrike Simon</em></p>
<p><strong>Gott und die Welt</strong><br />
Nachrichten der Weltreporter aus Frankreich, Taiwan und der Slowakei.</p>
<p><strong>Die Hunger-Kolumne</strong><br />
AAA-Rating, Junkbonds: Das Kauderwelsch der Finanzbranche.</p>
<p><em>Anton Hunger</em></p>
<p><strong>Burmesters Moralberatung</strong><br />
Die &#8220;medium magazin&#8221;-Kolumne von</p>
<p><em>Silke Burmester</em></p>
<p><strong>Terminal</strong><br />
Fragen an: Christoph Schwennicke, den neuen Chefredakteur von „Cicero“.</p>
<h2>[SPECIAL EUROPA]</h2>
<p><strong>Europas Hauptstadtjournaille</strong><br />
Br&#252;ssel ist der Traum fester Korrespondenten – und wird f&#252;r Freie zum unerschwinglichen Alptraum.   </p>
<p><em>Katy Walther</em></p>
<p><strong>&#8220;Unanst&#228;ndige Dinge&#8221;</strong><br />
kritisiert ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause mit Blick auf die offizielle EU-Kommunikation.</p>
<p><em>Katy Walther</em></p>
<p></em></p>
<h2>[PRAXIS]</h2>
<p><strong>Klauen verboten!</strong><br />
So sch&#252;tzen sich Freie vor Themenraub.</p>
<p><em>Tina Klopp</em></p>
<p><strong>Sprachtipp</strong><br />
Kleine Phraseologie, Teil 1. </p>
<p><em>Peter Zudeick</em></p>
<p><strong>Layouttipp</strong><br />
Das Magazin „Landlust“. </p>
<p><em>Norbert K&#252;pper</em></p>
<p><strong>Rechtstipp</strong><br />
Wenn die Polizei Fotos beschlagnahmen will.</p>
<p><em>Stephan Zimprich</em></p>
<p><strong>Techniktipp</strong><br />
Bilderstrecken mit Schieberegler: So geht’s!</p>
<p><em>Thomas Strothjohann</em></p>
<p><strong>Kiosk</strong><br />
Markt f&#252;r Freie.</p>
<p><em>Bernd St&#246;&#223;el</em></p>
<p><strong>PR-Personalien</strong><br />
Die Wechsel in der Branche. </p>
<p><strong>Fallstudie Online-Reputation</strong><br />
Politiker als Onlinemarke. </p>
<p><em>Klaus Eck</em></p>
<p><strong>Pressepersonalien</strong><br />
K&#246;pfe und Karrieren, Lob und Preis. </p>
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		<title>Jeder wird Onliner</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[VORSCHAU]]></category>

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		<description><![CDATA[Springers neue Welt-Formel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Springers neue Welt-Formel</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jeder wird Onliner</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/aktuelle-ausgabe/jeder-wird-onliner/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLE AUSGABE]]></category>

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		<description><![CDATA[Springers neue Welt-Formel: Wie sich die beiden Chefredakteure Jan-Eric Peters (Welt-Gruppe) und Carsten Erdmann (Berliner Morgenpost)  das k&#252;nftige Prinzip &#8220;online to print&#8221; vorstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Springers neue Welt-Formel: Wie sich die beiden Chefredakteure Jan-Eric Peters (Welt-Gruppe) und Carsten Erdmann (Berliner Morgenpost)  das k&#252;nftige Prinzip &#8220;online to print&#8221; vorstellen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verdient Bild den Nannen-Preis?</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/verdient-bild-den-nannen-preis/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 11:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bild&#8221; ist f&#252;r den Henri-Nannen-Preis in Kategorie &#8220;Investigativ&#8221;  nominiert. Am Freitag 11. Mai f&#228;llt die Entscheidung und so oder so bietet das Ergebnis reichlich Stoff f&#252;r Kontroversen. medium magazin hat Kollegen gefragt: &#8220;Verdient Bild den Nannen-Preis?&#8221;. Die Antworten von Nico Fried (S&#252;ddeutsche Zeitung), Christian Bommarius (Berliner Zeitung), Klaus Boldt (manager magazin), Stephan Detjen (Deutschlandfunk), Michael [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Bild&#8221; ist f&#252;r den <a href="http://www.henri-nannen-preis.de/investigation_2012.php" target="_blank">Henri-Nannen-Preis in Kategorie &#8220;Investigativ&#8221;</a>  nominiert. Am Freitag 11. Mai f&#228;llt die Entscheidung und so oder so bietet das Ergebnis reichlich Stoff f&#252;r Kontroversen. medium magazin hat Kollegen gefragt: <em><strong>&#8220;Verdient Bild den Nannen-Preis?&#8221;.</strong></em></p>
