Jürgen Freitag Foto: Laura Kaiser
Jürgen Freitag Foto: Laura Kaiser

Jürgen Freitag

Lokalredakteur, "Freie Presse"

Wichtigste Stationen?
– Studium an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Diplom-Politikwissenschaft mit dem Wahlpflichtfach Kommunikationswissenschaft, 2006 bis 2013)
– Redaktionsmitglied und Chefredakteur bei der Bamberger Studentenzeitung Ottfried (September 2007 bis September 2013)
– Freier Mitarbeiter beim Fränkischen Tag, Bamberg (Oktober 2008 bis September 2013)
– Hospitant bei der Deutschen Presse-Agentur, Berlin (Januar bis Februar 2011)
– Redaktionsvolontär bei der Freien Presse, Chemnitz (Oktober 2013 bis September 2015), später Redakteur in der Lokalredaktion Aue/Schwarzenberg (Oktober 2015 bis November 2016)
– jetzt stellv. Verantwortlicher Redakteur in der Lokalredaktion Aue (seit Dezember 2016)

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Besonders gelungen finde ich den Artikel „Bürgermeister droht: ‚Ich rufe die Polizei‚“, der am 28. Januar 2016 erschienen ist. Die aufgeheizte Stimmung während der Gemeinderats-Sitzung ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.

Was planen Sie als nächstes?
Ich möchte mich als Stellvertreter des Lokalchefs bewähren, später gern selbst als verantwortlicher Redakteur eine Lokalredaktion führen.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
In zehn Jahren arbeite ich als Lokalchef in einer großen Redaktion bei der Freien Presse. Print ist nicht tot, aber der digitale Nachwuchs ist groß geworden. Das Lokale hat sich behauptet und ist mehr denn je die Marke einer Zeitung. Reporter, Informatiker und Grafiker sitzen in einem Raum zusammen und basteln an neuen Apps und Erzählformen.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
 


Höre auf dein Bauchgefühl. Oft sind Themen, die einen selbst ansprechen, auch die Themen, die die Leser interessieren. Heißt: Warte nicht auf die Pressemitteilung, sondern recherchiere eigene Geschichten. Das hat sich bis jetzt immer bewährt.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Viele Kollegen haben mich während meines Volontariats unterstützt. Etwa die stellvertretende Chefredakteurin Jana Klameth, die uns Volontäre immer drauf „geeicht“ hat, vom Leser aus zu denken. Sprich: Was interessiert die Leser an dieser Geschichte, welche Fragen würden sie sich stellen, etc.?

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Weil es der beste Beruf der Welt ist. Jeden Tag lerne ich neue Menschen kennen und ihre Geschichten. Abwechslungsreicher geht es nicht.

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