• Geburtstag: 15. September 1987
  • Twitter: lenasterz

Lena Sterz

Landespolitische Hörfunkkorrespondentin, WDR

Wichtigste Stationen?
– „Westfälische Nachrichten“, Lokalredaktion Lüdinghausen – Schreiben war schöner als Nachhilfe geben.
– Stipendium und Seminare der JoNa (Journalistische Nachwuchsförderung der KAS) – hart gearbeitet, wenig geschlafen, viel gelacht.
– (wirklich) rasende Reporterin bei Hit Radio Antenne Bremen – vier Interviews in Emden, Bremerhaven und Cuxhaven an einem Tag? Kein Problem. Auf Parkplätzen kann man wunderbar schneiden!
– Praktika u.a. bei NDRinfo, rbb inforadio und DRadio – klingt alles ähnlich, war es auch. War trotzdem gut.
– Nachrichtenschichten bei DRadio Wissen – viel on- und off air gelernt.
– WDR-Volontariat – so viele Volo-Stationen wie möglich gemacht und doch zu wenig dieses riesigen Senders gesehen

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Ein Bericht über Hermann Beckmann, der als Opa und Einzelkämpfer gegen die Benachteiligung von Halbwaisen in der Krankenversicherung gekämpft hat. Mehr als sieben Jahre lang. Ein paar Monate nach meinem Bericht wurde das entsprechende Gesetz überraschend geändert. Eine komplizierte politische Geschichte, die durch die Emotionen des Protagonisten getragen wurde.

Ein Feature über junge afghanische Männer auf der Suche nach der Liebe. Einer war geschockt von Schulhof-Knutschereien, ein anderer vom Nacktbaden am Baggersee und ein dritter hatte seit kurzem seine erste deutsche Freundin. Er hat eindrucksvoll erzählt, warum er seitdem Deutschland besser versteht. Damit habe ich versucht ein paar Flüchtlingen ein Gesicht zu geben.

Was planen Sie als nächstes?
1. Eine Weltreise
2. In die Selbstständigkeit starten

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
So, dass ich aufwändig recherchierte Geschichten auf vielen verschiedenen Kanälen in Video, Audio und Text erzählen kann. Oder diese Vision als Redakteurin voranbringen kann.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
„Wenn du nach einem Interview wieder am Schreibtisch sitzt, mach dir zuallererst Notizen, was davon du deiner Mutter oder deiner Mitbewohnerin spontan erzählen würdest. Das sind wahrscheinlich die Eckpfeiler deiner Geschichte.“

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?

Jochen Markett, Marcus Nicolini, Astrid Csuraji und viele andere Trainer der JoNa (Journalistische Nachwuchsförderung der KAS), weil ich aus den Seminaren immer wieder mitgenommen habe, dass harte Arbeit und Spaß sehr nah beieinander liegen.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Weil für Zweiradmechanikerin mein technisches Verständnis nicht ausreicht.

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