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	<description>für journalisten</description>
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		<item>
		<title>Die Journalisten des Jahres 2011</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/mm-special/die-feier-der-journalisten-des-jahres-2011/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/mm-special/die-feier-der-journalisten-des-jahres-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 23:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas.strothjohann</dc:creator>
				<category><![CDATA[MM SPECIAL]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediummagazin.de/?p=12313</guid>
		<description><![CDATA[Alle Begr&#252;ndungen und die Reden zur Feier der Journalisten des Jahres 2011 am 30. Januar 2012 im Deutschen Historischen Museum in Berlin hier zum Nachh&#246;ren und lesen. Ehrenpreis f&#252;r Georg Stefan Trollers Lebenswerk Journalist des Jahres Redaktion des Jahres Politikjournalist des Jahres Wirtschaftsjournalist des Jahres Sportjournalist des Jahres Unterhaltungsjournalist des Jahres Wissenschaftsjournalist des Jahres Kulturjournalist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Begr&#252;ndungen und die Reden zur Feier der Journalisten des Jahres 2011 am 30. Januar 2012 im Deutschen Historischen Museum in Berlin hier zum Nachh&#246;ren und lesen.</p>
<ul id="uebersichtsliste">
<li><a href="#troller">Ehrenpreis f&#252;r Georg Stefan Trollers Lebenswerk</a></li>
<li><a href="#jdj">Journalist des Jahres</a></li>
<li><a href="#redaktion">Redaktion des Jahres</a></li>
<li><a href="#politik">Politikjournalist des Jahres</a></li>
<li><a href="#wirtschaft">Wirtschaftsjournalist des Jahres</a></li>
<li><a href="#sport">Sportjournalist des Jahres</a></li>
<li><a href="#unterhaltung">Unterhaltungsjournalist des Jahres</a></li>
<li><a href="#wissenschaft">Wissenschaftsjournalist des Jahres</a></li>
<li><a href="#kultur">Kulturjournalist des Jahres</a></li>
<li><a href="#reporter">Reporter des Jahres</a></li>
<li><a href="#chefreg">Chefredakteur des Jahres (regional)</a></li>
<li><a href="#autorreg">Autor des Jahres (regional)</a></li>
<li><a href="#chr">Chefredakteur des Jahres</a></li>
<li><a href="#new">Newcomer des Jahres</a></li>
<li><a title="Fotos von der Feier der Journalisten des Jahres 2011" href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/fotos-von-der-feier-der-journalisten-des-jahres-2011/">Weitere Fotos von der Veranstaltung</a></li>
</ul>
<div id="troller">
<h2>Ehrenpreis 2011 Lebenswerk</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-012.jpg" alt="wb-jdj2011-012" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Wilm Herlyn</h3>
<h3>Wilm Herlyn interviewt Georg Stefan Troller</h3>
<div>
<p><strong><a title="weitere Informationen zu Troller" href="http://www.mediummagazin.de/aktuelles/fernsehpionier-georg-stefan-troller-wird-fur-sein-lebenswerk-geehrt/">Georg Stefan Troller</a> (90), Fernsehjournalist, Autor, Dokumentarfilmer</strong></p>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Georg Stefan Troller ist das Multitalent unter den Fernsehpionieren: Er hat als Autor und Dokumentarfilmer mit seinen Reportagen das Fernsehen revolutioniert. Seine lebendigen Personenbeschreibungen von feinsinnigem Sprachgef&#252;hl waren stilbildend f&#252;r ganze Journalistengenerationen. Seine Portr&#228;ts von bekannten und unbekannten Menschen, aber auch seine Reportagen (‚Pariser Journal‘) sind legend&#228;r. Troller, der mit Bild und Wort meisterhaft, geradezu virtuos umzugehen versteht, hat ein Werk von zeitloser Aktualit&#228;t geschaffen. Seine ebenso einf&#252;hlsame wie kritische Art der Befragung, die tiefe Einblicke erm&#246;glicht, aber nie zu nahe tritt, hat bis heute Vorbildcharakter.</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Journalist des Jahres 2011:</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-017.jpg" alt="wb-jdj2011-017" width="600px" /></p>
<h3>Laudatorin: Sabine Adler</h3>
<h3>Die Antwort der Journalisten des Jahres</h3>
<div>
<p><strong>Eckart Lohse und Markus Wehner, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“</strong></p>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Eckart Lohse und Markus Wehner (FAS), werden ausgezeichnet f&#252;r ihre akribische und unbestechliche Berliner Politikbeobachtung, die 2011 in ihrer Guttenberg-Analyse gipfelte: W&#228;hrend der Medien-Mainstream den damaligen Verteidigungsminister als neue Lichtgestalt der deutschen Politik feierte, recherchierten die beiden &#252;ber zwei Jahre hinweg hartn&#228;ckig und unbeeinflusst von vorgefassten Meinungen f&#252;r ihre Biografie &#252;ber Karl-Theodor zu Guttenberg. Das Ergebnis war eine tiefgr&#252;ndige, kritische Analyse von Person und Politik, die von bestem, unabh&#228;ngigem Journalismus zeugt und die Berichterstattung von „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ in der Causa Guttenberg erheblich st&#252;tzte.</p></blockquote>
</div>
</div>
<div id="begruendung">
<p>&nbsp;</p>
<h2>Redaktion des Jahres 2011</h2>
<h3>Laudatorin: Sabine Adler</h3>
<h3>Rainer Hank, Volker Zastrow, Claudius Seidel – Drei Wahrheiten &#252;ber die FAS</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<ul>
<ul>
<li><strong>„Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Die Redaktion ohne klassischen Chefredakteurskopf, aber daf&#252;r mit den h&#246;chst agilen und kreativen Ressortchefs  Volker Zastrow, Claudius Seidl und Volker Weidermann (Feuilleton), Rainer Hank (Wirtschaft), Bertram Eisenhauer (Gesellschaft), J&#246;rg Albrecht und Ulf von Rauchhaupt (Wissenschaft), setzt konsequent auf einen eigenen Ton am Sonntag, brilliert mit herausragenden Analysen, spielt intelligent mit Unterhaltung, macht Geld- &amp; Wirtschaftsthemen transparent und zeigte besonders im Jahr 2011 Mut zur streitbaren politischen Auseinandersetzung. Ein stetig wachsender Markterfolg belohnt dieses Konzept, das die Redaktion auch bei Gegenwind verteidigt: Gemeinsam mit dem Mutterhaus FAZ hat die FAS gegen anf&#228;nglich erheblichen Widerstand aus der Leserschaft ihre kritische Haltung im Fall Guttenberg aufrechterhalten – aus journalistischer &#220;berzeugung, die sich aus Fakten statt Vorurteilen speist. Das verdient hohe Anerkennung.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„DRadio Wissen“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>„DRadio Wissen“ setzt Zeichen, die man nicht nachdr&#252;cklich genug loben kann: In Sachen Transparenz, Verst&#228;ndlichkeit und interessanten Themenschwerpunkte bietet das Programm Radio rund um die Uhr f&#252;r alle, die sich nicht nur berieseln lassen wollen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„Der Freitag“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Wikileaks, Datenjournalismus, User-Kollaboration: Unter Philipp Grassmann und Jakob Augstein hat der „Freitag“ mit kleiner Redaktionsmannschaft und geringem Budget 2011 auf vielen Ebenen Akzente gesetzt und sich auch in Bereiche vorgewagt, die sich selbst saturierte Redaktionen nicht vorgenommen haben.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„Zeit Online“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Weil die Kollegen von „Zeit Online“ immer wieder innovative Akzente setzen und derzeit stilbildend sind f&#252;r einen unaufgeregten, sachlichen, attraktiven (und preisgekr&#246;nten) Journalismus im Netz – mit publizistischem Charme, Experimentierfreude und gro&#223;em Selbstbewusstsein.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„NDR Info“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>„NDR Info“ hat unter der Leitung von Politik-Chef Jens-Peter Marquardt bei verschiedenen Themen (u. a. Norddeutsche Landesbank, AWD und Psycho-Kundenprofile bei den Hamburger Sparkassen) gezeigt, wie sehr geb&#252;ndelte personelle Kapazit&#228;t und Qualit&#228;t den investigativen Journalismus voranbringen k&#246;nnen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„Spiegel Online“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Immer pr&#228;sent, immer knallig und dennoch seri&#246;s. „Spiegel Online“ hat es geschafft auch 2011 als  Leitmedium in der Tagesberichterstattung zu trumpfen. Spon , auf das auch gro&#223;e Zeitungen und Fernsehstationen bei ihren Themenkonferenzen schielen, ist f&#252;r viele der erste und der letzte Klick des Tages im Netz.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„Arte Junior“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Fernsehen macht schlau &#8211; das Motto des „Arte Junior“-Angebots trifft wirklich zu. W&#228;hrend anderswo Disneyfilme in Endlosschleife laufen, wird hier noch anspruchsvolles Kinderprogramm am Wochenende rund um die Themen Kunst und Wissenschaft gestaltet.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„Bild“ :</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Weil sie jenseits aller Polarisierung zeigt, dass Boulevardjournalismus und Recherchequalit&#228;t sehr wohl Zwillinge sein k&#246;nnen und m&#252;ssen. Auch wenn der Ton h&#246;chst umstritten war: Die Serie &#252;ber die Griechenlands Eurobeitritt zeigte Mut zu im Boulevard ungew&#246;hnlich komplexen Geschichten. Dazu hat Bild sich ein Instrument mit dem Leserbeirat geschaffen, das auf bemerkenswerte Weise eine Spur von Eigen-Kritik ins Blatt tr&#228;gt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„Detektor.fm“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Dahinter steht einen eine Gruppe junger freier H&#246;rfunkjournalisten, die es ein kommerzielles Webradio mit &#246;ffentlich-rechtlichem Programmanspruch gestartet hat und es schafft, mit geringen Mitteln, ein sehr h&#246;renswertes Programm auf die Beine zu stellen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>„Die Zeit“:</strong></li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Hier wird das Prinzip der &#8220;Edelfedern&#8221; zum h&#246;chst lebendigen Vorbild, das heute nichts mehr von einer &#8220;alten Tante&#8221; hat, aber daf&#252;r um so mehr von Zeitgeist im besten Sinne: Hier bekommt der Leser f&#252;r sein Geld noch jede Menge Recherche, excellenter Schreibe und kreativem Journalismus in Wort &amp; Bild.</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Politik</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/JdJ_gust_0124.jpg" alt="JdJ_gust_0124" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Wolfgang Kaden</h3>
<h3>Andrea R&#246;pke &#252;ber Ihre Auszeichnung:</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<ul>
<ul>
<li><strong>Andrea R&#246;pke</strong>, freie Journalistin</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Andrea R&#246;pke beschw&#246;rt mit ihren Texten &#252;ber Rechtsextremismus in Deutschland seit Jahren die &#214;ffentlichkeit, die Radikalisierung der braunen Szene nicht zu untersch&#228;tzen. Wie recht sie hatte, zeigte sich Ende 2011 bei der Aufdeckung einer jahrelangen Mordserie durch Rechtsradikale. Dem Thema Frauen in der Neonazi-Szene hat sie sich, zusammen mit Ihrem Kollegen Andreas Speit, schon lange intensiv gewidmet: So erschienen ihre Recherchen bereits im M&#228;rz 2011 auch im Buch  „M&#228;delsache“. Ihre Hartn&#228;ckigkeit und der Mut, f&#252;r ihre Recherchen immer wieder auch pers&#246;nliche Gefahren in Kauf zu nehmen, sind ein Vorbild f&#252;r viele Kollegen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Dirk Kurbjuweit</strong>, „Der Spiegel“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Dirk Kurbjuweit wird f&#252;r die dauerhaft spannende und immer wieder &#252;berraschende Politik-Berichterstattung geehrt sowie f&#252;r die pr&#228;zisesten Portr&#228;ts aus Berlin und viele gl&#228;nzend beobachtete Begebenheiten wie geschriebene Texte.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Nico Fried</strong>, „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Nico Fried ist einer der profiliertesten Kenner der Berliner politischen Szene. Seine Analysen sind luzide bis bissig, sein feiner, sp&#246;ttischer Humor liest sich erfrischend und zeigt, dass er dem alten Johannes-Motto besonders nahe steht: „Nimm Dich nicht so wichtig, Giovanni“. Seine Reportagen zeugen von beeindruckender Beobachtungsgabe und gro&#223;em menschlichen Einf&#252;hlungsverm&#246;gen. Bei alldem zeigt er eine bemerkenswerte Neutralit&#228;t, was ihm Autorit&#228;t &#252;ber alle politische Lager hinweg einbringt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>J&#246;rg Armbruster</strong>, ARD</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>J&#246;rg Armbruster hat als Korrespondent f&#252;r den Nahen Osten mit Sitz in Kairo die &#228;gyptische Revolution in die deutschen Haushalte getragen mit einer bemerkenswerten Pr&#228;senz &#252;ber Wochen. In seinem Buch „Der arabische Fr&#252;hling. Als die islamische Jugend begann, die Welt zu ver&#228;ndern“ (Sommer 2011) gibt er &#252;ber die Tagesaktualit&#228;t hinaus aufschlussreiche Erkl&#228;rungen f&#252;r den Umbruch.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Robert Hetk&#228;mper</strong>, Korrespondent ARD</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Robert Hetk&#228;mper hat als S&#252;dostasienkorrespondent der ARD die Krisenberichterstattung aus Japan gepr&#228;gt dank seiner trotz der Bedrohung und des st&#228;ndigen Aktualit&#228;tsdrucks unaufgeregten, souver&#228;nen Berichte.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Heribert Prantl</strong>, Leiter Innenressort „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Heribert Prantl scheut sich nie vor Kontroversen, die er mit seiner Kommentarlust und -kunst auf herausragende Weise befeuert. Dabei zeigt er stets eine ethisch klare Haltung und argumentative Kraft, die der SZ einen un&#252;berh&#246;rbaren Ton in der innenpolitischen Debatte gibt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Maybrit Illner</strong>, Moderatorin ZDF („heute journal“, „Maybrit Illner“)</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Maybrit Illner hat sich von der ARD-Hysterie nicht verr&#252;ckt machen lassen und macht &#8211; anders als mancher ARD-Kollege &#8211; immer noch eine politische Sendung statt auszuweichen auf andere, nicht-politische Themen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Dunja Hayali</strong>, Moderatorin ZDF</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Dunja Hayali hat im „ZDF-Morgenmagazin“ gezeigt, dass die Morgenstunde nicht nur f&#252;r &#8220;weiche Themen&#8221; taugt: Sie hat ein spannendes und komplexes Nachrichtenjahr u.a. mit ihren Interviews so behandelt, dass sich der Zuschauer stets gut informiert f&#252;hlen konnte.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Yassin Musharbash</strong>, „Spiegel Online“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Yassin Musharbash behandelt dschihadistischen Terror und die islamophobe Szene so fundiert wie kaum ein anderer. Gerade beim Breivik-Attentat kam das seinem Haus sehr zugute. Seine Recherchen sind stets auf den Punk. Wie sehr er gleichzeitig &#252;ber den schwierigen Balanceakt des investigativen Journalismus reflektiert, bewies er im August mit dem Roman „Radikal“.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Golineh Atai</strong>, Reporterin ARD</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Golineh Atai informierte dank ihrer Erfahrung als Nahostkorrespondentin kenntnisreich und frisch &#252;ber den arabischen Fr&#252;hling und zeigte wegweisend, wie Informationsquellen wie Social Media seri&#246;s genutzt werden k&#246;nnen.</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wirtschaft</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-025.jpg" alt="wb-jdj2011-025" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Wolfgang Kaden</h3>
