• Geburtstag: 11. September 1988
  • Twitter: hendrikgee

Hendrik Geisler

Volontär, "Kölner Stadt-Anzeiger"

Wichtigste Stationen?
  

Studium in Würzburg: Anglistik, Amerikanistik und Geographie; Bachelorthesis über digitale Dystopien in der amerikanischen Literatur (1,0)
Sommer 2015: Intensivseminar „Reporting in New York City“ an der CUNY Graduate School of Journalism
ab September 2015: Freie Mitarbeit bei Dürener Zeitung/Dürener Nachrichten
ab September 2015: Digitalkolumnen bei basicthinking.de und netzpiloten.de
Januar 2016: Praktikum beim „Kölner Stadt-Anzeiger“
Februar 2016: Beginn des Volontariats beim „Kölner Stadt-Anzeiger“

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Der Faktencheck „Stimmt das wirklich?“ ist mein absolutes Herzensprojekt, mit dem ich in Zusammenarbeit mit dem Kollegen Lukas Hansen während des Wahlkampfs zur Landtagswahl in NRW einen Beitrag zur Wahrheitsfindung leisten wollte. Ich denke, das ist uns gelungen, weshalb das Projekt zur Bundestagswahl eine Neuauflage in Alleinregie erfährt.
Stolz bin ich auch auf eine weitere Geschichte: Als ein 16-jähriger Syrer wegen Terrorverdachts in Köln verhaftet wurde, traf ich in den darauffolgenden Tagen immer wieder seine Eltern und baute eine vertrauensvolle Beziehung zu ihnen auf. Daraus ist eine Reportage entstanden, die ich gerne noch größer veröffentlicht hätte.

Was planen Sie als nächstes?

Faktencheck „Stimmt das wirklich?“ zur Bundestagswahl; Volontariats-Station in den USA; Features zu den Themen: Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen, Doping im Breitensport.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?

In einer großzügig besetzten und wirtschaftlich erfolgreichen Redaktion, am liebsten noch immer im Kölner Lokalressort.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
 


Immer neugierig und skeptisch zu sein und auf die eigenen Instinkte zu hören.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?

Peter Pauls, der als damaliger Chefredakteur des „Kölner Stadt-Anzeiger“ das Wagnis eingegangen ist, mir, einem völlig unbekannten Praktikanten, spontan ein Volontariat anzuvertrauen.
Christian Hümmeler, Leiter des Lokalressorts beim „Kölner Stadt-Anzeiger“, der mir von Anfang an großes Vertrauen geschenkt hat und es immer noch tut.
Sarah Brasack, stellvertretende Leiterin des Lokalressorts des „Kölner Stadt-Anzeiger“, die Peter Pauls und Christian Hümmeler überhaupt erst auf mich aufmerksam gemacht hat. Außerdem hat sie mir stets die besten Ratschläge für besseres Schreiben erteilt.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Weil ich unfassbar neugierig bin. Ich liebe meinen Beruf und all die Welten, zu denen ich durch ihn Zugang erhalte. Von diesen Welten, deren Bewohnern und ihren Leben dann einem großen Publikum zu erzählen, macht mich glücklich. Und auch wenn es abgedroschen klingt: Licht ins Dunkel zu bringen, egal ob es um Wahlkämpfe, Bauskandale oder Kriminalfälle geht, macht mir großen Spaß.

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