Laura Terberl

Videoredakteurin, "Süddeutsche Zeitung"

Wichtigste Stationen?


– Redakteurin und später Mitglied der Chefredaktion, Hochschulradio (2009-2013), Düsseldorf
– Master of Arts Elektronische Medien, Hochschule der Medien (2013-2015), Stuttgart
– Ausbildung zur Moderatorin, Institut für Moderation (2013-2014), Stuttgart
– Volontariat, „Süddeutsche Zeitung“ Digitale Medien GmbH (2015-2017), München
– Seit 2012 freie Moderatorin, seit 2016 durch die Agentur Ravenrocker vertreten
– Seit Mai 2017 Redakteurin in der Videoredaktion der „Süddeutschen Zeitung“

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Mir ist es wichtig, spannende Themen für verschiedene Kanäle optimal umzusetzen, damit sich die unterschiedlichen Darstellungsformen gegenseitig ergänzen. Besonders gut geklappt hat das bei einem Erklärvideo, das ich für ein investigatives Projekt animiert habe, sowie bei einem Pro-und-Contra-Video, das ich konzipiert und umgesetzt habe. Beide Beiträge haben das Themenpaket erfolgreich auf den sozialen Netzwerken beworben.

Was planen Sie als nächstes?
Da animierte Erklärvideos gerade sehr viele Möglichkeiten bieten, Geschichten zu erzählen und komplizierte Hintergründe zu erklären, bilde ich mich momentan im Bereich Motion Design weiter, um solche Videos in Zukunft noch viel öfter umsetzen zu können. Außerdem bieten Podcasts gerade sehr viele Möglichkeiten, tolle Geschichten zu erzählen. Hier würde ich gerne mehr ausprobieren.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?

In zehn Jahren habe ich es hoffentlich endlich geschafft, mir das Programmieren beizubringen und ich konnte für alle unliebsamen, weniger kreativen Aufgaben meines Alltags ein entsprechendes Skript schreiben.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Mir ist ein Zitat von Rudi Carrell im Gedächtnis geblieben, das uns bei einer Moderationsschulung mit auf den Weg gegeben wurde: „Witze kann man nur dann aus dem Ärmel schütteln, wenn man sie vorher hineingesteckt hat.” Für mich heißt das: Wer einen guten Job machen will, wenn es darauf ankommt, muss sich schon vorher an die Arbeit machen.

Eine andere wichtige Erkenntnis: Es gibt wenige Dinge, die man sofort gut kann. In den meisten Fällen ist man erstmal richtig schlecht. Das macht häufig keinen Spaß, aber nur so lernt man die richtig coolen Sachen.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Detlef Wolters ist zwar nicht mehr als Journalist tätig, hat mich aber als Mentor während meines Bachelorstudiums unglaublich viel unterstützt. Wenn er nicht wäre, hätte ich jetzt bestimmt einen sehr langweiligen Job. Er hat mich darin bestärkt, auch mich und meine Fähigkeiten zu vertrauen und auch mal Risiken einzugehen.
Während meiner Ausbildung zur Moderatorin am Institut für Moderation in Stuttgart hat mir vor allem Stephan Ferdinand geholfen, meinen Moderationsstil zu finden und mir genügend Selbstvertrauen gegeben, auch auf großen Bühnen zu stehen.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Ich möchte, dass gute Inhalte möglichst viele begeisterte Leser bzw. Zuschauer erreichen. Momentan geht das für mich am besten mit hochwertigen Videos, die sich über die sozialen Netzwerke verbreiten.

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