Fritz Zimmermann

Autor im Investigativressort, "Die Zeit"

Wichtigste Stationen?

– Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule mit Stationen beim „Tagesspiegel“, dem „Spiegel“, der „Gala“ und der „Zeit“. Danach freier Journalist.
– Seit Februar 2017 Autor im Investigativ-Ressort der „Zeit“. – Auszeichnungen: Ernst-Schneider-Preis 2015, Wächterpreis 2016 (3. Preis), Ferdinand-Simoneit-Preis 2016, Nominierung Reporterpreis 2016.

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Ich bin immer noch glücklich über unser Dossier „Herr Horst kauft sich ein Dorf“, in dem wir in einem kleinen Ort auf Rügen die große Welt beschreiben. „Der Fleischmann“ war meine erste eigene Recherche nach der Journalistenschule. Als der Text endlich in der „Zeit“ erschien, fühlte ich mich als richtiger Journalist.

Was planen Sie als nächstes?
Das Portrait eines Gefallenen. Und die Geschichte eines Gerichtsprozesses, in dem auch die Zukunft einer Industrie verhandelt wird.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
Mit dem Privileg, Zeit zu haben für Recherchen. So wie heute.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Es ist wichtig zu wissen, was man nicht kann.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Holger Stark, Stephan Lebert, Yassin Musharbash, Anne Kunze, Daniel Müller, Christian Fuchs, weil sie mir vertraut haben. Moritz Herrmann und Björn Stephan.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Weil es das Richtige ist.

Außerdem wurden Top30 ausgezeichnet: