Hannah Schwär

Schülerin an der Axel-Springer-Akademie

Wichtigste Stationen?


2012-2015: Studium von Politik und Wirtschaft in Münster und Barcelona
2015: mein erstes Interview als Moderatorin beim Campusradio
2016: Praktika bei der „Rheinischen Post“, der dpa und dem Lokalradio
2017: Ausbildung an der Axel Springer Akademie

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Ich bin besonders stolz auf die WhatsApp-Reportagen über Sexting und über die Radikalisierung von Jugendlichen, die mein Team und ich im Rahmen des WhatsApp-Formats „shotty“ entwickelt haben. Das Projekt hat mir gezeigt, dass man politische Themen auch spannend erzählen kann, wenn man junge Menschen in ihrer Lebenswelt abholt.

Was planen Sie als nächstes?
Ich versuche gerade, die Nachrichten-App Jodel mehr für Recherchen zu nutzen. Die App ist besonders beliebt bei Studenten, weil man dort anonym seine Gedanken und Fotos veröffentlichen kann. Wir haben so zum Beispiel einen Protagonisten für eine Geschichte über Umweltverschmutzung gefunden.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
Ich hoffe, dass ich dann immer noch meine Ideen in die Entwicklung von neuen, journalistischen Formaten stecken kann.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Just do it. Kämpfe für deine Ideen und sei mutig, sie umzusetzen.

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Vassili Golod (WDR) – weil er mich damals als Praktikantin bei der „Rheinischen Post“ darin bestärkt hat, groß zu denken und in meine Fähigkeiten zu vertrauen. Mein Jahrgang an der Axel Springer Akademie – weil ihre harte und ehrliche Kritik mich zu einer besseren Journalistin gemacht hat.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?

Ich liebe die Herausforderung, jeden Tag neue Themen anzugehen und Gesprächspartner zu treffen.

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