Timo Steppat

Redakteur, FAZ

Wichtigste Stationen?


Studium der Sozialwissenschaft in Düsseldorf und Prag, parallel Mitarbeit bei „Rheinischer Post“, „Handelsblatt“ und „Wirtschaftswoche“. Deutsche Journalistenschule in München, Stationen in der politischen Redaktion von F.A.Z./F.A.S. und im „Spiegel“-Hauptstadtbüro. Freier Journalist u.a. für F.A.S., „Welt am Sonntag“ und „Cicero“. Seit Januar 2016 Politikredakteur der F.A.Z.

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Wie Flüchtlinge die Silvesternacht auf der Kölner Domplatte erlebt haben; eine Recherche zur „Identitären Bewegung“ und ihrem Netzwerk zwischen AfD, neuer Rechter und der Neonazi-Szene; eine Reportage aus dem abgehängten Kölner Stadtteil Chorweiler, in dem zum Teil nur noch ein Fünftel wählen geht.

Was planen Sie als nächstes?
Schauen, was die Bundestagswahl bringt.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?

Weiterhin intensiv über Politik berichten. Über die Menschen, die sie betrifft, und die, die hinter den Entscheidungen stehen.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Dass es beim Schreiben nicht um den Autor geht und dass gute Sprache einfach ist.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Thomas Holl (FAZ.net), Volker Zastrow (F.A.S.), Dirk Möwius („Rheinische Post“), Laura Díaz (ZDF Digital).

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Als ich eine Schülerzeitung mitbegründet habe, wollte ich gerne die Welt besser machen. Heute glaube ich, dass gute Informationen etwas verändern.

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