<p>Die Antworten von <strong>Nico Fried</strong> (S&#252;ddeutsche Zeitung), <strong>Christian Bommarius</strong> (Berliner Zeitung), <strong>Klaus Boldt</strong> (manager magazin),<strong> Stephan Detjen</strong> (Deutschlandfunk), <strong>Michael J&#252;rgs</strong> (Publizist), <strong>Claus Richter</strong> (Frontal 21), <strong>Ulrike Herrmann</strong> (taz),<strong> David Schraven</strong> (WAZ) und <strong>Christoph L&#252;tgert</strong> (NDR) wurden ver&#246;ffentlicht in Ausgabe 3-2012 und stehen hier zum Nachlesen.<a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/mm3-2012_umfrage_bild.pdf" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-13392" title="MM_3-2012_Umfrage" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/MM_3-2012_Umfrage-220x146.png" alt="" width="220" height="146" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/verdient-bild-den-nannen-preis/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Techniktipp: dynamische vorher-nachher Bilder</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/techniktipp-vorher-nachher/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/techniktipp-vorher-nachher/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas.strothjohann</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAGAZIN +]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=13186</guid>
		<description><![CDATA[Das Gestern mit dem Jetzt vergleichen: F&#252;r eine Online- Bildgeschichte ideal. Wir erkl&#228;ren, wie Sie Schieberegler-Bilder herstellen: um zwischen dem Davor und Danach zu wechseln. (aus unserer medium magazin Serie Technik-Tipps f&#252;r Journalisten) von Thomas Strothjohann Das medium magazin Cover vor und nach dem Relaunch. Vorher-nachher-Bilder sind nicht nur bei Werbung f&#252;r Schlankmacher sinnvoll. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Gestern mit dem Jetzt vergleichen: F&#252;r eine Online- Bildgeschichte ideal. Wir erkl&#228;ren, wie Sie Schieberegler-Bilder herstellen: um zwischen dem Davor und Danach zu wechseln. (aus unserer medium magazin Serie Technik-Tipps f&#252;r Journalisten) </strong><br />
von <a href="http://www.strothjohann.net" target="_blank">Thomas Strothjohann</a></p>
<p><script type="text/javascript" src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.3.2/jquery.min.js"></script><script type="text/javascript" src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jqueryui/1.7.1/jquery-ui.min.js"></script><script type="text/javascript" src="http://strothjohann.net/download/beforeafter/jquery.beforeafter-1.4.min.js"></script><script type="text/javascript">// <![CDATA[
 $(function(){ $('#containerX').beforeAfter({animateIntro : true, introDelay : 2000, introDuration : 500, showFullLinks : false, dividerColor : '#000000', imagePath : "http://strothjohann.net/download/beforeafter/"});});
// ]]&gt;</script></p>
<div id="containerX">
<div><img src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/MM-3-20101.jpg" alt="before" width="300" height="400" /></div>
<div><img src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/MM2010-045.jpg" alt="after" width="300" height="400" /></div>
</div>
<div style="float: right, top:200px;"><em>Das medium magazin Cover vor und nach dem Relaunch.<em></em></em></div>
