Abdullah Khan

Schüler an der Axel-Springer-Akademie

Wichtigste Stationen?
Berufliche Stationen:
Redaktion „Markus Lanz“, Jungredakteur
Redaktion „Britt die Talkshow“, Jungredakteur

Auszeichnungen:
Henri-Nannen-Preis 2017
Axel-Springer-Preis 2017
European Digital Media Award 2017

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
– Undercover Recherche im Bundesamt für Migatrion und Flüchtling (5-Teilige Serie in BILD, unter anderem zum Start auf der Titelseite, 08.08.2016)
– Zur Serie als Gast im SAT1-Frühstücksfernsehen (09.09.2016)

Was planen Sie als nächstes?
Neues Web-Projekt zum Thema Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977. Dazu war ich mit Angehörigen der Schleyer-Familie, dem damaligen Piloten sowie den Überlebenden der Landshut in Brasilien und habe die alte Lufthansa-Maschine besichtigt.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
Mobiler und vermutlich vorsichtiger als heute. In den jungen Jahren traut man sich wohl eher Dinge, worüber man später wahrscheinlich zwei Mal nachdenkt.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Kleine Schritte machen, dann kommt man auch ans Ziel.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Martin Heidemanns (BILD-Chefredaktion) & Nikolaus Harbusch (BILD-Chefreporter) – Die Kollegen haben mich bei meiner Serie von der Idee bis zur letzte Veröffentlichung begleitet. Beide sind bei Recherchen vorbildlich. Ich konnte bislang nicht nur journalistisch, sondern auch menschlich von ihnen lernen. Ich schätze den gegenseitigen Respekt.

Rudolf Porsch (Leitung Axel Springer Akademie) – Seit Beginn der Akademie war Rudolf Porsch für mich eine Vertrauensperson. Ob privates Problem oder nur eine Frage – er hat immer eine Ohr und meist eine Lösung. Er denkt fair und setzt sich für einen ein. Und er ist der ehrlichste Kerl! Das schätze ich sehr. Dazu war Porsch bei unserem Projekt „Sachorjetzt“ mit Initiator.

Tanit Koch (BILD Chefredakteurin) – Tanit Koch hat mich gefördert, mir mit der großen Berichterstattung über das BAMF eine riesige Chance gegeben. Auch während unseres Webprojektes „Sachorjetzt“ war sie maßgeblich daran beteiligt, unser Projekt zu bewerben. Für junge und unerfahrene Journalisten ist sie ein perfekter Mentor. Sie ist eine unglaublich gute Schreiberin und hat sehr gewählte, ruhige Worte. Starke Frau.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
 
Weil Geschichten erzählt gehören. Und nicht jeder Mensch hat die Möglichkeit, eine Geschichte zu erzählen. Viele haben die Stimme dazu nicht. Wir haben sie. Verleihen sie also weiter.

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