Elena Sohn

Die Liebeskümmerer sind Deutschlands erste „Anti-Liebeskummer“-Agentur: Mit einem Team von inzwischen sieben Therapeut/innen, Psycholog/innen und Coaches organisieren wir Beratung per Telefon und E-Mail für Frauen und Männer, die eine Trennung hinter sich oder aus anderen Gründen Liebeskummer haben.

Firmenname: Die Liebeskümmerer
Gründungsjahr: 2011
Beschäftigte: 6 freiberufliche Therapeuten
Internet-Adresse: www.die-liebeskuemmerer.de

7 FRAGEN ZU IHREM UNTERNEHMENSVERSTÄNDNIS:

1. Unternehmensprofil:
Die Liebeskümmerer sind Deutschlands erste „Anti-Liebeskummer“-Agentur: Mit einem Team von inzwischen sieben Therapeut/innen, Psycholog/innen und Coaches organisieren wir Beratung per Telefon und E-Mail für Frauen und Männer, die eine Trennung hinter sich oder aus anderen Gründen Liebeskummer haben. Außerdem bieten wir gemeinsam mit Partnern Coaching-Reisen an. Die Kundschaft kommt inzwischen nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern das Angebot wird aufgrund seiner Einzigartigkeit sogar international nachgefragt.

2. Ihr persönlicher Werdegang: 

  • Studium der Politologie – Freie Mitarbeit bei diversen Printmedien (Hannoversche Allgemeine Zeitung, Berliner Morgenpost, Die Welt) und TV-Redaktionen (Hessischer Rundfunk, Sat 1, Deutsche Welle Studio Washington)
  • PR-Beraterin bei Scholz & Friends Agenda
  • Gründung der Liebeskümmerer
  • Heute außerdem: Buch-Autorin im Ullstein Verlag, freie Autorin für diverse Frauenmagazine (zB freundin, DONNA)

3. Ihr Unternehmensleitsatz, -philosophie oder Motto:
Arbeit sollte Leidenschaft sein – für alles andere ist unsere Lebenszeit zu kostbar.

4. So ist mein Unternehmen entstanden…
Die Idee, Die Liebeskümmerer zu gründen, kam mir – leider oder zum Glück! – aus eigener Betroffenheit: Als mein damaliger Partner sich von mir trennte, stürzte ich in ein tiefes Loch und

konnte lange Zeit nicht richtig arbeiten. Damals fiel mir auf, dass Liebeskummer eine Lebenskrise ist, die fast jede und jeder von uns kennt, die nicht selten als existenziell bedrohlich empfunden wird – aber dennoch gab es bis dato keine Anlaufstelle, an die man sich mit seinem Schmerz ganz selbstverständlich wenden konnte. Seltsam! Ich beschloss, es zu ändern! Knappe zwei Jahre später ging unsere Website an den Start.

5. Was war dabei die größte Hürde bzw. was sollten Neu-Gründerinnen vermeiden?
Die größte Hürde war für mich der Berg an unbekannter Arbeit, der mit so einer Gründung einhergeht, vor allem all die rechtlichen und steuerlichen Fragen. Mein Tipp: Nachdem das große Ganze im Groben klar ist, sollte man während des Aufbauprozesses immer nur den nächsten kleinen Schritt im Auge haben und sich Stück für Stück vorantasten. Alles andere macht nur Angst, kostet viel Energie und sorgt für Hemmungen.

6. Was war bisher ihr größter Erfolg?
Dass mich bereits kurz nach der Gründung mehrere große Verlage gefragt haben, ob ich über meine Arbeit als „Liebeskümmerin“ schreiben möchte und mein so entstandenes erstes Buch „Schluss mit Kummer, Liebes!“ – damit ging ein Kindheitstraum in Erfüllung! Nun freue ich mich schon auf die Arbeit an Buch Nummer Zwei. Als ich Die Liebeskümmerer gründete, hätte ich niemals geahnt, dass mich diese eigentlich so andersartige Arbeit wieder zu meiner eigentlichen Wurzel – dem Schreiben – zurückbringen würde.

7. Wer hat sie gefördert? Gab es Vorbilder?
Es gab unterwegs immer wieder Vorbilder, die mich motiviert und vor allem Wegbegleiter, die mich vollkommen selbstlos unterstützt haben. Fast immer waren das Menschen, die sich beruflich selbst bereits verwirklicht haben und die vermutlich gesehen haben, dass ich mit Herzblut bei der Sache bin. Sie machten mir Mut durchzuhalten, auch wenn es mal schwierig wurde. Allen voran wäre da sicher Gerald Schömbs, Gründer von Schröder + Schömbs, zu nennen.

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