• Geburtstag: 12. Oktober 1992
  • Twitter: haas_mic

Michael Haas

Freier Journalist, u.a. dpa, Ippen-Verlag

Wichtigste Stationen?
– ab 2012: Bachelor Medieninformatik, ab 2013 parallel dazu Stipendiat am ifp in München, div. Praktika
– seit 2015: Master-Studium Human-Computer Interaction in Würzburg
– Herbst 2012: Erstes Praktikum in der Lokalredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ in Ebersberg
– 2013: Erste datenjournalistische Gehversuche bei den „Ruhr Nachrichten“
– seit 2014: Freier Mitarbeiter im dpa-Landesbüro Bayern
– seit 2015: Freier Mitarbeiter für Datenjournalismus/Interaktivität bei der Online-Zentralredaktion der Ippen-Verlagsgruppe (u.a. „Münchner Merkur“), Referent in den Bereichen Datenjournalismus und Programmieren für Journalisten

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
In einer Online-Umfrage haben uns mehrere tausend Münchner ihre Mietsituation verraten. So konnten wir ein zwar nicht repräsentatives, aber doch recht umfangreiches Bild des Mietmarktes zeichnen. Aus den vielen Ergebnissen wurden mehrere Online-Artikel, eine Serie in „Münchner Merkur“ und „tz“, sowie ein Tool, mit dem Nutzer auf Basis unserer Ergebnisse Mieten berechnen können. Viel Aufwand, der sich aber gelohnt hat – auch wenn sich der Mietmarkt gänzlich unbeeindruckt gezeigt hat.

Was planen Sie als nächstes?

Das Studium fertig machen. Davor geht’s im Oktober für ein Praktikum zum dpa-newslab nach Hamburg. Danach, bis dahin und eigentlich immer: Stetig bessere Geschichten machen.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?

Als Teil eines interdisziplinären Teams, das ausführlich recherchieren und ansprechend präsentieren kann, aufgeschlossen für Experimente mit neuen Erzählformen und neuer Technik.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
 


Lange her, aber prägend: „Mathe ist kein Ratespiel!“

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?


Viele. Dankbar bin ich vor allem dem ifp und Studienleiterin Isolde Fugunt für eine fundierte Ausbildung, vermittelte Praktika und Jobs und den ein oder anderen guten Rat. Die Landkreisredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ in Ebersberg hat mir schon davor den Einstieg leicht gemacht und den Anfänger durch viel konstruktive Kritik reif für eine Journalistenschule gemacht. Thomas Thiel von den „Ruhr Nachrichten“ hat mich datenjournalistisch angefixt und dann experimentieren lassen.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Neugierig war ich schon als Kind und bin es bis heute geblieben, ein Nachrichten-Junkie auch. Welchen besseren Beruf könnte es da geben?

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