Jonas Breng Foto: Sinaida Hackmack
Jonas Breng Foto: Sinaida Hackmack
  • Geburtstag: 16. Juli 1988

Jonas Breng

Freier Journalist

Wichtigste Stationen?
Kolumnist „Berliner Zeitung“
Polizeireporter „Tagesspiegel“
Freier Auslandsreporter (Ägypten, Ghana, Tschetschenien)
Henri Nannen Schule (Stationen: „Zeit“, „Capital“, „Stern“, „Spiegel“)
Auslandsreporter „Stern“

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Auf die Reportage „Warten auf Gott“ aus dem Südsudan. Durch den Text konnten 50 000 Euro an Spendengeldern gesammelt werden.

Was planen Sie als nächstes?
Einen Text über einen Inder, der seine Frau und seine neugeborene Tochter mit Säure attakierte. Das Kind starb, die Mutter überlebte. Heute leben Opfer und Täter wieder zusammen.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
 
Vor ein paar Jahren hieß es in einer Rede auf dem Reporterpreis : „Lasst uns die wichtigen Geschichten schreiben, solange wir noch können.“ Ich möchte in zehn Jahren in einer Branche arbeiten, die sich diesen „Luxus“ immer noch erlaubt – die Reporter zur Not nach Libyen, Syrien oder den Jemen schickt.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Kein Rat, aber ein Buch: Ich war Anfang 20 und hatte noch nie eine Reportage geschrieben, als mir ein Freund ein Buch mit gesammelten Texten von Alexander Osang lieh. Es hat mich umgehauen. Keiner schreibt so lässig und pointiert wie Osang. Das Buch habe ich nie zurückgegeben.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
 
Mit niemanden macht es mehr Spaß, über Texte zu sprechen als mit meinem besten Kumpel Björn Stephan von der „Zeit“. Wir kennen uns seit dem Studium. Ein wunderbarer Erzähler, ein sensationeller Journalist.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Weil man mich lässt.

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