<h3>Wolfgang Kaden interviewt Heike Faller:</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<ul>
<ul>
<li><strong>Heike Faller</strong>, Redakteurin „Die Zeit“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Heike Faller wirft auf das Wirtschaftsgeschehen einen besonderen Blick, der gerade im Jahr 2011 als beispielhaft gelten darf: Sie spricht nicht die Sprache der Insider, sondern nimmt die Perspektive der „Verbraucher&#8221; ein, analysiert und erkl&#228;rt aus deren Sicht Vorg&#228;nge, die f&#252;r die meisten kaum mehr verst&#228;ndlich sind. Mit diesem Blick gelang ihr 2011 ein Lehrst&#252;ck &#252;ber den Wirtschaftsjournalismus: Unter dem Titel: „<a href="http://www.zeit.de/2011/16/Journalismus-Finanzkrise?page=all">Finanzkrise: Musste das sein?</a>“ analysierte sie kritisch und aufw&#228;ndig recherchiert die Mechanik der Wirtschaft und der Berichterstattung.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Ulrike Herrmann</strong>, Wirtschaftsredakteurin „taz“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Ulrike Herrmann ist eine ebenso kenntnisreiche wie meinungsstarke Journalistin ohne Scheuklappen, die aufgrund ihrer glasklaren Analysen der Finanz- und Schuldenkrise auch deprimierende Prognosen wagt. Nachzulesen sind ihre lehrreichen Schlussfolgerungen auch in ihrem j&#252;ngsten Buch „Hurra, wir d&#252;rfen zahlen – der Selbstbetrug der Mittelschicht“.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>S&#246;nke Iwersen</strong>, Reporter „Handelsblatt“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>S&#246;nke Iwersen hat sich mit seinen Recherchen zur Teldafax-Pleite oder zum Ergo-Sex-Skandal, der weltweit f&#252;r Aufsehen sorgte, 2011 in der Branche beachtliches Ansehen erworben &#8211; das ihn geradezu zum Vorbild f&#252;r die kommende Generatione investigativ arbeitender Wirtschaftsjournalisten pr&#228;destiniert. Seine Texte zeichnen sich zudem nicht nur durch seine hartn&#228;ckigen Recherchen aus, sondern gl&#228;nzen auch mit gutem Stil.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>G&#246;tz Hamann</strong>, Leiter Wirtschaftsressort „Die Zeit“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>G&#246;tz Hamann wird als Kopf des gesamten Wirtschaftsteam der &#8220;Zeit&#8221; geehrt: Er  versteht mit seinem Ressort die hohe Kunst, die komplexe Wirtschaftswelt klug und zugleich verst&#228;ndlich zu erkl&#228;ren &#8211; und zugleich die Balance zwischen notwendiger Aufkl&#228;rung und Leselust sehr fein auszutarieren.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Rolf-Dieter Krause</strong>, ARD-Korrespondent Br&#252;ssel</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Rolf-Dieter Krause stand und steht unaufgeregt und kundig im Auge des Euro-Sturms und erkl&#228;rt den Zuschauern, was die Krise mit den europ&#228;ischen Institutionen macht. Wirtschaftsberichterstattung und Aufkl&#228;rung vom Feinsten.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Hans-J&#252;rgen Jakobs</strong>, Co-Leiter Wirtschaftsressort „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Ob Datenkrake Facebook, Finanzjongleure an der Wall Street, die Medienbranche oder sein Lieblingsthema „Geist oder Geld&#8221;: Hans-J&#252;rgen Jakobs denkt und schreibt verst&#228;ndlich f&#252;r ein breites Zielpublikum, auf Augenh&#246;he mit der Leserschaft.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Heike G&#246;bel</strong>, Wirtschaftsredakteurin „FAZ“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Heike G&#246;bel, verantwortliche Redakteurin f&#252;r Wirtschaftspolitik der „FAZ“, ist eine Stimme der Vernunft und der Marktwirtschaft gleicherma&#223;en. Sie erkl&#228;rte besser als viele Kollegen, was in der Finanzkrise passiert, und versteht es auch dem weniger sachkundigen Leser die volkswirtschaftlichen Auswirkungen z.B. der Vorruhstandsregelung verst&#228;ndlich zu machen. So viel Expertise in Finanzdingen ist selten.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Alina Fichtner / Alexander Hagel&#252;ken / Hannah Wilhelm</strong>, Redakteure „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Alina Fichtner und das restliche Team der „Reden wir &#252;ber Geld“-Interviews f&#252;hren unterhaltsame, gehaltvolle Gespr&#228;che mit Promis und weniger bekannten Menschen &#252;ber ein gesellschaftliches Tabu und schafften damit 2011 Leseanreize, den man sich bei anderen Wirtschaftsbeitr&#228;gen oft nur w&#252;nschen kann.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Michalis Pantelouris</strong>, freier Journalist, printwuergt.de</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Michalis Pantelouris hat sich in die griechische Krise derart intensiv eingearbeitet, dass er mit fundierten, reflektierten Texten einige Politik- und Wirtschaftsjournalisten blass aussehen l&#228;sst. Seine kritische Stimme ist ein ausnehmend wohltuendes Korrektiv zur allgemeinen und insbesondere einer nationalistisch-gef&#228;rbten Krisenberichterstattung.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Harald Schumann</strong>, Redakteur „Tagesspiegel“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Harald Schumann ist ein unbestechlicher Journalist, der hinter die Fassaden der Globalisierung schaut und seine Recherchen und daraus gewonnenen Erkenntnisse verst&#228;ndlich pr&#228;sentiert. Er informierte uns auch 2011 wieder souver&#228;n &#252;ber Finanzthemen und die Schulden- und die Eurokrise.</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Sport</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-027.jpg" alt="wb-jdj2011-027" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Steffen Grimberg</h3>
<h3>Arnd Zeigler &#252;ber das Studio in seinem Wohnzimmer:</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<ul>
<ul>
<li><strong>Arnd Zeigler</strong>, freier Radio- und TV-Moderator, Buchautor und Stadionsprecher</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Arnd Zeigler ist im besten Sinne des Wortes (fu&#223;ball-) verr&#252;ckt: In seiner Sendung „Zeigler wunderbare Welt des Fu&#223;balls“ aus seinem Wohnzimmer zeigt er sein K&#246;nnen: unterhaltsam, analytisch, satirisch und absolut kompetent. Damit begeistert er nicht nur eingefleischte Fu&#223;ballfans. Und das alles live – das trauen sich im deutschen Fernsehen nur noch sehr wenige Moderatoren.&#8221;</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Christoph Biermann</strong>, Chefredakteur „11 Freunde“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Christoph Biermann bereichert jetzt nicht nur als Autor, sondern auch als Blattmacher die Fu&#223;ballwelt: Er begeistert mit Sachkunde und Schreibkunst. Dabei sieht er sich, anders als manch namhafter Kollege, beruflich zur Neutralit&#228;t verpflichtet und berichtet &#252;ber gro&#223;e und kleine Vereine mit demselben Enthusiasmus &#8211; und das alles wohltuend uneitel in einer vor Platzhirsch- und Fu&#223;ballamigo-Gehabe strotzenden Branche .</p></blockquote>
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<ul>
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<li><strong>Matthias Opdenh&#246;vel</strong>, Moderator Sportschau (ARD)</li>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Matthias Opdenh&#246;vel zeigt, nach der souver&#228;n absolvierter Ochsentour bei Viva, Bitte L&#228;cheln (Tele5) und Raabs Wok-WM, als ‚Sportschau‘- Moderator ein wohltuend gutes Gesp&#252;r f&#252;r die richtige Balance zwischen Pointen und Fakten. Und setzt das nun so ein, als h&#228;tte er nie etwas anderes gemacht. Ein Gl&#252;cksgriff.</p></blockquote>
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<li><strong>Sabine T&#246;pperwien</strong>, Sportchefin WDR2, Kommentatorin</li>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Sabine T&#246;pperwien zieht sich auch als langj&#228;hrige Sportchefin nicht auf administrative Aufgaben zur&#252;ck, sondern bietet Woche f&#252;r Woche mitrei&#223;ende Reportagen in der legend&#228;ren ARD-Bundesliga-Konferenz. Dieser w&#252;rde ohne ihre Stimme eine geh&#246;rige Portion Leidenschaft fehlen.</p></blockquote>
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<ul>
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<li><strong>Dirk Gieselmann</strong>, Redakteur 11 Freunde</li>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Dirk Gieselmanns Versuche, selbst professioneller Fu&#223;baller zu werden, scheiterten fr&#252;h – zum Gl&#252;ck, denn so haben nicht nur die Leser von 11 Freunde ihren pers&#246;nlichen journalistischen Liebling gefunden. Seine Spielberichte sind einfach legend&#228;r.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Thomas Kistner</strong>, Sportredakteur „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Thomas Kistner l&#228;dt Sportberichterstattung mit Recherchejournalismus auf und l&#228;sst sich nicht vom sch&#246;nen Schein blenden, sondern zerrt auch die unsch&#246;nen Dinge hinter den gesch&#246;nten Kulissen hervor &#8211; wie seine Berichterstattung &#252;ber FIFA-Pr&#228;sident Sepp Blattner 2011.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Wolff-Christoph Fu&#223;</strong>, Fu&#223;ballkommentator Sat.1 / Liga total</li>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Derzeit konkurrenzlos der beste Fu&#223;ballreporter des Landes: wortm&#228;chtig, spontan, kritisch und vor allem humorvoll. Was will man mehr.</p></blockquote>
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<li><strong>Christof Kneer</strong>, Sportredakteur „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Christoph Kneers Reportagen und Kommentare zeichnen eine  kontinuierlich herausragende Mischung aus: Tiefgang, kluge Gedanken und vor allem Humor. Vorbildlich.</p></blockquote>
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<li><strong>Robert Ide</strong>, Ressortleiter Sport „Tagesspiegel“</li>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Robert Ide hat  als kritischer Begleiter des Spitzensports 2011 mit pr&#228;gnanter Feder und klarem Kommentar die Berichterstattung bereichert: Insbesondere mit seinen beispielhaften Beitr&#228;gen &#252;ber die Korruptionsf&#228;lle in der Fifa-Spitze, die Fettn&#228;pfchen des (nunmehr scheidenden) DFB-Pr&#228;sidenten Theo Zwanziger sowie &#252;ber die Ultras und Hooligans in den Fanbl&#246;cken.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Kai Pahl</strong>, Blogger („allesaussersport.de“)</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Kai Pahl zeigt in seinem „Blog eines TV-Sport-Verr&#252;ckten“  einen Output, der manchen Sportredakteur erblassen l&#228;sst – bewundernswert, wie die One-Man-Show Pahl sein Publikum &#252;ber erste und zweite Liga, &#252;ber EM und WM, &#252;ber Tennis und Football kompetent auf dem Laufenden h&#228;lt.</p></blockquote>
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<p>&nbsp;</p>
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<h2>Unterhaltung</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-033.jpg" alt="wb-jdj2011-033" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Stefan Niggemeier</h3>
<h3>Thomas Gottschalk dankt und r&#252;hmt Silke Burmester</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<ul>
<ul>
<li><strong>Thomas Gottschalk</strong>, Moderator des ZDF (seit 1.1.12 der ARD)</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Thomas Gottschalk hat das deutsche Fernsehen mit seinen Shows wie kein anderer gepr&#228;gt: Auf dem breiten Fundament seiner journalistischen Herkunft und Erfahrung hat er der deutschen TV-Unterhaltung mit herausragender Kreativit&#228;t, Spontanit&#228;t und geistreichem Witz eine eigene Pr&#228;gung geben, die sich stets bewusst den sinkenden Hemmschwellen einer „Brot &amp; Spiele“-Industrie  widersetzte. Nach dem schweren Unfall in der „Wetten dass&#8230;“-Sendung vom 4. 12. 2010 hat Gottschalk zudem mit seiner Reaktion f&#252;r einen selten Moment des Innehaltens in der immer sensationsheischenderen Unterhaltungsindustrie gesorgt und damit ein Nachdenken &#252;ber die Grenzen von Unterhaltung provoziert. Daf&#252;r geb&#252;hrt ihm besondere Anerkennung &#8211; und auch f&#252;r den Mut, nach dem erreichten Gipfel als TV-Ikone einen journalistischen Neuanfang mit einem t&#228;glichen Format in der ARD (seit 23.1.2012) zu wagen.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Silke Burmester</strong>, freie Journalistin („Spiegel Online“, „taz“)</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Eine Journalistin mit Haltung und Humor: Ihre bissig-ironische Betrachtung des Medienzirkus‘ und ihr beharrliches Eintreten f&#252;r die Belange freier Kolleginnen und Kollegen sind ein Grund mehr, mittwochs die „taz“ zu lesen. Ihre neue SpOn-Kolumne „Helden der Gegenwart“ reichert die Nachrichtenflut mit einer geh&#246;rigen Portion Frechheit an.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Klaas Heufer-Umlauf / Joachim Winterscheidt („Joko und Klaas“)</strong> Moderatoren ZDFneo</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>&#8220;Joko und Klaas&#8221; treffen den Ton der jungen Generation punktgenau: Als MTV-Moderatoren waren sie bereits Kult, mit &#8220;neo Paradise&#8221; (ZDF Neo) bringen sie eine neue Farbe ins &#246;ffentlich-rechtliche TV und beweisen, dass junge Zielgruppen auch ohne Sex &amp; Crime und gestellten Trash zu erreichen sind. Sehens- und lobenswert auch das neue Format im Privatfernsehen: &#8220;Ahnungslos&#8221; (Pro Sieben in Kooperation mit der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung) &#8211; junge Politikinformation der ganz anderen Art.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Frank-Markus Barwasser</strong>, Moderator und Kabarettist („Pelzig h&#228;lt sich“, ZDF)</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Frank-Markus Barwassers Alter Ego &#8220;Erwin Pelzig&#8221; lockt G&#228;ste – vor allem jene aus der Politik – witzig und doch tiefgr&#252;ndig viel weiter aus der Reserve, als es ihnen lieb ist. Pelzig gibt sich naiv und bauernschlau, ist dabei aber hinterh&#228;ltig wie ein trojanisches Pferd – die perfekte Kombination aus Information und Unterhaltung.</p></blockquote>
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<ul>
<li><strong>Kurt Kister</strong>, Chefredakteur „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Kurt Kister f&#252;hrt vor, dass ein Chefredakteur nicht nur staatstragend k&#246;nnen sollte: Seine Kommentare zur politischen Gro&#223;wetterlage (Vom Eurogerangel in der Koalition bis zur Bundespr&#228;sidenten-Aff&#228;re) sind stets auf den Punkt, aber seine grandios-lakonischen Kolumnen in der SZ am Wochenende sind reinstes Lesevergn&#252;gen.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Ina M&#252;ller,</strong> Moderatorin „Inas Nacht“, NDR</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Ina M&#252;ller hat den lustigsten Stammtisch im deutschen Fernsehen geschaffen: und dabei sind ihre Interviews besser als vieles, was die vieldiskutierten Gro&#223;inquisitoren der ARD aus ihren Gespr&#228;chspartnern herausholen.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Henryk M. Broder</strong>, freier Autor und Blogger</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Mit der Fortsetzung der  ARD-Serie „Deutschlandsafari“ (mit Hamed Abdel-Samad) zeigte Henryk M.Broder auch 2011, dass schwer verdauliche Polemiken mitunter viel besser ins Schwarze treffen k&#246;nnen als getragene politische Kommentare.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Martin Sonneborn</strong>, freier Autor, Au&#223;enreporter der ZDF-„heute show“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Martin Sonneborn lieferte konstant geistreiche Unterhaltung und setzt damit einen wichtigen Kontrapunkt zum kleinsten gemeinsamen Nenner im TV-Programm.</p></blockquote>