<p>Vorher-nachher-Bilder sind nicht nur bei Werbung f&#252;r Schlankmacher sinnvoll. Sie k&#246;nnen auch helfen, die Gewalt eines Tsunamis zu demonstrieren. Zu diesem Zwecke setzte sie die <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2011/03/13/world/asia/satellite-photos-japan-before-and-after-tsunami.html" target="_blank">„New York Times“ 2011 in einer technisch avancierten Form ein</a>: Mit einem Schieberegler k&#246;nnen die User das Davor mit dem Danach vergleichen.</p>
<p>Zum Jahrestag des Ungl&#252;cks im M&#228;rz 2012 <a href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-03/japan-tsunami-vorher-nachher" target="_blank">setzte auch „Zeit Online“ auf den Schieberegler-Trick</a> – der sich &#252;brigens auch f&#252;r allerlei andere Vorher-nachher-Geschichten anbietet, um sie online visuell anders umzusetzen. Das k&#246;nnen Sie jetzt auch – und wir demonstrieren Ihnen, wie es geht.</p>
<p>Alles, was Sie ben&#246;tigen, ist ein kostenloses Plugin namens „BeforeAfter“.</p>
<pre class="qoate-code">
&lt;script type="text/javascript" src="“http://ajax.googleapis."&gt;&lt;/script&gt;</pre>
<h3>1. Die Bilder</h3>
<p>Zuerst m&#252;ssen Sie Bilder haben, deren Seitenl&#228;ngen und Perspektive &#252;bereinstimmen. Je genauer die Bilder „aufeinanderpassen“, desto eindrucksvoller ist der Effekt. </p>
<h3>2. Die Vorbereitung</h3>
<p>Das Plugin ist kostenlos. Es basiert auf der Javascript-Befehlsbibliothek jQuery. Viele dynamische Elemente aktueller Websites basieren darauf. Damit das Plugin funktioniert, muss es auf diese Bibliothek auch zur&#252;ckgreifen k&#246;nnen. Falls sie auf Ihrer Website nicht schon eingebunden ist, k&#246;nnen Sie das nachholen – ein paar Code- Zeilen im Post gen&#252;gen. Da die Bibliothek auf einem Google- Server liegt, funktioniert sie nur bei aktiver Internetverbindung.
<pre class="qoate-code">&lt;script type="text/javascript" src="“http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.3.2/jquery.min.js“"&gt;&lt;/script&gt;
&lt;script type="text/javascript" src="“http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jqueryui/1.7.1/jquery-ui.min.js“"&gt;&lt;/script&gt;</pre>
<p> <strong>Achtung:</strong> Bei WordPress m&#252;ssen Sie den Code im HTML-Modus des Artikel-Editors eingeben. </p>
<h3>3. Das Plugin</h3>
<p><a href="http://www.catchmyfame.com/jquery/beforeafter.zip" target="_blank">Laden Sie das Plugin herunter</a> und entpacken Sie es. Relevant sind f&#252;r Sie die drei Grafikdateien (zwei Mal .png, ein Mal .gif) f&#252;r den Schieberegler und die JavaScript-Datei jquery. beforeafter-1.4.min.js. Das „min“ am Ende bedeutet, dass es sich dabei um die komprimierte Version handelt – sie kann schneller geladen werden. Wenn Sie &#196;nderungen am Code vornehmen wollen, sollten Sie die &#252;bersichtlichere, kommentierte Version (ohne .min) nehmen. Laden Sie die vier Dateien auf Ihren Server. </p>
<h3>4. Und nun: einbinden</h3>
<p>Jetzt also Plugin einbinden und aktivieren. Dazu m&#252;ssen Sie den Pfad zu der hochgeladenen JavaScript-Datei und den Grafikdateien in folgendem Code anpassen:
<pre class="qoate-code">&lt;script type="text/javascript" src="“http://Ihr-Server/Unterordner/jquery.beforeafter-1.4.min.js“"&gt;&lt;/script&gt;
&lt;script type="text/javascript"&gt;// &lt;![CDATA[
$(function(){
$(‚#container‘).beforeAfter({imagePath : „http://Ihr-Server/Unterordner/“});
});
// ]]&gt;&lt;/script&gt;
</pre>
<h3>5. Der Effekt</h3>
<p>Zum Schluss m&#252;ssen Sie noch die Vorher-nachher-Fotos hochladen und nach folgendem Schema in das Dokument einbinden. F&#252;r die Browser Safari und Chrome m&#252;ssen Sie die Breite und H&#246;he Ihrer Fotos angeben. Die Bilder sind jeweils von einem <code>div</code> umschlossen, die wiederum von einem <code>div</code> mit der ID “container“ zusammengehalten werden. Wenn Sie die ID &#228;ndern, muss diese auch bei der Aktivierung (siehe Punkt 4) angepasst werden.</p>
