Fabian Herriger Foto: Vice
Fabian Herriger Foto: Vice

Fabian Herriger

"Vice"-Redakteur

Wichtigste Stationen?
Redakteur bei vice.com. Studium an der Freien Universität Berlin (Geschichte und Germanistik). Praktika beim tip Berlin und der „Rheinischen Post“.

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Ich saß einmal 24 Stunden in einer verrauchten Berliner Eckkneipe ohne nur einen Fuß an die frische Luft zu setzen. Dafür erzählten mir ein krebskranker und arbeitsloser Rocker, Rentner, Studenten und Nachtschwärmer aus verschiedenen Generationen, warum die Kneipe in ihrem Leben so wichtig ist.

Was planen Sie als nächstes?


Meine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule zu starten, vorher in München noch eine Wohnung zu finden und mich dann auf den bayerischen Kulturschock einzulassen.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?

Schreibend und nah dran an den kleinen und großen Geschichten der Menschen. Hoffentlich schaffe ich es auch in zehn Jahren noch, Journalismus zu machen, der junge Leute erreicht.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
 


Das elterliche Credo “Die kochen auch alle nur mit Wasser”. Das hat mir geholfen, meine Angst vor Herausforderungen zu verlieren, die mir im ersten Moment zu groß erschienen.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Meine Chefredakteurin Laura Himmelreich, die mir als „Vice“-Praktikant vor meinem ersten Termin für eine Reportage (damals begleitete ich den Pressesprecher der Berliner AfD für einen Tag im Abgeordnetenhaus) noch schnell auf einem Blatt Papier aufzeichnete, wie man eine Reportage überhaupt schreibt. Und mich dann später sogar als Redakteur anstellte und mir seitdem noch unendlich viel anderes beigebracht hat.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Weil im Journalismus so vieles möglich und so wenig festgeschrieben ist. Jeden Tag darf ich neu entscheiden, welche Geschichte es verdient, erzählt zu werden.

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