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<ul>
<li><strong>Ulrike Posche</strong>, Autorin „Stern“</li>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Ulrike Posche kann sich souver&#228;n und einf&#252;hlsam wie kaum eine andere Kollegin in ihre Protagonistinnen hinein f&#252;hlen &#8211; hervorragend waren 2011 vor allem ihr Portr&#228;t von Charlotte Roche und ihr Artikel &#252;ber die Alice Schwarzer Autobiografie.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Uli Hannemann</strong>, Freier Autor, Schriftsteller, Kolumnist (v.a. „taz“)</li>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Uli Hannemanns gro&#223;artig-schr&#228;gen, pr&#228;zise beobachteten Kolumnen sind genau wie der von ihm beschriebene (und bewohnte) Bezirk Berlin-Neuk&#246;lln: schnodderig, ruppig, liebenswert – nachzulesen sind die „Anekdoten vom Boden der Tatsachen“ auch im 2011 erschienenen Buch „Neuk&#246;lln, mon amour“.</p></blockquote>
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<p>&nbsp;</p>
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<h2>Wissenschaft</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-041.jpg" alt="wb-jdj2011-041" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Ranga Yogeshwar</h3>
<h3>Dagmar R&#246;hrlich &#252;ber Ihre Fukushima-Berichterstattung</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<ul>
<ul>
<li><strong>Dagmar R&#246;hrlich</strong>, freie Autorin und Mitarbeiterin des Deutschlandfunks</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Dagmar R&#246;hrlich hat es nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima geschafft, dem Publikum &#8211; nicht nur beim Deutschlandfunk &#8211; die komplexen Vorg&#228;nge und Bedrohungslagen &#252;ber Wochen und Monate hinweg verst&#228;ndlich zu erkl&#228;ren. Dabei war sie weder rei&#223;erisch noch verharmlosend, was nicht vielen angesichts der dramatischen Situation gelungen ist.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Volker Stollorz</strong>, freier Autor / „FAZ“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Volker Stollorz ist Wissenschaftsjournalist aus Leidenschaft, wie die Themenbreite seiner Printver&#246;ffentlichungen 2011 (u. a. zu Tests auf Erbkrankheiten, Grippeviren, Impfungen) und sein Kampf f&#252;r die Initiative Wissenschaftsjournalismus zeigen. Stollorz, Mitglied im Deutschen Ethikrat / Forum Bioethik, produziert zudem mit Thomas Liesen eindringliche Film-Beitr&#228;gen &#252;ber Krankheiten wie Alzheimer und Krebsleiden. Wer im Bereich Wissenschaftsjournalismus Up-to-date sein will, sollte Stollorz auf Twitter folgen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Marcus Anh&#228;user / Holger Wormer</strong>, mediendoktor.de</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Marcus Anh&#228;user und Holger Wormer stehen mit ihren Mitstreiter f&#252;r einen besseren Medizinjournalismus ein. Dank ihrer Initiative mediendoktor.de  geben sie Journalisten u. a. wichtige Bewertungskriterien und hilfreiche Tools an die Hand, um die Qualit&#228;t wissenschaftlicher Texte zu hinterfragen.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Christian St&#246;cker</strong>, Ressortleiter „Netzwelt“, „Spiegel Online“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Seit Christian St&#246;cker die „Netzwelt“ bei „Spiegel Online“ leitet, ist das Ressort wieder h&#246;chst lesenswert. Schlie&#223;lich geht es nicht nur um Technik, sondern auch um deren kulturelle Auswirkungen. So auch in seinem Buch „Nerd Attack&#8221; – einfach sch&#246;ne Popkultur!</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Stefan Klein</strong>, freier Autor /„Zeit-Magazin“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Stefan Klein pr&#228;sentiert die Welt der gro&#223;en Forschung, ist mit den Wissenschaftlern auf Augenh&#246;he und l&#228;sst durch seine Interviews erahnen, was die Welt im Innersten zusammenh&#228;lt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Eckart von Hirschhausen</strong>, freier Autor, Kolumnist, Talkmaster</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Eckart von Hirschhausen bereichert in einer seltenen und erfrischenden Mischung aus Fachkompetenz als Mediziner und humoristischer Begabung als Unterhalter den Wissenschaftsjournalismus: Im &#214;ffentlich-rechtlichen pr&#228;sentiert und demonstriert er, dass Wissenschaft auch Familienunterhaltung sein kann.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Harro Albrecht</strong>, Redakteur „Die Zeit“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Ehec, k&#252;nstliche Gelenke, &#196;rztemangel &#8211; es gibt kaum ein Thema, mit dem sich Harro Albrecht nicht besch&#228;ftigt und es f&#252;r die Leser so aufbereitet, dass jeder nach der Lekt&#252;re seiner Texte mitreden kann.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Michael Schaper</strong>, Chefredakteur „Geo kompakt“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Unter Leitung von Michael Schaper hat sich das stets monothematische „Geo kompakt“ 2011 zu einem der besten und dichtesten Wissenschaftsmagazine Deutschlands entwickelt – nicht zuletzt, weil Schaper auf herausragende Illustrationen setzt, um h&#246;chst komplexe Sachverhalte zu veranschaulichen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Christoph Koch</strong>, Redakteur „Stern“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Christoph Koch hat mit gro&#223;em Engagement, Wissenschaftsthemen nicht nur als erkl&#228;render Vermittler, sondern vor allem auch als kritischer Beobachter und Rechercheur angestossen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Michael Miersch</strong>, Ressortleiter Forschung &amp; Technik bei „Focus“, „Zeit“-Kolumnist</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Michael Miersch ist ein unabh&#228;ngiger Analytiker, der viele Forschungsthemen aus einem &#252;berraschenden Blickwinkel beleuchtet – z. B. seine Abrechnung mit der Waldsterbens-Schwarzmalerei in der Doku „Und ewig sterben die W&#228;lder“ („Arte“).</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kultur</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-044.jpg" alt="wb-jdj2011-044" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Andreas Stopp</h3>
<h3>Andreas Stopp interviewt Willi Winkler</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<ul>
<ul>
<li><strong>Willi Winkler</strong>, freier Autor („S&#252;ddeutsche Zeitung“)</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Willi Winkler zeigt, welche Tiefe und thematische Spannbreite im politischen Kulturjournalismus m&#246;glich und n&#246;tig sind. Was f&#252;r ein fundierter Rechercheur in ihm steckt, bewies er 2011 auch mit seinem beindruckenden Buch „Der Schattenmann“ &#252;ber den Schweizer Bankier Francois Genoud, Strippenzieher im Hintergrund von Rechts- und Linksterrorismus.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Nils Minkmar</strong>, FAS (seit 1.1.2012 „FAZ“-Feuilletonchef)</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Nils Minkmar hat zu wichtigen Themen 2011  – ob zur Finanzkrise, zu Anders Breivik oder zur Rolle der Geheimdienste in Deutschland &#8211; in einer Art Position bezog, die echte Debattenkultur schafft. Zudem versteht er es mit herrlich elaborierten Alltagsbeobachtungen, die hochgestochensten Dinge auf den Boden der Tatsachen zur&#252;ckzuholen. Bemerkenswert auch: Seine Mitarbeit an der Anthologie „Der Mann meines Lebens“ &#8211; Zw&#246;lf Autoren schreiben &#252;ber den wichtigsten Mann in ihrem Leben (2011)</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Harald Martenstein</strong>, „Die Zeit“, „Tagesspiegel“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Harald Martenstein hat mit seinen t&#228;glichen Einlassungen zu FDP, Eurokrise und zu Guttenberg polarisiert, die Leser zum Nachdenken und Mitreden animiert. Und das ist es doch, was Journalismus soll. Ein Meisterst&#252;ck 2011 war sein Hintergrund zum ‚Sog der Masse‘ in der ‚Zeit‘ vom 11. November.“</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Renate Meinhof</strong>, „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Renate Meinhof wird f&#252;r ihre stilsicheren Kulturreportagen f&#252;r die Seite 3 der „S&#252;ddeutschen Zeitung“ geehrt: Beispielhaft waren ihre herausragenden Beitr&#228;ge 2011 &#252;ber den Kunstf&#228;lscherprozess sowie f&#252;r eine Reportage &#252;ber die Stille, die ein ganz eigenes Tempo hatte.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Dieter Moor</strong>, ttt (ARD)</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Dank Dieter Moor ist ttt ein relevantes Kulturmagazin geworden. Kein anderer hat ein derartiges Gesp&#252;r f&#252;r die Glanzlichter der Kultur. Seine pointierte Moderation sucht ihresgleichen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Nadine Ahr</strong>, „Die Zeit“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Nadine Ahr hat mit ihrem ber&#252;hrenden Dossier „Das Versprechen“ zum Thema Demenz (Zeit Nr. 33/2011) &#8211; in dem sie als Enkelin die Geschichte ihrer demenzkranken Gro&#223;mutter und das Leiden ihres Gro&#223;vaters schilderte &#8211; ein gro&#223;es und ber&#252;hrendes St&#252;ck Journalismus geschaffen &#8211; und so einen herausragenden Beitrag zu diesem wichtigen Thema geleistet.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>J&#246;rg Thadeusz</strong>, RBB</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>J&#246;rg Thadeusz pflegt mit seiner grandiosen Sendung „Dickes B“ im RBB als mittlerweile letzter Talker die  Kultur des 1:1-Gespr&#228;chs, was heutzutage anscheinend nur noch in der Nische eines dritten Programms m&#246;glich ist. Dabei hat er sein Format zu einem wahren Edelstein im Programm entwickelt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Alex R&#252;hle,</strong> „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Axel R&#252;hle beackert Themen, die nicht gleich ins Auge stechen, aber dennoch eine intensive Betrachtung verdienen, etwa der Rechtsruck und die Autokratisierung Ungarns. Und dabei zeichnen sich seine Texte durch eine ungew&#246;hnliche Kontinuit&#228;t hoher Qualit&#228;t aus.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Michael Hauri, Daniel Nauck</strong>, 2470media.eu</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Michael Hauri, Daniel Nauck werden stellvertretend f&#252;r das ganze Team von 2470media.eu geehrt. Insbesondere ihre Foto-Video-Serie „berlin folgen“ (taz), (<a href="http://www.taz.de/1/berlin/berlin-folgen/">berlin-folgen</a>) beeindruckte nachhaltig.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Niklas Maak</strong>, „FAZ“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Niklas Maak erkl&#228;rt in seinen Beitr&#228;gen Kunst, wie es sonst nur umfangreiche K&#252;nstlermonographien k&#246;nnen. Ausgezeichnet wird er 2011 aber auch f&#252;r seine fairen und gleichzeitig unbestechlichen Texte &#252;ber den Kunstf&#228;lscherprozess um Wolfgang Beltracchi und die Rolle seines Freundes und Kollegen Werner Spie&#223;. Eine vorbildliche Prozessberichterstattung.</p></blockquote>
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<h2>Reporter</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-046.jpg" alt="wb-jdj2011-046" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Josef Seitz</h3>
<h3>Stefan Buchen &#252;ber seine Berichterstattung aus &#196;gypten</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<ul>
<ul>
<li><strong>Stefan Buchen</strong>, freier Journalist und Reporter des NDR</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Stefan Buchen hat 2011 mit seinen Berichten &#252;ber den arabischen Fr&#252;hling Zeichen gesetzt: Vor dem Hintergrund seiner besonderen Kompetenz und der Kenntnisse des arabischen Raums und seiner Sprachen hat er auf nachdr&#252;ckliche und tiefgr&#252;ndige Weise die Umw&#228;lzungen im Nahen Osten erkl&#228;rt – mit politischem Scharfsinn und gro&#223;em Respekt vor Menschen und Kulturen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Johannes Hano</strong>, ZDF/ Studio Peking</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Als Johannes Hano  in diesem Fr&#252;hjahr aus Japan berichtete, bewies er mit seiner unaufgeregten, fundierten und um so nachdr&#252;cklicheren Berichterstattung aus dem Krisengebiet mitten in der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe, wie Aufkl&#228;rung in bester journalistischer Manier aussehen kann. Lesenswert auch sein Buch &#8220;Das japanische Desaster: Fukushima und die Folgen&#8221;. Als Leiter des ZDF-Studios Peking ist der Asienkorrespondent auch schwerpunktm&#228;&#223;ig zust&#228;ndig f&#252;r China &#8211; und seine Berichte aus dem Wachstumsboomland &#246;ffnen den Zuschauern hier jedes Mal wieder die Augen &#252;ber dieses Land zwischen Kapitalismus und Diktatur.&#8221;</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Wolfgang Uchatius</strong>, „Die Zeit“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Wolfgang Uchatius gl&#228;nzte, mal wieder, mit tiefgr&#252;ndigen und ungew&#246;hnlichen Wirtschaftsreportagen. Beispielhaft: sein Blick hinter die Kulissen der Altersvorsorgen-Anlagen in der Dossiergeschichte ‚Die Riester-Bombe‘ (‚Die Zeit‘ 21/ 2011), die aufsp&#252;rte, wie mit den Anlagen Streubomben finanziert werden.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Souad Mekhennet</strong>, freie Journalistin (ZDF, „New York Times“)</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Souad Mekhennet wurde gleich zu Beginn zum international bekannten journalistischen Gesicht des arabischen Fr&#252;hlings: Mit u.a. ihren Berichten &#252;ber die Misshandlungen von Gefangenen durch die &#228;gyptische Geheimpolizei sorgte sie und ihr amerikanischer Kollege Nicholas Kulish f&#252;r weltweites Aufsehen &#8211; und Bewusstsein f&#252;r die Dramatik der Umbr&#252;che in &#196;gypten.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Antonia Rados</strong>, RTL</li>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Antonia Rados ist es zu verdanken, dass die Zuschauer im Privatfernsehen, in RTL und n-tv, mit Berichterstattung aus erster, mutiger Hand aus den Krisengebieten &#196;gypten und Libyens kompetent informiert wurden. Ihre Unerschrockenheit, mit der sie sich als Frau in den Krisengebieten bewegt ist beeindruckend. Rados schaffte es sogar, Oberst Gaddafi zu einem Interview inmitten des Krieges zu bewegen.</p></blockquote>
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<ul>