<pre class="qoate-code">
&lt;div id="“container“"&gt;
&lt;div&gt;&lt;img src="“http://Ihr-Server/Unterordner/Bild1.jpg“" alt="" width="“600“" height="“400“" /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;img src="“http://Ihr-Server/Unterordner/Bild2.jpg“" alt="" width="“600“" height="“400“" /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</pre>
<p>Die Optik des Schiebereglers k&#246;nnen Sie &#228;ndern, indem Sie die Grafikdateien manipulieren und mit einer Reihe von Optionen, die Sie auf der (englsichen) <a href="http://www.catchmyfame.com/2009/06/25/jquery-beforeafter-plugin/" target="_blank">Plugin-Website</a> finden.</p>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/before-test.zip" target="_blank">Unser Beispiel k&#246;nnen Sie auch als html-Datei</a> zum eigenst&#228;ndigen Modifizieren herunterladen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/flash/0,5532,26660,00.html" target="_blank">Ein weiteres Beispiel f&#252;r den Einsatz des Tools</a> hat Spiegel Online zum Mauerjubil&#228;um ver&#246;ffentlicht: Fotos von heute k&#246;nnen Sie mit historischen Bilder vergleichen, auf denen die Mauer noch existierte.</p>
<p><em>Im letzten Techniktipp hat Thomas Strothjohann erkl&#228;rt, wie Sie mit <a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/techniktipp-usability-tests/" target="_blank">Usability-Tests</a> Ihr Web-Angebot verbessern k&#246;nnen.</em></p>
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		<title>Geliebtes Mistst&#252;ck</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 11:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion Pro Quote]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Quote]]></category>
		<category><![CDATA[Quote]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Quote von 30 Prozent Frauen in allen redaktionellen Hierarchien fordern die Initiatorinnen der Aktion Pro Quote. Am 31. M&#228;rz tagt in Hamburg die erste Vollversammlung der Intitiatorinnen und der Unterzeichnerinnen. Wir haben uns mal umgeh&#246;rt, wie die Branche auf die Aktion reagiert hat &#8211; und was hinter den Antworten diverser Chefredakteure auf die Aktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Geliebtes-Mistst&#252;ck.png" rel="lightbox[13168]"><img class="alignleft size-medium wp-image-13172" title="Geliebtes Mistst&#252;ck" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Geliebtes-Mistst&#252;ck-165x220.png" alt="" width="165" height="220" /></a>Eine Quote von 30 Prozent Frauen in <span style="text-decoration: underline;">allen</span> redaktionellen Hierarchien fordern die Initiatorinnen der <a href="http://www.pro-quote.de/" target="_blank">Aktion Pro Quote</a>.</p>
<p>Am 31. M&#228;rz tagt in Hamburg die erste Vollversammlung der Intitiatorinnen und der Unterzeichnerinnen. Wir haben uns mal umgeh&#246;rt, wie die Branche auf die Aktion reagiert hat &#8211; und was hinter den Antworten diverser Chefredakteure auf die Aktion steckt. Das Stimmmungsbild: Als Diskussionsbeitrag zur Vollversammlung ist der komplette Beitrag hier nachzulesen:  <a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Frauenquote_aus_mm201203scr1.pdf">Frauenquote_aus_mm201203scr</a></p>
<p>ami</p>
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		<title>Kiosk: Neue Magazine</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/kiosk-neue-03/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 07:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[MAGAZIN +]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei neue Magazine im Zeitschriftenregal: Bei &#8220;Arabia&#8221;, dem general&#252;berholten Frauenheft &#8220;Emotion&#8221; und der &#8220;Reiter Revue International&#8221; werden freie Journalisten gebraucht. von Bernd St&#246;&#223;el &#160; 1. Neu: &#8220;Arabia&#8220; Verlag: BollerWerk, Hamburg Auflage: 35.000 Erscheinungsweise: viermal im Jahr Preis: 9,80 Euro &#160; &#160; &#160; Eine rekordverd&#228;chtige L&#228;nge erreicht der Untertitel von „Arabia“: „Magazin f&#252;r Reisen, Wirtschaft &#38; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei neue Magazine im Zeitschriftenregal: Bei &#8220;Arabia&#8221;, dem general&#252;berholten Frauenheft &#8220;Emotion&#8221; und der &#8220;Reiter Revue International&#8221; werden freie Journalisten gebraucht.</strong></p>
<p><em>von Bernd St&#246;&#223;el</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>1. Neu: &#8220;Arabia</strong>&#8220;</h3>
<p><em><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/cover_arabia.png" rel="lightbox[13149]"><img class="alignleft  wp-image-13151" title="cover_arabia" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/cover_arabia.png" alt="" width="170" height="223" /></a>Verlag: </em>BollerWerk, Hamburg <em></em></p>
<p><em>Auflage:</em> 35.000</p>
<p><em>Erscheinungsweise:</em> viermal im Jahr</p>
<p><em>Preis: </em>9,80 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine rekordverd&#228;chtige L&#228;nge erreicht der Untertitel von „Arabia“: „Magazin f&#252;r Reisen, Wirtschaft &amp; Kultur auf der Arabischen Halbinsel“. Diese umfasst neben Saudi-Arabien sieben Emirate, Quatar, Oman, den Jemen, Jordanien und Bahrain. Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander, der Tourismus erlebt einen Aufschwung. Zielgruppe von „Arabia“ sind Individualreisende mit gro&#223;er Affinit&#228;t zu den kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenh&#228;ngen der L&#228;nder und Regionen, die sie bereisen, erkl&#228;rt Michael Graul, Chefredakteur und Herausgeber in Personalunion. Wer sich der journalistische Karawane als Autor anschlie&#223;en m&#246;chte, muss seine Geschichte vor Ort recherchiert und erlebt haben – da bei&#223;t die W&#252;stenmaus keinen Faden ab. Die Leser lie&#223;en sich ohnehin nichts vormachen, so Graul: Sie kennen sich bestens in der Region und mit den dort herrschenden Gepflogenheiten aus. „Arabia“ legt Wert auf eine vielseitige Themenmischung: Hier das Luxusressort im Oman, dort die Geschichte &#252;ber den Honigbauer im Jemen. Interessenten k&#246;nnen sich gerne auch telefonisch melden. „Arabia“ honoriert individuell, zu kl&#228;ren gilt es, ob der Autor die Fotos f&#252;r seinen Beitrag liefert.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong> <strong><br />
</strong>&#8220;Arabia&#8221;, Michael Graul.<br />
<strong>Adresse:<br />
</strong> Goetheallee 6, 22765 Hamburg<br />
<strong>Tel.:</strong><br />
040 / 3868 709 01<strong><br />
Email:</strong><br />
graul@arabia-magazin.de<strong><em></em><br />
Website:</strong><br />
<a href="http://www.arabia-magazin.de" target="_blank">www.arabia-magazin.de<br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>2. Relaunch: &#8220;Emotion&#8221;</strong></h3>
<p><strong><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/cover_emotion.jpg" rel="lightbox[13149]"><img class="alignleft  wp-image-13152" title="cover_emotion" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/cover_emotion.jpg" alt="" width="170" height="223" /></a></strong><em>Verlag: </em><em></em>Emotion, Hamburg</p>
<p><em>Auflage: </em>54.000</p>
<p><em>Erscheinungsweise:  </em>monatlich</p>
