Hannes Schrader

Redakteur, "Zeit Campus Online"

Wichtigste Stationen?


– ab 2013 Redakteur der eindeutig besten Studierendenzeitung Deutschlands, der „UnAufgefordert“
– 2015 Praktikum im Studiumsressort von „Zeit Online“
– seit 2016 Redakteur bei „Zeit Campus Online“

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Meinen Text, in dem ich Martin Schulz öffentlich sieben Fragen aus junger Perspektive gestellt habe. Er kam dann bei uns in der Redaktion vorbei und hat sie beantwortet. Und, wenn ich noch eine darf: Meine erste große Reportage für „Zeit Campus Online“ über die jungen Linken von Nuit Debout. Meine Chefin hat mich nach Paris geschickt, weil ich ’ne spontane Idee und obwohl ich sonst keine Ahnung hatte. Am Ende hatte ich das Gefühl, verstanden zu haben, was da abging.

Was planen Sie als nächstes?
Ich muss unbedingt meinen Presseausweis beantragen.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?

So, dass ich nie, nie, nie wieder einen Drucker benutzen muss.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Als ich noch keine Ahnung vom Redigieren hatte, sagte mir unsere Textchefin Meike Dülffer: Lies den Text einmal und frag dich dann, mit welchem Gefühl er dich zurücklässt. Ist das das Gefühl, das du dir vorstellst? Wenn nicht, frag dich, warum nicht.
Und den Interviewtipp: Die erste Frage muss geil sein.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Anne-Kathrin Gerstlauer, indem sie mich für den Job haben wollte, den ich heute habe. Und, indem sie gnadenlos redigiert, zu meinen langweiligen Ideen sagt, dass sie langweilig sind, aus den mittelmäßigen bessere macht und aus den besseren erst richtig gute. Meike Dülffer, weil sie mich fast so gut quält wie Anne-Kathrin. Und Jochen Wegner und Maria Exner aus der Chefredaktion von „Zeit Online“, weil sie mir eine Chance gegeben haben und uns den Raum lassen, zu machen, worauf wir Lust haben.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Weil ich Bullshit und Rumgesabbel nicht ertragen kann, wir uns aber immer noch viel zu viel davon anhören müssen, jeden Tag. Ich glaube, mit einer klaren Sprache und gutem Journalismus dagegen ankämpfen zu können.

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