<li><strong>Sonja Zekri</strong>, „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Die Slawistin und Russlandkennerin Sonja Zekri zeigte 2011 neue Facetten von herausragender Qualit&#228;t mit ihren Berichten aus und &#252;ber den Arabischen Fr&#252;hling. Sie beeindruckte dabei mit fundierten Analysen und schonungslosen Kommentaren zu den Revolten und Revolutionen in &#196;gypten, Libyen und Syrien.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>David Schraven</strong>, WAZ-Gruppe</li>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>David Schraven betreibt seit Anfang 2011 einen anonymen Online-Briefkasten f&#252;r Whistleblower und Leaks, eine m&#252;hsame Pionierarbeit, bei der er akribisch bem&#252;ht ist, die Spreu vom Weizen zu trennen und so einige Enth&#252;llungsgeschichten ins Blatt zu heben.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Wolfgang Bauer</strong>, Freier Autor</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Wolfgang Bauer steht f&#252;r packende Reportagen von &#252;berall auf dem Globus, die Spuren hinterlassen. Er geht mit Leidenschaft dorthin, wo&#8217;s nicht nur weh tut, sondern auch lebensgef&#228;hrlich ist.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Katrin Steinberger</strong>, Reporterin „S&#252;ddeutsche Zeitung“</li>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Katrin Steinberger reist nach Haiti, Kenia oder Bangladesch und bringt immer Ersch&#252;tterndes und Erhellendes mit: ihre engagierten Recherchen &#252;ber Missst&#228;nde in Entwicklungsl&#228;ndern und dar&#252;ber, was Industriegesellschaften zum Elend beitragen, ber&#252;hren und sind nachhaltiger Lesestoff.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Christoph Wanner</strong>, N24</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Christoph Wanner zeigte journalistische Leidenschaft und Agenturqualit&#228;t vom besten: Als Korrespondent lieferte er eine st&#252;ndliche Berichterstattung aus Tokio, als die nukleare Wolke aus Fukushima sich der japanischen Hauptstadt n&#228;herte und viele Kollegen bereits ins s&#252;dlich gelegene Osaka fl&#252;chteten.</p></blockquote>
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<h2>Chefredakteur lokal</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-049.jpg" alt="wb-jdj2011-049" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Christian Meier</h3>
<h3>Christian Lindner &#252;ber das Modell Rheinzeitung</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
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<li><strong>Christian Lindner</strong>, Chefredakteur „Rhein-Zeitung“, Koblenz</li>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Christian Lindner hat in den vergangenen Jahren aus einer traditionellen  Regionalzeitung mit einem gattungstypischen Alterungsproblem in der Leserschaft eine moderne, experimentierfreudige Multimedia-Schmiede f&#252;r Lokaljournalismus gemacht, was nun in Leserschaft und Branche reife Fr&#252;chte tr&#228;gt. Er vereint geschickt klassische Journalistentugenden wie Recherche und Textqualit&#228;t mit der digitalen Welt, engagiert sich selbst vorbildlich in Social Media und f&#246;rdert beispielhaft auch junge Talente in der Redaktion.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Carsten Erdmann</strong>, Chefredakteur „Berliner Morgenpost“</li>
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</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Carsten Erdmann ist es zu verdanken, dass die &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; in der Hauptstadt im vergangenen Jahr deutlich an Format gewonnen hat &#8211; und das auch mit einer Reihe innovativer Projekte: Er hat w&#228;hrend der Berlin-Wahlen die &#8220;Morgenpost Kompakt&#8221; gelauncht, mit der sich die &#8220;MoPo&#8221; neue Leserschichten erschloss und die symbolhaft f&#252;r seine  Experimentierfreude mit zeitgem&#228;&#223;en Darstellungsformen steht. Nicht zuletzt f&#252;r ihr Visual Storytelling bekam die „Morgenpost“ den European Newspaper Award 2011. Dazu hat sich die Mutterzeitung mitsamt der aufwendig magazinig gelayouteten Wochenendbeilage &#8220;Berliner Illustrierte Zeitung&#8221; ein hohes Renommee erarbeitet, gerade in der Lokalpolitikberichterstattung.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Lars Haider</strong>, Chefredakteur „Weser-Kurier“, seit 1.7.2011 „Hamburger Abendblatt“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Lars Haider hat den Weser-Kurier in kurzer Zeit mit &#252;berraschenden neuen regionalen Blickwinkeln, innovativen Projekten und vorbildlichen Recherchen zu einer der besten Regionalzeitungen des Landes gemacht – und darf deshalb nun auch in Hamburg zeigen, was er kann.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Stefan Lutz</strong>, Chefredakteur „S&#252;dkurier“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Stefan Lutz hat der Regionalzeitung am Bodensee ein v&#246;llig neues zeitgerechtes Gesicht und modernes Image gegeben. Glanzst&#252;ck des Konzepts sind die Seiten 2 und 3, die die gro&#223;en Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in einen regionalen Zusammenhang stellen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Markus G&#252;nther</strong>, (ehem) Chefredakteur „Augsburger Allgemeine“ (bis Dezember 2011)</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Markus G&#252;nther hat bewiesen, dass auch regionaler Journalismus punkten kann mit weltl&#228;ufigem Blick  – wenn er kreativ genug ist, beispielsweise auch ein Weltthema wie 9/11 zur Themenausgabe zu machen. Er scheute keine Kontroversen in seinen streitbaren, pointierten Kommentaren, die eine erfrischend klare, journalistisch unabh&#228;ngige Haltung einnahmen &#8211; auch in h&#246;chst umstrittenen Themen vor Ort wie der Missbrauchsdebatte oder des gescheiterten Politstars Karl Theodor zu Guttenberg.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Peter-Stefan Herbst</strong>, Chefredakteur „Saarbr&#252;cker Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Peter-Stefan Herbst hat im Saarland jenseits der bundesweiten App-Aufgeregtheiten um die &#214;ffentlichen-Rechtlichen gezeigt, wie Kompromisse und kreative L&#246;sungen zur friedlichen Koexistenz der Systeme funktionieren k&#246;nnen. Herbst verbindet bei der „Saarbr&#252;cker Zeitung“ gekonnt Tradition mit Lust am multimedialen Experimentieren.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Karl Schermann</strong>, Chefredakteur „M&#252;nchner Merkur“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Karl Schermann hat beim „M&#252;nchner Merkur&#8221; – wie zuvor schon bei „tz&#8221; und „Passauer Neuer Presse&#8221; – eine au&#223;ergew&#246;hnlich gute Hand gezeigt f&#252;r pr&#228;zise Positionierung und gelungene Leser-Blatt-Bindung.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Andreas Kramer</strong>, Radio Kiepenkerl, Coesfeld</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Andreas Kramer hat es geschafft, einen relevanten Ton f&#252;r seine H&#246;rer zu finden, ohne „Bauernfunk“ zu machen. So ist Radio Kiepenkerl zu einem modernen Radio geworden, das den H&#246;rern das s&#252;dliche M&#252;nsterland, aber auch die gro&#223;e, weite Welt erkl&#228;rt und n&#228;her bringt.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Andreas Tyrock</strong>, Chefredakteur „Bonner General-Anzeiger“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Andreas Tyrock hat den traditionsreichen „General-Anzeiger“  binnen kurzer Zeit f&#252;r die Zukunft fit gemacht mit einem mutigen komplett redaktionellen Umbau inklusive Newsdesk und enger Online-Verzahnung. Das tr&#228;gt Fr&#252;chte, wie das Beispielhafte Projekt &#8220;Der Mitmach-Blog der General-Anzeiger-Redaktion&#8221; als Diskussionsforum f&#252;r und mit Lesern zeigt.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Frank Nipkau</strong>, Chefredakteur Zeitungsverlag Waiblingen</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Frank Nipkau geh&#246;rt zu den besten Lokalchefs, weil er sich beharrlich f&#252;r journalistische Ethik einsetzt und die journalistischen Lehren aus dem Amoklauf von Winnenden wachzuhalten versucht, u.a. &#252;ber sein Engagement und Weiterbildungsinitiativen in Kooperation mit dem Dart Center f&#252;r Journalismus &amp;Trauma.</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Autor regional</h2>
<h3>Laudator: Christian Meier</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<h2>Autor regional</h2>
<ul>
<ul>
<li><strong>Christine Kr&#246;ger</strong>, Chefreporterin und Leiterin des Ressorts „Recherche und Ausbildung“ des „Weserkuriers“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Christine Kr&#246;ger begreift Lokaljournalismus als investigative Herausforderung: Sie schaut hin, wenn es kein anderer tut, deckt auf, was sonst keiner sehen will. Indem sie so beharrlich misstrauisch ihre Recherchen in den kriminellen Grauzonen von Rocker- und Rechtsextremen-Szene betreibt, hat sie auch in diesem Jahr Aufkl&#228;rungsarbeit allererster G&#252;te geleistet. Ihre Geschichten sind so brisant, dass auch die Staatsmacht „Interesse“ an ihren Erkenntnissen zeigt. Ihr Mut, ihre St&#228;rke und ihr journalistisches Verantwortungsgef&#252;hl f&#252;r unsere Gesellschaft sind vorbildlich.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Volker ter Haseborg / Lars-Marten Nagel</strong>, Reporter „Hamburger Abendblatt“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Dass Heuschrecken auch auf dem Wohnungsmarkt ihr Unwesen treiben, ist hinl&#228;nglich bekannt – jedenfalls in der Theorie. Was ihr Handeln aber konkret f&#252;r die Mieter bedeutet, hat das Autorenteam Volker ter Haseborg und Lars-Marten Nagel eindrucksvoll am Beispiel der Gagfah beschrieben. Damit wirken ihre Artikel weit &#252;ber Hamburg hinaus ins ganze Bundesgebiet.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Frank Jansen</strong>, Reporter „Tagesspiegel“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Frank Jansen recherchiert und ver&#246;ffentlicht unerm&#252;dlich zu den Taten rechtsextremer Gewaltt&#228;ter. Ein best&#252;rzendes Ergebnis: Es gibt deutlich mehr Opfer rechter Gewalt als offiziell behauptet. Jansens Recherchen f&#252;hrten dazu, dass sich nun auch der Bundestag intensiver mit den Straftaten besch&#228;ftigt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Plutonia Plarre</strong>, Redakteurin „taz“ Berlin</li>
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</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Plutonia Plarre hat die Multimedia-Slideshow „Berlin folgen“ (www.taz.de/1/berlin/berlin-folgen/) betreut und gefilmt – eine sensationelle, ungew&#246;hnliche Art, Berlin und seine Bewohner zu portraitieren. Plarre ist nicht nur mit ihrem Interviewgesp&#252;r ein Vorbild.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Jens Rometsch</strong>, Redakteur „Leipziger Volkszeitung“</li>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Jens Rometsch zeigte beispielhafte journalistische Recherchequalit&#228;ten und Beharrlichkeit mit seinen Berichten zum Bestechungs- und Zockerskandal bei den Kommunalen Wasserwerken in Leipzig und zu den Unzul&#228;nglichkeiten des anschlie&#223;enden Prozesses vor dem Leipziger Landgericht.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Stefan Behr</strong>, Reporter „Frankfurter Rundschau“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Stefan Behr zaubert selbst aus trockener Gerichtsmaterie immer wieder ungew&#246;hnlichen Lesestoff  und schreibt &#252;ber kuriose wie aufw&#252;hlende Prozesse so, dass das Lesen zum Genuss und Gewinn wird. Ganz wunderbar (und online) seine Kolumne: &#8220;Behr macht kurzen Prozess&#8221;.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Katja Bauer</strong>, Berlin-Korrespondentin „Stuttgarter Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Katy Bauers kontinuierlich hervorragende Berlin-Berichterstattung ragte beim Landtagswahlkampf in der Hauptstadt wieder einmal heraus – mit Reportagen, Kommentaren und Analysen zu Brandserien und Piraten, U-Bahn-Gewalt und Wowereit-Gekuschel.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Thomas Mitzlaff</strong>, Redakteur „Allgemeine Zeitung Uelzen“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Thomas Mitzlaff hat mit seinen Recherchen &#252;ber das Ukraine-Investment der Uelzener Stadtwerke ein Millionen-Defizit aufgedeckt, das zu personellen Konsequenzen und Umstrukturierungen gef&#252;hrt hat. Mitzlaff hat dabei Mut, Biss, fachliches K&#246;nnen und Durchhalteverm&#246;gen bewiesen – beste Journalistentugenden also.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Ulrich Wangemann</strong>, Redakteur „M&#228;rkische Allgemeine Zeitung“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Ulrich Wangemann hat mit seinen hartn&#228;ckigen und m&#252;hevollen Recherchen wesentlich dazu beigetragen, den F&#246;rdermittelbetrug beim Bau des Resort Schwielowsee in der N&#228;he von Potsdam aufzukl&#228;ren.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Oliver Bendt</strong>, Redakteur / Reporter „Antenne D&#252;sseldorf“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Oliver Bendt verw&#246;hnt seine H&#246;rer mit unglaublich guten Live-Reportagen  - und erdet sie im richtigen Moment, wenn sie schon allzu heftig vom Aufstieg der Fortuna tr&#228;umen. Das H&#246;rerfeedback montags nach den Spielwochenenden ist ph&#228;nomenal.</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Chefredakteur</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-053.jpg" alt="wb-jdj2011-053" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Jochen Wegner</h3>
<h3>Wolfgang Blau teilt seinen Preis mit Kollegen von ZEIT Online, TECHNIK und Verlag</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<h2>Chefredakteur</h2>
<ul>
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<li><strong>Wolfgang Blau</strong>, Chefredakteur Zeit-Online</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Wolfgang Blau nutzt seine Entscheidungsbefugnis konsequent f&#252;r digitale Innovationen und zeigt auf beeindruckende Weise, wie Onlinejournalismus mit anspruchsvoller Qualit&#228;t funktionieren kann. Unter seiner F&#252;hrung ist Zeit Online stilbildend f&#252;r andere Websites geworden: Sie steht f&#252;r einen unaufgeregten, sachlichen und attraktiven Journalismus im Netz &#8211; mit publizistischem Charme, Experimentierfreude und gro&#223;em Selbstbewusstsein.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Roland Tichy</strong>, Chefredakteur „WirtschaftsWoche“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Roland Tichy hat die WirtschaftsWoche gerade in der Eurokrise zum Pflichtblatt f&#252;r die Wirtschaft etabliert &#8211; weil er als Kopf der Redaktion die Debatte auf allen Kan&#228;len mit souver&#228;ner Meinungsfreudigkeit und fachlicher Kompetenz vorantreibt und dabei stets daf&#252;r sorgt, dass auch komplexe Zusammenh&#228;nge gut nachvollziehbar dargestellt werden. Dabei scheut er selbst keine deutlichen, auch selbstkritischen Worte (‚Machen wir wirklich die faszinierenden Produkte?‘). Lobenswert auch seine Nachwuchsinitiative 2011 ‚Wirtschaftsschule‘ f&#252;r junge Leser.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Gabor Steingart</strong>, Chefredakteur „Handelsblatt“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Gabor Steingart war in einem wirtschaftlich h&#246;chst turbulenten Jahr mit seinem Blatt immer auf der H&#246;he der Zeit, mit zum Teil mutigen Sichtweisen. Er hat das „Handelsblatt“ massiv umgebaut und wieder als meinungsstarke Gr&#246;&#223;e etabliert, die mit neuen T&#246;nen provoziert und polarisiert.</p></blockquote>
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<ul>
<ul>