<p><em>Preis:  </em>4,80 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den zweiten Geburtstag im eigenen Verlag feiert die Frauenzeitschrift „Emotion“ mit einem neuen Auftritt. 2006 war der Titel bei Gruner + Jahr an den Start gegangen. Chefredakteurin Dorothee R&#246;hrig spricht davon, das Magazin sei erwachsener geworden und habe an Authentizit&#228;t gewonnen. In diesem Sinne ziert ein Zitat aus dem Anke Engelke-Interview das Cover: „Sich verbiegen ist verboten“. Die Leserinnen finden nun in „Emotion“ zus&#228;tzliche Inhalte zum Thema Wohnen, au&#223;erdem wurde die Autostrecke erweitert. Die Bildsprache arbeitet mit einer hellen, emotionalen Optik und modernen Schriften. „Pers&#246;nliche Entwicklung“ lautet eines der Kernthemen von „Emotion“ – so wie Menschen sich ver&#228;ndern, durchlaufen auch Zeitschriften eine Entwicklung. Chefredakteurin R&#246;hrig freut sich &#252;ber Vorschl&#228;ge aus den Bereichen Leben, Lieben, Job, Wohlf&#252;hlen. Einen gelungenen Beitrag zeichne aus, dass die Autorin oder der Autor vom eigenen Gef&#252;hl ausgehe und zu einer reflektierten, ungew&#246;hnlichen Erkenntnis komme. Honorar nach Vereinbarung. Ansprechpartnerin f&#252;r Freie ist Silvia Feist, die stellvertretende Chefredakteurin von „Emotion“.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong> <strong><br />
</strong> &#8220;Emotion&#8221;, Silvia Feist<br />
<strong>Adresse:</strong><br />
Hoheluftchaussee 95, 20253 Hamburg<br />
<strong>Email: </strong><br />
silvia.feist@emotion.de<br />
<strong>Website:<br />
</strong><a href="http://www.emotion.de " target="_blank">www.emotion.de<br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>3. Relaunch: &#8220;Reiter Revue International&#8221;</strong></h3>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/cover_reiter.jpg" rel="lightbox[13149]"><img class="alignleft  wp-image-13153" title="cover_reiter" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/cover_reiter.jpg" alt="" width="170" height="223" /></a><em>Verlag: </em> Landwirtschaftsverlag, M&#252;nster</p>
<p><em>Auflage:  </em>34.000</p>
<p><em>Erscheinungsweise: </em> monatlich</p>
<p><em>Preis: </em> 5 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem die „Reiter Revue International“ Mitte 2011 vom Paul Parey Zeitschriftenverlag  in den Stall des Landwirtschaftsverlags M&#252;nsters gewechselt war, ist sie mit einem Relaunch ins neue Jahr gestartet. Au&#223;erdem hat mit Michaela Weber-Herrmann eine neue Chefredakteurin Platz im Sattel genommen – sie verantwortete zuvor den Pferde-Titel „Z&#252;chterforum“ (Matthaes-Verlag Stuttgart). Ein gr&#246;&#223;eres Heftformat und hochwertigeres Papier: In dieser Verpackung richtet die „Reiter Revue International“ den Fokus noch st&#228;rker als bislang auf praxisorientierte Themen und Hintergrundberichte. Leser des Magazins, das bereits im 55. Jahrgang erscheint, sind Profireiter ebenso wie Pferdefreunde, die sich &#252;ber ihr Hobby informieren wollen, au&#223;erdem Pferdez&#252;chter und Pferdehalter. Versorgt werden Dressursport-Anh&#228;nger ebenso wie Springreiter, Gel&#228;ndereiter und Allrounder. Das Heft erz&#228;hlt was vom Pferd, stellt aber in Portraits auch interessante Menschen aus der und rund um die Pferdeszene vor. Freie Autoren setzte die „Reiter Revue International“ gerne in allen Themenbereichen ein. A und O ist fundiertes Fachwissen. Wer auf dieser Basis gr&#252;ndlich recherchieren und flott schreiben kann, sollte mit den Hufen scharren. Den Vorschl&#228;gen bitte Arbeitsproben beif&#252;gen. Honorar nach Vereinbarung.<strong></strong></p>
<p>Kontakt:<strong><br />
</strong> Landwirtschaftsverlag, Redaktion „Reiter Revue International“,<br />
Chefredakteurin Michaela Weber-Herrmann.<br />
<strong>Adresse:</strong> <strong><br />
</strong> H&#252;lsebrockstra&#223;e 2 &#8211; 8, 48165 M&#252;nster<br />
<strong>Tel.:</strong><br />
02501 / 801 8049<br />
<strong>Email: </strong><br />
redaktion@reiterrevue.de<br />
<strong>Website:</strong><br />
<a href="http://www.reiterrevue.de " target="_blank">www.reiterrevue.de </a></p>
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