Buchtipps 2018

Alternativer Rückblick: Das Jahr 2018 als Ansammlung von Büchern, geschrieben von Kolleginnen und Kollegen. Die Tipps der Redaktion.

Betr.: Claas Relotius

Die #jdj2018-Jury hatte Claas Relotius auf Platz 4 der Kategorie „Reportage national“ gewählt. Die Grundlage für die Entscheidung ist nun obsolet. Der Platz wird dem ehemaligen „Spiegel“-Redakteur aberkannt.

Raus aus Facebook – aber wie?

Facebook produziert Skandale am laufenden Band. Trotzdem scheuen Journalisten und Verlage den radikalen Bruch, weil sie ungern auf die Vorteile verzichten. Matthias Eberl fordert einen Mittelweg.

„Es ist fünf vor zwölf“

Verleger Valdo Lehari jr., seit langem engagiert in europäischen Medienfragen, sorgt sich um die Pressefreiheit in Europa. Im Interview erklärt er, wieso er sich über den neuen EU-Copyright-Beschluss freut.

„Jeder Journalist sollte mal ins Gefängnis“

Philipp Maußhardt, Leiter der „Zeitenspiegel“-Reportageschule, saß im Gefängnis. Schon wieder. Wieso er auch anderen Journalisten empfiehlt, mal Ordnungshaft anzutreten statt Bußgeld zu zahlen, erzählt er im Interview.

„Jetzt bin ich halt der Ottlitz“

„Am Ende blieb bei mir persönlich durchaus das Gefühl, publizistisch nicht genug Zeichen für Gleichberechtigung gesetzt zu haben“, sagt Stefan Ottlitz über seine Zeit als Plöchinger. Ein Hochzeitsbild, eine Meldung – und vier Fragen von uns.

„Die Branche ist überhitzt“

Das diagnostizieren Robin Alexander, Kristina Dunz und Stephan Lamby: Die drei Politikjournalisten des Jahres 2017 debattieren über Haltung und Wege aus dem Sog. Das Titelinterview aus unserer Februarausgabe in voller Länge.

Die Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2017

„Reporterinen des Jahres“ sind Lara Fritzsche (SZ-Magazin) und Julia Rathcke (Rheinische Post), Politikjournalist des Jahres ist Robin Alexander (Welt). In der Kategorie Chefredaktion haben gesiegt Barbara Hans (Spiegel Online) und Michael Bröcker (Rheinische Post).

Haltung? Ja bitte!

Warum es in Ordnung ist, dass Journalisten nicht objektiv sein können. Ein Essay von Buzzfeed-Chefredakteur Daniel Drepper