<li><strong>Gabriele Fischer</strong>, Chefredakteurin „brand eins“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Gabriele Fischer hat als Preistr&#228;gerin des „Himmel“-Preises der Freischreiber f&#252;r die fairste Redaktion 2011 bewiesen, dass ein fairer Umgang mit Freien m&#246;glich ist und beide Seiten etwas davon haben – wie positiv sich dieses Modell auswirkt, kann man Monat f&#252;r Monat nachlesen in einem der besten Wirtschaftsmagazine der Republik.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Robert Skuppin</strong>,  Chefredakteur RBB-H&#246;rfunk</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Robert Skuppin hat die &#252;ber die Jahre gel&#228;hmte Mannschaft innerhalb k&#252;rzester Zeit motiviert, mit jedem einzelnen nach seinem Antritt ein pers&#246;nliches Gespr&#228;ch gef&#252;hrt &#8211; das Team so f&#252;r anstehende Ver&#228;nderungen sensibilisiert und motiviert, so da&#223; es ihm gelang, seine Mitarbeiter in der Folge auch wirklich &#8220;mitzunehmen&#8221; &#8211; und zwar auch die Freien.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Georg Mascolo</strong> Chefredakteur „Der Spiegel“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Georg Mascolo hat sich ger&#228;uschlos als Alleinherrscher beim „Spiegel“ durchgesetzt, und es ist ihm gelungen, sein Blatt mit allen Ablegern wieder an der Spitze der Meinungsf&#252;hrerschaft zu verankeren &#8211; und den Umzug ins neue Spiegel-Geb&#228;ude reibungslos zu orchestrieren.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Jan-Eric Peters</strong> Chefredakteur Welt-Gruppe</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Jan-Eric Peters hat die Entwicklung vom Produkt zur Marke innovativ (u.a. mit der iPad-App) vorangetrieben und als multimedialer Motor der Zeitungsbranche neue Wege aufgezeigt. Und gleichzeitig hat er u.a. mit dem Aufbau des Investigativ-Ressort und dem neuen Welt am Sonntag-Buch „Titelthemen“, das mutig auf lange Geschichten setzt, gute inhaltliche Zeichen gesetzt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Peter Frey</strong> Chefredakteur ZDF</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Peter Frey ist es gelungen, seinen Sender mit dem Relaunch von ZDF info und innovativen Formaten wie &#8220;Log In&#8221; und &#8220;heute plus&#8221; deutlich zu verj&#252;ngen und ihn frischer aussehen zu lassen denn je.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Stefan Pl&#246;chinger</strong> Chefredakteur „Sueddeutsche.de“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Stefan Pl&#246;chinger hat die Internet-Seite gr&#252;ndlich aufger&#228;umt und sinnvoll erweitert hat und so das Profil von Sueddeutsche.de weiter sch&#228;rfen konnte. Dank seines klugen Konzepts kannibalisiert SZ-Online das Printgesch&#228;ft nicht, sondern macht Lust auf mehr: n&#228;mlich das gedruckte Blatt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Andreas Cichowicz</strong> Chefredakteur NDR</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Andreas Cichowicz hat bei den zwei gro&#223;en Themen des Jahres &#8211; Arabischer Fr&#252;hling und Fukushima &#8211; pr&#228;zise, sachorientiert und sehr kompetent einen wichtigen Beitrag zur Aufkl&#228;rung geleistet &#8211; etwa, indem er auch Fachredaktionen ihre Kompetenz in die Berichterstattung einbringen lie&#223; und sich f&#252;r eine st&#228;rkere Kooperation der Sender und ihrer Korrespondenten eingesetzt hat, was in der ARD vorbildlich, aber keine Selbstverst&#228;ndlichkeit ist.</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Newcomer</h2>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/wb-jdj2011-054.jpg" alt="wb-jdj2011-054" width="600px" /></p>
<h3>Laudator: Jochen Wegner</h3>
<h3>Richard Gutjahr dankt in aller K&#252;rze:</h3>
<h3>Die Top 10 und ihre Jury-Begr&#252;ndungen</h3>
<p><em>(Die Begr&#252;ndungen sehen Sie nach Klick auf den Namen)</em></p>
<h2>Newcomer</h2>
<ul>
<ul>
<li><strong>Richard Gutjahr</strong>, freier Journalist, Blogger und Moderator beim Bayrischen Rundfunks (BR)</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Richard Gutjahr war 2011 gleich zwei Mal als Avantgarde an vorderster Front dabei: Er bloggte live vom Tahrir-Platz in Kairo, dokumentierte mit seinem Handy multimedial die &#228;gyptische Revolution und zeigte als Reporter kommenden  Generationen, wie mit den neuen Mediengenres gearbeitet werden kann. Zudem starte er mit der „Rundshow&#8221; die Initiative f&#252;r ein „Social TV&#8221; samt App, dessen innovatives Konzept auch im internationalen Vergleich ambitioniert wirkt.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Steffen Hallaschka</strong>, Moderator „stern tv“ (RTL)</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Steffen Hallaschka begann seine Karriere beim Radio, wechselte sp&#228;ter zur ARD-Fernsehen und zu Jahresbeginn zum Quotengarant „stern-TV&#8221;, wo er Publikumsliebling Jauch nachfolgte und einen eigenen Moderationsstil etablierte, bei dem weniger die Person des Moderators als vielmehr das Format im Vordergrund steht. Wohltuend!</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Marco Bereth / Michael Umlandt</strong>, ZDF-Twitterer</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Marco Bereth und Michael Umlandt hatten die geniale Idee, das tradierte ZDF ungefragt in die Neuzeit der jungen Medien zu f&#252;hren: Sie kaperten den Twitter-Account und machten einen ausgezeichneten Job. Das ZDF war klug genug, sie nicht etwa zu verklagen, sondern sie an Bord zu holen: So haben die Mainzer jetzt den besten Twitter-Account eines Fernsehsenders.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Paul Wrusch</strong>, Redakteur „taz“</li>
</ul>
</ul>
<div>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Paul Wrusch gelang als „taz“-Neuzugang mit der Aufdeckung der s&#228;chsischen Handydaten-Aff&#228;re schon ein Scoop, von dem viele alteingesessene Redakteure seit Jahren tr&#228;umen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Paul Thomas Friemel</strong>, Chefredakteur „enorm“</li>
</ul>
</ul>
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<h3>Die Jury:</h3>
<p>Paul Thomas Friemel packt mit seinem Magazin f&#252;r sozial vertr&#228;gliches Wirtschaften wichtige Themen an und erkl&#228;rt diese nicht nur im Sinne von Unternehmen und Aktienbesitzern. Zudem pflegt er einen vorbildlich fairen Umgang mit seinen freien Mitarbeitern &#8211; besch&#228;mend f&#252;r viele andere, dass das zu Recht besonders lobenswert ist.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Thomas Kn&#252;wer</strong>, Chefredakteur „Wired“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Thomas Kn&#252;wer gelang es, mit der deutschen „Wired“-Ausgabe eine eigene Perspektive zu zeigen, die Lust auf mehr macht. Der Beweis, dass moderner Journalismus auch anders geht: originell, hellsichtig, vision&#228;r.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Jonathan Stock</strong>, freier Journalist</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Jonathan Stock gl&#228;nzte mit hervorragend geschriebenen Reportagen, z.B. &#252;ber die Rebellion in Libyen, das Leben in Wien oder einen deutschen Dschihadisten.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Takis W&#252;rger</strong>, Redakteur „Spiegel“</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Takis W&#252;rger ver&#246;ffentlichte als Neuzugang im Gesellschaftsressort schon mehrere herausragende Reportagen, obwohl und vielleicht auch weil deren Recherchen u.a. aus Afghanistan ihm pers&#246;nlich &#252;beraus nahegingen.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Linda Zervakis</strong>, Moderatorin „Nachtmagazin“ (ARD)</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Dass sie mehr kann als Nachrichten ablesen, wissen wir schon l&#228;nger: Souver&#228;n moderiert Linda Zervakis das „Nachtmagazin“. 2011 kam nun ein neues Feld hinzu:  Beim WDR-Sender &#8220;1Live&#8221; stellte sie nachmittags ihre Radioqualit&#228;ten unter Beweis: locker, kompetent und sympathisch.</p></blockquote>
</div>
<ul>
<ul>
<li><strong>Thorsten Eppert</strong>, Reporter ZDFneo</li>
</ul>
</ul>
<div>
<blockquote>
<h3>Die Jury:</h3>
<p>Thorsten Eppert ist ein Publikumsmagnet f&#252;r junge Zuschauer. Seine Reportagereihe „Herr Eppert sucht…“ fasziniert vor allem dadurch, dass ihm kein Thema zu skurril ist und er sich nicht sch&#228;mt, &#252;ber Antworten in seiner Interviewpartner auch mal zu lachen. Er verbirgt seine Reaktionen nicht und wirkt damit so herrlich frisch und unverkrampft.</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p><!-- Ende Begruendungs div--><br />
Zusammenstellung und Audioschnitt: Thomas Strothjohann; Fotos: Wolfgang Borrs und Dietmar Gust.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fotos von der Feier der Journalisten des Jahres 2011</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/fotos-von-der-feier-der-journalisten-des-jahres-2011/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/fotos-von-der-feier-der-journalisten-des-jahres-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas.strothjohann</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Galerie k&#246;nnen Sie sich ein Bild von der Feier der Journalisten des Jahres 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin machen. Wer die Journalisten des Jahres sind und weshalb sie von der Jury ausgezeichnet wurden k&#246;nnen Sie in der Dokumentation der Feier h&#246;ren, sehen und lesen. Wir empfehlen auch einen Blick in Twitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Galerie k&#246;nnen Sie sich ein Bild von der Feier der Journalisten des Jahres 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin machen. Wer die Journalisten des Jahres sind und weshalb sie von der Jury ausgezeichnet wurden k&#246;nnen Sie in der <a href="http://www.mediummagazin.de/special/die-feier-der-journalisten-des-jahres-2011/" title="Die Feier der Journalisten des Jahres 2011">Dokumentation der Feier h&#246;ren, sehen und lesen</a>. Wir empfehlen auch einen Blick in Twitter (<a href="https://twitter.com/#!/search/%23JDJ11" title="Twitter Diskussion zu #JDJ11">#JDJ11</a>), wo sowohl Teilnehmern, als auch Externe die Feier begleitet haben.<br />

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	<!-- Slideshow link -->
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								<img title="wb-jdj2011-006" alt="wb-jdj2011-006" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/gallery/journalisten-des-jahres-2011/thumbs/thumbs_wb-jdj2011-006.jpg" width="105" height="80" />
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		<title>Techniktipp: So basteln Sie Panorama-Fl&#252;ge</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/techniktipp-so-basteln-sie-panorama-fluge/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/techniktipp-so-basteln-sie-panorama-fluge/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAGAZIN +]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Geschichten gewinnen online, wenn die Orte der Handlung visualisiert werden. Etwa indem die Nutzer auf Panorama-Strecken dort entlang fliegen k&#246;nnen. Mit Google Earth lassen sich solche Videofl&#252;ge unproblematisch produzieren. Hier eine Anleitung. von Thomas Strothjohann Die Einflugschneise der neuen Landebahn, eine Bergetappe der Tour de France, eine Expedition zum Mont Blanc – in solchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manche Geschichten gewinnen online, wenn die Orte der Handlung visualisiert werden. Etwa indem die Nutzer auf Panorama-Strecken dort entlang fliegen k&#246;nnen. Mit Google Earth lassen sich solche Videofl&#252;ge unproblematisch produzieren. Hier eine Anleitung.</strong></p>
<p><strong><em>von <a title="Thomas' Blog" href="http://www.strothjohann.net" target="_blank">Thomas Strothjohann</a></em></strong></p>
<p>Die Einflugschneise der neuen Landebahn, eine Bergetappe der Tour de France, eine <a href="http://bergdreh.de/" target="_blank">Expedition zum Mont Blanc</a> – in solchen Geschichten geht es um Strecken, die Sie am besten mit Karten vermitteln. F&#252;r ein Printprodukt ist das ein guter Anfang, aber im Fernsehen und online geht noch mehr. Mit Google Earth kann man nicht nur Karten in drei Dimensionen, sondern auch die Welt aus der Vogelperspektive zeigen.</p>
<p>Das folgende Beispiel zeigt die Route einer Mont Blanc-Expedition vom Start in M&#252;nchen bis auf den Gipfel. </p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/LCS062825Gs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>(Erstellt mit einer Testversion von &#8220;Google Earth Pro&#8221;)</em></p>
<p><em></em><br />
<strong>So geht&#8217;s:</strong></p>
<p><strong>a) Die n&#246;tigen Programme installieren</strong><a title="Download von Google Earth Pro" href="http://www.google.de/intl/de/earth/businesses/" target="_blank"><br />
Google Earth Pro</a> herunterladen, installieren und starten. Leider lassen sich Touren in der kostenlosen Version zwar programmieren, aber nicht als Video aufzeichnen. Die Proversion kostet 320 Euro, daf&#252;r sind die Rechte f&#252;r die Nutzung der Videos auf Websites inklusive. F&#252;r die Verwendung der Videos in TV-Beitr&#228;gen bietet Google verschiedene Medien-Lizenzen. <a title="Wann Sie welche Lizenzen brauchen" href="http://www.google.com/permissions/geoguidelines.html" target="_blank">In jedem Fall muss das Video mit einem Copyright-Hinweis versehen werden</a> <em>(z.B. © 2011 Google, Tele Atlas)</em>.</p>
<p><strong>b) Flugroute festlegen<br />
</strong>Sie k&#246;nnen eine Route importieren (Datei/&#246;ffnen), die Sie mit einem GPS-Ger&#228;t aufgezeichnet oder zum Beispiel in Google Maps erstellt haben. Falls Sie noch keinen Track haben, navigieren Sie mit Suche und Maus zu den einzelnen Stationen der Route, richten die Ansicht so ein, wie der Nutzer den Ort am Ende im Video sehen soll und speichern ihn &#252;ber “Hinzuf&#252;gen” als “Ortsmarkierung” ab. Wenn Sie einen Ort aber keine Markierung im Video zeigen wollen, k&#246;nnen Sie statt des Standard-Markers “kein Symbol” ausw&#228;hlen.Wenn Sie einen Ort speichern, w&#228;hrend Sie im Streetview- oder Fotomodus sind, sieht auch der Nutzer den Ort mit diesen Einstellungen.</p>
<p><strong>c) Orte sortieren</strong><br />
Am besten legen Sie &#252;ber &#8220;Hinzuf&#252;gen” einen Ordner an und verschieben alle angelegten Ortsmarken hinein. Dann sortieren Sie sie. Der Panoramaflug wird von Google Earth eigenst&#228;ndig errechnet. Das Programm “fliegt” alle gespeicherten Punkte nach einem Animationsmuster an, das Sie unter Tools/Optionen/Touren anpassen k&#246;nnen. Sie k&#246;nnen auch einstellen, wie lange die Kameraeinstellung an jedem Punkt gehalten wird. Das kann n&#252;tzlich sein, wenn Sie sp&#228;ter einen Sprechertext &#252;ber das Video legen wollen.</p>
<p><strong>d) Tour individualisieren</strong><br />
Wenn alle Punkte sortiert im Ordner abgespeichert sind <em>(siehe unten Abbildung 1, Punkt 1)</em>, klicken Sie diesen an und starten die Tour &#252;ber Button <em>(siehe Punkt 2)</em>. Wenn Ihnen der Flug noch nicht spektakul&#228;r genug erscheint, experimentieren Sie mit dem Abstand zwischen Boden und “Kamera”: Besonders eindrucksvoll ist der Flug zwischen Punkten, die zwar nahe beieinanderliegen, aber aus sehr unterschiedlichen H&#246;hen abgespeichert wurden. Die L&#228;nge der Stationen k&#246;nnen Sie nur f&#252;r alle Punkte auf einmal definieren <em>(siehe &#8220;Tools&#8221;/&#8221;Optionen&#8221;/&#8221;Touren&#8221;)</em>.<br />
Sie k&#246;nnen die Aufzeichnung aber unterschiedlich animieren und zum Beispiel den Anfang der langsameren Version mit dem Ende der schnellen zusammenschneiden. Wenn Sie eine GPS-Route benutzen, experimentieren Sie einfach mit den Einstellungen Kamerabereich, Winkel und Geschwindigkeit <em>(siehe &#8220;Tools&#8221;/&#8221;Optionen&#8221;/&#8221;Tour&#8221;)</em>.</p>
