Jessica Baker Foto: Stefanie Stoelzle
Jessica Baker Foto: Stefanie Stoelzle
  • Geburtstag: 8. September 1988
  • Web: DHZ

Jessica Baker

Leiterin der Online-Redaktion, Deutsche Handwerkszeitung

 

Wichtigste Stationen?
– 2008-2014: Bachelor- und Masterstudium Politische Wissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
– September 2014 – Februar 2015: Redaktionsvolontariat bei Holzmann Medien GmbH & Co. KG
– Seit März 2015: Redakteurin mit Schwerpunkt Online bei der Deutschen Handwerks Zeitung, Holzmann Medien GmbH & Co. KG
– 2. Platz beim Multimediapreis der Akademie der Bayerischen Presse 2015

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Besonders stolz bin ich auf unseren Liveblog zur Internationalen Handwerksmesse 2017 in München. Unser Redaktionsteam hat während der Messe live mit Fotos, Videos und Social Media-Tools von den Veranstaltungen berichtet. Ich war für die Organisation und Koordination zuständig und natürlich auch in den Hallen unterwegs. Im Vorfeld der Messe habe ich mich in das Programm eingearbeitet und mir einen Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen verschafft. Während der Messe habe ich dann täglich die relevanten Programmpunkte in den sozialen Netzwerken verfolgt und den Blog dementsprechend moderiert. Alle Kollegen haben tatkräftig mitgeholfen und so ist ein toller Mix aus wichtigen Brancheninformationen und witzigen Anekdoten von der Messe entstanden. Die Besucher unserer Internetseite konnten unsere Geschichten eine Woche lang verfolgen. Besonders viel Spaß gemacht hat das Projekt auch, weil wir in der Redaktion alle zusammengearbeitet haben und jeder das neue Tool ausprobiert hat.

Was planen Sie als nächstes?
Gemeinsam mit meinem Online-Team möchte ich in Zukunft stärker mit multimedialen Tools experimentieren. Eine konkrete Idee, die ich im Auge habe, ist ein Storytelling Projekt zum Thema Digitalisierung im Handwerk. Insgesamt möchte ich unsere Internetseite noch attraktiver gestalten, sowohl inhaltlich als auch strukturell. Dafür werde ich noch mehr relevante Themen für unsere Zielgruppe – Mittelstand und Handwerk – identifizieren und mit SEO-Optimierung die Besucherzahlen unserer Internetseite weiter erhöhen.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
Wichtig bei meiner zukünftigen Arbeit ist mir der Mix aus Print, Online und Social Media. Mir kommt es darauf an unterschiedliche Medienformate und Darstellungsformen zu kombinieren. Mein Wunsch wäre es z.B. noch mehr mit Bewegtbildformaten zu arbeiten. Was ich zudem wichtig finde, ist mehr auf die Wünsche und Fragen der Leser einzugehen. Welche Themen sind relevant? Welche Probleme beschäftigen die Branche? Gerade wir als Fachmedium sollten noch mehr über unsere Zielgruppe erfahren und die Kommunikation zwischen Journalist und Leser verbessern. Aber auch insgesamt sollten Redaktionen ihr Audience Listening verbessern, indem sie noch intensivere Datenanalyse betreiben.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
 
Wenn dich andere Menschen aufregen, stell sie dir einfach in einer grünen Badehose vor.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Mein Chef Steffen Range hat mich auf meinem Weg sehr unterstützt, da er stets für alle Fragen ein offenes Ohr hat. Er hat mich von Anfang an in meiner neuen Stelle gefördert und mir viel Verantwortung übergeben.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Journalistin bin ich, weil ich es liebe zu recherchieren und neue Geschichten zu entdecken. Es ist eine tolle Herausforderung diese Informationen so zusammenzufassen, dass sie jeder verstehen kann. Für die Deutsche Handwerks Zeitung arbeite ich deshalb so gerne, weil sie an der Schnittstelle zwischen Wirtschafts- und Fachjournalismus positioniert ist. Wir bearbeiten Themen aus Politik und Wirtschaft mit besonderem Fokus auf Mittelstand und Handwerk. Die Leser erwarten punktgenaue Infos, ohne viel Geschwafel. Für meine Arbeit benötige ich daher viel Fingerspitzengefühl und eine präzise Sprache. All diese Aspekte machen meine Arbeit jeden Tag so vielfältig und spannend.

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