<div id="attachment_12159" class="wp-caption aligncenter" style="width: 414px"><img class="size-full wp-image-12159 " title="Google Earth Bedienung" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/earth-buttons-Kopie.png" alt="" width="404" height="413" /><p class="wp-caption-text">Abbildung 1: Google Earth-Bedienung</p></div>
<p><strong>e) Sprachaufzeichnung hinzuf&#252;gen</strong><br />
Wenn Ihnen die Tour gef&#228;llt, &#246;ffnen Sie die Touraufzeichnung <em>(siehe Abbildung 1, Punkt 3)</em>. Sie starten sie per Klick auf den roten Aufnahmeknopf und starten dann wieder die Tour <em>(siehe Punkt 2)</em>. Am Ziel der Tour stoppen Sie die Aufzeichnung und speichern diese <em>(siehe unten, Abbildung 2, Punkt 4)</em>. Sie erscheint dann ebenfalls im Orte-Fenster am linken Bildrand.</p>
<div id="attachment_12158" class="wp-caption alignleft" style="width: 549px"><img class=" wp-image-12158" title="Tour aufzeichnen" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/touraufzeichnung.png" alt="Tour aufzeichnen mit Google Earth" width="539" height="125" /><p class="wp-caption-text">Abbildung 2: Tour aufzeichnen mit Google Earth</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>f) Die Luxus-Fassung</strong><br />
Bis hierher konnten Sie alle Schritte auch mit der kostenlosen Google Earth Version durchf&#252;hren, doch nur die Proversion bietet den Movie Maker, zu finden unterm Men&#252;punkt &#8220;Tools&#8221;. Um ein Video herauszurechnen, starten Sie den Movie Maker und w&#228;hlen die eben abgespeicherte Tour aus. Sie w&#228;hlen einen Speicherort, f&#252;r HD-Videos das gr&#246;&#223;te Videoformat (1280 x 720) und starten die Aufzeichnung.<br />
Wenn Sie ein Video mit diesen Ma&#223;en bei Youtube hochladen, bekommt es automatisch den HD-Modus. Das fertige Video k&#246;nnen Sie jetzt noch in einem Schnittprogramm optimieren. Kameraeinstellungen, die zu lange stehen, k&#246;nnen Sie k&#252;rzen. Sie k&#246;nnen Textelemente einblenden, Musik oder eine Sprechertonspur hinzuf&#252;gen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Den letzten Techniktipp von Thomas Strothjohann finden Sie <a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/techniktipp-geotagging/" target="_blank">hier</a>.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kiosk: Neue Magazine</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/kiosk-neue-magazine/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/kiosk-neue-magazine/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAGAZIN +]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei neue Magazine im Zeitschriftenregal: Bei &#8220;Wirtschaftsschule&#8221;, dem neuen Schulheft der &#8220;Wirtschaftswoche&#8221;, dem Nostalgietitel &#8220;Bahn Epoche&#8221; und dem frisch &#252;berholten Technikmagazin &#8220;Chip&#8221; werden freie Journalisten gebraucht. von Bernd St&#246;&#223;el &#160; 1. Neu: &#8220;Wirtschaftschule&#8220; Verlag: &#8220;Handelsblatt&#8221;, D&#252;sseldorf Auflage: 184.000 (verbreitete Auflage der „Wirtschaftswoche“) Erscheinungsweise: viermal im Jahr Preis: 4,50 Euro   &#160; Wirtschaftsthemen sind seit Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei neue Magazine im Zeitschriftenregal: Bei &#8220;Wirtschaftsschule&#8221;, dem neuen Schulheft der &#8220;Wirtschaftswoche&#8221;, dem Nostalgietitel &#8220;Bahn Epoche&#8221; und dem frisch &#252;berholten Technikmagazin &#8220;Chip&#8221; werden freie Journalisten gebraucht.</strong></p>
<p><em>von Bernd St&#246;&#223;el</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>1. Neu: &#8220;Wirtschaftschule</strong>&#8220;</h3>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/WiWo_Schule.jpg" rel="lightbox[12127]"><img class="alignleft  wp-image-12128" title="WiWo_Schule" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/WiWo_Schule-164x220.jpg" alt="&quot;Wirtschaftsschule&quot;" width="154" height="207" /></a><em>Verlag: </em>&#8220;Handelsblatt&#8221;, D&#252;sseldorf<em></em></p>
<p><em>Auflage: </em>184.000<br />
(verbreitete Auflage der „Wirtschaftswoche“)</p>
<p><em>Erscheinungsweise:</em> viermal im Jahr</p>
<p><em>Preis: </em>4,50 Euro</p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wirtschaftsthemen sind seit Jahren in den Medien allgegenw&#228;rtig, wirtschaftliche Grundkenntnisse in der Bev&#246;lkerung auf der anderen Seite mitunter ein rares Gut. Was sich ohne weiteres vermeiden lie&#223;e. Hier setzt „Wirtschaftsschule“ den Hebel an. Die Beilage der „Wirtschaftswoche“ will beweisen, dass Wirtschaft keineswegs ein dr&#246;ges Thema f&#252;r Erwachsene ist, und schon bei Sch&#252;lern Begeisterung wecken. Was nat&#252;rlich eine entsprechende journalistische Aufbereitung erfordert. Mit welchem Thema lie&#223;e sich die erste Ausgabe besser bestreiten als mit „Geld“? Die jungen Leser erfahren zum Beispiel wie die B&#246;rse funktioniert. Sch&#252;ler selbst haben ein Interview mit Dietmar Hopp, Milliard&#228;r und SAP-Mitbegr&#252;nder gef&#252;hrt. „Wirtschaftsschule“ spricht potenzielle Leser &#252;ber Facebook an – mit Speck f&#228;ngt man M&#228;use. Daniel Rettig, als „Wirtschaftswoche“-Redakteur f&#252;r das Ressort „Management &amp; Erfolg“ zust&#228;ndig, verantwortet die „Wirtschaftsschule“. Er ist offen f&#252;r kreative Themenvorschl&#228;ge von Freien: Texte m&#252;ssen so geschrieben sein, dass Sch&#252;ler sie verstehen k&#246;nnen. Honorar nach Vereinbarung.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong> <strong><br />
</strong>Handelsblatt GmbH, Redaktion „WirtschaftsWoche“, Daniel Rettig.<br />
<strong>Adresse:<br />
</strong>Kasernenstra&#223;e 67, 40213 D&#252;sseldorf<br />
<strong>Email:<br />
</strong>daniel.rettig@wiwo.de<br />
<strong>Website:</strong><br />
<a href="http://www.facebook.com/wiwoschule" target="_blank">WiWo-Schule<br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>2. Neu: &#8220;Bahn Epoche&#8221;</strong></h3>
<p><strong><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/BahnEpoche-01-klein.jpg" rel="lightbox[12127]"><img class="alignleft  wp-image-12129" title="BahnEpoche  " src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/BahnEpoche-01-klein-168x220.jpg" alt="&quot;Bahn Epoche&quot;" width="170" height="223" /></a></strong><em>Verlag: </em>Verlagsgruppe Bahn, F&#252;rstenfeldbruck</p>
<p><em>Auflage: </em>14.000</p>
<p><em>Erscheinungsweise: </em> viermal j&#228;hrlich</p>
<p><em>Preis: </em> 12 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eisenbahnfreunde k&#246;nnen sich mit „Bahn Epoche“ in die gute alte Zeit tr&#228;umen: Herausgeber Robin Garn zufolge w&#252;rde die Zielgruppe die Uhr gerne ein wenig zur&#252;ckdrehen, wenn sie es k&#246;nnte. In Form einer Zeitreise tauchen die Leser ins 20. Jahrhundert ein. Geschichte, Kultur, Fotografie, alles rund um die klassische Eisenbahn ist Thema. Zu Reportagen und Interviews kommt zum Beispiel auch Kartenmaterial. Ganz wesentlich ist die emotionale und raumgreifende Bebilderung. In „Bahn Epoche“ gibt es aber ebenso einen aktuelleren Heftteil, der &#252;ber die heutigen Betreiber und Bewahrer der klassischen Eisenbahn informiert. Robin Garn spricht offen von dem „Wagnis“, das es bedeute, im Eisenbahn-Segment eine neue Fachzeitschrift herauszubringen. Vor 20 Jahren w&#228;re dies wom&#246;glich einfacher gewesen. Es w&#252;chsen weniger junge potenzielle Leser heran als sich &#196;ltere zur&#252;ckz&#246;gen, die d&#228;chten, in ihrer Eisenbahn-Sammlung schon alles zu haben. Kein Grund, Tr&#252;bsal zu blasen: „Bahn Epoche“ nimmt journalistische Passagiere mit, die Lokf&#252;hrern interessante Erz&#228;hlungen entlocken. Oder Sammler besuchen, die ihre Kostbarkeiten mit reichem Nischen-Wissen beschreiben. Seitenhonorar rund 115 Euro. F&#252;r Fotos von 13 bis maximal 90 Euro.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong> <strong><br />
</strong> „Bahn Epoche“, Herausgeber Robin Garn <strong></strong><br />
<strong>Email: </strong><br />
robin.garn@bahnepoche.de<br />
<strong>Website:<br />
</strong><a href="http://www.bahnepoche.de" target="_blank">www.bahnepoche.de<br />
</a></p>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>3. Relaunch: &#8220;Chip&#8221;</strong></h3>
<p><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Chip_01_2012_klein.jpg" rel="lightbox[12127]"><img class="alignleft size-medium wp-image-12130" title="CHIP " src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Chip_01_2012_klein-165x220.jpg" alt="&quot;Chip&quot;" width="165" height="220" /></a><em>Verlag: </em>Chip Communications, M&#252;nchen</p>
<p><em>Auflage:  </em>255.000</p>
<p><em>Erscheinungsweise: </em> monatlich</p>
<p><em>Preis: </em> 5 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit einem gr&#252;ndlichen Relaunch hat „Chip“ sein Profil als Ratgeber f&#252;r das digitale Leben gesch&#228;rft. 20 zus&#228;tzliche Seiten erlauben einen Ausbau des Themenspektrums, und die Leser sollen sich auf der Grundlage noch genauerer Testverfahren ein besseres Bild von Produkten machen k&#246;nnen. „Chip“-Chefredakteur Thomas Pyczak spricht vom umfassendsten Relaunch des Hefts seit einem Jahrzehnt. Print l&#228;sst sich nicht unterkriegen &#8211; f&#252;r Technikmagazine ist die Verf&#252;hrung  ja besonders gro&#223;, dem Online-Auftritt den Taktstock zu &#252;berlassen. „Chip“ setzt schn&#246;rkellos auf drei Rubriken: Trend, Test und Technik. Inhaltlich sollen die Leser immer mal wieder &#252;berrascht werden, zum Beispiel mit einer Serie &#252;ber „digitale Religionen“. Wer selbst aktiv werden m&#246;chte, der findet Workshops. Das Ganze in einem neuen typographischen Gewand, wobei tiefer in die Farbt&#246;pfe gegriffen wird. Die neue Gestaltung soll f&#252;r eine bessere Orientierung des Lesers sorgen. Schon das Cover k&#252;ndigt mit seinem Design die Modernisierung an. Josef Reitberger, stellvertretender Chefredakteur von „Chip“, freut sich &#252;ber Angebote von Autoren, die in der digitalen Welt leben und deren Hintergr&#252;nde kennen – ob technisch gesellschaftlich oder wirtschaftlich. Honorar nach Vereinbarung, wobei „Chip“ sehr unterschiedliche Formate hat.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong> <strong><br />
</strong> Chip, Josef Reitberger<br />
<strong>Adresse:</strong> <strong><br />
</strong> Poccistra&#223;e 11, 80336 M&#252;nchen<br />
<strong>Email: </strong><br />
jreitberger@chip.de<br />
<strong>Website:</strong><br />
<a href="http://www.chip.de" target="_blank">www.chip.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MEDIUM MAGAZIN 01+02/2012</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/inhalt/medium-magazin-01022012-2/</link>
		<comments>http://www.mediummagazin.de/inhalt/medium-magazin-01022012-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[INHALT]]></category>

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		<description><![CDATA[[TITEL] Journalisten des Jahres Eckart Lohse und Markus Wehner (Foto), Wolfgang Blau, Andrea R&#246;pke, Heike Faller, Willi Winkler, Thomas Gottschalk, Arnd Zeigler, Dagmar R&#246;hrlich, Stefan Buchen, Christian Lindner, Christine Kr&#246;ger, Richard Gutjahr &#038; weitere 90 ausgezeichnete Journalisten des Jahres 2011. [MEDIEN UND BERUF] Politik FAS-ziniert Die „Journalisten des Jahres“ Eckart Lohse und Markus Wehner, „Frankfurter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>[TITEL]</h2>
<p><strong>Journalisten des Jahres</strong><br />
Eckart Lohse und Markus Wehner (Foto), Wolfgang Blau, Andrea R&#246;pke, Heike Faller, Willi Winkler, Thomas Gottschalk, Arnd Zeigler, Dagmar R&#246;hrlich, Stefan Buchen, Christian Lindner, Christine Kr&#246;ger, Richard Gutjahr &#038; weitere 90 ausgezeichnete Journalisten des Jahres 2011. </p>
<h2>[MEDIEN UND BERUF]</h2>
<p><strong>Politik FAS-ziniert</strong><br />
Die „Journalisten des Jahres“ Eckart Lohse und Markus Wehner, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS), wurden f&#252;r ihre kritischen Guttenberg-Recherchen gew&#252;rdigt. Im Interview erz&#228;hlen sie &#252;ber ihre Erfahrungen dabei und den Berliner Politikbetrieb.</p>
<p><em>Daniel Kastner</em></p>
<p><strong>Das Jahr der Schurken und T&#246;lpel</strong><br />
Ein subjektiver Jahresr&#252;ckblick auf das Medienjahr 2011.</p>
<p><em>Silke Burmester</em></p>
<p><strong>Bilder mit Explosionsstoff</strong><br />
Was die am meisten nachgefragten Newsbilder 2011 &#252;ber Fotosprache verraten und was die Bildchefs der Agenturen zu den Trends sagen. </p>
<p><em>Manfred Scharnberg</em></p>
<p><strong>&#8230; und Tot bist du</strong><br />
In keiner Stadt der Welt leben Journalisten gef&#228;hrlicher als in Ciudad Juárez. Die Berichterstattung &#252;ber Mexikos Drogenkrieg ist ein t&#228;glicher Drahtseilakt, bei dem jedes falsche Wort das Leben kosten kann. Eine Reportage von </p>
<p><em>Martin Staudinger</em></p>
<p></em></p>
<h2>[RUBRIKEN]</h2>
<p><strong>Spektrum</strong><br />
Hilfe, In &#038; Out, Junge Werkstatt, Nachgefragt bei „taz“ und Madsack, Radio HNA, „D&#246;nermorde“: 3 Fragen an Canan Topçu. </p>
<p><strong>Gott und die Welt</strong><br />
Nachrichten der Weltreporter aus Russland, USA und D&#228;nemark.</p>
<p><strong>Stimmt&#8217;s?</strong><br />
Vier Ger&#252;chte und ihre wahren Hintergr&#252;nde</p>
<p><em>Ulrike Simon</em></p>
<p><strong>Die Hunger-Kolumne</strong><br />
Wie Telefonwarteschleifen als PR-Instrument herhalten.</p>
<p><em>Anton Hunger</em></p>
<p><strong>Darf man&#8230;</strong><br />
PR-Helfer sein?<br />
Die „medium magazin“-Kolumne von Stefan Niggemeier zur Medienethik.</p>
<p><strong>Terminal</strong><br />
Fragen an: Andreas-Peter Weber, Programmdirektor des Deutschlandradios.</p>
<h2>[SPECIAL POLITIKJOURNALISMUS]</h2>
<p><strong>Jagt Weniger S&#228;ue durchs Dorf!</strong><br />
Wie regionale Blattmacher politische Relevanz definieren. </p>
<p><strong>St&#228;ndige Atemlosigkeit</strong><br />
DLF-Chefredakteur Stefan Detjen &#252;ber Politik in den Medien.</p>
<p><em>Robert Domes</em></p>
<p></em></p>
<h2>[PRAXIS]</h2>
<p><strong>Geschenktes Geld</strong><br />
Ende Januar endet die Meldefrist f&#252;r Online-Texte bei der VG Wort. Warum es lohnt, das zu beachten</p>
<p><em>Tina Klopp</em></p>
<p><strong>Wie halten Sie es mit der Autorisierung?</strong><br />
Umfrage und Standpunkt von</p>
<p><em>Anne Haeming</em></p>
<p><strong>Blasen &#038; Phrasen</strong><br />
Das Brevier f&#252;r mehr Klartext.</p>
<p><em>Christian Meier; Stefan Winterbauer</em></p>
<p><strong>Layouttipp</strong><br />
Die Homepage von faz.net. </p>
<p><em>Norbert K&#252;pper</em></p>
<p><strong>Recht</strong><br />
Wenn Paparazzi sich wehren.</p>
<p><em>Stephan Zimprich</em></p>
<p><strong>Steuern</strong><br />
So rechnet man Recherchereisen ab.</p>
<p><em>Kristina Kern</em></p>
<p><strong>Lesetipp</strong><br />
B&#252;chertipps f&#252;r Journalisten.</p>
<p><em>Bernd St&#246;&#223;el</em></p>
<p><strong>Kiosk</strong><br />
Markt f&#252;r Freie.</p>
<p><em>Bernd St&#246;&#223;el</em></p>
<p><strong>PR-Personalien</strong><br />
Die Wechsel in der Branche. </p>
<p><strong>Fallstudie</strong><br />
Online Reputation Management. </p>
<p><em>BKlaus Eck</em></p>
<p><strong>Pressepersonalien</strong><br />
Karrieren und K&#246;pfe. </p>
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		<title>Journalisten des Jahres</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLE AUSGABE]]></category>

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		<description><![CDATA[Eckart Lohse und Markus Wehner sind die Journalisten des Jahres.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eckart Lohse und Markus Wehner sind die Journalisten des Jahres.</p>
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		<title>medium magazin 01+02/2012</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 07:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLE AUSGABE]]></category>
		<category><![CDATA[VORSCHAU]]></category>

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		<title>Die Journalisten des Jahres 2011</title>
		<link>http://www.mediummagazin.de/aktuelles/die-journalisten-des-jahres-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ehrentitel &#8220;Journalist des Jahres&#8221; geht 2011 an das Autorenduo Eckart Lohse und Markus Wehner, Politikredakteure der &#8221;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&#8221; (Foto: G&#246;tz Schleser). Zum 8. Mal hat eine rund 70-k&#246;pfige Fachjury der Branchenzeitschrift &#8220;medium magazin&#8221; die &#8220;Journalisten des Jahres&#8221; gew&#228;hlt &#8211; zudem in zehn Fachkategorien. Au&#223;erdem werden jeweils die Redaktionen des Jahres geehrt und ein Lebenswerk-Preis verliehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ehrentitel &#8220;Journalist des Jahres&#8221; geht 2011 an das Autorenduo <strong>Eckart Lohse und Markus Wehner</strong>, Politikredakteure der &#8221;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&#8221; (Foto: G&#246;tz Schleser). Zum 8. Mal hat eine rund 70-k&#246;pfige Fachjury der Branchenzeitschrift &#8220;medium magazin&#8221; die &#8220;Journalisten des Jahres&#8221; gew&#228;hlt &#8211; zudem in zehn Fachkategorien. Au&#223;erdem werden jeweils die Redaktionen des Jahres geehrt und ein Lebenswerk-Preis verliehen.</p>
<h4></h4>
<h4>In den zehn Fachkategorien siegten:</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>1. CHEFREDAKTEUR: <strong>Wolfgang Blau</strong>, Zeit Online<br />
2. POLITIK: <strong>Andrea R&#246;pke</strong>, freie Journalistin<br />
3. WIRTSCHAFT: <strong>Heike Faller</strong>, Zeit-Magazin<br />
4. KULTUR: <strong>Willi Winkler</strong>, freier Autor (u.a. S&#252;ddeutsche Zeitung)<br />
5. UNTERHALTUNG: <strong>Thomas Gottschalk</strong>, ZDF-Moderator (ab 1.1.2012 ARD)<br />
6. SPORT: <strong>Arnd Zeigler</strong>, freier Journalist (u.a. Radio Bremen, WDR)<br />
7. WISSENSCHAFT: <strong>Dagmar R&#246;hrlich</strong>, freie Journalistin (u.a. Deutschlandfunk)<br />
8. REPORTER: <strong>Stefan Buchen</strong>, freier Journalist (NDR/ARD)<br />
9. REGIONAL/LOKAL:<br />
&gt; Chefredakteur: <strong>Christian Lindner</strong>, &#8220;Rhein-Zeitung&#8221;<br />
&gt; Autorin: <strong>Christine Kr&#246;ger</strong>, &#8220;Weserkurier&#8221;<br />
10.NEWCOMER: <strong>Richard Gutjahr</strong>, freier Journalist (Bayrischer Rundfunk)</p>
<p>(Die Jury-Begr&#252;ndungen finden Sie weiter unten im Text)</p></blockquote>
<p><strong>Eckart Lohse und Markus Wehner werden als &#8220;Journalisten des Jahres&#8221; ausgezeichnet</strong> f&#252;r ihre akribische und unbestechliche Berliner Politikbeobachtung,<br />
die 2011 in ihrer Guttenberg-Analyse gipfelte: W&#228;hrend der Medien-Mainstream den damaligen Verteidigungsminister als neue Lichtgestalt der deutschen Politik feierte,<br />
recherchierten die beiden &#252;ber zwei Jahre hinweg hartn&#228;ckig und unbeeinflusst von vorgefassten Meinungen f&#252;r ihre Biografie &#252;ber Karl Theodor zu Guttenberg. Das<br />
Ergebnis war eine tiefgr&#252;ndige, kritische Analyse von Person und Politik, die von bestem, unabh&#228;ngigen Journalismus zeugt und die Berichterstattung von FAZ und<br />
FAS in der Causa Guttenberg erheblich st&#252;tzte.</p>
<p><strong>Den Ehrenpreis „Lebenswerk“ erh&#228;lt in diesem Jahr Georg Stefan Troller (90):</strong><br />
&#8220;Georg Stefan Troller ist das Multitalent unter den Fernsehpionieren: Er hat als Autor und Dokumentarfilmer mit seinen Reportagen das Fernsehen revolutioniert. Seine lebendigen Personenbeschreibungen von feinsinnigem Sprachgef&#252;hl waren stilbildend f&#252;r ganze Journalistengenerationen. Seine Portraits von bekannten und unbekannten Menschen, aber auch seine Reportagen (&#8220;Pariser Journal&#8221;) sind bis heute legend&#228;r. Troller, der mit Bild und Wort meisterhaft, geradezu virtuos umzugehen versteht, hat ein Werk von zeitloser Aktualit&#228;t geschaffen. Seine ebenso einf&#252;hlsame wie kritische Art der Befragung, die tiefe Einblicke erm&#246;glicht, aber nie zu nahe tritt, dient bis heute als Vorbild.&#8221;</p>
<p><strong>Zur „Redaktion des Jahres 2011“</strong> w&#228;hlte die „medium magazin&#8221;-Jury die <strong>&#8220;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&#8221; (FAS)</strong>:<br />
&#8220;Die Redaktion setzt konsequent auf einen eigenen Ton am Sonntag, brilliert mit herausragenden Analysen, spielt intelligent mit Unterhaltung, macht Geld- &amp; Wirtschaftsthemen transparent und zeigte besonders im Jahr 2011 Mut zur streitbaren politischen Auseinandersetzung. Ein stetig wachsender Markterfolg belohnt dieses Konzept, das die Redaktion auch bei Gegenwind verteidigt: Gemeinsam mit dem Mutterhaus FAZ hat die FAS gegen anf&#228;nglich erheblichen Widerstand aus der Leserschaft ihre kritische Haltung im Fall Guttenberg aufrechterhalten &#8211; aus journalistischer &#220;berzeugung, die sich aus Fakten statt Vorurteilen speist. Das verdient hohe Anerkennung.&#8221;</p>
<p><strong>Der undotierte „medium magazin“-Preis „Journalist des Jahres“ wird seit 2004 verliehen.</strong> Preistr&#228;ger waren bisher u.a. Frank Schirrmacher (FAZ),, Alice Schwarzer<br />
(„Emma“), Michael Ebert und Timm Klotzek (Neon“), der ehemalige Chefredakteur des ZDF, Nikolaus Brender und die Autorin Carolin Emcke. Die rund 70-k&#246;pfige Jury der „Journalisten<br />
des Jahres 2011“ besteht aus renommierten Journalisten und Medienexperten &#8211; darunter Axel Buchholz, Dieter Degler, Bernd G&#228;bler, Wilm Herlyn, Wolfgang Kaden, Eva Kohlrusch,<br />
Ingrid Kolb, Claus Larass, Helmut Markwort, Maria von Welser, Jochen Wegner und Gerd Ruge &#8211; sowie jeweils aus den Vorjahrespreistr&#228;gern. Dazu geh&#246;ren 2010 u.a. Sabine Adler,<br />
Christoph L&#252;tgert, Oliver Welke und Ranga Yogeshwar.</p>
<p><strong>Die Preisverleihung an die „Journalisten des Jahres 2011“</strong> findet statt am Montag, 30. Januar 2012 in Berlin - unterst&#252;tzt von der metro group und der otto group -<br />
Die Liste mit allen 100 gew&#228;hlten „Journalisten des Jahres“ &#8211; jeweils die Top Ten in den Fachkategorien &#8211; erscheint in „medium magazin“ 1+2/2012 am 5. Januar 2012.</p>
<p>++++++</p>
<h4>Die Jury-Begr&#252;ndungen zu den Top-&#8221;Journalisten des Jahres&#8221; in den Fachkategorien lauten:</h4>
<p>1. CHEFREDAKTEUR:<br />
<strong>Wolfgang Blau</strong>, Chefredakteur Zeit Online, nutzt seine Entscheidungsbefugnis konsequent f&#252;r digitale Innovationen und zeigt auf beeindruckende Weise, wie Onlinejournalismus mit anspruchsvoller Qualit&#228;t funktionieren kann. Unter seiner F&#252;hrung ist Zeit Online stilbildend f&#252;r andere Websites geworden: Sie steht f&#252;r einen unaufgeregten, sachlichen und attraktiven Journalismus im Netz &#8211; mit publizistischem Charme, Experimentierfreude und gro&#223;em Selbstbewusstsein.</p>
<p>2. POLITIK:<br />
<strong>Andrea R&#246;pke,</strong> freie Journalistin, beschw&#246;rt mit ihren Texten &#252;ber Rechtsextremismus in Deutschland seit Jahren die &#214;ffentlichkeit, die Radikalisierung der braunen Szene nicht zu untersch&#228;tzen. Wie recht sie hatte, zeigte sich Ende 2011 bei der Aufdeckung einer jahrelangen Mordserie durch Rechtsradikale. Dem Thema Frauen in der Neonazi-Szene hat sie sich, zusammen mit Ihrem Kollegen Andreas Speit, schon lange intensiv gewidmet: So erschienen ihre Recherchen bereits im M&#228;rz 2011 auch im Buch „M&#228;delsache“. Ihre Hartn&#228;ckigkeit und der Mut, f&#252;r ihre Recherchen immer wieder auch pers&#246;nliche Gefahren in Kauf zu nehmen, sind ein Vorbild f&#252;r alle Kollegen.</p>
<p>3. WIRTSCHAFT:<br />
<strong>Heike Faller</strong>, Redakteurin des &#8220;Zeit-Magazins&#8221;, wirft auf das Wirtschaftsgeschehen einen besonderen Blick, der gerade im Jahr 2011 als beispielhaft gelten darf: Sie spricht nicht die Sprache der Insider, sondern nimmt die Perspektive der &#8220;Verbraucher&#8221; ein, analysiert und erkl&#228;rt aus deren Sicht Vorg&#228;nge, die f&#252;r die meisten kaum mehr verst&#228;ndlich sind. Mit diesem Blick gelang ihr 2011 ein Lehrst&#252;ck &#252;ber den Wirtschaftsjournalismus: Unter dem Titel: &#8220;Finanzkrise: Musste das sein? &#8221; analysierte sie kritisch und aufw&#228;ndig recherchiert die Mechanik der Wirtschaft und der Berichterstattung.</p>
<p>4. KULTUR:<br />
<strong>Willi Winkler</strong>, freier Autor (&#8220;S&#252;ddeutsche Zeitung&#8221;) zeigt mit seinen Texten eins ums andere Mal, welche Tiefe und thematische Spannbreite im politischen Kulturjournalismus m&#246;glich und n&#246;tig sind. Er schreibt das gro&#223;e Bob Dylan-Portrait genauso wie Essays &#252;ber<br />
moderne Mobilit&#228;tskultur und schafft es immer wieder, den gesellschaftspolitischen Impetus des Feuilletons durchschimmern zu lassen. Was f&#252;r ein fundierter Rechercheur in ihm steckt, bewies er 2011 auch mit seinem beindruckenden Buch „Der Schattenmann“ &#252;ber den<br />
Schweizer Bankier Francois Genoud, Strippenzieher im Hintergrund von Rechts- und Linksterrorismus.&#8221;</p>
<p>5. UNTERHALTUNG:<br />
<strong>Thomas Gottschalk</strong>, Moderator des ZDF (ab 1.1.12 der ARD) hat das deutsche Fernsehen mit seinen Shows wie kein anderer gepr&#228;gt: Auf dem breiten Fundament seiner journalistischen Erfahrung hat er der deutschen TV-Unterhaltung mit herausragender Kreativit&#228;t, Spontanit&#228;t und geistreichem Witz eine eigene Pr&#228;gung geben, die sich stets bewusst den sinkenden Hemmschwellen einer &#8220;Brot &amp; Spiele&#8221;-Industrie widersetzte. Nach dem schweren Unfall in der &#8220;Wetten dass&#8230;&#8221;-Sendung am 1. 12. 2010 hat Gottschalk zudem mit seiner Reaktion f&#252;r einen selten Moment des Innehaltens in der immer sensationsheischenderen Unterhaltungsindustrie gesorgt und damit ein Nachdenken &#252;ber<br />
die Grenzen von Unterhaltung provoziert. Daf&#252;r geb&#252;hrt ihm besondere Anerkennung &#8211; und auch f&#252;r den Mut, nach dem erreichten Gipfel als TV-Ikone einen journalistischen Neuanfang mit einem t&#228;glichen Format in der ARD zu wagen.&#8221;</p>
<p>6. SPORT:<br />
<strong>Arnd Zeigler</strong>, freier Radio- und TV-Moderator, Buchautor und Stadionsprecher, ist im besten Sinne des Wortes (fu&#223;ball-)verr&#252;ckt: In seiner Sendung &#8220;Zeigler wunderbare Welt des Fu&#223;balls&#8221; aus seinem Wohnzimmer zeigt er sein K&#246;nnen: unterhaltsam, analytisch, satirisch<br />
und absolut kompetent. Damit begeistert er nicht nur eingefleischte Fu&#223;ballfans. Und das alles live – das trauen sich im deutschen Fernsehen nur noch sehr wenige Moderatoren.&#8221;</p>
<p>7. WISSENSCHAFT:<br />
<strong>Dagmar R&#246;hrlich</strong>, freie Autorin und Mitarbeiterin des Deutschlandfunks, hat es nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima dem Publikum &#8211; nicht nur beim Deutschlandfunk &#8211; auf herausragende Weise verstanden, dem Publikum die komplexen Vorg&#228;nge und Bedrohungslagen &#252;ber Wochen und Monate sehr verst&#228;ndlich zu erkl&#228;ren. Dabei war sie weder rei&#223;erisch noch verharmlosend, was nicht vielen angesichts der dramatischen Situation gelungen ist.</p>
<p>8. REPORTER<br />
<strong>Stefan Buchen</strong>, freier Journalist und Reporter des NDR, hat 2011 mit seinen Berichten &#252;ber den arabischen Fr&#252;hling Zeichen gesetzt: Vor dem Hintergrund seiner ausgewiesenen Kompetenz als Nahost-Experte (Buchen hat arabische Sprachen studiert, spricht Arabisch, Hebr&#228;isch und Farsi und hat in den 90ern als Korrespondent in Israel garbeitet &#8211; hat er auf besonders nachdr&#252;ckliche und tiefgr&#252;ndige Weise die Umw&#228;lzungen in Nahen Osten erkl&#228;rt &#8211; mit politischem Scharfsinn und gleichzeitig gro&#223;em Respekt vor Menschen und Kulturen.</p>
<p>9. REGIONAL / LOKAL:<br />
&gt; Chefredakteur: <strong>Christian Lindner</strong> (&#8220;Rhein-Zeitung&#8221;, Koblenz) hat in den vergangenen Jahren aus einer traditionellen Regionalzeitung mit einem gattungstypischen Alterungsproblem in der Leserschaft eine moderne, experimentierfreudige Multimedia- Schmiede des Lokaljournalismus gemacht, was nun in Leserschaft und Branche reife Fr&#252;chte tr&#228;gt. Er vereint geschickt klassische Journalistentugenden wie Recherche und Textqualit&#228;t mit der digitalen Welt, engagiert sich selbst vorbildlich in Social Media und f&#246;rdert<br />
beispielhaft auch junge Talente in der Redaktion.&#8221;</p>
<p>&gt; Autor/in : <strong>Christine Kr&#246;ger</strong>, Chefreporterin und Leiterin des Ressorts &#8220;Recherche und Ausbildung&#8221; des &#8220;Weserkuriers&#8221;, begreift Lokaljournalismus als investigative Herausforderung: Sie schaut hin, wenn es kein anderer tut, deckt auf, was sonst keiner sehen will. Indem sie so beharrlich misstrauisch ihre Recherchen in den kriminellen Grauzonen von Rocker- und Rechtsextremen-Szene betreibt, hat sie auch in diesem Jahr Aufkl&#228;rungsarbeit allererster G&#252;te geleistet. Ihre Geschichten sind so brisant, dass auch die Staatsmacht „Interesse“ an ihren Erkenntnissen zeigt. Ihr Mut, ihre St&#228;rke und ihr journalistisches Verantwortungsgef&#252;hl f&#252;r unsere Gesellschaft sind vorbildlich.</p>
<p>10.NEWCOMER:<br />
<strong>Richard Gutjahr,</strong> freier Journalist, Blogger und Moderator des Bayrischen Rundfunk, war 2011 gleich zwei Mal als Avantgarde an vorderster Front dabei: Er bloggte live vom Tahrir-Platz in Kairo, dokumentierte mit seinem Handy multimedial die &#228;gyptische Revolution &#8211; und zeigte als Reporter einer neuen Generation, wie mit den neuen Mediengenres gearbeitet werden kann. Zudem starte er mit der &#8220;Rundshow&#8221; die Initiative f&#252;r ein &#8220;Social TV&#8221; samt App, dessen innovatives Konzept auch im internationalen Vergleich ambitioniert wirkt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Es ist ein hei&#223;er Ritt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 13:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAGAZIN +]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein guter Journalist ist nicht automatisch ein guter Redaktionsleiter, sagt Coach Christian Sauer. Diese Einsicht spricht sich in der Branche herum. Wof&#252;r ein F&#252;hrungstraining gut ist, erkl&#228;rt Sauer im Interview. Interview: Katy Walther &#160; &#160; &#160; Wie etabliert sind F&#252;hrungskr&#228;ftetrainings heute in den Medienh&#228;usern und Verlagen? Christian Sauer: Die Zahl solcher Trainings f&#252;r das mittlere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/christian_sauer_klein.jpg" rel="lightbox[11673]"><img class="alignleft size-medium wp-image-11868" title=" " src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/christian_sauer_klein-146x220.jpg" alt="Coach Christian Sauer" width="127" height="192" /></a>Ein guter Journalist ist nicht automatisch ein guter Redaktionsleiter, sagt Coach Christian Sauer. D<strong>iese Einsicht spricht sich in der Branche herum. Wof&#252;r ein F&#252;hrungstraining gut ist, erkl&#228;rt Sauer im Interview.</strong><br />
</strong></p>
<p><em>Interview: Katy Walther</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie etabliert sind F&#252;hrungskr&#228;ftetrainings heute in den Medienh&#228;usern und Verlagen?<br />
Christian Sauer:</strong> Die Zahl solcher Trainings f&#252;r das mittlere und obere Redaktionsmanagement nimmt eindeutig zu, denn in den Gesch&#228;ftsleitungen und Chefredaktionen sitzen heute &#252;berwiegend Leute, die selbst F&#252;hrungstrainings absolviert haben. Kaum ein Chefredakteur kommt heute noch v&#246;llig unbeleckt von F&#252;hrungswissen in seine Position. Das Bewusstsein f&#252;r den Sinn und Nutzen von Kommunikations- und F&#252;hrungstrainings ist gestiegen. Man hat verstanden, was es kostet, wenn ein Ressort oder eine Redaktion schlecht gef&#252;hrt wird. Ich h&#246;re jedenfalls kaum noch von H&#228;usern, die blind dem alten Motto folgen: Ein guter Journalist ist automatisch auch ein guter Redaktionsleiter.</p>
<p><strong>Welche Qualifikationen brauchen F&#252;hrungskr&#228;fte in den Redaktionen heute?</strong><br />
F&#252;hrungskraft zu werden bedeutet immer, sich selbst in einer ungewohnten Rolle neu zu begegnen. Es reicht nicht mehr, als Journalist von Ausgabe zu Ausgabe gute Arbeit abzuliefern. Man muss jetzt Konzepte entwickeln, strategisch denken. Und man muss pl&#246;tzlich Menschen &#252;berzeugen und mitnehmen. Wenn jemand glaubt, das sei unn&#246;tig, weil man ja als Chef per ordre de mufti bestimmen k&#246;nne, wird er scheitern. Der Vorrat an Machtworten ist erstaunlich gering.</p>
<p><strong>In Redaktionen kann aber schon aus Zeitmangel nicht jede Entscheidung ausdiskutiert werden.</strong><br />
Schnelle Entscheidungen m&#252;ssen sein, dazu ist die Hierarchie da. Aber es brennt ja nicht dauernd. Im Alltag kommt es darauf an, mit Argumenten zu f&#252;hren. Wer selbstbewusste, kreative Journalisten im Team haben will, muss sie stark machen. Andererseits geh&#246;rt zur F&#252;hrungskompetenz auch ein gesunder Durchsetzungswillen. Je h&#246;her man in der Hierarchie kommt, desto wichtiger wird das. Ein Chefredakteur, der lieb ist, ist keiner, hat Peter Merseburger mal gesagt. Manchmal sind klare Ansagen der Schl&#252;ssel zum Erfolg. Auch das ist f&#252;r viele angehende F&#252;hrungskr&#228;fte ein Lernprozess.</p>
<p><strong>So gesehen wirkt ein Leitungsjob begrenzt attraktiv.</strong><br />
Jeder sollte sich in den ersten Jahren &#252;berlegen, ob er auf dem Weg weitergeht. Denn obendrein muss man ja auch noch ein gutes Selbstmanagement entwickeln, sonst rackert man sich geradewegs in Tinnitus oder Burn-out hinein. Gerade die kommunikativen F&#252;hrungskr&#228;fte, die gut &#252;berzeugen k&#246;nnen, sind da gef&#228;hrdet. Alles zusammengenommen muss man als F&#252;hrungskraft auf sehr vielen Ebenen dazulernen und sich weiterentwickeln. Sicher, es gibt Schmerzensgeld, Privilegien und Renommee. Aber es ist auch ein hei&#223;er Ritt.</p>
<p><strong>M&#252;ssen weibliche F&#252;hrungskr&#228;fte in den Trainings andere Dinge lernen als ihre m&#228;nnlichen Pendants?</strong><br />
Frauen gelten heute bei vielen in der Branche als die besseren F&#252;hrungskr&#228;fte. Da ist auch was dran, weil ihnen Argumentieren und &#220;berzeugen leichter oft f&#228;llt als vielen M&#228;nnern. Viele Frauen m&#252;ssen in F&#252;hrungstrainings jedoch lernen, Grenzen zu ziehen und sich durchzusetzen. M&#228;nner dagegen vertrauen manchmal zu sehr auf ihren Machtvorsprung. Letztlich ist es also egal, ob M&#228;nner oder Frauen F&#252;hrungsaufgaben &#252;bernehmen – dazulernen m&#252;ssen beide. Und man sollte niemanden nach Klischees beurteilen.</p>
<p><strong>Geben Journalisten, die in F&#252;hrungspositionen wechseln, ihre journalistische Rolle auf?</strong><br />
Fr&#252;her hie&#223; es mal, man soll schreibend f&#252;hren. Ich glaube schon, dass es sinnvoll ist, selbst mit Texten pr&#228;sent zu bleiben. Wenn ich etwa eine Lokalredaktion leite, wird das eh nicht anders gehen. Trotzdem gilt: Je h&#246;her man in der Hierarchie steigt, umso m&#228;chtiger werden die Managementaufgaben. Und ich w&#252;rde jedem, der aufsteigt, empfehlen, es so zu sehen: Ich bin Journalist und sorge f&#252;r Qualit&#228;t – zuallererst, indem ich meine Leitungsaufgaben gut erf&#252;lle, und dann, indem ich als Autor auftrete. Wer beides in gleichem Ma&#223;e will, l&#228;uft Gefahr, sich zu &#252;bernehmen. Oder er hat Stellvertreter, die ihm den Managementkram abnehmen. Bei denen sollte er sich jeden Tag bedanken.</p>
<p><strong>Sollte man ein F&#252;hrungskr&#228;ftetraining einfordern, wenn es nicht von vornherein angeboten wird?</strong><br />
Unbedingt. Nehmen wir nur mal die unterste Leitungsebene, den stellvertretenden Ressortleiter. Die Aufgaben, die so einer zus&#228;tzlich &#252;bernimmt, sind komplex. Wie gestaltet er seine Stellvertreterrolle gegen&#252;ber dem Chef aus? Wie tritt er gegen&#252;ber dem Team auf, wenn er den Chef vertritt? Jeder, der Leitungsaufgaben &#252;bernimmt, sollte sagen: Wenn ihr wollt, dass ich das gut mache, dann gebt mir das Handwerkszeug dazu!</p>
<p><strong>Wer eine Leitungsposition ergattert, stellt meist keine Forderungen.</strong><br />
Fordern kommt nie gut, Bedarf anmelden dagegen zeigt, dass jemand ein realistisches Selbstbild hat. Meine Erfahrung ist: Wer nach Training oder Coaching fragt, wird &#252;ber kurz oder lang auch geh&#246;rt. Die Zeiten, in denen es dann hie&#223;: Der kann’s wohl nicht, da haben wir uns vertan!, sind vorbei. Heute gilt es eher als Ausweis von F&#252;hrungsf&#228;higkeit, wenn jemand sich nicht zu viel zutraut. &#220;brigens: Ich kenne viele, die sich als Redakteure ohne unmittelbare F&#252;hrungsverantwortung zu einem Seminar angemeldet haben und in der Folge aufgestiegen sind. Fortbildung und Aufstieg gehen dann Hand in Hand, ein Gl&#252;cksfall.</p>
<p><strong>Wie lange sollte eine Schulung dauern und welche Themen sollten enthalten sein?</strong><br />
Bei angehenden F&#252;hrungskr&#228;ften halte ich am meisten von einem Modulsystem, das &#252;ber etwa ein Jahr hinweg belegt werden kann. Es gibt darin Standardelemente: Das beginnt bei F&#252;hrungsmodellen und Techniken der Gespr&#228;chsf&#252;hrung und geht &#252;ber das Selbstmanagement bis hin zum Projektmanagement und zur Budgetverhandlung. Das w&#228;ren zum Beispiel f&#252;nf Module, mit denen jede redaktionelle F&#252;hrungskraft gut ger&#252;stet w&#228;re. Dar&#252;ber hinaus mache ich gute Erfahrungen mit einer Kombination aus Seminaren und Coaching. Das hei&#223;t, auch nach dem Seminar, wenn die Praxis wieder zuschl&#228;gt, kann sich der F&#252;hrungsneuling Unterst&#252;tzung holen.</p>
<p><strong>Sind betriebswirtschaftliche Inhalte wie Controlling oder Rechnungswesen in der Medienkrise wichtiger geworden?</strong><br />
Rechnungswesen und Controlling sind wichtig. Die Verlagsseite sollte etwas daf&#252;r tun, dass sie in der Redaktion starke Partner mit einem betriebswirtschaftlichen Grundverst&#228;ndnis hat. F&#252;r mich ist das allerdings nicht der zentrale Punkt. Eine F&#252;hrungskraft muss sowieso damit leben, dass sie nicht alles wei&#223;. Es ist wichtiger, ein klares Verst&#228;ndnis von den Grenzen der eigenen Rolle zu entwickeln, als jede Zahl perfekt selbst zu interpretieren.</p>
<p><strong>Kopfsch&#252;tteln, Unverst&#228;ndnis, H&#228;me: Welche Reaktionen hat ein Journalist zu f&#252;rchten, der sich nach einer Zeit als F&#252;hrungskraft wieder in seinen alten Job als Redakteur zur&#252;ckversetzen l&#228;sst?</strong><br />
Fr&#252;her war das verp&#246;nt, da galt: einmal Chef, immer Chef. Heute wird es zunehmend normal. Die Kollegen reflektieren sehr genau, ob die F&#252;hrungsrolle wirklich etwas f&#252;r sie ist. Viele wollen die Komplexit&#228;t des Jobs auf Dauer nicht, andere finden, dass sie zu viele Konflikte durchstehen m&#252;ssen, wieder andere wollen nicht als Buhmann f&#252;r oben und unten dastehen. Sie nehmen dann Verdiensteinbu&#223;en in Kauf, k&#252;mmern sich nicht um H&#228;me und treten zur&#252;ck ins Glied. Wenn es gut l&#228;uft, k&#246;nnen sie ihr F&#252;hrungswissen und die Entwicklungsschritte, die sie gemacht haben, auch als Redakteur und Reporter gut einsetzen. Ich habe allen Respekt vor denen, die f&#252;r sich erkennen: Letztlich ist F&#252;hrung nichts f&#252;r mich. Das ist doch viel besser, als sich zehn, zwanzig Jahre durch F&#252;hrungsjobs zu schleppen, die man nicht mit ganzem Herzen macht. Es kann Ergebnis eines F&#252;hrungskr&#228;ftetrainings sein, dass jemand den sanften Ausstieg w&#228;hlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ZUR PERSON:</strong><br />
Christian Sauer ist F&#252;hrungskr&#228;ftecoach und Redaktionsberater in Hamburg. Unter dem Motto „Qualit&#228;t entwickeln“ arbeitet er als Dozent zu den Schwerpunkten Redaktionsmanagement und Textqualit&#228;t – an der Akademie f&#252;r Publizistik in Hamburg, der ABZV in Bonn und in der internen Weiterbildung von Medienunternehmen. Er coacht Medienprofis vom freien Journalisten bis zum Chefredakteur. Zuvor arbeitete der gelernte Tageszeitungsjournalist 16 Jahre als Reporter, Redakteur und Redaktionsleiter, zuletzt bis 2005 als Stellvertretender Chefredakteur des Magazins &#8220;chrismon&#8221;. Er ist Mitglied des Ethikrats der Akademie f&#252;r Publizistik und Autor der Profiratgeber „Souver&#228;n schreiben: Klassetexte ohne Stress“ (2007) und „Qualit&#228;tsmanagement in Redaktionen“ (2010).<br />
<a href="http://www.christian-sauer.net/">www.christian-sauer.net</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Die kurze Fassung des Interviews erschien als Teil des &#8220;Specials Ausbildung&#8221; &#252;ber F&#252;hrungskr&#228;ftetraining f&#252;r Redakteurinnen und Redakteure in &#8220;Medium Magazin&#8221; 12/2011.</em></p>
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		<title>Techniktipp: Geotagging</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAGAZIN +]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade bei lokalen und regionalen Online-Angeboten wird immer deutlicher: Die Nutzer wollen wissen, wo genau die Geschichten spielen. Das macht Geotags f&#252;r Redaktionen interessant. Text und Foto: Thomas Strothjohann Geotags sind maschinenlesbare Ortsangaben. Geotaggen bedeutet entsprechend, dass man einem Gegenstand oder Inhalt eine geografische Position zuordnet. Man kann in der Bildunterschrift schreiben, dass das Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Gerade bei lokalen und regionalen Online-Angeboten wird immer deutlicher: Die Nutzer wollen wissen, wo genau die Geschichten spielen. Das macht Geotags f&#252;r Redaktionen interessant.</em></strong></p>
<p><strong>Text und Foto:</strong> <em>Thomas Strothjohann</em></p>
<div id="attachment_11849" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><img class="size-medium wp-image-11849" title="Wildspitze" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/IMG_3802-220x146.jpg" alt="" width="220" height="146" /><p class="wp-caption-text">So geotaggt man den zweith&#246;chsten Berg &#214;sterreichs. Foto: T. Strothjohann</p></div>
<p>Geotags sind maschinenlesbare Ortsangaben. Geotaggen bedeutet entsprechend, dass man einem Gegenstand oder Inhalt eine geografische Position zuordnet. Man kann in der Bildunterschrift schreiben, dass das Bild die Wildspitze in Tirol zeigt, man dann aber auch in die Metadaten des Bildes eintragen, dass es bei <a href="http://g.co/maps/hwj8d">46° 53‘ 7“ N, 10° 52‘ 2“ O</a> aufgenommen wurde. Im Print ist eine sprachliche Ortsangabe nat&#252;rlich sinnvoller, aber online entfaltet das Geotag sein Potenzial.</p>
<h3>Interaktives Verorten</h3>
<p>Die sozialen Netzwerke bieten schon seit langem an, Statusmeldungen mit Geotags zu versehen. So k&#246;nnen die Follower und Freunde nicht nur sehen, was passiert ist, sondern auch genau wo. Auf der<a title="Twitter Karte" href="http://trendsmap.com/" target="_blank"> Trendsmap</a> kann man an jeden Ort der Welt heranzoomen, um zu sehen, was dort gerade per Twitter diskutiert wird. F&#252;r Nachrichten werden Geotags bisher kaum genutzt. N&#228;he bedeutet Relevanz. Warum sollte ein lokales Nachrichtenangebot dem User also nicht die M&#246;glichkeit geben zu sehen, was &#252;ber seine Umgebung berichtet wird? Bisher wurden Karten vor allem in aufwendigen datenjournalistischen Projekten wie den <a title="Irak Protokolle SpOn" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710637,00.html" target="_blank">Irak-Protokollen bei „Spiegel Online“</a> eingesetzt. Es geht aber auch ohne gro&#223;en technischen Aufwand: Jeder kann Lokalnachrichten auf einer Google- oder Bing-Map anzeigen lassen. Das bietet einen interaktiven Zugang zum vorhandenen Nachrichtenangebot. Wer sich ein bisschen mit PHP und MySQL auskennt, kann den Prozess mithilfe von<a title="Google Maps Tutorial" href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/kml/articles/phpmysqlkml.html" target="_blank"> Google-Tutorials</a> automatisieren. Dann erscheinen neue Artikel automatisch auf der Karte am „Tatort“. Die individuelle Google-Map l&#228;sst sich auch ans eigene Corporate Design anpassen und auf der eigenen Seite einbinden.</p>
<div class="postmetadata">
<h4>Tools</h4>
<ul>
<li><a href="http://geotag.sourceforge.net" title="Geotag Download" target="_blank">Geotag</a> (Freeware auf Java-Basis, plattform&#252;bergreifend)</li>
<li><a href="www.geosetter.de" title="Geosetter Download" target="_blank">Geosetter</a> (Freeware nur f&#252;r Windows)</li>
<li><a href="http://code.google.com/p/gpicsync" title="Gpic Sync Download" target="_blank">Google gpicsync</a></li>
<li><a href="www.theoneandonlysepp.com/gnt" title="Geo Names Tagger Download" target="_blank">Geo Names Tagger</a> (Freeware f&#252;r Mac)</li>
<li><a href="http://bit.ly/ilKS90" title="Microsoft Pro Photo Tools Download" target="_blank">Microsoft Pro Photo Tools</a></li>
</ul>
</div>
<h3>So funktioniert’s</h3>
<p>Grunds&#228;tzlich gibt es drei Wege, Inhalte zu geotaggen:</p>
<ol>
<li>Einen Ort auf der Google- oder Bing-Map markieren und die Nachricht mit einem Foto oder sogar Video (per Embed-Code) in die Popup-Ortsinformation eingeben.</li>
<li>Immer mehr Kameras und alle modernen Smartphones k&#246;nnen den Aufnahmeort direkt in die Bildinformationen schreiben.</li>
<li>Mit Outdoor-GPS-Ger&#228;ten, „Geologgern“, aber auch Smartphones (s. Kasten) kann man festhalten, zu welchem Zeitpunkt man wo genau war.</li>
</ol>
<p>Kostenlose Software synchronisiert Fotos nachtr&#228;glich mit der aufgezeichneten Route. Sie kann die Bilder auf einer Karte anzeigen und in die Bildinformationen schreiben, wo der Fotograf war, als er das Foto aufgenommen hat. F&#252;r PCs sind die Microsoft Pro Photo Tools am komfortabelsten. Sie unterst&#252;tzen neben den &#252;blichen Bildformaten auch RAW-Dateien und digitale Negative. Auch Differenzen zwischen GPS und Kamerazeit lassen sich korrigieren. Grunds&#228;tzlich gilt: Nie vergessen, die Uhrzeit von Kamera und GPS-Ger&#228;t abzugleichen. Sonst kann man von vorne anfangen.</p>
<div class="postmetadata">
<h4>Tracking-Apps</h4>
<p>Sie k&#246;nnen Routen im gpx-Format (GPS Exchange Format) aufzeichnen, die sich am Computer &#252;ber die Aufnahmezeit mit Bildern, Audioaufnahmen und theoretisch jedem anderen File synchronisieren lassen. </p>
<ul>
<li>Android: Google MyTracks</li>
<li>iOS: gaiaGPS, GPSLogger</li>
</ul>
</div>
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